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Westernohe

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Wappen Deutschlandkarte
Datei:DEU Westernohe COA.svg
Basisdaten
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 50° 35′ N, 8° 6′ O keine Zahl: {{Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code|07143309}}Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 50° 35′ N, 8° 6′ O
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Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Westerwaldkreis
Verbandsgemeinde: Rennerod
Höhe: 425 m ü. NHN
Fläche: Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“ km²
Einwohner: {{Metadaten Einwohnerzahl DE−Vorlage:Deutsches Bundesland/Code|07143309}} (Fehler: Ungültige Zeitangabe)<ref name="Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code">{{Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code QUELLE}}</ref>
Bevölkerungsdichte: Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“ Einwohner je km²
Postleitzahl: 56479
Vorwahl: 02664
Kfz-Kennzeichen: WW
Gemeindeschlüssel: 07 1 43 309
Adresse der Verbandsverwaltung: Hauptstraße 55
56477 Rennerod
Website: www.westernohe.de
Ortsbürgermeister: Volker Abel
Lage der Ortsgemeinde Westernohe im Westerwaldkreis
Datei:Westernohe im Westerwaldkreis.png
Karte

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Westernohe ist eine Ortsgemeinde im Westerwaldkreis in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Rennerod an.

Geographie

Die Gemeinde liegt im Westerwald zwischen den Städten Siegen (34 km nördlich), Wetzlar (28 km östlich) und Limburg an der Lahn (24 km südlich). Hier ist der Sitz des Bundeszentrums der Deutschen Pfadfinder*innenschaft Sankt Georg. Auf dem anliegenden Zeltplatz, der mit 28 Hektar einer der größten Deutschlands ist, finden regelmäßig Veranstaltungen und Zeltlager statt.

Durch den Ort fließt der Krummbach, der in der Nähe eines Naturschutzgebietes zwischen Rennerod und der Krombachtalsperre entspringt.

Geschichte

Der Ort wurde im Jahre 1059 als Westernaha erstmals urkundlich erwähnt. Die Endung -aha deutet dabei auf eine sehr alte, möglicherweise bereits vorgermanische Gründung hin.

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Westernohe, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:<ref name="regionaldaten">Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten</ref><ref name="Metadaten Einwohnerzahl DE-RP">Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz: Bevölkerungsstand von Land, Landkreisen, Gemeinden und Verbandsgemeinden (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2022) (Hilfe dazu).</ref>

Jahr Einwohner
1815 451
1835 537
1871 538
1905 473
1939 514
1950 512
Jahr Einwohner
1961 600
1970 777
1987 752
1997 946
2005 942
2024 961

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat in Westernohe besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 9. Juni 2024 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.<ref>Volker Abel (Ortsbürgermeister als Wahlleiter): Bekanntmachung des Ergebnisses der Wahl zum Gemeinderat Westernohe am 9. Juni 2024. In: Hoher Westerwald – Wochenkurier für die Verbandsgemeinde Rennerod, Ausgabe 26/2024. Linus Wittich Medien GmbH, Höhr-Grenzhausen, 28. Juni 2024, abgerufen am 8. November 2025.</ref>

Bürgermeister

Volker Abel wurde am 21. August 2009 Ortsbürgermeister von Westernohe.<ref name="Jahresrückblick_2009">Hermann Krämer: Jahresrückblick 2009. (PDF; 832 kB) Ortsgemeinde Westernohe, 10. März 2010, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 19. Juli 2020; abgerufen am 19. Juli 2020.</ref> Bei der Direktwahl am 26. Mai 2019 wurde er mit einem Stimmenanteil von 82,72 %<ref>Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Direktwahlen 2019. siehe Rennerod, Verbandsgemeinde, 21. Ergebniszeile. Abgerufen am 19. Juli 2020.</ref> und am 9. Juni 2024 als einziger Bewerber mit 76,3 % für jeweils weitere fünf Jahre in seinem Amt bestätigt.<ref>Westernohe, Ortsbürgermeisterwahl (Gemeinde) 09.06.2024. In: Kommunalwahlergebnisse Westernohe. Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz, abgerufen am 8. November 2025.</ref>

Abels Vorgänger als Ortsbürgermeister war bis 2009 Herbert Stecker.<ref name="Jahresrückblick_2009" />

Wappen

[[Datei:{{#property:p94}}|100px|links|Wappen von Westernohe]] Blasonierung: „In geteiltem Schild, oben in Gold drei grüne Tannen, unten in Blau der rotbewehrte goldene nassauische Löwe mit goldenen Schildeln.“

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Kulturdenkmäler

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Wendelinuskapelle

Nördlich von Westernohe, nahe der Krummbachquelle und ca. 1 km vom Naturschutzgebiet Wacholderheide entfernt, steht eine dem Heiligen Wendelinus geweihte Kapelle, die 1887 von Johannes Gerz errichtet wurde. Ihr heutiges Aussehen in Bruchstein erhielt sie 1933 durch den Sohn des Erbauers. Eine Skulptur des Heiligen, dem Schutzpatron der Hirten, befindet sich im Inneren der Kapelle, zusammen mit seinen klassischen Attributen Hirtenstab und Schafen. Die Andachtsstätte wurde 1987 restauriert.

Naturschutzgebiet

Datei:Wacholderheide bei Westernohe.jpg
Wacholderheide bei Westernohe

Die als Naturschutzgebiet ausgewiesene Wacholderheide ist eine kleine Trockenrasenfläche mit Wacholder und anderen dornigen Sträuchern. Diese wesentlich durch die einstige Schäferei bzw. Wanderschäferei entstandene Kulturlandschaft, wie sie östlich des Ochsenbergs (580 m) noch bewahrt werden konnte und unter Naturschutz gestellt ist, war im Westerwald verbreitet.

Bundeszentrum der Deutschen Pfadfinder*innenschaft Sankt Georg (DPSG)

Etwas oberhalb des Ortes befindet sich seit 1956 das Bundeszentrum der Deutschen Pfadfinder*innenschaft Sankt Georg (DPSG) mit einem eigenen Pfadfinder-Zeltplatz.

Verkehr

Ereignisse

Datei:2016 Gedenkkreuz Pfadfinder Westernohe 1.jpg
Gedenkkreuz an der Unfallstelle

Tauziehunfall 1995

Am 4. Juni 1995 kam es bei einem Tauziehen mit 650 jugendlichen Pfadfindern am Bundeszentrum zu einem Unfall, als das Seil riss. Zwei Kinder kamen zu Tode, 102 erlitten zum Teil schwere Verletzungen. Es war ein relativ dünnes Kunststoffseil eingesetzt worden, über dessen Belastungsgrenzen keine Angaben vorlagen. Die Veranstalter hatten die Möglichkeit einer Überlastung des Seiles, zumal bei einem Kindertauziehen, nicht in Betracht gezogen.

Im Gerichtsverfahren wurde festgestellt, dass die Veranstalter ihre Sorgfaltspflicht verletzt hatten, weil sie sich nicht über die Eignung des Seiles informiert und auch keine Vorkehrungen für einen gegebenenfalls notwendigen sofortigen Abbruch der Veranstaltung getroffen hatten. Da eine Lebensgefahr allerdings nicht vorhersehbar gewesen sei, wurden die Verantwortlichen wegen fahrlässiger Körperverletzung verurteilt, nicht wegen fahrlässiger Tötung.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Urteil im Tauziehunfall (Memento vom 7. Januar 2013 im Internet Archive)</ref>

Ein Gedenkkreuz in der Nähe der Unfallstelle erinnert an die beiden getöteten Kinder.

Persönlichkeiten

  • Johann Müller (* 15. Januar 1782 in Westernohe; † 19. August 1852), Schultheiß und Mitglied des Nassauischen Landtags

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

<templatestyles src="BoxenVerschmelzen/styles.css" />

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