Limbach (Westerwald)
| Wappen | Deutschlandkarte | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Datei:DEU Limbach (Westerwald) COA.svg |
| |||||
| Basisdaten | ||||||
| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 50° 42′ N, 7° 48′ O keine Zahl: {{Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code|07143257}}
{{#coordinates:50,7025|7,8022222222222|primary
|
dim= | globe= | name= | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
}} |
| Bundesland: | Rheinland-Pfalz | |||||
| Landkreis: | Westerwaldkreis | |||||
| Verbandsgemeinde: | Hachenburg | |||||
| Höhe: | 265 m ü. NHN | |||||
| Fläche: | Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“ km² | |||||
| Einwohner: | {{Metadaten Einwohnerzahl DE−Vorlage:Deutsches Bundesland/Code|07143257}} (Fehler: Ungültige Zeitangabe)<ref name="Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code">{{Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | QUELLE}}</ref> | ||||
| Bevölkerungsdichte: | Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“ Einwohner je km² | |||||
| Postleitzahl: | 57629 | |||||
| Vorwahl: | 02662 | |||||
| Kfz-Kennzeichen: | WW | |||||
| Gemeindeschlüssel: | 07 1 43 257 | |||||
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Gartenstraße 11 57627 Hachenburg | |||||
| Website: | www.limbach-ww.de | |||||
| Ortsbürgermeister: | Manfred Brenner | |||||
| Lage der Ortsgemeinde Limbach im Westerwaldkreis | ||||||
Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata
Limbach (<templatestyles src="IPA/styles.css" />) ist eine Ortsgemeinde im Westerwaldkreis in Rheinland-Pfalz. Die landwirtschaftlich strukturierte Wohngemeinde gehört der Verbandsgemeinde Hachenburg an. Limbach ist ein staatlich anerkannter Erholungsort.<ref name="regionaldaten" />
Geographische Lage
Der Ort liegt auf 250 m Höhe im Westerwald zwischen Limburg an der Lahn und Siegen, sechs Kilometer von Hachenburg entfernt im Tal der Kleinen Nister im Natur- und Landschaftsschutzgebiet Kroppacher Schweiz, unmittelbar am Fernwanderweg Westerwaldsteig. Die Nachbarorte sind Heimborn im Westen, Atzelgift im Osten, Astert im Süden und Heuzert im Südwesten des Ortes. Südlich liegt der Aßberg (327 m).
Geschichte
Limbach wurde in einer Schenkungsurkunde im Jahre 1346 erstmals urkundlich erwähnt, dürfte jedoch als Ort mit der Endung -bach wesentlich älter sein.<ref>Damals und heute – Limbach im Westerwald. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 27. November 2019; abgerufen am 14. März 2020.</ref> Der Name des Ortes leitet sich von dem innerhalb der Ortschaft in die Kleine Nister fließenden Lehmbach ab. Wirtschaftliche Bedeutung hatten in früherer Zeit die Dachschiefergrube Assberg<ref>Heinz Leyendecker: Dachschieferbergwerk „Assberg“ in Limbach. In: Wäller Heimat. 2003, S. 78–81.</ref> und die Limbacher Mühle.<ref>Zur geschichtlichen Entwicklung der Mühlen in der Grafschaft Sayn siehe Daniel Schneider: Das Mühlengewerbe in der Grafschaft Sayn-Altenkirchen. In: Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen 59. 2016, S. 219–237.</ref> Im Jahr wird diese Grube erstmals erwähnt. 1802 wird eine vorindustrielle Drahtzieherei im Ort erwähnt, 1805 ein zweiter. Das Gewerbe wird letztmals 1838 erwähnt. Von 1818 bis 1835 wurde ein Walzwerk für Eisenbleche betrieben, 1850 eine Knochenmühle. Limbach hatte 1579 zwölf Häuser, 1653 acht Feuerstätten, 1714 25 Mann, 1760 130 und 1818 107 Einwohner.<ref>Landschaftsmuseum Westerwald Hachenburg (Hrsg.): Kroppacher Schweiz und Hachenburg (= Naturkundliche und kulturhistorische Denkmäler im Westerwald. Westerwälder Beiträge 1). Hachenburg 1981, S. 63.</ref>
Das Dorf Limbach gehörte zum Kirchspiel Kroppach und bis Ende des 18. Jahrhunderts landesherrlich zur Grafschaft Sayn. Die Einwohner wurden nach der Einführung der Reformation in der Grafschaft Sayn erst lutherisch und später reformiert.<ref>Daniel Schneider: Die Entwicklung der Konfessionen in der Grafschaft Sayn im Grundriss. In: Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen 58. 2015, S. 74–80.</ref> Nach der Landesteilung der Grafschaft Sayn im 17. Jahrhundert gehörte Limbach zur Grafschaft Sayn-Hachenburg.<ref>Daniel Schneider: Die Landesteilung der Grafschaft Sayn in Sayn-Altenkirchen und Sayn-Hachenburg. In: Nassauische Annalen 133. 2022, S. 119–133.</ref>
1799 ging die Grafschaft auf dem Erbweg an die Fürsten von Nassau-Weilburg. Im Zusammenhang mit der Bildung des Rheinbundes kam die Region und damit auch Limbach 1806 an das neu errichtete Herzogtum Nassau. Unter der nassauischen Verwaltung war Limbach dem Amt Hachenburg zugeordnet. Nach der Annexion des Herzogtums Nassau, kam der Ort 1866 an das Königreich Preußen und gehörte von 1868 an zur Provinz Hessen-Nassau und zum Oberwesterwaldkreis. Seit 1946 ist Limbach Teil des Landes Rheinland-Pfalz.
- Bevölkerungsentwicklung
Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Limbach, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:<ref name="regionaldaten">Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz: Mein Dorf, meine Stadt. Abgerufen am 13. Februar 2021.</ref>
| Jahr | Einwohner |
|---|---|
| 1815 | 107 |
| 1835 | 133 |
| 1871 | 134 |
| 1905 | 241 |
| 1939 | 325 |
| Jahr | Einwohner |
|---|---|
| 1950 | 304 |
| 1961 | 351 |
| 1970 | 410 |
| 1987 | 386 |
| 1997 | 418 |
| Jahr | Einwohner |
|---|---|
| 2005 | 395 |
| 2011 | 445 |
| 2017 | 414 |
| 2024 | 412<ref name="Metadaten Einwohnerzahl DE-RP">Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz: Bevölkerungsstand von Land, Landkreisen, Gemeinden und Verbandsgemeinden (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2022) (Hilfe dazu).</ref> |
Politik
Gemeinderat
Der Gemeinderat in Limbach besteht aus acht Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 9. Juni 2024 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.<ref>Ralf Hilger (Wahlleiter): Bekanntmachung des Ergebnisses zur Wahl des Gemeinderates Limbach am 9. Juni 2024. In: Inform – Wochenzeitung der Verbandsgemeinde Hachenburg, Ausgabe 25/2024. Linus Wittich Medien GmbH, Höhr-Grenzhausen, 14. Juni 2024, abgerufen am 28. September 2025.</ref>
Bürgermeister
Manfred Brenner wurde am 16. September 2024 Ortsbürgermeister von Limbach.<ref>Manfred Brenner (Ortsbürgermeister): Konstituierende Sitzung des Gemeinderates 2024. In: Inform – Wochenzeitung der Verbandsgemeinde Hachenburg, Ausgabe 30/2024. Linus Wittich Medien GmbH, Höhr-Grenzhausen, abgerufen am 28. September 2025.</ref> Bei der Direktwahl am 9. Juni 2024 war er als einziger Bewerber mit einem Stimmenanteil von 70,2 % für fünf Jahre gewählt worden.<ref>Limbach, Ortsbürgermeisterwahl (Gemeinde) 09.06.2024. In: Kommunalwahlergebnisse Limbach. Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz, abgerufen am 28. September 2025.</ref>
Brenners Vorgänger Ralph Hilger hatte das Amt 2019 übernommen und kandidierte bei der Wahl 2024 nicht erneut als Ortsbürgermeister.<ref>Nadja Hoffmann-Heidrich: VG Hachenburg: Sieben Dörfer bei Kommunalwahl ohne Ortsbürgermeisterkandidat. Ralph Hilger (Limbach) tritt nach fünf Jahren nicht mehr an. In: Westerwälder Zeitung. Mittelrhein-Verlag GmbH, Koblenz, 2. Mai 2024, abgerufen am 28. September 2025.</ref> Sein Vorgänger Klaus Sassmannshausen hatte das Amt 15 Jahre ausgeübt.<ref>Nadja Hoffmann-Heidrich: Urwahlen in der Verbandsgemeinde Hachenburg: Muss Limbach bald fremd verwaltet werden? In: Westerwälder Zeitung. 30. April 2019, abgerufen am 7. Juni 2020.</ref>
Wappen
| [[Datei:{{#property:p94}}|100px|links|Wappen von Limbach]] | Blasonierung: „Im von Silber und Blau gespaltenen Schild schräglinks eine Wellenleiste, in der Mitte überdeckt von einer zweibogigen Brücke, beide in verwechselten Farben. Vorn oben ein blaues Mühlrad. Hinten unten schränglinks ein silberner Schieferhammer.“<ref name="Wappen">Das Wappen der Ortsgemeinde Limbach. Verbandsgemeinde Hachenburg, abgerufen am 16. Oktober 2022.</ref> |
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Museum
In Limbach wird seit 1987 in einer alten Scheune das Dorfmuseum Limbach betrieben. Über tausend Exponate zur Heimatgeschichte werden vorgestellt.<ref>Dorfmuseum Limbach. Abgerufen am 13. Februar 2021.</ref>
Sehenswürdigkeiten
Südlich des Orts liegt die mittelalterliche Dachschiefergrube Assberg, die 1548 in einer Verleihungsurkunde des Klosters Marienstatt erstmals urkundlich erwähnt wurde. In ihr wurden zunächst im Tagebau, später auch unter Tage, Schieferplatten abgebaut und zu Dachschiefern weiter verarbeitet. Mit Schiefer aus der Grube Assberg ist u. a. das Schloss Hachenburg und das Kloster Marienstatt gedeckt. Heute ist die Dachschiefergrube zu einem frei zugänglichen Besucherbergwerk ausgebaut. Es liegt direkt am Westerwaldsteig.
Ebenfalls am südlichen Ortsrand liegt der Felsen Hohe Ley (270 m ü. NHN).
Das Wahrzeichen von Limbach ist die Steinbogenbrücke über die Kleine Nister. Sie wurde 1871 aus Bruchsteinen erbaut, als ihre Vorgängerin, eine Holzbrücke, teilweise schon eingestürzt war. Die Baukosten lagen bei 1467 Gulden, wobei die Gemeinde einen Zuschuss von 1208 Gulden erhielt. Die Brücke wurde 1978 saniert und gilt als erhaltenswertes Baudenkmal.
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.
Regelmäßige Veranstaltungen
- An der Steinbogenbrücke findet seit 1971 jährlich jeweils am zweiten Samstag im Juli das Brückenfest statt. Zu diesem Sommernachtsfest kommen mittlerweile mehrere tausend Besucher in den kleinen Ort.
- Der Kräutermarkt in Limbach findet regelmäßig alle zwei Jahre am dritten Sonntag im August statt und ist der größte und einzigartige Naturmarkt im Westerwald. Er wird seit 1985 ehrenamtlich von der Limbacher Dorfgemeinschaft durchgeführt. Alle Einnahmen kommen den Westerwälder-Sorgenkindern zugute.
Wirtschaft und Infrastruktur
Verkehr
Südlich des Ortes verläuft die Bundesstraße 414, die von Hohenroth nach Hachenburg führt. Die nächsten Autobahnanschlussstellen sind Siegen, Wilnsdorf und Herborn an der A 45 (Dortmund–Gießen). Die nächsten Anschlussstellen an die A 3 (Köln–Frankfurt am Main) sind Montabaur und in Ransbach-Baumbach. Der nächstgelegene ICE-Halt ist der Bahnhof Montabaur an der Schnellfahrstrecke Köln–Rhein/Main.
Söhne und Töchter des Ortes
- Guido Becker (1915–1993), Zisterzienser und Abt von Val-Dieu (Belgien) 1974–1992
Literatur
- Hellmuth Gensicke: Das Kirchspiel Kroppach. In: Nassauische Annalen 83. 1972, S. 209–231.
- Heinz Leyendecker: Dachschieferbergwerk „Assberg“ in Limbach. In: Wäller Heimat. 2003, S. 78–81.
- Heinz Leyendecker: Ortsgeschichte von Limbach, Westerwald, in der Kroppacher Schweiz. Geschichte, Chronologie, Zeitspuren, Verwaltung, Bilder, Menschen, Vereine, Flurnamen, Sprache, Wirtschaft, Begebenheiten, Legenden usw. eines Westerwalddorfes. Limbach 2007, ISBN 978-3-00-021676-3.
- Ortsgemeinde Limbach (Hrsg.): 650 Jahre Limbach. 1346–1996. Festschrift, Limbach 1996.
- Daniel Schneider: Das Mühlengewerbe in der Grafschaft Sayn-Altenkirchen. In: Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen 59. 2016, S. 219–237.
- Daniel Schneider: Die Entwicklung der Konfessionen in der Grafschaft Sayn im Grundriss. In: Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen 58. 2015, S. 74–80.
- Daniel Schneider: Die Landesteilung der Grafschaft Sayn in Sayn-Altenkirchen und Sayn-Hachenburg. In: Nassauische Annalen 133. 2022, S. 119–133.
- Dieter Trautmann: Die Flurnamen der Gemarkung Limbach. In: Von Land und Leuten an der Nister 29: 2008, S. 1–32.
Weblinks
- Website der Ortsgemeinde Limbach
- Ortsgemeinde Limbach auf den Webseiten der Verbandsgemeinde Hachenburg
- Literatur über Limbach in der Rheinland-Pfälzischen Landesbibliographie
Einzelnachweise
<references />
<templatestyles src="BoxenVerschmelzen/styles.css" />
Alpenrod | Astert | Atzelgift | Borod | Dreifelden | Gehlert | Giesenhausen | Hachenburg | Hattert | Heimborn | Heuzert | Höchstenbach | Kroppach | Kundert | Limbach | Linden | Lochum | Luckenbach | Marzhausen | Merkelbach | Mörsbach | Mudenbach | Mündersbach | Müschenbach | Nister | Roßbach | Steinebach an der Wied | Stein-Wingert | Streithausen | Wahlrod | Welkenbach | Wied | Winkelbach
Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang
Städte: Bad Marienberg (Westerwald) | Hachenburg | Höhr-Grenzhausen | Montabaur | Ransbach-Baumbach | Rennerod | Selters (Westerwald) | Westerburg | Wirges
Gemeinden: Ailertchen | Alpenrod | Alsbach | Arnshöfen | Astert | Atzelgift | Bannberscheid | Bellingen | Berod bei Wallmerod | Berzhahn | Bilkheim | Boden | Bölsberg | Borod | Brandscheid | Breitenau | Bretthausen | Caan | Daubach | Deesen | Dernbach (Westerwald) | Dreifelden | Dreikirchen | Dreisbach | Ebernhahn | Eitelborn | Elbingen | Ellenhausen | Elsoff (Westerwald) | Enspel | Ettinghausen | Ewighausen | Fehl-Ritzhausen | Freilingen | Freirachdorf | Gackenbach | Gehlert | Gemünden | Giesenhausen | Girkenroth | Girod | Goddert | Görgeshausen | Großholbach | Großseifen | Guckheim | Hahn am See | Hahn bei Marienberg | Halbs | Hardt | Hartenfels | Härtlingen | Hattert | Heilberscheid | Heiligenroth | Heimborn | Helferskirchen | Hellenhahn-Schellenberg | Hergenroth | Herschbach | Herschbach (Oberwesterwald) | Heuzert | Hilgert | Hillscheid | Höchstenbach | Hof | Höhn | Holler | Homberg | Horbach | Hübingen | Hüblingen | Hundsangen | Hundsdorf | Irmtraut | Kaden | Kadenbach | Kammerforst | Kirburg | Kölbingen | Kroppach | Krümmel | Kuhnhöfen | Kundert | Langenbach bei Kirburg | Langenhahn | Lautzenbrücken | Leuterod | Liebenscheid | Limbach | Linden | Lochum | Luckenbach | Mähren | Marienrachdorf | Maroth | Marzhausen | Maxsain | Merkelbach | Meudt | Mogendorf | Molsberg | Mörlen | Mörsbach | Moschheim | Mudenbach | Mündersbach | Müschenbach | Nauort | Nentershausen | Neuhäusel | Neunkhausen | Neunkirchen | Neustadt/Westerwald | Niederahr | Niederelbert | Niedererbach | Niederroßbach | Niedersayn | Nister | Nisterau | Nister-Möhrendorf | Nistertal | Nomborn | Nordhofen | Norken | Oberahr | Oberelbert | Obererbach | Oberhaid | Oberrod | Oberroßbach | Ötzingen | Pottum | Quirnbach | Rehe | Roßbach | Rotenhain | Rothenbach | Rückeroth | Ruppach-Goldhausen | Salz | Salzburg | Schenkelberg | Seck | Sessenbach | Sessenhausen | Siershahn | Simmern | Stahlhofen | Stahlhofen am Wiesensee | Staudt | Steinebach an der Wied | Steinefrenz | Steinen | Stein-Neukirch | Stein-Wingert | Stockhausen-Illfurth | Stockum-Püschen | Streithausen | Unnau | Untershausen | Vielbach | Wahlrod | Waigandshain | Waldmühlen | Wallmerod | Weidenhahn | Welkenbach | Welschneudorf | Weltersburg | Weroth | Westernohe | Wied | Willingen | Willmenrod | Winkelbach | Winnen | Wirscheid | Wittgert | Wölferlingen | Zehnhausen bei Rennerod | Zehnhausen bei Wallmerod