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Wied (bei Hachenburg)

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Wappen Deutschlandkarte
Datei:DEU Wied COA.svg
Basisdaten
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 50° 38′ N, 7° 45′ O keine Zahl: {{Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code|07143310}}Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 50° 38′ N, 7° 45′ O
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  }}
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Westerwaldkreis
Verbandsgemeinde: Hachenburg
Höhe: 305 m ü. NHN
Fläche: Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“ km²
Einwohner: {{Metadaten Einwohnerzahl DE−Vorlage:Deutsches Bundesland/Code|07143310}} (Fehler: Ungültige Zeitangabe)<ref name="Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code">{{Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code QUELLE}}</ref>
Bevölkerungsdichte: Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“ Einwohner je km²
Postleitzahl: 57629
Vorwahl: 02662
Kfz-Kennzeichen: WW
Gemeindeschlüssel: 07 1 43 310
Adresse der Verbandsverwaltung: Gartenstraße 11
57627 Hachenburg
Website: www.ww-wied.de
Ortsbürgermeister: Lars Martin
Lage der Ortsgemeinde Wied im Westerwaldkreis
Datei:Wied im Westerwaldkreis.png
Karte

Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata

Datei:WiedBeiHachenburg4.jpg
Ansicht von Wied

Wied ist eine Ortsgemeinde im Westerwaldkreis in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Hachenburg an.

Geographie

Die Gemeinde liegt im Westerwald zwischen Limburg an der Lahn und Siegen im Wiedtal bzw. an der B 413 zwischen Merkelbach und Altstadt (Hachenburg) im Nordosten und Höchstenbach im Südwesten. Umgeben ist der Ort Wied im Osten und Süden vom Hachenburger Stadtwald. Durch den Ort fließt die Wied. Südöstlich des Orts befindet sich das Naturschutzgebiet Oberes Wiedtal.

Zu Wied gehören auch die Wohnplätze Krambergsmühle (Teilweise) und Mühlental (Thalmühle).<ref name="GV2022p71">Vorlage:GemeindeverzeichnisRP/lang</ref>

Geschichte

1461 wurde Wied erstmals in einer Urkunde erwähnt. Ursprünglich hieß Wied Wiede, was so viel wie Weide bedeutete.

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl der Gemeinde Wied, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:<ref>Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz: Wied: Bevölkerung – Zeitreihen. In: Regional: Mein Dorf, meine Stadt. Abgerufen am 23. Oktober 2022.</ref><ref name="Metadaten Einwohnerzahl DE-RP">Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz: Bevölkerungsstand von Land, Landkreisen, Gemeinden und Verbandsgemeinden (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2022) (Hilfe dazu).</ref>

Jahr Einwohner
1815 204
1835 248
1871 252
1905 261
1939 305
1950 346
Jahr Einwohner
1961 387
1970 416
1987 451
1997 497
2005 499
2024 548

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat in Wied besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 9. Juni 2024 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.<ref>Birgit Hopfinger (Wahlleiterin): Bekanntmachung des Ergebnisses zur Wahl des Gemeinderates Wied am 9. Juni 2024. In: Inform – Wochenzeitung der Verbandsgemeinde Hachenburg, Ausgabe 25/2024. Linus Wittich Medien GmbH, Höhr-Grenzhausen, 14. Juni 2024, abgerufen am 6. Oktober 2025.</ref> Bis 2019 gehörten dem Gemeinderat acht Ratsmitglieder an.

Bürgermeister

Lars Martin wurde am 2. Juli 2024 Ortsbürgermeister von Wied.<ref>Konstituierende Sitzung am 02.07.2024. In: Inform – Wochenzeitung der Verbandsgemeinde Hachenburg, Ausgabe 28/2024. Linus Wittich Medien GmbH, Höhr-Grenzhausen, abgerufen am 6. Oktober 2025.</ref> Bei der Direktwahl am 9. Juni 2024 war er als einziger Bewerber mit einem Stimmenanteil von 86,4 % für fünf Jahre gewählt worden.<ref>Wied, Ortsbürgermeisterwahl (Gemeinde) 09.06.2024. In: Kommunalwahlergebnisse Wied. Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz, abgerufen am 6. Oktober 2025.</ref>

Martins Vorgängerin Birgit Hopfinger hatte das Amt seit Sommer 2019 inne. Bei der Direktwahl am 26. Mai 2019 war sie mit einem Stimmenanteil von 67,34 % für fünf Jahre gewählt worden.<ref>Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Direktwahlen 2019. siehe Hachenburg, Verbandsgemeinde, vorletzte Ergebniszeile. Abgerufen am 8. Juni 2020.</ref> Ihre Amtsvorgänger waren Manfred Graulich und Ebba Groenewold-Jacobs, die zum 30. Juni 2015 das Amt aus persönlichen Gründen niedergelegt hatte.<ref name="Wahl_2019">Graulich wird Bürgermeister in Wied. Westerwälder Zeitung, 27. September 2015, abgerufen am 8. Juni 2020.</ref>

Wappen

[[Datei:{{#property:p94}}|100px|links|Wappen von Wied]] Blasonierung: „Durch einen silbernen Wellenbalken schräglinks geteilt; vorne in Rot ein blaubewehrter und -gezungter doppelschwänziger goldener Löwe, hinten eine liegende silberne Mondsichel überhöht von drei silbernen sechsstrahligen Sternen (2:1).“<ref name="Wappen">Das Wappen der Ortsgemeinde Wied. Verbandsgemeinde Hachenburg, abgerufen am 23. Oktober 2022.</ref>

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Von 1901 bis 1950 verkehrte im Nachbarort Höchstenbach die Kleinbahn Selters–Hachenburg.

Kliniken Wied

Datei:DSC01731 MEDIAN Klinik Wied - Haus Mühlental.jpg
Klinik Wied, Haus Mühlental

Im Mühlental, südöstlich des Orts, wo sich vom 18. bis Anfang des 20. Jahrhunderts eine Papiermühle befand, später eine Spinnerei und Weberei sowie ab den 1960er Jahren ein Sporthotel, öffneten 1974 die Kliniken Wied ihre Pforten.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />40 Jahre Suchtbehandlung. (Memento vom 24. Juni 2023 im Internet Archive) In: Wiederworte, Eine Klinik im Wandel, Patientenzeitschrift der Kliniken Wied, Ausgabe 2, Oktober 2014 (Chronik, <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />PDF (Memento vom 10. Februar 2026 im Internet Archive)).</ref><ref>Infotafel nahe der Klinik</ref> Dazu zählen das Haus Mühlental in Wied sowie das angeschlossene Haus Sonnenhang im 12 Kilometer entfernten Steimel. In den beiden Rehabilitations-Einrichtungen werden Suchterkrankungen behandelt sowie psychosomatische Beschwerden.

Anfang 2019 übernahm die MEDIAN Unternehmensgruppe beide Häuser mit zu diesem Zeitpunkt zusammen 214 Therapieplätzen und 166 Mitarbeitern.<ref>Venture Capital Magazin</ref>

Persönlichkeiten

  • Wilhelm Fetthauer (1866–1925), Mühlenbesitzer und Abgeordneter des Provinziallandtags der Provinz Hessen-Nassau
  • Richard Spieß (1897–1952), NSDAP-Politiker und Abgeordneter des Provinziallandtags der Provinz Hessen-Nassau

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

<templatestyles src="BoxenVerschmelzen/styles.css" />

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