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Stahlhofen am Wiesensee

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Wappen Deutschlandkarte
Datei:Wappen Stahlhofen am Wiesensee.svg
Basisdaten
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 50° 35′ N, 7° 59′ O keine Zahl: {{Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code|07143293}}Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 50° 35′ N, 7° 59′ O
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Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Westerwaldkreis
Verbandsgemeinde: Westerburg
Höhe: 430 m ü. NHN
Fläche: Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“ km²
Einwohner: {{Metadaten Einwohnerzahl DE−Vorlage:Deutsches Bundesland/Code|07143293}} (Fehler: Ungültige Zeitangabe)<ref name="Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code">{{Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code QUELLE}}</ref>
Bevölkerungsdichte: Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“ Einwohner je km²
Postleitzahl: 56459
Vorwahl: 02663
Kfz-Kennzeichen: WW
Gemeindeschlüssel: 07 1 43 293
Adresse der Verbandsverwaltung: Neumarkt 1
56457 Westerburg
Website: stahlhofen-am-wiesensee.de
Ortsbürgermeister: Frank Butterweck
Lage der Ortsgemeinde Stahlhofen am Wiesensee im Westerwaldkreis
Datei:Stahlhofen am Wiesensee im Westerwaldkreis.png
Karte

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Datei:Stahlhofenamw-Sommer.jpg
Seeblick im Sommer
Datei:Stahlhofenamw-Winter.jpg
Seeblick im Winter

Stahlhofen am Wiesensee ist eine Ortsgemeinde im Westerwaldkreis in Rheinland-Pfalz. Sie gehört seit 1972 der damals neu gebildeten Verbandsgemeinde Westerburg an.

Geographie

Stahlhofen am Wiesensee liegt 3 km nordöstlich von Westerburg, auf einer Anhöhe nahe dem westlichen Ufer des Wiesensees. Zur Gemeinde gehören auch die Wohnplätze Forellenhof, Im Rödernhahn, Winner Ufer und Campingplatz Wiesensee.<ref name="GV2022p78">Vorlage:GemeindeverzeichnisRP/lang</ref>

Nachbargemeinden sind: Halbs, Hergenroth, Höhn, Pottum und Winnen.

Geschichte

Stahlhofen gehörte bis Anfang des 19. Jahrhunderts zur Herrschaft Westerburg und kam 1806 im Zuge der Bildung des Rheinbunds unter Napoleon zum Großherzogtum Berg. 1813 kam Stahlhofen vorübergehend an das Haus Oranien-Nassau und infolge des Wiener Kongresses 1815 an das Herzogtum Nassau.<ref>Annalen des Vereins für Nassauische Alterthumskunde und Geschichtsforschung, Band 10, 1870, S. 321 (Google Books)</ref> Unter der nassauischen Verwaltung gehörte die Gemeinde Stahlhofen zur Standesherrschaft Leiningen-Westerburg im Amt Rennerod.<ref>Staats- und Adreß-Handbuch des Herzogthums Nassau für das Jahr 1859, S. 118 (www.dilibri.de)</ref> Im Jahr 1858 lebten in Stahlhofen 41 Familien mit 159 Einwohnern. 1866 kam das Herzogtum Nassau und damit auch Stahlhofen zum Königreich Preußen.

Den Namensbestandteil „am Wiesensee“ erhielt die Gemeinde am 1. Januar 1975.<ref name="GV2016p188">Vorlage:GemeindeverzeichnisRP/lang</ref>

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Stahlhofen am Wiesensee, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:<ref name="regionaldaten">Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz: Mein Dorf, meine Stadt. Abgerufen am 19. Februar 2023.</ref>

Jahr Einwohner
1815 153
1835 172
1871 128
1905 112
1939 126
1950 128
1961 140
Jahr Einwohner
1970 171
1987 250
1997 398
2005 356
2011 318
2017 334
2024 385<ref name="Metadaten Einwohnerzahl DE-RP">Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz: Bevölkerungsstand von Land, Landkreisen, Gemeinden und Verbandsgemeinden (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2022) (Hilfe dazu).</ref>

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat in Stahlhofen besteht aus acht Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 9. Juni 2024 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.<ref>Frank Butterweck (Wahlleiter): Amtlicher Teil: Bekanntmachung des Ergebnisses der Wahl zum Gemeinderat der Ortsgemeinde Stahlhofen am Wiesensee am 9. Juni 2024. In: Wäller Wochenspiegel – Anzeiger für die Verbandsgemeinde Westerburg, Ausgabe 25/2024. Linus Wittich Medien GmbH, Höhr-Grenzhausen, 11. Juni 2024, abgerufen am 26. Oktober 2025.</ref>

Bürgermeister

Frank Butterweck wurde am 16. August 2019 Ortsbürgermeister von Stahlhofen am Wiesensee.<ref>Frank Butterweck: Kommunalwahl 2019 / Konstituierende Sitzung. In: Wäller Wochenspiegel – Anzeiger für die Verbandsgemeinde Westerburg, Ausgabe 35/2019. Linus Wittich Medien GmbH, Höhr-Grenzhausen, abgerufen am 13. Juli 2020.</ref> Bei der Direktwahl am 26. Mai 2019 war er mit einem Stimmenanteil von 78,13 % gewählt worden.<ref>Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Direktwahlen 2019. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 15. Mai 2021; abgerufen am 13. Juli 2020 (siehe Westerburg, Verbandsgemeinde, 20. Ergebniszeile).</ref> Bei der Direktwahl am 9. Juni 2024 wurde er als einziger Bewerber mit 87,6 % für weitere fünf Jahre wiedergewählt.<ref>Stahlhofen am Wiesensee, Ortsbürgermeisterwahl (Gemeinde) 09.06.2024. In: Kommunalwahlergebnisse Stahlhofen am Wiesensee. Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz, abgerufen am 26. Oktober 2025.</ref>

Butterwecks Vorgänger Günther Raspel hatte das Amt 30 Jahre ausgeübt.<ref>Michael Wenzel: Abschied nach 30 Jahren als Ortschef in Stahlhofen am Wiesensee: Das Amt wuchs Günther Raspel ans Herz. In: Westerwälder Zeitung. Mittelrhein-Verlag GmbH, Koblenz, 16. August 2019, abgerufen am 13. Juli 2020.</ref>

Wappen

[[Datei:{{#property:p94}}|100px|links|Wappen von Stahlhofen am Wiesensee]] Blasonierung: „Spätgotischer Rundschild, gespalten durch eine eingebogene rote Spitze, darin fünf zu einem Kreuz gestellte goldene Dreiblattsteckkreuze, vorn in Gold ein blauer Wellenbalken darin ein silberner Fisch, hinten in gold drei grüne Eichenblätter.“<ref name="Wappen">Wappenbeschreibung der Gemeinde</ref>
Wappenbegründung: Die grünen Eichenblätter stellen den Erbenwald „Eigenwald“ der Gemeinden Stahlhofen, Halbs und Hergenroth dar. Der Wald stellt eine besondere Eigentumsform dar. Der von Westerburg aus vererbte Besitz ist noch heute im Besitz von Familien aus den Gemeinden. Der blaue Wellenbalken mit dem Fisch steht für den Wiesensee und den Seebach mit der darin betriebenen Fischwirtschaft. Die Farben Blau und Gold stellen die Verbindung zum Haus Nassau her, zu dem Stahlhofen einst gehörte. Die fünf goldenen Steckkreuze auf rotem Grund sind den Wappen der niederadligen Familie des Heinrich von Stahlhofen entnommen, die in Stahlhofen ihren Stammsitz hatte. Die Farbgebung der roten Spitze bezieht sich auf die Herrschaft Westerburg.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bauwerke

Sport

Der Wiesensee hat eine Größe von ca. 80 Hektar und bietet neben Rundwanderungen die Möglichkeiten zum Baden, Segeln, Surfen und Angeln. Beim See befindet sich auch ein Golfplatz.

Verkehr

Weblinks

Einzelnachweise

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