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Nordische Junioren-Skiweltmeisterschaften 2011

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Die 34. Nordischen Junioren-Skiweltmeisterschaften 2011 und die in diesem Rahmen ausgetragenen 6. U-23-Langlauf-Weltmeisterschaften fanden vom 25. bis zum 31. Januar 2011 in Otepää statt. Die Wettbewerbe im Skilanglauf, Skispringen und in der Nordischen Kombination wurden auf der Tehvandi-Schanze (K90) und im Tehvandi spordikeskus ausgetragen.

Teilnehmer

Sportlerinnen und Sportler aus 38 Nationen nahmen an den Nordischen Junioren-Skiweltmeisterschaften 2011 teil. Nach Sportarten aufgeteilt waren im Langlauf mit 36 verschiedenen Ländern die meisten Nationen vertreten, gefolgt vom Skispringen mit 25 Nationen und von der Nordischen Kombination mit 17 Nationen.

Langlauf U23 Männer

15 km Freistil

Platz Sportler Land Zeit
1 Jewgeni Below RusslandDatei:Flag of Russia.svg RUS 35:26,3 min
2 Pavel Vikulin RusslandDatei:Flag of Russia.svg RUS 35:42,4 min
3 Raul Schakirsjanow RusslandDatei:Flag of Russia.svg RUS 35:49,7 min
4 Thomas Vestbø NorwegenDatei:Flag of Norway.svg NOR 35:55,5 min
5 Kevin Sandau KanadaDatei:Flag of Canada (Pantone).svg CAN 36:04,8 min
6 Andrew Musgrave Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg GBR 36:05,1 min
7 Andreas Katz DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER 36:10,4 min
8 Hannes Dotzler DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER 36:24,3 min
9 Noah Hoffman Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 36:42,4 min
10 Paul Constantin Pepene RumänienDatei:Flag of Romania.svg ROM 36:46,5 min
...
13 Thomas Grader OsterreichDatei:Flag of Austria.svg AUT 36:55,7 min
15 Bernhard Tritscher OsterreichDatei:Flag of Austria.svg AUT 37:04,3 min
16 Jonas Baumann SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg CHE 37:07,1 min
20 Lucas Bögl DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER 37:21,0 min

Datum: 27. Januar 2011
Der Wettbewerb über 15 Kilometer Freistil wurde von den russischen Sportlern dominiert. Auch in diesem Wettbewerb setzte sich mit Jewgeni Below der Favorit durch. Below, der in dieser Saison schon einen Podiumsplatz im Weltcup feiern konnte, verwies seine Landsmänner Pavel Vikulin und Raul Schakirsjanow auf die Plätze zwei und drei. Für eine kleine Überraschung sorgte der Brite Andrew Musgrave, der sich den sechsten Platz sicherte. Auf den Plätzen sieben und acht folgten die beiden deutschen Starter Andreas Katz und Hannes Dotzler. Der deutsche Hoffnungsträger Tim Tscharnke belegte einen für ihn enttäuschenden 21. Platz. Der Rumäne Paul Constantin Pepene, der im letzten Jahr den Verfolgungswettbewerb gewinnen konnte, wurde Zehnter. Bester österreichischer Starter war Thomas Grader auf dem 13. Platz. 67 Athleten erreichten das Ziel. Der Finne Juho Mikkonen gab das Rennen auf.

Sprint klassisch

Platz Sportler Land Qualifikationszeit
1 Alexander Panschinski RusslandDatei:Flag of Russia.svg RUS 3:33,35 min (1.)
2 Timo André Bakken NorwegenDatei:Flag of Norway.svg NOR 3:37,97 min (5.)
3 Magnus Moholt NorwegenDatei:Flag of Norway.svg NOR 3:36,28 min (3.)
4 Dietmar Nöckler ItalienDatei:Flag of Italy.svg ITA 3:41,72 min (14.)
5 Karel Tammjärv EstlandDatei:Flag of Estonia.svg EST 3:37,51 min (4.)
6 Jesse Cockney KanadaDatei:Flag of Canada (Pantone).svg CAN 3:46,64 min (30.)
7 Len Väljas KanadaDatei:Flag of Canada (Pantone).svg CAN 3:33,74 min (2.)
8 Sebastian Eisenlauer DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER 3:40,75 min (11.)
9 Juho Mikkonen FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg FIN 3:42,69 min (16.)
10 Ari Luusua FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg FIN 3:43,35 min (18.)
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22 Jovian Hediger SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg CHE 3:45,43 min (27.)
26 Markus Bader OsterreichDatei:Flag of Austria.svg AUT 3:43.36 (19.)

Datum: 29. Januar 2011
Der Russe Alexander Panschinski, der bei den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver die Silbermedaille im Sprint gewonnen hatte, wurde seiner Favoritenrolle gerecht. Nachdem er schon die Qualifikation für sich entscheiden könnte, setzte er sich im Finale gegen die Norweger Timo André Bakken und Magnus Moholt durch. Der Italiener Dietmar Nöckler belegte wie im Vorjahr den vierten Platz. Lokalmatador Karel Tammjärv überraschte mit dem fünften Platz. Bester Deutscher war Sebastian Eisenlauer auf dem achten Platz. Die beiden anderen deutschen Starter Lucas Bögl und Philipp Marschall schieden in der Qualifikation aus. Bester Schweizer wurde Jovian Hediger auf dem 22. Platz. Gianluca Cologna, der jüngere Bruder von Dario Cologna, scheiterte als 31. knapp an der Qualifikation. Markus Bader belegte als bester österreichischer Starter den 26. Platz. 56 Athleten liefen die Qualifikation, ein gemeldeter Teilnehmer trat nicht an.

30 km Verfolgungsrennen

Platz Sportler Land Zeit
1 Alex Harvey KanadaDatei:Flag of Canada (Pantone).svg CAN 1:13:47,9 h
2 Jewgeni Below RusslandDatei:Flag of Russia.svg RUS 1:13:48,6 h
3 Raul Schakirsjanow RusslandDatei:Flag of Russia.svg RUS 1:14:23,6 h
4 Andrei Larkow RusslandDatei:Flag of Russia.svg RUS 1:14:31,0 h
5 Fredrik Jonsson SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg SWE 1:14:33,9 h
6 Dietmar Nöckler ItalienDatei:Flag of Italy.svg ITA 1:14:42,1 h
7 Finn Haagen Krogh NorwegenDatei:Flag of Norway.svg NOR 1:14:44,5 h
8 Mattia Pellegrin ItalienDatei:Flag of Italy.svg ITA 1:14:45,3 h
9 Karel Tammjärv EstlandDatei:Flag of Estonia.svg EST 1:14:46,9 h
10 Fabrizio Clementi ItalienDatei:Flag of Italy.svg ITA 1:14:56,8 h
10 Pawel Wikulin RusslandDatei:Flag of Russia.svg RUS 1:14:56,8 h
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13 Jonas Baumann SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg CHE 1:15:03,3 h
14 Andreas Katz DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER 1:15:09,1 h
19 Philipp Marschall DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER 1:16:26,4 h
21 Aurelius Herburger OsterreichDatei:Flag of Austria.svg AUT 1:17:08,6 h

Datum: 31. Januar 2011
57 Athleten erreichten das Ziel, fünf erreichten nicht das Ziel und zwei gemeldete Teilnehmer traten nicht an.

Langlauf U23 Frauen

10 km Freistil

Platz Sportler Land Zeit
1 Krista Lähteenmäki FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg FIN 26:33,3 min
2 Marija Guschtschina RusslandDatei:Flag of Russia.svg RUS 27:33,3 min
3 Hilde Lauvhaug NorwegenDatei:Flag of Norway.svg NOR 27:35,1 min
4 Polina Medwedewa RusslandDatei:Flag of Russia.svg RUS 27:42,5 min
5 Olga Lawrenowa RusslandDatei:Flag of Russia.svg RUS 27:46,7 min
6 Alenka Cebasek SlowenienDatei:Flag of Slovenia.svg SLO 27:49,9 min
7 Denise Herrmann DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER 27:55.8 min
8 Jennie Öberg SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg SWE 28:11,2 min
9 Kerttu Niskanen FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg FIN 28:11,3 min
10 Britt Ingunn Nydal NorwegenDatei:Flag of Norway.svg NOR 28:11,8 min
...
15 Monique Siegel DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER 28:27,6 min
21 Sandra Ringwald DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER 29:15,3 min

Datum: 27. Januar 2011
Auch beim Damenwettbewerb über 10 Kilometer Freistil setzte sich mit Krista Lähteenmäki die Topfavoritin durch. Die Olympiateilnehmerin von 2010, die im Weltcup schon Top-Ten-Platzierungen feiern konnte, setzte sich souverän mit einer Minute Vorsprung gegenüber der Konkurrenz durch. Die Norwegerin Hilde Lauvhaug, die nach 6,6 Kilometern noch auf dem sechsten Platz gelegen hatte, hatte gegen Ende des Rennens die meisten Kraftreserven und sicherte sich mit 2 Sekunden Rückstand auf die Russin Marija Guschtschina die Bronzemedaille. Die Slowenin Alenka Cebasek, die bei der letzten Zeitmessung noch den zweiten Platz innehatte, musste ihrem Anfangstempo Tribut zollen und fiel auf den sechsten Platz zurück. Eine gute Leistung zeigte die deutsche Sprintspezialistin Denise Herrmann, die auf Platz sieben einkam. Monique Siegel und Sandra Ringwald belegten die Plätze 15 und 21. Unter den 42 Starterinnen, die alle das Ziel erreichten, waren keine Sportlerinnen aus Österreich und der Schweiz.

Sprint klassisch

Platz Sportler Land Qualifikationszeit
1 Kerttu Niskanen FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg FIN 3:21,07 min (1.)
2 Britt Ingunn Nydal NorwegenDatei:Flag of Norway.svg NOR 3:30,03 min (16.)
3 Jennie Öberg SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg SWE 3:24.27 min (4.)
4 Oxana Ussatowa RusslandDatei:Flag of Russia.svg RUS 3:24,05 min (3.)
5 Hanna Brodin SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg SWE 3:26,40 min (9.)
6 Mari Eide NorwegenDatei:Flag of Norway.svg NOR 3:24,75 min (6.)
7 Olga Zarjowa RusslandDatei:Flag of Russia.svg RUS 3:29,25 min (15.)
8 Polina Medwedewa RusslandDatei:Flag of Russia.svg RUS 3:25,42 min (8.)
9 Triin Ojaste EstlandDatei:Flag of Estonia.svg EST 3:23,15 min (2.)
10 Emma Wikén SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg SWE 3:32,97 min (20.)
11 Denise Herrmann DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER 3:24.41 min (5.)
...
13 Sandra Ringwald DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER 3:24,84 min (7.)
19 Tatjana Stiffler SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg CHE 3:30,38 min (17.)

Datum: 29. Januar 2011
Den Sieg im Sprint der Damen sicherte sich Kerttu Niskanen. Die Finnin, die im Vorjahr die 10 Kilometer klassisch für sich entscheiden konnte, gewann somit ihren zweiten U23-Weltmeistertitel. Sie setzte sich dabei klar gegen die Norwegerin Britt Ingunn Nydal und die Schwedin Jennie Öberg durch. Die als große Favoritin gestartete Schwedin Hanna Brodin müsste sich mit dem fünften Platz begnügen. Die estnische Starterin Triin Ojaste, die in der Qualifikation noch den zweiten Platz belegt hatte, verpasste das Finale und wurde Neunte. Beste deutsche Starterin war Denise Herrmann, die ebenfalls im Halbfinale ausschied und den elften Platz belegte. Die einzige Starterin aus der Schweiz, Tatjana Stiffler, wurde 19. Unter den 40 Starterinnen, die die Qualifikation bestritten, war keine Teilnehmerin aus Österreich.

15 km Verfolgungsrennen

Datum: 31. Januar 2011
35 Athletinnen erreichten das Ziel, drei gemeldete Läuferinnen traten nicht an.

Langlauf Junioren

10 km Freistil

Platz Sportler Land Zeit
1 Sindre Bjoernestad Skar NorwegenDatei:Flag of Norway.svg NOR 24:05,2 min
2 Markus Weeger DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER 24:21,2 min
3 Perttu Hyvarinen FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg FIN 24:22,7 min
4 Jonas Dobler DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER 24:23,9 min
5 Konstantin Kuleev RusslandDatei:Flag of Russia.svg RUS 24:33,9 min
6 Erik Bergfall Brovold NorwegenDatei:Flag of Norway.svg NOR 24:36,8 min
7 Max Hauke OsterreichDatei:Flag of Austria.svg AUT 24:42,6 min
8 Didrik Tønseth NorwegenDatei:Flag of Norway.svg NOR 24:45,0 min
9 Paul Goalabre FrankreichDatei:Flag of France.svg FRA 24:45,4 min
10 Mathias Rundgreen NorwegenDatei:Flag of Norway.svg NOR 24:46,3 min
...
21 Thomas Wick DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER 25:20,6 min
39 Dominik Baldauf OsterreichDatei:Flag of Austria.svg AUT 26:04,6 min
42 Fabian Schaad SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg CHE 26:06,8 min

Datum: 26. Januar 2011
103 Starter waren gemeldet. Ein gemeldeter Teilnehmer trat nicht an, ein Athlet erreichte nicht das Ziel.

Sprint Klassisch

Platz Sportler Land Qualifikationszeit
1 Sergei Ustjugow RusslandDatei:Flag of Russia.svg RUS 3:31,43 min (3.)
2 Sondre Turvoll Fossli NorwegenDatei:Flag of Norway.svg NOR 3:29,95 min (1.)
3 Gleb Retiwych RusslandDatei:Flag of Russia.svg RUS 3:30,13 min (2.)
4 Emil Iversen NorwegenDatei:Flag of Norway.svg NOR 3:35,50 min (7.)
5 Dmitriy Golub RusslandDatei:Flag of Russia.svg RUS 3:37,94 min (13.)
6 Simen Lanes NorwegenDatei:Flag of Norway.svg NOR 3:35,07 min (6.)
7 Iivo Niskanen FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg FIN 3:36,97 min (11.)
8 Alexander Wolz DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER 3:37,51 min (12.)
9 Rifat Safiullin RusslandDatei:Flag of Russia.svg RUS 3:32,39 min (4.)
10 Sindre Bjoernestad Skar NorwegenDatei:Flag of Norway.svg NOR 3:34,01 min (5.)
...
12 Dominik Baldauf OsterreichDatei:Flag of Austria.svg AUT 3:41,59 min (22.)
17 Luis Stadlober OsterreichDatei:Flag of Austria.svg AUT 3:41,05 min (18.)
18 Florian Eberspacher DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER 3:41,13 min (19.)
19 Samson Schairer DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER 3:41,14 min (20.)
20 Max Hauke OsterreichDatei:Flag of Austria.svg AUT 3:41,91 min (25.)
23 Fabian Schaad SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg CHE 3:41,76 min (24.)

Datum: 28. Januar 2011
Insgesamt nahmen 98 Athleten an der Qualifikation teil, zwei gemeldete Läufer traten nicht an und ein Läufer erreichte nicht das Ziel.

20 km Verfolgungsrennen

Platz Sportler Land Zeit
1 Markus Weeger DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER 56:54,1 min
2 Konstantin Kuleev RusslandDatei:Flag of Russia.svg RUS 57:35,4 min
3 Perttu Hyvarinen FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg FIN 57:38,4 min
4 Rok Tršan SlowenienDatei:Flag of Slovenia.svg SLO 57:38,7 min
5 Hiroyuki Miyazawa JapanDatei:Flag of Japan.svg JPN 57:43,5 min
6 Thomas Wick DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER 57:56,2 min
7 Damien Tarantola FrankreichDatei:Flag of France.svg FRA 57:57,4 min
8 Sergei Ustjugow RusslandDatei:Flag of Russia.svg RUS 57:58,4 min
9 Erik Bergfall Brovold NorwegenDatei:Flag of Norway.svg NOR 58:25,4 min
10 Florian Notz DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER 58:28,3 min
...
30 Jonas Dobler DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER 56:24,8 min
32 Niklas Liederer OsterreichDatei:Flag of Austria.svg AUT 56:30,6 min
37 Max Hauke OsterreichDatei:Flag of Austria.svg AUT 56:59,8 min
44 Erwan Käser SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg CHE 57:46,9 min

Datum: 30. Januar 2011
80 Athleten erreichten das Ziel, 7 gaben vorzeitig auf und ein gemeldeter Teilnehmer trat nicht an.

4 × 5 km Staffel

Platz Sportler Land Laufzeiten Gesamtzeit
1 Emil Iversen
Erik Bergfall Brovold
Mathias Rundgreen
Sindre Bjoernestad Skar
NorwegenDatei:Flag of Norway.svg NOR 12:01,9 min (1.)
13:09,2 min (4.)
11:54,8 min (3.)
12:04,5 min (1.)
49:10,5 min
2 Gleb Retiwych
Sergei Ustjugow
Konstantin Kuleev
Denis Kataev
RusslandDatei:Flag of Russia.svg RUS 12:05,6 min (3.)
12:42,5 min (1.)
12:02,3 min (5.)
12:22,2 min (5.)
49:12,7 min
3 Sami Lahdemaki
Iivo Niskanen
Antti Ojansivu
Perttu Hyvarinen
FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg FIN 12:08,4 min (4.)
12:55,9 min (2.)
12:01,2 min (4.)
12:17,7 min (4.)
49:23,3 min
4 Florian Notz
Thomas Wick
Jonas Dobler
Markus Weeger
DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER 12:20,2 min (7.)
13:11,6 min (6.)
11:52,9 min (1.)
12:06,5 min (2.)
49:31,3 min
5 Alexis Jeannerod
Damien Tarantola
Renaud Jay
Paul Goalabre
FrankreichDatei:Flag of France.svg FRA 12:04,5 min (2.)
13:19,7 min (8.)
12:26,7 min (10.)
12:15,5 min (3.)
50:06,5 min
6 Dominik Baldauf
Luis Stadlober
Max Hauke
Niklas Liederer
OsterreichDatei:Flag of Austria.svg AUT 12:09,2 min (5.)
13:21,1 min (9.)
11:53,7 min (2.)
12:46,8 min (14.)
50:10,9 min
7 Maicol Rastelli
Nevio Zeni
Claudio Muller
Francesco De Fabiani
ItalienDatei:Flag of Italy.svg ITA 12:20,0 min (6.)
13:15,4 min (7.)
12:17,7 min (7.)
12:45,9 min (13.)
50:39,2 min
8 Simon Persson
Daniel Svensson
Karl Edenroth
Gustav Eriksson
SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg SWE 12:21,8 min (8.)
13:09,5 min (5.)
12:39,3 min (13.)
12:43,7 min (11.)
50:54,4 min
9 Russell Kennedy
Patrick Stewart-Jones
Aaron Gillmor
Andy Shields
KanadaDatei:Flag of Canada (Pantone).svg CAN 12:52,6 min (16.)
13:28,1 min (10.)
12:30,6 min (11.)
12:24,7 min (6.)
51:16,2 min
10 Tyler Kornfield
Scott Patterson
Andrew Dougherty
Erik Bjornsen
Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 12:22,4 min (9.)
13:44,6 min (14.)
12:43,2 min (14.)
12:28,2 min (7.)
51:18,5 min
...
16 Andrin Vontobel
Corsin Hösli
Erwan Käser
Fabian Schaad
SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg CHE 13:10,2 min (17.)
13:57.1 min (17.)
12:58,5 min (15.)
12:54,0 min (12.)
52:24,7 min

Datum: 31. Januar 2011
Insgesamt 19 Nationen meldeten eine Staffel für dieses Rennen und alle kamen ins Ziel.

Langlauf Juniorinnen

5 km Freistil

Platz Sportler Land Zeit
1 Ragnhild Haga NorwegenDatei:Flag of Norway.svg NOR 13:50,6 min
2 Kari Øyre Slind NorwegenDatei:Flag of Norway.svg NOR 13:56,2 min
3 Heidi Weng NorwegenDatei:Flag of Norway.svg NOR 13:58,6 min
4 Martine Ek Hagen NorwegenDatei:Flag of Norway.svg NOR 14:02,4 min
5 Jelena Soboljowa RusslandDatei:Flag of Russia.svg RUS 14:09,0 min
6 Anastasia Slonova KasachstanDatei:Flag of Kazakhstan.svg KAZ 14:12,3 min
7 Jessie Diggins Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 14:18,2 min
8 Michiko Kashiwabara JapanDatei:Flag of Japan.svg JPN 14:27,3 min
9 Christa Jäger SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg CHE 14:28,1 min
10 Anna Schtscherbinina RusslandDatei:Flag of Russia.svg RUS 14:28,2 min
...
16 Lucia Anger DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER 14:37,6 min
18 Helene Jacob DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER 14:41,9 min
27 Natalia Müller SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg CHE 14:57,3 min
32 Nathalie Schwarz OsterreichDatei:Flag of Austria.svg AUT 15:03,3 min
34 Teresa Stadlober OsterreichDatei:Flag of Austria.svg AUT 15:05,6 min

Datum: 26. Januar 2011
88 Starter waren gemeldet. Eine gemeldeter Teilnehmerin trat nicht an, eine Athletin erreichte nicht das Ziel.

Sprint Klassisch

Platz Sportler Land Qualifikationszeit
1 Lucia Anger DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER 3:17,26 min (4.)
2 Kari Øyre Slind NorwegenDatei:Flag of Norway.svg NOR 3:18,67 min (5.)
3 Ragnhild Haga NorwegenDatei:Flag of Norway.svg NOR 3:30,13 min (2.)
4 Maria Grundvall FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg FIN 3:19,13 min (6.)
5 Hanna Kolb DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER 3:13,92 min (1.)
6 Jelena Soboljowa RusslandDatei:Flag of Russia.svg RUS 3:15,24 min (2.)
7 Michiko Kashiwabara JapanDatei:Flag of Japan.svg JPN 3:24,21 min (13.)
8 Gaia Vuerich ItalienDatei:Flag of Italy.svg ITA 3:24,72 min (17.)
9 Evelina Settlin SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg SWE 3:23,57 min (11.)
10 Barbro Kvaale NorwegenDatei:Flag of Norway.svg NOR 3:25,02 min (19.)

Datum: 28. Januar 2011
Insgesamt nahmen 87 Athleten an der Qualifikation teil.

10 km Verfolgungsrennen

Platz Sportler Land Zeit
1 Heidi Weng NorwegenDatei:Flag of Norway.svg NOR 31:08,4 min
2 Martine Ek Hagen NorwegenDatei:Flag of Norway.svg NOR 31:10,0 min
3 Helene Jacob DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER 31:10,5 min
4 Anastasia Slonova KasachstanDatei:Flag of Kazakhstan.svg KAZ 31:13,9 min
5 Ewelina Marcisz PolenDatei:Flag of Poland.svg POL 31:14,6 min
6 Kari Øyre Slind NorwegenDatei:Flag of Norway.svg NOR 31:20,7 min
7 Jelena Soboljowa RusslandDatei:Flag of Russia.svg RUS 31:22,1 min
8 Lucia Anger DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER 31:24,5 min
9 Ranghild Haga NorwegenDatei:Flag of Norway.svg NOR 31:34,5 min
10 Marjaana Pitkaenen FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg FIN 31:38,6 min
...
18 Teresa Stadlober OsterreichDatei:Flag of Austria.svg AUT 32:29,0 min
20 Theresa Eichhorn DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER 32:29,7 min
23 Christa Jäger SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg CHE 32:49,0 min
27 Veronika Mayerhofer OsterreichDatei:Flag of Austria.svg AUT 32:53,3 min

Datum: 30. Januar 2011
75 Athleten erreichten das Ziel und drei gaben vorzeitig auf.

4 × 3,3 km Staffel

Platz Sportler Land Laufzeiten Gesamtzeit
1 Ragnhild Haga
Martine Ek Hagen
Heidi Weng
Kari Øyre Slind
NorwegenDatei:Flag of Norway.svg NOR 8:23,0 min (2.)
9:23,9 min (3.)
8:30.9 min (1.)
8:45,7 min (1.)
35:03,6 min
2 Elena Serokhvostova
Anna Schtscherbinina
Anna Netschajewskaja
Jelena Soboljowa
RusslandDatei:Flag of Russia.svg RUS 8:35,2 min (6.)
9:14,6 min (1.)
8:37,8 min (3.)
8:58,5 min (4.)
35:26,2 min
3 Lucia Anger
Theresa Eichhorn
Helene Jacob
Hanna Kolb
DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER 8:18,5 min (1.)
9:45,3 min (5.)
8:41,0 min (4.)
8:53,4 min (3.)
35:38,3 min
4 Evelina Settlin
Sofia Henriksson
Madeleine Thorn
Johanna Meyer
SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg SWE 8:32,0 min (3.)
9:16,8 min (2.)
8:55,6 min (6.)
9:15,9 min (10.)
36:00,4 min
5 Tanja Kauppinen
Marjaana Pitkaenen
Susanna Saapunki
Maria Grundvall
FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg FIN 8:32,4 min (5.)
9:28,0 min (4.)
9:07,5 min (9.)
9:03,5 min (6.)
36:11,5 min
6 Anja Eržen
Anamarija Lampič
Lea Einfalt
Nika Razinger
SlowenienDatei:Flag of Slovenia.svg SLO 8:32,0 min (4.)
9:53,2 min (8.)
9:06,7 min (8.)
8:59,0 min (5.)
36:31,0 min
7 Amy Glen
Kinsey Loan
Jessie Diggins
Joanne Reid
Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 8:53,0 min (9.)
10:06,9 min (13.)
8:36,3 min (2.)
9:06,8 min (7.)
36:43,1 min
8 Lucia Scardoni
Stefania Zanon
Debora Agreiter
Gaia Vuerich
ItalienDatei:Flag of Italy.svg ITA 8:49,1 min (8.)
9:51,5 min (6.)
8:56,5 min (7.)
9:32,0 min (13.)
37:09,3 min
9 Anna Stojan
Yekaterina Semyonvykh
Olga Mandrika
Anastasia Slonova
KasachstanDatei:Flag of Kazakhstan.svg KAZ 9:22,9 min (14.)
9:56,9 min (10.)
9:16,5 min (10.)
8:50,9 min (2.)
37:27,3 min
10 Aline Arnould
Manon Benoit
Marion Colin
Célia Aymonier
FrankreichDatei:Flag of France.svg FRA 8:55,4 min (11.)
9:57,6 min (11.)
9:20,5 min (11.)
9:22,8 min (12.)
37:36,5 min
...
12 Veronika Mayerhofer
Teresa Stadlober
Sandra Bader
Nathalie Schwarz
OsterreichDatei:Flag of Austria.svg AUT 8:47,5 min (7.)
9:52,7 min (7.)
10:00,5 min (15.)
9:13,3 min (9.)
37:54,2 min
13 Stefanie Sprecher
Jennifer Egger
Christa Jäger
Natalia Müller
SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg CHE 9:37,6 min (16.)
10:05,6 min (12.)
8:52,9 min (5.)
9:18,4 min (11.)
37:54,7 min

Datum: 31. Januar 2011
Insgesamt 17 Nationen meldeten eine Staffel für dieses Rennen und alle kamen ins Ziel.

Nordische Kombination Junioren

Gundersen (Normalschanze HS 100/10 km)

Platz Sportler Land Weite Punkte Rückstand Endzeit
1 Johannes Rydzek DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER 93,5 m 121,0 0:28 min (2.) 26:37,7 min
2 Marjan Jelenko SlowenienDatei:Flag of Slovenia.svg SLO 93,5 m 120,5 0:30 min (3.) 27:25,5 min
3 Kaarel Nurmsalu EstlandDatei:Flag of Estonia.svg EST 96,5 m 128,0 0:00 min (1.) 27:40,2 min
4 Ole Christian Wendel NorwegenDatei:Flag of Norway.svg NOR 79,0 m 088,0 2:40 min (27.) 27:58,3 min
5 Jørgen Graabak NorwegenDatei:Flag of Norway.svg NOR 84,0 m 098,0 2:00 min (11.) 28:03,0 min
6 Manuel Faißt DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER 89,0 m 111,5 1:06 min (5.) 28:16,9 min
7 Sepp Schneider OsterreichDatei:Flag of Austria.svg AUT 78,0 m 087,5 2:42 min (28.) 28:26,1 min
8 Truls Sönstehagen Johansen NorwegenDatei:Flag of Norway.svg NOR 78,5 m 088,5 2:38 min (24.) 28:27,3 min
9 Samuel Costa ItalienDatei:Flag of Italy.svg ITA 82,0 m 095,5 2:10 min (15.) 28:30,8 min
10 Janis Morweiser DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER 83,5 m 097,5 2:02 min (12.) 28:31,1 min
11 Franz-Josef Rehrl OsterreichDatei:Flag of Austria.svg AUT 78,0 m 085,0 2:52 min (34.) 28:31,9 min
...
16 Ivo Hess SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg CHE 87,5 m 079,0 2:42 min (28.) 29:22,9 min
18 Harald Lemmerer OsterreichDatei:Flag of Austria.svg AUT 77,5 m 084,0 2:56 min (37.) 29:35,3 min
23 Mario Seidl OsterreichDatei:Flag of Austria.svg AUT 84,5 m 099,0 1:56 min (10.) 29:47,0 min

Datum: 27. Januar 2011
Der Lokalmatador Nurmsalu sicherte sich den Sprungbewerb und ging mit einem Vorsprung von 28 Sekunden bzw. 30 Sekunden auf die beiden Favoriten Rydzek und Jelenko in den Langlaufwettbewerb. Der starke Läufer Ole Christian Wendel war als 27. nach dem Springen bereits 2:40 hinter dem Esten. Bereits in der 2. Runde (nach etwas mehr als 2,5 km) konnten Jelenko und Rydzek das Loch zulaufen. Von diesem Führungstrio erwies sich der Deutsche als stärkster Läufer und siegte am Ende ungefährdet 47 Sekunden bzw. 1:03 vor Jelenko und Nurmsalu. Rydzek sprach nach dem Wettkampf von einem perfekten Rennen. Nurmsalu gab bekannt, dass er etwas nervös wurde, als Wendel immer näher kam, aber nach der 3. Runde war ihm zu 90 % klar, dass er ihn nicht mehr einholen wird. Schnellste Langlaufzeit hatte der angesprochene Wendel mit knapp 20 Sekunden Vorsprung auf die Österreicher Rehrl und Schneider. Den Medaillengewinnern reichte die 9. (Rydzek), 18. (Jelenko) bzw. 33. (Nurmsalu) Laufzeit für ihren Erfolg. Ein Läufer trat nicht, drei von den 57 gestarteten Teilnehmern erreichten nicht das Ziel.

Gundersen (Normalschanze HS 106/5 km)

Platz Sportler Land Weite Punkte Rückstand Endzeit
1 Marjan Jelenko SlowenienDatei:Flag of Slovenia.svg SLO 93,0 m 118,5 0:10 min (2.) 12:44,5 min
2 Johannes Rydzek DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER 88,0 m 108,5 0:50 min (5.) 13:04,9 min
3 Kaarel Nurmsalu EstlandDatei:Flag of Estonia.svg EST 93,5 m 121,0 0:00 min (1.) 13:20,6 min
4 Manuel Faißt DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER 85,5 m 102,0 1:16 min (11.) 13:48,2 min
5 Joze Kamenik SlowenienDatei:Flag of Slovenia.svg SLO 88,0 m 108,0 0:52 min (6.) 13:50,6 min
6 Michael Brandner OsterreichDatei:Flag of Austria.svg AUT 90,0 m 113,5 0:30 min (3.) 13:56,8 min
7 Mario Seidl OsterreichDatei:Flag of Austria.svg AUT 89,5 m 112,0 0:36 min (4.) 14:00,9 min
8 Jørgen Graabak NorwegenDatei:Flag of Norway.svg NOR 83,0 m 097,0 1:36 min (18.) 14:03,1 min
9 Samuel Costa ItalienDatei:Flag of Italy.svg ITA 83,0 m 097,0 1:36 min (18.) 14:03,5 min
10 Paweł Słowiok PolenDatei:Flag of Poland.svg POL 85,0 m 101,0 1:20 min (12.) 14:09,8 min
...
12 Franz-Josef Rehrl OsterreichDatei:Flag of Austria.svg AUT 83,5 m 098,0 1:32 min (14.) 14:16,1 min
14 Janis Morweiser DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER 82,0 m 094,5 1:46 min (20.) 14:23,7 min
20 Michael Schuller DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER 79,5 m 088,5 2:10 min (24.) 14:46,3 min
26 Sepp Schneider OsterreichDatei:Flag of Austria.svg AUT 78,5 m 085,5 2:22 min (29.) 15:14,6 min
29 Sven Fawer SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg CHE 81,0 m 091,5 1:58 min (22.) 15:21,5 min
30 Ivo Hess SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg CHE 75,5 m 080,0 2:44 min (40.) 15:24,0 min

Datum: 29. Januar 2011
Wie bereits 2 Tage zuvor ging abermals Nurmsalu als Sprungsieger hervor. Dieses Mal betrug der Vorsprung auf Jelenko 10 Sekunden und auf den Drittplatzierten Österreicher Brandner 30 Sekunden. Rydzek war als 5. bereits 50 Sekunden hinter dem Esten, die anderen starken Läufer waren bereits zu weit hinter den Medaillenrängen um auf der kurzen Strecke nochmals gefährlich zu werden. Zur Halbzeit des Rennens hatte Rydzek noch einen Rückstand von 21 Sekunden auf das mittlerweile führende Duo Jelenko/Nurmsalu. Am Beginn dieser zweiten Runde konnte sich Jelenko von Nurmsalu absetzen und gab diese Führung nicht mehr ab. Nurmsalu wurde von Rypdzek am letzten Hang stehen gelassen und konnte sich die Silbermedaille sichern. Schnellster im Langlaufen war abermals Ole Christian Wendel, der das Rennen als 28. beendete, 20 Sekunden vor Rydzek und dem Amerikaner Nick Hendrickson. Jelenko lief am 11. schnellsten, Nurmsalu wäre im Langlaufen 37. geworden. Nurmsalu feierte seine dritte Bronzemedaille innerhalb von drei Tagen nach eigenen Angaben mit einem Glas Apfelsaft, da er am nächsten Tag mit der estnischen Mannschaft bei den Skispringern antreten muss. 59 Athleten absolvierten das Springen, einer davon trat nicht mehr zum Langlauf an und ein Kombinierer beendete den Langlauf vorzeitig.

Mannschaftsbewerb

Der Mannschaftsbewerbwar für den 30. Januar 2011 vorgesehen, musste aber abgesagt werden.

Skispringen Junioren

Normalschanze

Platz Sportler Land Weite 1 Weite 2 Punkte
1 Wladimir Sografski BulgarienDatei:Flag of Bulgaria.svg BUL 098,0 m 095,0 m 255
2 Stefan Kraft OsterreichDatei:Flag of Austria.svg AUT 091,5 m 100,0 m 251
3 Kaarel Nurmsalu EstlandDatei:Flag of Estonia.svg EST 093,5 m 096,0 m 249
4 Anders Fannemel NorwegenDatei:Flag of Norway.svg NOR 089,5 m 098,0 m 241
5 Marco Grigoli SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg CHE 091,5 m 093,0 m 237
6 Thomas Lackner OsterreichDatei:Flag of Austria.svg AUT 092,0 m 090,5 m 233
7 Sami Niemi FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg FIN 091,0 m 092,5 m 232,5
8 Espen Røe NorwegenDatei:Flag of Norway.svg NOR 093,5 m 089,0 m 231
9 Richard Freitag DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER 089,0 m 092,0 m 228,5
10 Alexandre Mabboux FrankreichDatei:Flag of France.svg FRA 095,0 m 086,0 m 227,5
...
13 Markus Schiffner OsterreichDatei:Flag of Austria.svg AUT 087,0 m 092,5 m 224
14 Daniel Wenig DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER 087,0 m 092,0 m 223
23 Pascal Egloff SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg CHE 086,5 m 095,5 m 206
28 Marinus Kraus DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER 090,5 m 075,0 m 189

Datum: 28. Januar 2011
Stefan Kraft sicherte sich mit Schanzenrekord im 2. Durchgang noch den Vizeweltmeistertitel, damit war bereits vor dem Mannschaftsspringen klar, dass die Serie des ÖSV anhält, der seit 1988 bei jeder Juniorenweltmeisterschaft im Skispringen zumindest eine Medaille holte. Gold ging an den bereits weltcuperfahrenen Favoriten Wladimir Sografski aus Bulgarien, der sich somit zum ersten nordischen bulgarischen Juniorenweltmeister krönte. Der dritte Platz des Lokalmatadors Kaarel Nurmsalu war eine große Überraschung, der eigentliche Kombinierer sicherte sich einen Tag zuvor in ebendieser Sportart ebenfalls die Bronze-Medaille. „Damit habe ich nicht gerechnet. Eigentlich ist morgen mein Tag mit der Kombination. Ich dachte, vielleicht schaffe ich es unter die Top Ten. Ich wollte das Spezialspringen eigentlich nur mal ausprobieren“, so der Überraschungsmann. Der weltcuperfahrene Richard Freitag enttäuschte mit dem 9. Platz etwas. Insgesamt waren unter den Top 12 Springer aus zehn Nationen. 68 Teilnehmer kamen in die Wertung, zwei Springer wurden disqualifiziert.

Mannschaftsspringen Normalschanze

Platz Sportler Land Weite 1 Weite 2 Punkte
1 Michael Hayböck
Stefan Kraft
Markus Schiffner
Thomas Lackner
OsterreichDatei:Flag of Austria.svg AUT 95,0 m
93,5 m
89,5 m
79,5 m
94,5 m
94,5 m
88,5 m
91,5 m
920,5
2 Richard Freitag
Daniel Wenig
Marinus Kraus
Stephan Leyhe
DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER 95,5 m
92,5 m
89,0 m
91,5 m
90,0 m
92,0 m
90,0 m
83,5 m
913,0
3 Espen Røe
Mats Berggaard
Anders Fannemel
Sigmund Hagehaugen
NorwegenDatei:Flag of Norway.svg NOR 89,0 m
88,5 m
89,0 m
87,5 m
90,0 m
89,0 m
88,0 m
87,0 m
876,0
4 Tomasz Byrt
Klemens Murańka
Andrzej Zapotoczny
Krzysztof Miętus
PolenDatei:Flag of Poland.svg POL 91,0 m
91,5 m
87,0 m
88,0 m
93,0 m
88,0 m
88,5 m
77,0 m
871,0
5 Rok Justin
Andraž Pograjc
Marjan Jelenko
Nejc Dežman
SlowenienDatei:Flag of Slovenia.svg SLO 90,0 m
88,0 m
89,0 m
84,0 m
89,5 m
87,5 m
84,5 m
82,5 m
847,0
6 Marco Grigoli
Pascal Egloff
Gregor Deschwanden
Adrian Schuler
SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg CHE 86,5 m
88,0 m
85,5 m
77,5 m
91,5 m
88,5 m
88,0 m
86,0 m
838,0
7 Antti Määttä
Jarkko Määttä
Miika Ylipulli
Sami Niemi
FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg FIN 87,0 m
83,5 m
84,0 m
85,5 m
86,0 m
88,5 m
87,5 m
84,5 m
826,0
8 Miloš Kadlec
Robert Kuban
Čestmír Kožíšek
Pavel Farkas
TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg CZE 89,0 m
84,5 m
83,5 m
79,5 m
81,0 m
81,5 m
82,0 m
75,0 m
728,5

Datum: 30. Januar 2011
Nach mehreren Verschiebungen aufgrund des starken Windes setzte sich erwartungsgemäß das Titelverteidiger-Quartett aus Österreich mit 920,5 Punkten relativ knapp vor dem starken DSV Team durch. Nach dem ersten Durchgang war das deutsche Quartett noch 24 Punkte voran. „Es war gut, im Einzel nicht gesprungen zu sein. Ich war wirklich krank. Umso schöner ist der Titel mit der Mannschaft, den wir nicht wirklich einkalkuliert hatten. Wir haben im 2. Durchgang 24 Punkte aufgeholt, das ist Sport“, so der mittlerweile dreifache Juniorenweltmeister Michael Hayböck. Eine kleine Überraschung war der dritte Platz der norwegischen Mannschaft, die sich gegen die favorisierten Polen knapp durchsetzen konnten. Enttäuschend das finnische Team, das 50 Punkte hinter einen Podiumsplatz auf Rang 7 landete. Insgesamt 12 Nationen meldeten eine Mannschaft für dieses Springen.

Skispringen Juniorinnen

Normalschanze

Platz Sportler Land Weite 1 Weite 2 Punkte
1 Coline Mattel FrankreichDatei:Flag of France.svg FRA 96,5 m 98,5 m 257,5
2 Špela Rogelj SlowenienDatei:Flag of Slovenia.svg SLO 96,5 m 96,5 m 254,0
3 Yūki Itō JapanDatei:Flag of Japan.svg JPN 93,0 m 99,0 m 252,0
4 Jacqueline Seifriedsberger OsterreichDatei:Flag of Austria.svg AUT 94,0 m 95,5 m 247,5
5 Evelyn Insam ItalienDatei:Flag of Italy.svg ITA 94,5 m 96,5 m 245,0
6 Sara Takanashi JapanDatei:Flag of Japan.svg JPN 94,5 m 90,0 m 235,5
7 Eva Logar SlowenienDatei:Flag of Slovenia.svg SLO 90,5 m 94,0 m 233,5
8 Carina Vogt DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER 92,5 m 92,5 m 227,0
9 Bigna Windmüller SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg CHE 85,5 m 91,0 m 219,5
10 Katharina Keil OsterreichDatei:Flag of Austria.svg AUT 88,0 m 89,5 m 219,0
11 Anna Rupprecht DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER 92,5 m 86,0 m 214,5
...
14 Svenja Würth DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER 87,0 m 86,5 m 210,5
15 Cornelia Roider OsterreichDatei:Flag of Austria.svg AUT 87,0 m 87,0 m 209,5
22 Ramona Straub DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER 83,0 m 83,5 m 190,0

Datum: 27. Januar 2011
Mit Coline Mattel gewann die Favoritin den Bewerb, für die im November 2010 erst 15 Jahre alt gewordene Französin war es nach Silber im Vorjahr bereits die zweite Junioren Weltmeisterschaftsmedaille in ihrer Karriere. Die Japanerin Yūki Itō erreichte nach 93 Metern im ersten Durchgang und den damit verbundenen fünften Platz mit 99 im zweiten die Tageshöchstweite und den Sprung aufs Podest. Der zweite Platz ging an die Slowenin Špela Rogelj, die somit ihren Platz vom ersten Durchgang hielt. Auffallend dass alle Medaillengewinner Jahrgang 94 oder jünger waren und keiner der großen Skisprungnationen wie Norwegen, Österreich, Deutschland oder Finnland am Podest vertreten war. 50 Teilnehmerinnen kamen in die Wertung, eine Springerin wurde disqualifiziert.

Mannschaftsspringen Normalschanze

Das Teamspringen der Frauen war für den 29. Januar 2011 vorgesehen, musste aber nach mehreren Verschiebungen abgesagt werden.<ref>http://berkutschi.com/de/front/news/1330</ref>

Nationenwertung

Nationenwertung

Platz Land Gold Silber Bronze Gesamt
1 NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Norwegen 6 6 5 17
2 RusslandDatei:Flag of Russia.svg Russland 3 6 3 12
3 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland 3 3 2 8
4 FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Finnland 2 0 4 6
5 SlowenienDatei:Flag of Slovenia.svg Slowenien 1 2 0 3
6 OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Österreich 1 1 0 2
7 FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich 1 0 0 1
7 BulgarienDatei:Flag of Bulgaria.svg Bulgarien 1 0 0 1
7 KanadaDatei:Flag of Canada (Pantone).svg Kanada 1 0 0 1
10 EstlandDatei:Flag of Estonia.svg Estland 0 0 3 3
11 JapanDatei:Flag of Japan.svg Japan 0 0 1 1
11 SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Schweden 0 0 1 1

Juniorennationenwertung

Platz Land Gold Silber Bronze Gesamt
1 NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Norwegen 5 4 3 12
2 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland 3 3 2 8
3 RusslandDatei:Flag of Russia.svg Russland 1 3 1 5
4 SlowenienDatei:Flag of Slovenia.svg Slowenien 1 2 0 3
5 OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Österreich 1 1 0 2
6 FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich 1 0 0 1
6 BulgarienDatei:Flag of Bulgaria.svg Bulgarien 1 0 0 1
8 EstlandDatei:Flag of Estonia.svg Estland 0 0 3 3
8 FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Finnland 0 0 3 3
10 JapanDatei:Flag of Japan.svg Japan 0 0 1 1

U23-Nationenwertung

Platz Land Gold Silber Bronze Gesamt
1 RusslandDatei:Flag of Russia.svg Russland 2 3 2 7
2 FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Finnland 2 0 1 3
3 NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Norwegen 1 3 2 6
4 KanadaDatei:Flag of Canada (Pantone).svg Kanada 1 0 0 1
5 SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Schweden 0 0 1 1

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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Junioren-Skieuropameisterschaften

Prémanon 1968 | Bollnäs 1969 | Bad Goisern 1970 | Nesselwang 1971 | Tarvisio 1972 | St. Petersburg 1973 | Autrans 1974 | Lieto 1975 | Liberec 1976 | Murau 1978

Junioren-Skiweltmeisterschaften

Sainte-Croix 1977 | Mont Sainte-Anne 1979 | Örnsköldsvik 1980 | Schonach 1981 | Murau 1982 | Kuopio 1983 | Trondheim 1984 | Täsch 1985 | Lake Placid 1986 | Asiago 1987 | Saalfelden 1988 | Vang 1989 | Štrbské Pleso und Les Saisies 1990 | Reit im Winkl 1991 | Vuokatti 1992 | Harrachov 1993 | Breitenwang 1994 | Gällivare 1995 | Asiago 1996 | Calgary und Canmore 1997 | St. Moritz 1998 | Saalfelden 1999 | Štrbské Pleso 2000 | Karpacz 2001 | Schonach 2002 | Sollefteå 2003 | Stryn 2004 | Rovaniemi 2005 | Kranj 2006 | Tarvis 2007 | Mals und Zakopane 2008 | Courchevel und Štrbské Pleso 2009 | Hinterzarten 2010 | Otepää 2011 | Erzurum 2012 | Liberec 2013 | Val di Fiemme 2014 | Almaty 2015 | Râșnov 2016 | Park City 2017 | Kandersteg und Goms 2018 | Lahti 2019 | Oberwiesenthal 2020 | Vuokatti und Lahti 2021 | Lygna und Zakopane 2022 | Whistler 2023 | Planica 2024 | Schilpario und Lake Placid 2025 | Lillehammer 2026 | Schtschutschinsk 2027 | Falun 2028

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