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Stefan Kraft

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Stefan Kraft Vorlage:SportPicto
Kraft beim Grand Prix 2015 in Hinzenbach

Kraft beim Grand Prix 2015 in Hinzenbach

Nation OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Österreich
Geburtstag 13. Mai 1993 (33 Jahre)
Geburtsort Schwarzach im Pongau, Österreich
Größe 170 cm
Gewicht 56 kg
Beruf Heeresleistungssportler
Karriere
Verein SV Schwarzach
Nationalkader seit 2005
Pers. Bestweite 253,5 m (Vikersund 2017)
Status aktiv
Medaillenspiegel
Olympische Medaillen 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
WM-Medaillen 3 × Goldmedaille 6 × Silbermedaille 6 × Bronzemedaille
SFWM-Medaillen 1 × Goldmedaille 2 × Silbermedaille 3 × Bronzemedaille
JWM-Medaillen 1 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 2 × Bronzemedaille
Nationale Medaillen 3 × Goldmedaille 7 × Silbermedaille 4 × Bronzemedaille
 Olympische Winterspiele
Gold 2022 Peking Team
 Nordische Skiweltmeisterschaften
Silber 2015 Falun Mannschaft
Bronze 2015 Falun Normalschanze
Gold 2017 Lahti Normalschanze
Gold 2017 Lahti Großschanze
Silber 2017 Lahti Mixed-Team
Bronze 2017 Lahti Mannschaft
Silber 2019 Seefeld Mannschaft
Silber 2019 Seefeld Mixed-Team
Bronze 2019 Seefeld Normalschanze
Gold 2021 Oberstdorf Großschanze
Silber 2021 Oberstdorf Mannschaft
Bronze 2021 Oberstdorf Mixed-Team
Bronze 2023 Planica Mannschaft
Bronze 2025 Trondheim Mixed-Team
Silber 2025 Trondheim Mannschaft
 Skiflug-Weltmeisterschaften
Bronze 2016 Kulm Einzel
Bronze 2016 Kulm Mannschaft
Bronze 2022 Vikersund Einzel
Gold 2024 Kulm Einzel
Silber 2024 Kulm Mannschaft
Silber 2026 Oberstdorf Mannschaft
 Skisprung-Junioren-WM
Gold 2011 Otepää Mannschaft
Silber 2011 Otepää Einzel
Bronze 2012 Erzurum Mannschaft
Bronze 2013 Liberec Einzel
 Österreichische Meisterschaften
Silber 2015 Tschagguns Normalschanze
Gold 2015 Innsbruck Großschanze
Gold 2016 Villach Normalschanze
Bronze 2016 Villach Mannschaft
Silber 2016 Bischofshofen Großschanze
Silber 2017 Eisenerz Normalschanze
Silber 2017 Eisenerz Mannschaft
Silber 2017 Bischofshofen Großschanze
Silber 2018 Villach Normalschanze
Bronze 2018 Bischofshofen Großschanze
Bronze 2022 Innsbruck Großschanze
Gold 2023 Ramsau Normalschanze
Bronze 2024 Hinzenbach Normalschanze
Silber 2024 Bischofshofen Großschanze
Skisprung-Weltcup / A-Klasse-Springen
 Debüt im Weltcup 06. Jänner 2012
 Weltcupsiege (Einzel) 46  (Details)
 Weltcupsiege (Team) 18  (Details)
 Gesamtweltcup 01. (2016/17, 2019/20, 2023/24)
 Skiflug-Weltcup 01. (2016/17, 2019/20, 2022/23)
 Vierschanzentournee 01. (2014/15)
 Raw Air 01. (2017, 2022, 2024)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Einzelspringen 36 32 36
 Skifliegen 10 6 9
 Teamspringen 17 11 15
 Mixed-Teamspringen 1 2 2
Skisprung-Grand-Prix
 Debüt im Grand Prix 01. Oktober 2010
 Grand-Prix-Siege (Einzel) 04  (Details)
 Gesamtwertung Grand Prix 02. (2024)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Einzelspringen 4 2 3
 Teamspringen 0 0 1
Skisprung-Continental-Cup (COC)
 Debüt im COC 05. Februar 2011
 COC-Siege (Einzel) 07  (Details)
 Gesamtwertung COC 13. (2011/12, 2012/13)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Einzelspringen 7 6 2
letzte Änderung: 28. März 2026

Stefan Kraft (* 13. Mai 1993 in Schwarzach im Pongau) ist ein österreichischer Skispringer. 2016/17 und 2019/20 gewann er sowohl den Gesamtweltcup als auch den Skiflug-Weltcup. 2023/24 wurde er erneut Gesamtweltcupsieger. 2017 krönte er sich in Lahti zum Doppelweltmeister auf Normal- und Großschanze. Darüber hinaus sicherte er sich den Sieg der Vierschanzentournee 2014/15 sowie zahlreiche weitere WM-Medaillen. Vom 18. März 2017 bis zum 30. März 2025 hielt er mit 253,5 Metern den Skiflugweltrekord. Bei den Olympischen Winterspielen 2022 in Peking wurde er Olympiasieger im Teamwettbewerb von der Großschanze. Im Jänner 2024 gewann er die Skiflug-Weltmeisterschaft am Kulm.

Werdegang

Kraft, der für den Verein SV Schwarzach startet, kam im Alter von zehn Jahren zum Skispringen.<ref name="JUNIOR JUMPING">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Stefan Kraft.] old.junior-jumping.de, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 8. Februar 2011.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/old.junior-jumping.deVorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Dort trainierte er bei Christian Wallner.<ref name="JUNIOR JUMPING" /> Zwei Jahre später gab er bereits sein internationales Debüt bei ersten FIS-Springen, nachdem er beim Austriacup 2005 den sechsten Gesamtrang belegt hatte. Ab 2008 startete Kraft im Alpencup, bevor er im Jänner 2009 erstmals in Eisenerz einen Startplatz im FIS Cup bekam.

Beim Alpencup 2010 gelangen ihm durchweg gute Platzierungen, meist sogar im Podestbereich. Das letzte Springen in Hinterzarten am 15. Jänner 2011 gewann er. Daraufhin wurde er vom Verband für die Nordischen Junioren-Skiweltmeisterschaften im estnischen Otepää nominiert und gewann im Einzel Silber und in der Mannschaft mit Michael Hayböck, Markus Schiffner und Thomas Lackner Gold.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Gold und Silber für Salzburger Skispringer.] salzburg.orf.at, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 8. Februar 2011.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Dabei stellte er auf der Tehvandi-Schanze mit 100 Metern einen neuen Schanzenrekord auf. Nach den Junioren-Weltmeisterschaften wurde er in den Continental-Cup-Kader berufen und konnte dabei bereits das erste Springen in Brotterode gewinnen.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig SKIJUMPING.de: Stefan Kraft in Brotterode siegreich.] www.skijumping.de, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 8. Februar 2011.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Im zweiten Springen wurde er Achter. Auch in Iron Mountain, Kranj und Zakopane startete Kraft im Continental Cup und holte Punkte.

In der Sommersaison 2011 startete Kraft überwiegend im Continental-Cup, wo er in Courchevel am 30. Juli 2011 den zweiten Platz belegte.<ref>Ergebnisübersicht Continental-Cup bei www.fis-ski.com, abgerufen am 27. Dezember 2011.</ref> Am 1. Oktober 2011 in Hinzenbach wurde er erstmals im Sommer-Grand-Prix eingesetzt und konnte dort auf Anhieb als 29. seine beiden ersten Grand-Prix-Punkte erspringen.<ref>Ergebnisübersicht Grand Prix bei www.fis-ski.com, abgerufen am 27. Dezember 2011.</ref>

Weltcup-Debüt

Sein Weltcup-Debüt gab Kraft am 6. Jänner 2012 beim Abschlussspringen der Vierschanzentournee 2011/12, als er in Bischofshofen 54. wurde. Im Jänner 2013 gewann er wiederum im Zuge der Vierschanzentournee am Bergisel als 23. seine ersten Weltcuppunkte. Genau ein Jahr nach seinem Weltcup-Debüt erreichte Kraft in Bischofshofen bei seinem erst dritten Weltcup-Springen mit dem 3. Rang seinen ersten Podestplatz im Weltcup.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Schlierenzauer siegt in Finalkrimi – sport.ORF.at.] , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 7. Januar 2013 (deutsch).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Nur 2 Tage darauf, am 8. Jänner 2013, stellte er im Qualifikationsspringen auf der Malinka-Schanze in Wisła mit einem Sprung auf 139 Meter einen neuen Schanzenrekord auf.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Kraft in Wisla-Quali mit Schanzenrekord – sport.ORF.at.] , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 8. Januar 2013 (deutsch).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Bei den Junioren-Weltmeisterschaften 2013 im tschechischen Liberec belegte er hinter Jaka Hvala und Klemens Murańka den dritten Platz,<ref>„Jaka Hvala krönt sich zum Junioren-Weltmeister“ auf www.berkutschi.com, abgerufen am 1. Februar 2013.</ref> verpasste mit der österreichischen Mannschaft als Vierter aber eine weitere Medaille.<ref>„JWM-Titel auch für slowenische Herren“ bei www.berkutschi.com, abgerufen am 1. Februar 2013.</ref> In Oberstdorf feierte Kraft am 16. Februar 2013 auf der Heini-Klopfer-Skiflugschanze sein Skiflug-Debüt und belegte auf Anhieb einen starken elften Platz.<ref>Richard Freitag holt Heimsieg in Oberstdorf / Kraft mit gelungenem Debüt bei skispringen.com, abgerufen am 16. Februar 2013.</ref>

Erster Weltcupsieg

Seinen ersten Sieg im Weltcup erreichte Kraft im Auftaktspringen der Vierschanzentournee 2014/15 am 29. Dezember 2014 in Oberstdorf.
Am 4. Jänner 2015 stellte er mit 137,0 Metern in Innsbruck einen neuen Schanzenrekord auf,<ref name="Schanzenrekord Innsbruck">FIS Ski Jumping World Cup presented by Viessmann. 13th World Cup Competition. Innsbruck (AUT). Large Hill KO. Official Results. (PDF) Fédération Internationale de Ski, 4. Januar 2015, abgerufen am 4. Januar 2015.</ref> welcher jedoch noch am selben Tag von seinem Teamkollegen Michael Hayböck auf 138,0 Meter verbessert wurde. Zwei Tage später gewann er in Bischofshofen die Gesamtwertung der Tournee. Beim Weltcupspringen am 14. März 2015 in Trondheim führte er nach dem ersten Durchgang. Im zweiten Durchgang ging seine Bindung auf und er stürzte fast. Damit verlor er die Gesamtweltcupführung an den Tagessieger Severin Freund, den späteren Gesamtweltcupsieger.

Doppelweltmeister, Weltrekord-Inhaber und Gesamtweltcupsieger 2017

Bei den Nordischen Skiweltmeisterschaften 2017 in Lahti wurde Kraft erster österreichischer Doppelweltmeister im Skispringen. Er siegte sowohl auf der Normal- als auch auf der Großschanze vor dem Deutschen Andreas Wellinger. Zudem gewann er mit dem Mixed-Team die Silbermedaille und mit der Mannschaft zum Abschluss der WM die Bronzemedaille von der Großschanze. Somit hat Kraft allein bei den Weltmeisterschaften in Lahti 2017 vier Medaillen gewonnen (2× Gold, 1× Silber, 1× Bronze). In der Geschichte der nordischen Skiweltmeisterschaften waren im Skispringen bisher nur seine beiden Landsmänner Thomas Morgenstern (3× Gold, 1× Silber) und Gregor Schlierenzauer (3× Gold) 2011 in Oslo bei einer einzelnen Weltmeisterschaftsteilnahme noch erfolgreicher gewesen.

Am 18. März 2017 stellte er im Teamwettbewerb am Vikersundbakken mit 253,5 Metern einen neuen Skiflugweltrekord auf. Er übertraf damit die im gleichen Wettkampf zuvor aufgestellte Rekordmarke des Norwegers Robert Johansson um 1,5 Meter sowie den zwei Jahre alten Rekord von dessen Landsmann Anders Fannemel um zwei Meter. Einen weiteren Erfolg landete er bei der neu eingeführten Raw-Air-Serie, einer vom 10. bis 19. März in Norwegen ausgetragenen Tournee, die er knapp vor Kamil Stoch gewann und 60.000 Euro Preisgeld kassierte. Beim letzten Saisonwettbewerb, dem Skifliegen am 26. März in Planica, konnte sich Kraft mit seinem achten Saisonsieg sowohl die Gesamtweltcupwertung als auch die Einzelwertung im Skifliegen sichern.

Von 2018 bis zur ersten Olympiamedaille 2022

Im Februar 2018 nahm er im südkoreanischen Pyeongchang erstmals an den Olympischen Winterspielen teil. Er ging bei allen drei Skisprung-Wettbewerben an den Start. Im Einzelwettbewerb auf der Normalschanze belegte er den 13. Rang und im Einzelwettbewerb auf der Großschanze den 18. Rang. Mit der österreichischen Mannschaft wurde er auf der Großschanze Vierter und blieb damit bei den gesamten Winterspielen hinter seinen Erwartungen zurück.<ref>Gestutzte Adler: Die Flops der Winterspiele in Pyeongchang. In: Tiroler Tageszeitung Online. 25. Februar 2018, abgerufen am 20. März 2020.</ref>

Datei:20190302 FIS NWSC Seefeld Medal Ceremony Stefan Kraft 850 6737.jpg
Kraft bei der WM 2019 in Seefeld

Bei den Weltmeisterschaften 2019 in Seefeld in Tirol gewann er mit seinen Mannschaftskameraden Philipp Aschenwald, Michael Hayböck und Daniel Huber die Silbermedaille im Mannschaftsspringen hinter der deutschen Mannschaft. In den Einzelwettbewerben gewann er von der Normalschanze die Bronzemedaille hinter den beiden Polen Dawid Kubacki und Kamil Stoch. Er profitierte dabei vom einsetzenden Schneefall, der nach seinem zweiten Sprung die Anlaufspur deutlich langsamer machte und somit insbesondere die Führenden des ersten Durchgangs traf. Selbst der österreichische Verbandspräsident Peter Schröcksnadel sprach von einer Lotterie und kritisierte das Festhalten am Zeitplan: „Wir haben Glück gehabt. Wir haben eine Bronzene in der Lotterie gewonnen und darüber freuen wir uns. Es war ein verrücktes Springen und für mich nicht regulär. (…) Mit längerem Zuwarten hätte man den dichtesten Schneefall übertauchen können, das schnelle Durchziehen nur für das Fernsehen ist nicht richtig gewesen.“<ref>„WM in Seefeld: Bronze für Stefan Kraft von der Normalschanze“, auf www.nachrichten.at, abgerufen am 18. März 2019.</ref> Von der Großschanze belegte er den sechsten Rang. Im abschließenden Mixed-Team-Wettbewerb wurde er gemeinsam mit Eva Pinkelnig, Philipp Aschenwald und Daniela Iraschko-Stolz Vizeweltmeister hinter der deutschen Mannschaft.

Die Weltcup-Saison 2020/21 verlief für Kraft zunächst problematisch. Er erkrankte bei einem Ausbruch in der österreichischen Mannschaft an COVID-19 und litt an anhaltenden Rücken- und Leistenschmerzen.<ref>Kraft verzichtet: Gregor Schlierenzauer kehrt in Zakopane zurück. In: skispringen.com. 13. Januar 2021, abgerufen am 2. Februar 2021.</ref> Bei den Nordischen Skiweltmeisterschaften 2021 in Oberstdorf wurde er auf der Normalschanze Zehnter im Einzel und zusammen mit Marita Kramer, Michael Hayböck und Daniela Iraschko-Stolz Dritter im Mixed-Teamwettbewerb. Auf der Großschanze gewann er die Goldmedaille vor Robert Johansson und Karl Geiger. Im Mannschaftswettbewerb holte er zusammen mit Philipp Aschenwald, Jan Hörl und Daniel Huber die Silbermedaille.

Bei den Olympischen Winterspielen 2022 in Peking belegte er im Einzelwettbewerb von der Normalschanze den zehnten Rang und von der Großschanze den 13. Rang. Im Mixed-Teamwettbewerb belegte er den fünften Platz, bevor er mit dem österreichischen Herren-Team seine erste olympische Medaille gewann, er wurde zusammen mit Daniel Huber, Jan Hörl und Manuel Fettner Olympiasieger von der Großschanze.<ref>Team-Skispringen: Deutschland holt sensationell Bronze. 14. Februar 2022, abgerufen am 14. Februar 2022.</ref>

Saisondominator 2023/24

In der Weltcup-Saison 2023/24 feierte Kraft bei den ersten vier Springen der Saison vier Siege.<ref>Stunde der Wahrheit in Klingenthal. Abgerufen am 8. Dezember 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Durch den Sieg in Zakopane am 21. Jänner 2024 konnte Kraft den 109. Podestplatz bei einem Einzelwettbewerb im Weltcup feiern und damit den Rekord von Janne Ahonen brechen.<ref>Skispringen: Kraft segelt mit Sieg zu alleiniger Bestmarke. sport.orf.at, 21. Januar 2024, abgerufen am 21. Januar 2024.</ref> Eine Woche später, am 27. Jänner 2024, gewann er die aufgrund starken Windes in nur drei Durchgängen ausgetragene Skiflug-WM am Kulm und kürte sich damit zum ersten österreichischen Weltmeister im Skifliegen seit Gregor Schlierenzauer bei der Skiflug-WM 2008 in Oberstdorf.<ref>Skifliegen: Kraft segelt auf Kulm zu WM-Gold. sport.orf.at, 27. Januar 2024, abgerufen am 27. Januar 2024.</ref> Mit dem 13. Saisonsieg in Vikersund sicherte er sich vorzeitig den Sieg in der Weltcup-Gesamtwertung.<ref>Skispringen: Kraft fixiert mit Gala Gesamtweltcup. sport.orf.at, 17. März 2024, abgerufen am 17. März 2024.</ref>

Saison 2024/25

In der Weltcup-Saison 2024/25 gewann Kraft die im Rahmen der Vierschanzentournee ausgetragenen Springen in Oberstdorf und Innsbruck. Bei den Nordischen Skiweltmeisterschaften 2025 in Trondheim gewann er mit dem österreichischen Team die Bronzemedaille im Mixed-Team und die Silbermedaille im Teamwettbewerb. Am Saisonende Ende März 2025 erreichte er mit 1290 Punkten hinter seinen Teamkollegen Daniel Tschofenig und Jan Hörl den dritten Platz im Gesamtweltcup.

Saison 2025/26

Zu Beginn der Weltcup-Saison 2025/26 erreichte Kraft beim ersten Einzelspringen der Saison auf dem Lysgårdsbakken in Lillehammer den dritten Platz. Bei seinem ersten Saisonsieg auf der Lugnet-Schanze in Falun, seinem 46. Weltcupsieg, am 25. November 2025 stellte er mit insgesamt 15.811 Zählern den Punkterekord des Finnen Janne Ahonen (15.758 Punkte) ein.<ref>Karl Huber: Skispringen: Kraft knackt in Falun Rekordmarke. sport.orf.at, 25. November 2025, abgerufen am 26. November 2025.</ref> Anschließend legte er eine mehrwöchige Pause ein, da seine Frau das erste gemeinsame Kind erwartete. Nach der Geburt ihrer Tochter kehrte Kraft in den Skisprung-Weltcup zurück und belegte im ersten Weltcupbewerb in Klingenthal den zweiten Platz.<ref>wach: Skispringen: Jungpapa Kraft bei Comeback am Podest. sport.orf.at, 13. Dezember 2025, abgerufen am 13. Dezember 2025.</ref>

Erfolge

Weltcupsiege im Einzel

Nr. Datum Ort Typ
01. 29. Dezember 2014 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Oberstdorf Großschanze
02. 15. Jänner 2015 PolenDatei:Flag of Poland.svg Wisła Großschanze
03. 8. März 2015 FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Lahti Großschanze
04. 24. Jänner 2016 PolenDatei:Flag of Poland.svg Zakopane Großschanze
05. 30. Dezember 2016 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Oberstdorf Großschanze
06. 4. Februar 2017 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Oberstdorf Flugschanze
07. 5. Februar 2017 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Oberstdorf Flugschanze
08. 15. Februar 2017 Korea SudDatei:Flag of South Korea.svg Pyeongchang Großschanze
09. 12. März 2017 NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Oslo Großschanze
10. 16. März 2017 NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Trondheim Großschanze
11. 24. März 2017 SlowenienDatei:Flag of Slovenia.svg Planica Flugschanze
12. 26. März 2017 SlowenienDatei:Flag of Slovenia.svg Planica Flugschanze
13. 20. Jänner 2019 PolenDatei:Flag of Poland.svg Zakopane Großschanze
14. 26. Jänner 2019 JapanDatei:Flag of Japan.svg Sapporo Großschanze
15. 27. Jänner 2019 JapanDatei:Flag of Japan.svg Sapporo Großschanze
16. 12. März 2019 NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Lillehammer Großschanze
17. 8. Dezember 2019 RusslandDatei:Flag of Russia.svg Nischni Tagil Großschanze
18. 2. Februar 2020 JapanDatei:Flag of Japan.svg Sapporo Großschanze
19. 16. Februar 2020 OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Bad Mitterndorf Flugschanze
20. 22. Februar 2020 RumänienDatei:Flag of Romania.svg Râșnov Normalschanze
21. 28. Februar 2020 FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Lahti Großschanze
22. 11. Dezember 2021 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Klingenthal Großschanze
23. 25. Februar 2022 FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Lahti Großschanze
24. 3. März 2022 NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Lillehammer Großschanze
25. 19. März 2022 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Oberstdorf Flugschanze
26. 27. November 2022 FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Kuusamo Großschanze<templatestyles src="FN/styles.css" /> 1
27. 21. Jänner 2023 JapanDatei:Flag of Japan.svg Sapporo Großschanze
28. 12. März 2023 NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Oslo Großschanze
29. 19. März 2023 NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Vikersund Flugschanze
30. 1. April 2023 SlowenienDatei:Flag of Slovenia.svg Planica Flugschanze
31. 25. November 2023 FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Kuusamo Großschanze
32. 26. November 2023 FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Kuusamo Großschanze
33. 2. Dezember 2023 NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Lillehammer Normalschanze
34. 3. Dezember 2023 NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Lillehammer Großschanze
35. 17. Dezember 2023 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Engelberg Großschanze
36. 6. Jänner 2024 OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Bischofshofen Großschanze
37. 21. Jänner 2024 PolenDatei:Flag of Poland.svg Zakopane Großschanze
38. 11. Februar 2024 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Lake Placid Großschanze
39. 17. Februar 2024 JapanDatei:Flag of Japan.svg Sapporo Großschanze
40. 25. Februar 2024 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Oberstdorf Flugschanze
41. 9. März 2024 NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Oslo Großschanze
42. 13. März 2024 NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Trondheim Großschanze
43. 17. März 2024 NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Vikersund Flugschanze
44. 29. Dezember 2024 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Oberstdorf Großschanze
45. 4. Jänner 2025 OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Innsbruck Großschanze
46. 25. November 2025 SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Falun Normalschanze

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Weltcupsiege im Team

Nr. Datum Ort Typ
01. 1. März 2014 FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Lahti Großschanze
02. 22. März 2014 SlowenienDatei:Flag of Slovenia.svg Planica Großschanze
03. 11. März 2017 NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Oslo Großschanze
04. 9. Februar 2019 FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Lahti Großschanze
05. 23. November 2019 PolenDatei:Flag of Poland.svg Wisła Großschanze
06. 21. November 2020 PolenDatei:Flag of Poland.svg Wisła Großschanze
07. 4. Dezember 2021 PolenDatei:Flag of Poland.svg Wisła Großschanze
08. 26. Februar 2022 FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Lahti Großschanze
09. 10. Dezember 2022 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Titisee-Neustadt Großschanze Mixed
10. 14. Jänner 2023 PolenDatei:Flag of Poland.svg Zakopane Großschanze
11. 25. März 2023 FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Lahti Großschanze
12. 1. April 2023 SlowenienDatei:Flag of Slovenia.svg Planica Flugschanze
13. 20. Jänner 2024 PolenDatei:Flag of Poland.svg Zakopane Großschanze
14. 10. Februar 2024 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Lake Placid Großschanze Super Team
15. 23. März 2024 SlowenienDatei:Flag of Slovenia.svg Planica Flugschanze
16. 18. Jänner 2025 PolenDatei:Flag of Poland.svg Zakopane Großschanze
17. 29. März 2025 SlowenienDatei:Flag of Slovenia.svg Planica Flugschanze
18. 28. März 2026 SlowenienDatei:Flag of Slovenia.svg Planica Flugschanze

Grand-Prix-Siege im Einzel

Nr. Datum Ort Typ
01. 12. September 2015 KasachstanDatei:Flag of Kazakhstan.svg Almaty Großschanze
02. 7. August 2021 FrankreichDatei:Flag of France.svg Courchevel Großschanze
03. 13. August 2024 FrankreichDatei:Flag of France.svg Courchevel Großschanze
04. 14. August 2024 FrankreichDatei:Flag of France.svg Courchevel Großschanze

Continental-Cup-Siege im Einzel

Nr. Datum Ort Typ
01. 5. Februar 2011 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Brotterode Großschanze
02. 28. Jänner 2012 OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Bischofshofen Großschanze
03. 8. Dezember 2012 KasachstanDatei:Flag of Kazakhstan.svg Almaty Großschanze
04. 9. Dezember 2012 KasachstanDatei:Flag of Kazakhstan.svg Almaty Großschanze
05. 27. Dezember 2012 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Engelberg Großschanze
06. 3. Februar 2013 SlowenienDatei:Flag of Slovenia.svg Planica Großschanze
07. 9. September 2017 OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Stams Großschanze

Statistik

Weltcup-Platzierungen

Saison Platz Punkte
2012/13 31. 0202
2013/14 10. 0539
2014/15 03. 1578
2015/16 06. 1006
2016/17 01. 1665
2017/18 04. 0881
2018/19 02. 1349
2019/20 01. 1659
2020/21 17. 0429
2021/22 05. 1069
2022/23 02. 1790
2023/24 01. 2149
2024/25 03. 1290
2025/26 10. 0631

Vierschanzentournee-Platzierungen

Saison Platz Punkte
2011/12 67. 0082,5
2012/13 40. 0480,2
2013/14 27. 0723,6
2014/15 01. 1106,7
2015/16 05. 1036,2
2016/17 06. 0926,5
2017/18 20. 0859,1
2018/19 17. 0881,6
2019/20 05. 1086,0
2020/21 08. 1019,1
2021/22 26. 0751,4
2022/23 06. 1077,5
2023/24 03. 1112,7
2024/25 03. 1190,3
2025/26 11. 1053,5

Raw-Air-Platzierungen

Saison Platz Punkte
2017 01. 2298,1
2018 04. 2480,9
2019 02. 2458,6
2020 08. 1131,8
2022 01. 1203,3
2023 02. 2913,8
2024 01. 2494,7
2025 07. 1121,1

Grand-Prix-Platzierungen

Saison Platz Punkte
2011 84. 0002
2012 61. 0013
2013 75. 0011
2014 26. 0087
2015 07. 0240
2016 04. 0304
2017 24. 0105
2018 21. 0094
2019 30. 0076
2021 19. 0124
2022 12. 0094
2023 20. 0103
2024 02. 0305
2025 21. 0120

Continental-Cup-Platzierungen

Saison Platz Punkte
2010/11 27. 0241
2011/12 13. 0483
2012/13 13. 0591
2013/14 70. 0096
2016/17 70. 0120
2017/18 50. 0180
2018/19 81. 0080

Weltrekord

# Schanze (Hillsize) Ort Land Weite aufgestellt am Rekord bis
109 Vikersundbakken (HS225) Vikersund NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Norwegen 253,5 m 18. März 2017 30. März 2025

Schanzenrekorde

Schanze (Hillsize) Ort Land Weite aufgestellt am Rekord bis
Malinka (HS134) Wisła PolenDatei:Flag of Poland.svg Polen 139,0 m 8. Jänner 2013 13. Jänner 2024
Tramplin Stork (HS134) Nischni Tagil RusslandDatei:Flag of Russia.svg Russland 138,0 m 14. Dezember 2014 13. Dezember 2015
Bergiselschanze (HS130) Innsbruck OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Österreich 137,0 m 4. Jänner 2015 4. Jänner 2015
Ōkurayama-Schanze (HS137) Sapporo JapanDatei:Flag of Japan.svg Japan 144,0 m 12. Februar 2017 26. Jänner 2019
Alpensia (HS109) Pyeongchang Korea SudDatei:Flag of South Korea.svg Südkorea 113,5 m 16. Februar 2017 aktuell
Vikersundbakken (HS225) Vikersund NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Norwegen 253,5 m 18. März 2017 aktuell
Letalnica bratov Gorišek (HS225) Planica SlowenienDatei:Flag of Slovenia.svg Slowenien 251,0 m 25. März 2017 25. März 2017
Rukatunturi-Schanze (HS142) Ruka FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Finnland 147,5 m 25. November 2017 26. November 2022
Trambulina Valea Cărbunării (HS97) Râșnov RumänienDatei:Flag of Romania.svg Rumänien 103,0 m 22. Februar 2020 aktuell
Bloudkova velikanka (HS102) Planica SlowenienDatei:Flag of Slovenia.svg Slowenien 102,5 m 25. Februar 2023 25. Februar 2023
Lugnet-Schanzen (HS95) Falun SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Schweden 097,5 m 25. November 2025 25. November 2025

Privates

Stefan Kraft ist seit dem 21. August 2022 mit seiner langjährigen Freundin Marisa Probst verheiratet.<ref>Siegfried Lützow: Stefan Kraft: Dauerflieger mit den besten Haltungsnoten. In: www.standard.de. 4. Dezember 2023, abgerufen am 30. Dezember 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Anfang Dezember 2025 wurden sie Eltern einer Tochter.

Auszeichnungen

Weblinks

Einzelnachweise

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Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang 1953: Josef Bradl | 1953/54: Olaf B. Bjørnstad | 1954/55: Hemmo Silvennoinen | 1955/56: Nikolai Kamenski | 1956/57: Pentti Uotinen | 1957/58: Helmut Recknagel | 1958/59: Helmut Recknagel | 1959/60: Max Bolkart | 1960/61: Helmut Recknagel | 1961/62: Eino Kirjonen | 1962/63: Toralf Engan | 1963/64: Veikko Kankkonen | 1964/65: Torgeir Brandtzæg | 1965/66: Veikko Kankkonen | 1966/67: Bjørn Wirkola | 1967/68: Bjørn Wirkola | 1968/69: Bjørn Wirkola | 1969/70: Horst Queck | 1970/71: Jiří Raška | 1971/72: Ingolf Mork | 1972/73: Rainer Schmidt | 1973/74: Hans-Georg Aschenbach | 1974/75: Willi Pürstl | 1975/76: Jochen Danneberg | 1976/77: Jochen Danneberg | 1977/78: Kari Ylianttila | 1978/79: Pentti Kokkonen | 1979/80: Hubert Neuper | 1980/81: Hubert Neuper | 1981/82: Manfred Deckert | 1982/83: Matti Nykänen | 1983/84: Jens Weißflog | 1984/85: Jens Weißflog | 1985/86: Ernst Vettori | 1986/87: Ernst Vettori | 1987/88: Matti Nykänen | 1988/89: Risto Laakkonen | 1989/90: Dieter Thoma | 1990/91: Jens Weißflog | 1991/92: Toni Nieminen | 1992/93: Andreas Goldberger | 1993/94: Espen Bredesen | 1994/95: Andreas Goldberger | 1995/96: Jens Weißflog | 1996/97: Primož Peterka | 1997/98: Kazuyoshi Funaki | 1998/99: Janne Ahonen | 1999/2000: Andreas Widhölzl | 2000/01: Adam Małysz | 2001/02: Sven Hannawald | 2002/03: Janne Ahonen | 2003/04: Sigurd Pettersen | 2004/05: Janne Ahonen | 2005/06: Janne Ahonen & Jakub Janda | 2006/07: Anders Jacobsen | 2007/08: Janne Ahonen | 2008/09: Wolfgang Loitzl | 2009/10: Andreas Kofler | 2010/11: Thomas Morgenstern | 2011/12: Gregor Schlierenzauer | 2012/13: Gregor Schlierenzauer | 2013/14: Thomas Diethart | 2014/15: Stefan Kraft | 2015/16: Peter Prevc | 2016/17: Kamil Stoch | 2017/18: Kamil Stoch | 2018/19: Ryōyū Kobayashi | 2019/20: Dawid Kubacki | 2020/21: Kamil Stoch | 2021/22: Ryōyū Kobayashi | 2022/23: Halvor Egner Granerud | 2023/24: Ryōyū Kobayashi | 2024/25: Daniel Tschofenig | 2025/26: Domen Prevc Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang 1924: Jacob Tullin Thams | 1925: Wilhelm Dick | 1926: Jacob Tullin Thams | 1927: Tore Edman | 1928: Alf Andersen | 1929: Sigmund Ruud | 1930: Gunnar Andersen | 1931: Birger Ruud | 1932: Birger Ruud | 1933: Marcel Reymond | 1934: Kristian Johansson | 1935: Birger Ruud | 1936: Birger Ruud | 1937: Birger Ruud | 1938: Asbjørn Ruud | 1939: Josef Bradl | 1941: Paavo Vierto (inoffiziell) | 1948: Petter Hugsted | 1950: Hans Bjørnstad | 1952: Arnfinn Bergmann | 1954: Matti Pietikäinen | 1956: Antti Hyvärinen | 1958: Juhani Kärkinen | 1960: Helmut Recknagel | 1962: Helmut Recknagel | 1964: Toralf Engan | 1966: Bjørn Wirkola | 1968: Wladimir Beloussow | 1970: Gari Napalkow | 1972: Wojciech Fortuna | 1974: Hans-Georg Aschenbach | 1976: Karl Schnabl | 1978: Tapio Räisänen | 1980: Jouko Törmänen | 1982: Matti Nykänen | 1985: Per Bergerud | 1987: Andreas Felder | 1989: Jari Puikkonen | 1991: Franci Petek | 1993: Espen Bredesen | 1995: Tommy Ingebrigtsen | 1997: Masahiko Harada | 1999: Martin Schmitt | 2001: Martin Schmitt | 2003: Adam Małysz | 2005: Janne Ahonen | 2007: Simon Ammann | 2009: Andreas Küttel | 2011: Gregor Schlierenzauer | 2013: Kamil Stoch | 2015: Severin Freund | 2017: Stefan Kraft | 2019: Markus Eisenbichler | 2021: Stefan Kraft | 2023: Timi Zajc | 2025: Domen Prevc Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang 1962: Toralf Engan | 1964: Veikko Kankkonen | 1966: Bjørn Wirkola | 1968: Jiří Raška | 1970: Gari Napalkow | 1972: Yukio Kasaya | 1974: Hans-Georg Aschenbach | 1976: Hans-Georg Aschenbach | 1978: Matthias Buse | 1980: Anton Innauer | 1982: Armin Kogler | 1985: Jens Weißflog | 1987: Jiří Parma | 1989: Jens Weißflog | 1991: Heinz Kuttin | 1993: Masahiko Harada | 1995: Takanobu Okabe | 1997: Janne Ahonen | 1999: Kazuyoshi Funaki | 2001: Adam Małysz | 2003: Adam Małysz | 2005: Rok Benkovič | 2007: Adam Małysz | 2009: Wolfgang Loitzl | 2011: Thomas Morgenstern | 2013: Anders Bardal | 2015: Rune Velta | 2017: Stefan Kraft | 2019: Dawid Kubacki | 2021: Piotr Żyła | 2023: Piotr Żyła | 2025: Marius Lindvik Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang 1972: Walter Steiner | 1973: Hans-Georg Aschenbach | 1975: Karel Kodejška | 1977: Walter Steiner | 1979: Armin Kogler | 1981: Jari Puikkonen | 1983: Klaus Ostwald | 1985: Matti Nykänen | 1986: Andreas Felder | 1988: Ole Gunnar Fidjestøl | 1990: Dieter Thoma | 1992: Noriaki Kasai | 1994: Jaroslav Sakala | 1996: Andreas Goldberger | 1998: Kazuyoshi Funaki | 2000: Sven Hannawald | 2002: Sven Hannawald | 2004: Roar Ljøkelsøy | 2006: Roar Ljøkelsøy | 2008: Gregor Schlierenzauer | 2010: Simon Ammann | 2012: Robert Kranjec | 2014: Severin Freund | 2016: Peter Prevc | 2018: Daniel-André Tande | 2020: Karl Geiger | 2022: Marius Lindvik | 2024: Stefan Kraft | 2026: Domen Prevc Vorlage:Klappleiste/Ende