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Jens Weißflog

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Jens Weißflog Vorlage:SportPicto
Jens Weißflog (2017)

Jens Weißflog (2017)

Nation Deutschland Demokratische Republik 1949Datei:Flag of East Germany.svg DDR
DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland
Geburtstag 21. Juli 1964 (61 Jahre)
Geburtsort Steinheidel-ErlabrunnDDR
Karriere
Verein SC Traktor Oberwiesenthal
Oberwiesenthaler SV 1990
Trainer Joachim Winterlich
Pers. Bestweite 201 m (Bad Mitterndorf 1996)<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Rekordy życiowe skoczków narciarskich.] skokinarciarskie.pl, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 3. Februar 2013 (polnisch).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>
Status zurückgetreten
Karriereende 15. Juni 1996
Medaillenspiegel
Olympische Medaillen 3 × [[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: 1 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
WM-Medaillen 3 × [[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: 4 × Silbermedaille 4 × Bronzemedaille
SFWM-Medaillen 0 × [[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: 1 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
Nationale Medaillen 5 × [[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: 1 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
 Olympische Winterspiele
Gold 1984 Sarajevo Normalschanze
Silber 1984 Sarajevo Großschanze
Gold 1994 Lillehammer Großschanze
Gold 1994 Lillehammer Team Großschanze
 Nordische Skiweltmeisterschaften
Gold 1984 Sarajevo Normalschanze
Silber 1984 Sarajevo Großschanze
Silber 1984 Engelberg Team
Gold 1985 Seefeld Normalschanze
Bronze 1985 Seefeld Team Großschanze
Gold 1989 Lahti Normalschanze
Silber 1989 Lahti Großschanze
Bronze 1991 Val di Fiemme Großschanze
Bronze 1991 Val di Fiemme Team Großschanze
Silber 1995 Thunder Bay Team Normalschanze
Bronze 1995 Thunder Bay Großschanze
 Skiflug-Weltmeisterschaften
Silber 1985 Planica Einzel
Bronze 1990 Vikersund Einzel
 Deutsche Meisterschaften
Silber 1991 Oberstdorf Großschanze
Gold 1991 Oberstdorf Normalschanze
Gold 1993 Oberhof/Oberwiesenthal Großschanze
Gold 1993 Oberhof/Oberwiesenthal Normalschanze
Gold 1994 Oberstdorf Normalschanze
Gold 1995 Schonach/Titisee-Neustadt Großschanze
Skisprung-Weltcup / A-Klasse-Springen
 Debüt im Weltcup 30. Dezember 1980
 Weltcupsiege (Einzel) 33  (Details)
 Weltcupsiege (Team) 1  (Details)
 Gesamtweltcup 1. (1983/84)
 Skiflug-Weltcup 8. (1995/96)
 Sprung-Weltcup 4. (1995/96)
 Vierschanzentournee 1. (1983/84, 1984/85,
1990/91, 1995/96)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Einzelspringen 33 18 19
 Skifliegen 0 1 2
 Teamspringen 1 3 2
 

Jens Weißflog (* 21. Juli 1964 in Steinheidel-Erlabrunn) ist ein ehemaliger deutscher Skispringer. Er zählt zu den sechs Athleten (neben ihm Espen Bredesen, Thomas Morgenstern, Matti Nykänen, Domen Prevc und Kamil Stoch), welche die wichtigsten vier Wettbewerbe im Skisprung-Sport (Olympia, Weltmeisterschaften, Gesamtweltcup und Vierschanzentournee) gewonnen haben. Weißflog ist der einzige Athlet, der sowohl im Parallel-Stil als auch im V-Stil eine Einzelmedaille bei Olympischen Spielen erringen konnte (siehe Skisprungtechnik).

Werdegang

Datei:Bundesarchiv Bild 183-1989-0131-038, Jens Weißflog bei DDR-Skimeisterschaften.jpg
Weißflog bei den DDR-Skimeisterschaften 1989

Jens Weißflog wuchs in Pöhla auf und lebt seit dem Besuch der Kinder- und Jugendsportschule in Oberwiesenthal, wo er dem SC Traktor angehörte und von Dieter Blechschmidt trainiert wurde.

Als 19-Jähriger gewann der – wegen seiner schmächtigen Statur und seines geringen Körpergewichts oft „Floh vom Fichtelberg“ genannte – Skispringer erstmals die Vierschanzentournee zum Jahreswechsel 1983/1984. In dieser Saison wurde er Olympiasieger und zugleich Weltmeister auf der Normalschanze in Sarajevo sowie Sieger des Gesamtweltcups. Damit gewann Weißflog als erster Athlet die vier wichtigsten Wettbewerbe im Skispringen und ist bis heute auch derjenige, dem dies innerhalb des kürzesten Zeitraums gelungen ist. In diesem Zusammenhang profitierte er jedoch davon, dass die Olympischen Spiele bis 1984 zugleich als Weltmeisterschaften zählten.

In den folgenden Jahren dominierte Weißflog zusammen mit dem Finnen Matti Nykänen die Skisprung-Welt: 1985 und 1989 holte er WM-Gold und insgesamt neun weitere Podiumsplatzierungen, 1984, 1985, 1991 und 1996 gelangen ihm Gesamtsiege bei der Vierschanzentournee. 1991 erhielt er die Holmenkollen-Medaille.

Die Einzigartigkeit seines Erfolges liegt darin, dass Jens Weißflog sein Niveau über zwölf Jahre behaupten konnte. Weder der Systemwechsel von der DDR in die Bundesrepublik 1990 noch die Umstellung der Skisprungtechnik vom Parallel- auf den V-Stil um 1993 konnten ihn längerfristig zurückwerfen. 1994 gewann er bei den Olympischen Winterspielen in Lillehammer zwei Goldmedaillen auf der Großschanze und mit der Mannschaft. Weißflog errang damit als einziger Skispringer sowohl im Parallel- wie auch im V-Stil mindestens einen internationalen Titel. Mit dem Erfolg in Lillehammer gewann er auch als bisher einziger deutscher Springer eine olympische Goldmedaille von der Großschanze und war bis zu Andreas Wellinger im Jahr 2018 zugleich der einzige deutsche Athlet, der auf beiden Schanzentypen je eine Medaille bei Olympia erlangen konnte.

Im Jahre 1996 krönte er seine Karriere mit dem vierten Gesamtsieg bei der Vierschanzentournee (er war der Erste, dem das gelang), danach trat er vom Leistungssport zurück. Im Juni 1996 fand auf der Fichtelbergschanze in Oberwiesenthal eine Abschiedsgala von Jens Weißflog statt, bei der er noch einmal zu einem Mattenspringen antrat und sich als Zweitplatzierter mit einem Schanzenrekord über 102 Meter hinter Janne Ahonen verabschiedete.<ref>Ergebnisse. In: Sport-Bild. 19. Juni 1996, S. 70.</ref>

Weißflog ist der erfolgreichste deutsche Skispringer, international errangen nur die Finnen Matti Nykänen und Janne Ahonen, die Polen Adam Małysz und Kamil Stoch sowie die Österreicher Gregor Schlierenzauer und Stefan Kraft mehr Weltcup-Siege. Weißflog gewann drei olympische Goldmedaillen. Des Weiteren ist er viermaliger Sieger der Vierschanzentournee, nur Janne Ahonen hat es auf fünf Siege gebracht. Neben Bjørn Wirkola hält Weißflog den Rekord für die meisten Einzelerfolge im Rahmen dieses Turniers (zehn) und ist zugleich Rekordsieger (vier) beim Tourneewettbewerb in Garmisch-Partenkirchen.

Nach seinen Olympiasiegen in Lillehammer wurde er am 27. Februar 1994 zum Ehrenbürger von Oberwiesenthal ernannt.<ref>Ehrenbürger. In: oberwiesenthal.de. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 9. April 2018; abgerufen am 7. Januar 2017.</ref> Im Jahre 2003 wurde der am 30. November 2000 in der Volkssternwarte Drebach (Erzgebirge) entdeckte Planetoid 2000 WX158 nach Jens Weißflog benannt. Er trägt jetzt die offizielle Bezeichnung (22168) Weissflog und bewegt sich im Asteroidengürtel zwischen den Planeten Mars und Jupiter um die Sonne.<ref>JPL Small-Body Database Browser: 22168 Weissflog (2000 WX158). Jet Propulsion Laboratory, 2. Oktober 2003, abgerufen am 14. Juli 2012.</ref>

Sportliche Erfolge

Olympische Winterspiele

  • 1984 in Sarajevo: 1 × Gold (Normalschanze), 1 × Silber (Großschanze)
  • 1994 in Lillehammer: 2 × Gold (Großschanze, Großschanze Mannschaft)

Weltmeisterschaften

  • 2 × Gold (1985, 1989)
  • 4 × Silber (1984, 1985, 1989, 1995)
  • 5 × Bronze (1989, 1990, 2 × 1991, 1995)

Deutsche Meisterschaften

Weltcupsiege im Einzel

Nr. Datum Ort Typ
1. 6. Januar 1983 Osterreich[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Bischofshofen Großschanze
2. 1. Januar 1984 Deutschland BundesrepublikDatei:Flag of Germany.svg Garmisch-Partenkirchen Großschanze
3. 4. Januar 1984 Osterreich[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Innsbruck Großschanze
4. 6. Januar 1984 Osterreich[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Bischofshofen Großschanze
5. 11. Januar 1984 Vorlage:ITA-1946 Normalschanze
6. 15. Januar 1984 Tschechoslowakei[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Liberec Großschanze
7. 12. Februar 1984 JugoslawienDatei:Flag of Yugoslavia (1946-1992).svg Sarajevo (Olympia & WM) Normalschanze
8. 27. März 1984 JugoslawienDatei:Flag of Yugoslavia (1946-1992).svg Planica Flugschanze
9. 1. Januar 1985 Deutschland BundesrepublikDatei:Flag of Germany.svg Garmisch-Partenkirchen Großschanze
10. 17. Februar 1985 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Engelberg Großschanze
11. 6. Dezember 1986 Kanada[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Thunder Bay Normalschanze
12. 24. Januar 1988 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Engelberg Großschanze
13. 22. Januar 1989 Deutschland Demokratische Republik 1949Datei:Flag of East Germany.svg Oberhof Großschanze
14. 5. März 1989 Norwegen Oslo Großschanze
15. 8. März 1989 SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Örnsköldsvik Normalschanze
16. 27. März 1989 JugoslawienDatei:Flag of Yugoslavia (1946-1992).svg Planica Flugschanze
17. 27. März 1989 JugoslawienDatei:Flag of Yugoslavia (1946-1992).svg Planica Großschanze
18. 17. Dezember 1989 Japan 1870Japan Sapporo Großschanze
19. 1. Januar 1990 Deutschland BundesrepublikDatei:Flag of Germany.svg Garmisch-Partenkirchen Großschanze
20. 17. Januar 1990 PolenDatei:Flag of Poland.svg Zakopane Großschanze
21. 30. Dezember 1990 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Oberstdorf Großschanze
22. 1. Januar 1991 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Garmisch-Partenkirchen Großschanze
23. 12. Dezember 1993 Slowenien[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Planica Großschanze
24. 14. Dezember 1993 Vorlage:ITA-1946 Großschanze
25. 30. Dezember 1993 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Oberstdorf Großschanze
26. 22. Januar 1994 Japan 1870Japan Sapporo Normalschanze
27. 23. Januar 1994 Japan 1870Japan Sapporo Großschanze
28. 5. März 1994 FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Lahti Großschanze
29. 27. März 1994 Kanada[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Thunder Bay Normalschanze
30. 29. Januar 1995 FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Lahti Großschanze
31. 6. Januar 1996 Osterreich[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Bischofshofen Großschanze
32. 20. Januar 1996 Japan 1870Japan Sapporo Normalschanze
33. 17. Februar 1996 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Iron Mountain Großschanze

Weltcupsiege im Team

Nr. Datum Ort Typ
1. 25. März 1994 Kanada[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Thunder Bay Großschanze

Weltcup-Platzierungen

Saison Platz Punkte
1982/83 16. 80
1983/84 1. 230
1984/85 4. 151
1985/86 16. 77
1986/87 11. 103
1987/88 6. 111
1988/89 2. 192
1989/90 6. 200
1990/91 8. 141
1991/92 37. 16
1992/93 11. 61
1993/94 2. 1110
1994/95 6. 683
1995/96 4. 1028

Schanzenrekorde

Ort Land Weite aufgestellt am Rekord bis
Bischofshofen Osterreich[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Österreich 110,0 m
(HS: 140 m)
6. Januar 1983 6. Januar 1983
Garmisch-Partenkirchen DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland 108,0 m
(HS: 140 m)
1. Januar 1984 1. Januar 1989
Innsbruck Osterreich[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Österreich 107,5 m
(HS: 130 m)
4. Januar 1984 4. Januar 1985
Bischofshofen Osterreich[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Österreich 114,0 m
(HS: 140 m)
6. Januar 1984 6. Januar 1987
Engelberg SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Schweiz 121,0 m
(HS: 137 m)
17. Januar 1984 17. Februar 1984
Oberwiesenthal DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland 96,0 m
(HS: 106 m)
1984 1985
Hinterzarten DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland 95,5 m
(HS: 108 m)
1993 3. August 1994
Engelberg SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Schweiz 124,0 m
(HS: 137 m)
17. Februar 1984 15. Januar 1994
Oberstdorf DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland 124,5 m
(HS: 137 m)
30. Dezember 1993 29. Dezember 1996
Garmisch-Partenkirchen DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland 110,0 m
(HS: 140 m)
1. Januar 1994 1. Januar 1994
Sapporo Japan Japan 125,0 m
(HS: 137 m)
23. Januar 1994 19. Januar 1997
Lillehammer Norwegen Norwegen 135,5 m
(HS: 138 m)
23. Februar 1994 28. November 1998
Oberwiesenthal DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland 97,5 m
(HS: 106 m)
1995 1996
Bad Mitterndorf/Tauplitz Osterreich[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Österreich 201,0 m
(HS: 225 m)
11. Februar 1996 8. Februar 1997
Iron Mountain Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Vereinigte Staaten 131,5 m
(HS: 130 m)
18. Februar 1996 18. Februar 1996
Oberwiesenthal DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland 102,0 m
(HS: 106 m)
1996 2003

Privatleben und politische Tätigkeit

Zur Volkskammerwahl 1986 wurde Weißflog von der FDJ als Nachfolgekandidat der Volkskammer der DDR nominiert.<ref>Präsidium der Volkskammer (Hrsg.): Die Volkskammer der Deutschen Demokratischen Republik. Wahlperiode 9. 1. Auflage. Staatsverlag der DDR, Berlin 1987, ISBN 3-329-00119-4.</ref><ref group="A">Es konnte bisher nicht zweifelsfrei nachgewiesen werden, dass Weißflog zu irgendeinem Zeitpunkt als Abgeordneter nachrückte.</ref> Bei der Stadtratswahl am 7. Juni 2009 erlangte Weißflog für die Oberwiesenthaler CDU ein Mandat und engagiert sich seitdem in der Kommunalpolitik.<ref>Freie Presse, Lokalausgabe Annaberg vom 9. Juni 2009: Skisprung-Legende schafft Sprung in die Politik.</ref> Nach der Wende war Weißflog einige Jahre lang als Werbebotschafter für die Krankenkasse AOK tätig.<ref name="spiegel-9134322">Skispringen: „Ein Jumbo fliegt auch“. In: Der Spiegel. Nr. 51, 1996 (online16. Dezember 1996).</ref> Weißflog eröffnete im Jahr seines Abschieds aus dem Leistungssport ein Hotel in seiner Heimatstadt Oberwiesenthal<ref>www.jens-weissflog.de Jens Weißflog Hotel & Restaurant</ref> und war bis 2011 als Skisprung-Experte beim ZDF tätig.

Er war in erster Ehe 17 Jahre verheiratet und hat aus dieser Ehe, neben seiner Tochter aus einer früheren Beziehung, zwei Söhne. Im Juli 2005 trennte sich das Paar einvernehmlich. Im Oktober 2010 wurden Weißflog und seine Lebensgefährtin Doreen Eltern einer Tochter, Greta.<ref name="rp-onlin-863719">Rp Online: Ex-Skisprung-Star: Jens Weißflog wird wieder Vater. In: rp-online.de. 6. Mai 2010, abgerufen am 22. August 2019.</ref> Am 10. August 2019 heiratete er nach fast 13 Jahren seine Lebensgefährtin.<ref>Nach 13 Jahren Beziehung! Jens Weißflog hat heimlich seine Doreen geheiratet. In: tag24.de. TAG24 NEWS Deutschland, 11. August 2019, abgerufen am 22. August 2019.</ref> Tochter Greta ist mittlerweile selbst erfolgreiche Nachwuchs-Skispringerin.<ref>Tochter (12) von Jens Weißflog springt von Sieg zu Sieg. 3. Juli 2023, abgerufen am 23. August 2024.</ref>

Er trat 2021 in der ARD-Fernsehshow Klein gegen Groß und am 13. Februar 2025 in der ARD-Quizsendung Wer weiß denn sowas? auf.

Auszeichnungen

Literatur

  • Klaus Gallinat, Olaf W. Reimann: Weißflog, Jens. In: Wer war wer in der DDR? 5. Auflage. Band 2. Ch. Links, Berlin 2010, ISBN 978-3-86153-561-4, S. Vorlage:VonBis (bundesstiftung-aufarbeitung.de).
  • Jens Weißflog und Egon Theiner: Geschichten meines Lebens. egoth-Verlag, 2004, ISBN 978-3-902480-94-1.
  • Jens Weißflog und Egon Theiner: Bilder meines Lebens. egoth-Verlag, 2014, ISBN 978-3-902480-84-2.

Dokumentation

  • Legenden – Ein Abend für Jens Weißflog, MDR Dok, MDR Fernsehen, 2019

Weblinks

Anmerkungen

<references group="A" />

Einzelnachweise

<references />

<templatestyles src="BoxenVerschmelzen/styles.css" />

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Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang 1962: Toralf Engan | 1964: Veikko Kankkonen | 1966: Bjørn Wirkola | 1968: Jiří Raška | 1970: Gari Napalkow | 1972: Yukio Kasaya | 1974: Hans-Georg Aschenbach | 1976: Hans-Georg Aschenbach | 1978: Matthias Buse | 1980: Anton Innauer | 1982: Armin Kogler | 1985: Jens Weißflog | 1987: Jiří Parma | 1989: Jens Weißflog | 1991: Heinz Kuttin | 1993: Masahiko Harada | 1995: Takanobu Okabe | 1997: Janne Ahonen | 1999: Kazuyoshi Funaki | 2001: Adam Małysz | 2003: Adam Małysz | 2005: Rok Benkovič | 2007: Adam Małysz | 2009: Wolfgang Loitzl | 2011: Thomas Morgenstern | 2013: Anders Bardal | 2015: Rune Velta | 2017: Stefan Kraft | 2019: Dawid Kubacki | 2021: Piotr Żyła | 2023: Piotr Żyła | 2025: Marius Lindvik Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang 1953: Josef Bradl | 1953/54: Olaf B. Bjørnstad | 1954/55: Hemmo Silvennoinen | 1955/56: Nikolai Kamenski | 1956/57: Pentti Uotinen | 1957/58: Helmut Recknagel | 1958/59: Helmut Recknagel | 1959/60: Max Bolkart | 1960/61: Helmut Recknagel | 1961/62: Eino Kirjonen | 1962/63: Toralf Engan | 1963/64: Veikko Kankkonen | 1964/65: Torgeir Brandtzæg | 1965/66: Veikko Kankkonen | 1966/67: Bjørn Wirkola | 1967/68: Bjørn Wirkola | 1968/69: Bjørn Wirkola | 1969/70: Horst Queck | 1970/71: Jiří Raška | 1971/72: Ingolf Mork | 1972/73: Rainer Schmidt | 1973/74: Hans-Georg Aschenbach | 1974/75: Willi Pürstl | 1975/76: Jochen Danneberg | 1976/77: Jochen Danneberg | 1977/78: Kari Ylianttila | 1978/79: Pentti Kokkonen | 1979/80: Hubert Neuper | 1980/81: Hubert Neuper | 1981/82: Manfred Deckert | 1982/83: Matti Nykänen | 1983/84: Jens Weißflog | 1984/85: Jens Weißflog | 1985/86: Ernst Vettori | 1986/87: Ernst Vettori | 1987/88: Matti Nykänen | 1988/89: Risto Laakkonen | 1989/90: Dieter Thoma | 1990/91: Jens Weißflog | 1991/92: Toni Nieminen | 1992/93: Andreas Goldberger | 1993/94: Espen Bredesen | 1994/95: Andreas Goldberger | 1995/96: Jens Weißflog | 1996/97: Primož Peterka | 1997/98: Kazuyoshi Funaki | 1998/99: Janne Ahonen | 1999/2000: Andreas Widhölzl | 2000/01: Adam Małysz | 2001/02: Sven Hannawald | 2002/03: Janne Ahonen | 2003/04: Sigurd Pettersen | 2004/05: Janne Ahonen | 2005/06: Janne Ahonen & Jakub Janda | 2006/07: Anders Jacobsen | 2007/08: Janne Ahonen | 2008/09: Wolfgang Loitzl | 2009/10: Andreas Kofler | 2010/11: Thomas Morgenstern | 2011/12: Gregor Schlierenzauer | 2012/13: Gregor Schlierenzauer | 2013/14: Thomas Diethart | 2014/15: Stefan Kraft | 2015/16: Peter Prevc | 2016/17: Kamil Stoch | 2017/18: Kamil Stoch | 2018/19: Ryōyū Kobayashi | 2019/20: Dawid Kubacki | 2020/21: Kamil Stoch | 2021/22: Ryōyū Kobayashi | 2022/23: Halvor Egner Granerud | 2023/24: Ryōyū Kobayashi | 2024/25: Daniel Tschofenig | 2025/26: Domen Prevc Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang

1953–61: Täve Schur | 1962: Helmut Recknagel | 1963: Klaus Ampler | 1964: Klaus Urbanczyk | 1965: Jürgen May | 1966: Frank Wiegand | 1967–71: Roland Matthes | 1972: Wolfgang Nordwig | 1973: Roland Matthes | 1974: Hans-Georg Aschenbach | 1975: Roland Matthes | 1976: Waldemar Cierpinski | 1977: Rolf Beilschmidt | 1978: Udo Beyer | 1979: Bernd Drogan | 1980: Waldemar Cierpinski | 1981: Lothar Thoms | 1982: Bernd Drogan | 1983: Uwe Raab | 1984: Uwe Hohn | 1985: Jens Weißflog | 1986: Olaf Ludwig | 1987: Torsten Voss | 1988: Olaf Ludwig | 1989: Andreas Wecker

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