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Nauort

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Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 14. Januar 2026 um 19:16 Uhr durch imported>Mombacher (Amtsantritt neuer Ortsbürgermeister 2025 (inkl. Beleg)).
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Wappen Deutschlandkarte
Datei:Wappen Nauort.svg
Basisdaten
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 50° 28′ N, 7° 37′ O keine Zahl: {{Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code|07143050}}Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 50° 28′ N, 7° 37′ O
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  }}
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Westerwaldkreis
Verbandsgemeinde: Ransbach-Baumbach
Höhe: 294 m ü. NHN
Fläche: Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“ km²
Einwohner: {{Metadaten Einwohnerzahl DE−Vorlage:Deutsches Bundesland/Code|07143050}} (Fehler: Ungültige Zeitangabe)<ref name="Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code">{{Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code QUELLE}}</ref>
Bevölkerungsdichte: Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“ Einwohner je km²
Postleitzahl: 56237
Vorwahl: 02601
Kfz-Kennzeichen: WW
Gemeindeschlüssel: 07 1 43 050
Adresse der Verbandsverwaltung: Rheinstraße 50
56235 Ransbach-Baumbach
Website: nauort.de
Ortsbürgermeister: Michael Kleudgen
Lage der Ortsgemeinde Nauort im Westerwaldkreis
Datei:Nauort im Westerwaldkreis.png
Karte

Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata

Nauort ist eine Ortsgemeinde im Westerwaldkreis in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Ransbach-Baumbach an.

Geographie

Die Gemeinde liegt im Westerwald im Kannenbäckerland; die Gemarkung grenzt an die Kreise Mayen-Koblenz und Neuwied an. Nachbarorte sind Caan im Norden, Alsbach im Osten sowie der Bendorfer Stadtteil Stromberg im Süden. Touristisch anziehend ist die günstige Lage mitten im Burgendreieck Sayn-Isenburg-Grenzau. Zu Nauort gehören auch die Wohnplätze Augustushof, Waldfelderhof und Angushof Leutersberg.<ref name="GV2022p73">Vorlage:GemeindeverzeichnisRP/lang</ref>

Geschichte

Der Name „Nauort“ entwickelte sich über „Naurodt“ (16. Jahrhundert, vgl. "Nauroth") aus „Nuenrohde“ (= neue Rodung; erste Erwähnung 1279).

Im 20. Jahrhundert war neben der Landwirtschaft die einheimische Bimsindustrie ein Haupterwerbszweig der Nauorter. Auch aus der Zugehörigkeit zum Kannenbäckerland um den bedeutenden Keramikstandort Höhr-Grenzhausen hat man Nutzen gezogen.

Statistik zur Einwohnerentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl der Gemeinde Nauort, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:<ref name="regionaldaten">Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz: Mein Dorf, meine Stadt. Abgerufen am 25. Juni 2020.</ref>

Jahr Einwohner
1815 409
1835 555
1871 528
1905 670
1939 900
1950 1.063
1961 1.307
Jahr Einwohner
1970 1.568
1987 1.996
1997 2.300
2005 2.329
2011 2.269
2017 2.223
2024 2.348<ref name="Metadaten Einwohnerzahl DE-RP">Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz: Bevölkerungsstand von Land, Landkreisen, Gemeinden und Verbandsgemeinden (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2022) (Hilfe dazu).</ref>

Kulturdenkmäler

Religion

Die zum Bistum Limburg gehörende katholische Pfarrgemeinde hat zu ihrem Kirchenpatron Johannes den Täufer.

Politik

Ortsgemeinderat

Der Ortsgemeinderat in Nauort besteht aus 16 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 9. Juni 2024 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.

Die Sitzverteilung im Ortsgemeinderat:

Wahl SPD CDU FWG FW Gesamt
2024 7 7 2 16 Sitze<ref>Ergebnisse Gemeinderatswahl Nauort 2024 in Nauort. Verbandsgemeinde Ransbach-Baumbach, abgerufen am 9. September 2024.</ref>
2019 10 6 16 Sitze<ref>Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2019, Stadt- und Gemeinderatswahlen.</ref>
2014 10 6 16 Sitze<ref>Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen.</ref>
2009 9 7 16 Sitze
2004 3 13 16 Sitze
  • FWG = Freie Wählergruppe der Ortsgemeinde Nauort
  • FW = Freie Wähler

Bürgermeister

Michael Kleudgen (als Einzelbewerber angetretenes CDU-Mitglied) wurde am 16. Dezember 2025 Ortsbürgermeister von Nauort,<ref>Ortsgmeinderat Nauort begrüßt zwei neue Mitglieder. In: Blick aktuell. Krupp Verlags GmbH, Sinzig, 8. Januar 2026, abgerufen am 14. Januar 2026.</ref> nachdem er bereits seit August als Beigeordneter die Amtsgeschäfte geführt hatte<ref name="Amtsniederlegung_2025">Camilla Härtewig: Ortsbürgermeister und Beigeordneter sind zurückgetreten. In: Westerwälder Zeitung. Mittelrhein Verkag GmbH, Koblenz, 27. August 2025, abgerufen am 31. August 2025.</ref>. Bei der Direktwahl am 30. November 2025 hatte er sich mit einem Stimmenanteil von 59,9 % gegen zwei Mitbewerber durchgesetzt.<ref>Camilla Härtewig: Klare Mehrheit: Kleudgen wird neuer Ortsbürgermeister. In: Westerwälder Zeitung. Mittelrhein-Verlag GmbH, Koblenz, 30. November 2025, abgerufen am 8. Dezember 2025.</ref>

Kleudgens Vorgänger Horst-Jürgen Freisberg (FWG) hatte das Amt am 1. Juli 2024 angetreten.<ref>Konstituierende Sitzung des Ortsgemeinderates Nauort 2024. In: Bürgerinformationssystem. Verbandsgemeinde Ransbach-Baumbach, 1. Juli 2024, abgerufen am 27. Juni 2025.</ref> Bei der Direktwahl am 9. Juni 2024 war er mit 58,5 Prozent der abgegebenen Stimmen für fünf Jahre gewählt worden, wobei er sich gegen den Amtsinhaber durchsetzen konnte.<ref>Ergebnisse Ortsbürgermeisterwahl Nauort 2024. Verbandsgemeinde Ransbach-Baumbach, abgerufen am 9. September 2024.</ref> Die Amtszeit von Horst-Jürgen Freisberg endete am 21. August 2025 mit seinem sofortigen, freiwilligen Rücktritt als Ortsbürgermeister. Sie währte lediglich 13 Monate. Ebenso legte der bisherige Erste Beigeordnete sein Amt nieder. Daher führte der Beigeordnete Michael Kleudgen (CDU) kommissarisch die Amtsgeschäfte weiter.<ref name="Amtsniederlegung_2025" /> Freisbergs Vorgänger Dietmar Quernes (CDU) hatte das Amt im Juni 2019 von Frank Herrmann (CDU) übernommen.<ref>Frank Herrmann: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Konstituierende Sitzung des Ortsgemeinderates Nauort 2019. (Memento vom 27. Juni 2020 im Internet Archive)</ref> Zuvor waren Wolfgang Zirfas sowie Hubert Münzer Ortsbürgermeister von Nauort.<ref>Hans-Peter Metternich: „Nauorter Kabarettnacht“ lockt Kulturfreunde an. In: Westerwälder Zeitung. Mittelrhein-Verlag GmbH, Koblenz, 6. April 2025, abgerufen am 27. Juni 2025 (Nur Artikelanfang frei zugänglich).</ref>

Wappen

[[Datei:{{#property:p94}}|100px|links|Wappen von Nauort]] Blasonierung: „Im Wellenschnitt schräglinks geteilt von Blau, Gold und Blau, oben und unten belegt mit je einem silbernen Wellenfaden, in Gold ein blauer Krug, oben und unten belegt mit je zwei silbernen Leisten.“
Wappenbegründung: Der Krug symbolisiert die Lage Nauorts im Kannenbäckerland, während der gelbe Hintergrund für den früher in Nauort abgebauten Sandstein steht. Die blauen Wellen symbolisieren den Brexbach und den Saynbach, die beide in der Nähe von Nauort fließen.

Gemeindepartnerschaften

Partnergemeinden sind die Gemeinden Condette in Frankreich und Oundle im Vereinigten Königreich.

Wirtschaft und Infrastruktur

Öffentliche Einrichtungen

Nauort verfügt über ein Hallenbad, ein Dorfgemeinschaftshaus, einen katholischen Kindergarten sowie eine Sport- und Freizeitanlage mit einem Kunstrasenplatz.

Der Schulbezirk der Grundschule Nauort umfasst die Ortsgemeinden Alsbach, Caan, Nauort, Sessenbach und Wirscheid. Schulträger ist die Verbandsgemeinde Ransbach-Baumbach.

Verkehr

Persönlichkeiten

Ehrenbürger

  • 2019, 22. September: Hubert Münzer (* 1934), Lehrer und Kommunalpolitiker, verliehen zur Anerkennung seiner Verdienste um die Ortsgemeinde Nauort in rund 50 Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit, darunter von 1974 bis 1999 als Ortsbürgermeister.<ref>RPPD: Hubert Münzer. Rheinland-Pfälzische Personendatenbank (RPPD), 26. April 2013, abgerufen am 27. Juni 2020.</ref><ref>Hans-Peter Metternich: Nauort hat ersten Ehrenbürger: Urkunde für Hubert Münzer. Westerwälder Zeitung, 23. September 2019, abgerufen am 27. Juni 2020.</ref>

In Nauort geboren

Literatur

  • Uli Jungbluth: Nauort im Westerwald. Eine Chronik, Herausgegeben und vertrieben von der Ortsgemeinde Nauort (2000)
  • Horst Theisen: Ortsfamilienbuch Pfarrei Nauort von 1700 bis 1933: Nauort, Caan, Sessenbach, Kammerforst, Wirscheid, Stromberg, Grenzau. 2. Auflage. Weißenthurm: Cardamina 2019; ISBN 978-3-86424-468-1

Weblinks

Commons: Nauort – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

<references />

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