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Marzhausen (Westerwaldkreis)

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Wappen Deutschlandkarte
Datei:DEU Marzhausen COA.svg
Basisdaten
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 50° 41′ N, 7° 45′ O keine Zahl: {{Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code|07143261}}Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 50° 41′ N, 7° 45′ O
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Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Westerwaldkreis
Verbandsgemeinde: Hachenburg
Höhe: 300 m ü. NHN
Fläche: Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“ km²
Einwohner: {{Metadaten Einwohnerzahl DE−Vorlage:Deutsches Bundesland/Code|07143261}} (Fehler: Ungültige Zeitangabe)<ref name="Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code">{{Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code QUELLE}}</ref>
Bevölkerungsdichte: Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“ Einwohner je km²
Postleitzahl: 57627
Vorwahl: 02688
Kfz-Kennzeichen: WW
Gemeindeschlüssel: 07 1 43 261
Adresse der Verbandsverwaltung: Gartenstraße 11
57627 Hachenburg
Website: marzhausen.com
Ortsbürgermeister: Hans-Günter Mohr
Lage der Ortsgemeinde Marzhausen (Westerwaldkreis) im Westerwaldkreis
Datei:Marzhausen im Westerwaldkreis.png
Karte

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Marzhausen ist eine Ortsgemeinde im Westerwaldkreis in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Hachenburg an.

Geographische Lage

Die 300 m hoch gelegene Gemeinde liegt zwischen Hachenburg und Altenkirchen am Rande der Kroppacher Schweiz und ist landwirtschaftlich geprägt. Nachbarorte sind im Norden Heuzert, im Nordosten Astert, im Südosten Müschenbach und Hattert, im Südwesten Mudenbach und im Westen Kroppach.

Geschichte

Die erste urkundliche Erwähnung als Mertzhausen geht auf das Jahr 1346 zurück, wahrscheinlich abgeleitet vom Namen Martin oder Meinhard. 1579 hatte der Ort neun und 1793 23 Häuser. Westlich bzw. nordwestlich des Ortes lagen früher Dachschiefergruben, „Schieferkaul“ genannt. Die nordwestlich gelegene Grube wurde schon 1685 erwähnt. Schon vorher deckte Jakon, Leyendecker von Marzhausen, die Kirche zu Hachenburg neu; zum Bau eines Wachturmes 1749 in Hachenburg und für den Neubau der Katharinenkirche 1775 wurden Leyensteine aus Marzhausen geholt. Der Schieferabbau wurde noch in den Jahren von 1840 bis 1893 betrieben. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden alle Spuren beseitigt. Spätestens 1740 besaß der Ort eine Winterschule.

An der heutigen Köln-Frankfurter Straße lag ein alter Hof (Wüstung), von dem heute nur noch der Flurname „Ahle Hoff“ zeugt.<ref>Walter Kwasnik und Dieter Trautmann: Kroppacher Schweiz und Hachenburg. In: Landschaftsmuseum Westerwald Hachenburg (Hrsg.): Westerwälder Beiträge 1 – Naturkundliche und kulturhistorische Denkmäler im Westerwald. Hachenburg 1981, S. 70 f.</ref>

Kulturdenkmäler

→ siehe Liste der Kulturdenkmäler in Marzhausen

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Marzhausen, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:<ref name="regionaldaten">Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz: Mein Dorf, meine Stadt. Abgerufen am 16. Februar 2021.</ref>

Jahr Einwohner
1579 9 Häuser
1624 12 Feuerstätten
1669 13 Räuche
1714 26 Mann, 3 Witwen
1760 110
Jahr Einwohner
1815 132
1835 138
1871 152
1905 170
1939 190
Jahr Einwohner
1950 213
1961 242
1970 225
1987 215
1997 239
Jahr Einwohner
2005 260
2011 253
2017 238
2024 255<ref name="Metadaten Einwohnerzahl DE-RP">Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz: Bevölkerungsstand von Land, Landkreisen, Gemeinden und Verbandsgemeinden (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2022) (Hilfe dazu).</ref>

Politik

Datei:MarzhausenWesterwald4.jpg
Ansicht von Marzhausen (2021)
Datei:MarzhausenWesterwaldWasserwerk2.jpg
Das Wasserwerk von 1963

Gemeinderat

Der Gemeinderat in Marzhausen besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 9. Juni 2024 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.<ref>Hans-Günter Mohr (Wahlleiter): Bekanntmachung des Ergebnisses zur Wahl des Gemeinderates Marzhausen am 9. Juni 2024. In: Inform – Wochenzeitung der Verbandsgemeinde Hachenburg, Ausgabe 25/2024. Linus Wittich Medien GmbH, Höhr-Grenzhausen, 14. Juni 2024, abgerufen am 28. September 2025.</ref>

Bürgermeister

Hans-Günter Mohr wurde am 1. April 2021 Ortsbürgermeister von Marzhausen.<ref>Gregor Brings, Andreas Becker: Aus der Sitzung des Ortsgemeinderates vom 31. März 2021. In: Wochenblatt der Verbandsgemeinde Montabaur, Ausgabe 14/2021. Linus Wittich Medien GmbH, abgerufen am 19. April 2021.</ref> Bei der Direktwahl am 14. März 2021 war er mit einem Stimmenanteil von 88,7 % gewählt worden.<ref name="Wahl_2021">Entscheidung gefallen: Wolfgang Matz und Hans-Günther Mohr sind die neuen Ortschefs in Neuhäusel und Marzhausen. In: Westerwälder Zeitung. Mittelrhein-Verlag GmbH, Koblenz, 15. März 2021, abgerufen am 18. März 2021 (Nur Artikelanfang frei verfügbar).</ref> Bei der Direktwahl am 9. Juni 2024 wurde er als einziger Bewerber mit einem Stimmenanteil von 76,5 % für weitere fünf Jahre wiedergewählt.<ref>Marzhausen, Ortsbürgermeisterwahl (Gemeinde) 09.06.2024. In: Kommunalwahlergebnisse Marzhausen. Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz, abgerufen am 28. September 2025.</ref>

Mohrs Vorgänger Gregor Brings hatte das Amt 2004 übernommen. Zuletzt bei der Direktwahl am 26. Mai 2019 mit einem Stimmenanteil von 75,47 % in seinem Amt bestätigt, hatte er es zum 31. März 2021 aus persönlichen Gründen niederlegt.<ref name="Wahl_2021" /><ref>Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Direktwahlen 2019. Abgerufen am 7. Juni 2020 (siehe Hachenburg, Verbandsgemeinde, 20. Ergebniszeile).</ref><ref>WW-Kurier: Der Westerwaldkreis hat gewählt. MVV Medienverlag Westerwald-Sieg UG & Co. KG, Wissen, 25. Mai 2014, abgerufen am 7. Juni 2020.</ref>

Wirtschaft und Infrastruktur

Kommunale Einrichtungen

Die Gemeinde verfügt über ein Gemeindehaus sowie eine Freizeitanlage mit Grillhütte und ein Wanderwegenetz.

Verkehr

Marzhausen wird über die Bundesstraße 414 an das überörtliche Verkehrsnetz angeschlossen. Zu den Autobahnanschlüssen der A 3 (Mogendorf und Dierdorf) gelangt man über die B 8/B 413. Die Züge auf der Bahnstrecke Limburg–Altenkirchen passieren unweit des Ortes ohne Halt.

Literatur

  • Hellmuth Gensicke: Das Kirchspiel Kroppach. In: Nassauische Annalen 83. 1972, S. 209–231.
  • Dieter Trautmann/Markus Müller: 650 Jahre Marzhausen im Westerwald. Ausgewählte Kapitel aus der Geschichte einer Gemeinde in der Kroppacher Schweiz. Marzhausen 1996.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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