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Hansjörg Jäkle

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Hansjörg Jäkle Vorlage:SportPicto
Nation Deutschland BundesrepublikDatei:Flag of Germany.svg BR Deutschland
DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland
Geburtstag 19. Oktober 1971
Geburtsort SchonachDeutschland
Größe 185 cm
Beruf Sportsoldat
Karriere
Verein SC Schonach-Rohrhardsberg
Trainer Wolfgang Steiert
Nationalkader seit 1994
Pers. Bestweite 205 m (Planica 2000)
Status zurückgetreten
Karriereende 2002
Medaillenspiegel
Olympische Medaillen 1 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
WM-Medaillen 0 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
Nationale Medaillen 3 × Goldmedaille 3 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
 Olympische Winterspiele
Gold 1994 Lillehammer Team
Silber 1998 Nagano Team
 Nordische Skiweltmeisterschaften
Silber 1995 Thunder Bay Team
Bronze 1997 Trondheim Team
 Deutsche Meisterschaften
Bronze 1995 Titisee-Neustadt Großschanze
Silber 1996 Oberhof Normalschanze
Silber 1997 Baiersbronn Normalschanze
Silber 1997 Baiersbronn Team
Gold 1998 Ruhpolding Normalschanze
Gold 1998 Ruhpolding Team
Gold 2001 Oberhof Team
Skisprung-Weltcup / A-Klasse-Springen
 Debüt im Weltcup 30. Januar 1993
 Weltcupsiege (Team) 02  (Details)
 Gesamtweltcup 14. (1997/98)
 Skiflug-Weltcup 10. (1993/94)
 Sprung-Weltcup 13. (1997/98)
 Vierschanzentournee 14. (1994/95)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Einzelspringen 0 1 0
 Teamspringen 2 1 1
Skisprung-Grand-Prix
 Debüt im Grand Prix 28. August 1994
 Gesamtwertung Grand Prix 08. (1998)
 

Hansjörg Jäkle (* 19. Oktober 1971 in Schonach im Schwarzwald) ist ein ehemaliger deutscher Skispringer.

Werdegang

Jäkle begann seine Karriere als Nordischer Kombinierer und war dort bis 1990 im C-Kader der Nationalmannschaft. Wegen der Wiedervereinigung wurde er zu Gunsten jüngerer Athleten aus dem Kader gestrichen. Nach einem Jahr Pause stieg er als Spezialspringer 1992 in den Interkontinentalcup ein. Ein Sieg in Oberwiesenthal sicherte ihm die Aufnahme in den B-Kader der Spezialspringer. 1994 gelang ihm dann durch einen 6. Platz in Bischofshofen die Qualifikation für die Olympischen Spiele in Lillehammer, bei denen er zusammen mit Jens Weißflog, Dieter Thoma und Christof Duffner Team-Olympiasieger wurde. Bei den Nordischen Skiweltmeisterschaften 1995 in Thunder Bay erreichte die deutsche Mannschaft mit Jäkle die Silbermedaille. Zwei Jahre später, bei den Weltmeisterschaften 1997 in Trondheim, gewann das deutsche Team mit Jäkle, Duffner, Thoma und Martin Schmitt Bronze. 1998 war schließlich das erfolgreichste Jahr in Jäkles Karriere: Team-Silber bei den Olympischen Winterspielen in Nagano, Deutscher Meister von der Normalschanze, Deutscher Meister mit dem Team und ein zweiter Platz beim Vierschanzentourneespringen in Bischofshofen. Nach der Saison 2001/2002 beendete er seine aktive Karriere als Skispringer. Er startete insgesamt 165 Mal im Weltcup.

Im Jahre 1994 erhielt er zusammen mit Jens Weißflog und Dieter Thoma das Silberne Lorbeerblatt.

In den Olympiasaisons war er Oberfeldwebel in der Sportfördergruppe Todtnau der Bundeswehr am Feldberg (Todtnauer Hütte).

Erfolge

Weltcupsiege im Team

Nr. Datum Ort Typ
1. 25. März 1994 KanadaDatei:Flag of Canada (Pantone).svg Thunder Bay Großschanze
2. 18. März 2000 SlowenienDatei:Flag of Slovenia.svg Planica Flugschanze

Europacup-/Continental-Cup-Siege im Einzel

Nr. Datum Ort Typ
1. 13. Dezember 1992 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Oberwiesenthal Normalschanze
2. 26. Dezember 1995 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg St. Moritz Normalschanze
3. 26. Januar 2002 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Lauscha Normalschanze
4. 2. März 2002 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Schonach Normalschanze

Statistik

Weltcup-Platzierungen

Saison Platz Punkte
1993/94 30. 115
1994/95 17. 270
1995/96 64. 027
1996/97 23. 219
1997/98 14. 528
1998/99 24. 223
1999/00 21. 262
2000/01 50. 054
2001/02 88. 001

Schanzenrekorde

Ort Land Weite aufgestellt am Rekord bis
Oberwiesenthal DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland 99,5 m
(HS: 106 m)
1996 1996
Oberstdorf DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland 193,0 m
(HS: 225 m)
25. Januar 1998 25. Januar 1998

Privates

Jäkle, der auch Jackson genannt wird, ist gelernter Kommunikationselektroniker. Er ist seit 2001 verheiratet und hat einen Sohn und eine Tochter. Neben dem Skispringen betrieb er lange Motocross mit einer Yamaha YZ 250. Im Oktober 2004 brach er sich jedoch bei einem Sturz beide Beine. Er erlitt schwere Trümmerbrüche und musste hart arbeiten, um wieder gehen zu können. Heute ist er Lehrer für Technik und Werken in seinem Heimatort Schonach an der Dom-Clemente-Schule<ref>Schwarzwälder Bote: Schonach: Auf Vorteile der Dom-Clemente-Schule hingewiesen. Abgerufen am 7. November 2025.</ref> und arbeitet als Nachwuchstrainer.

Jäkle ist mit Frau Martina<ref name="schwarzw-783886">Wintersport: Anna Jäkle Zweite bei Weltpremiere. In: schwarzwaelder-bote.de. 1. Februar 2018, abgerufen am 27. Februar 2019.</ref> verheiratet und die gemeinsame Tochter Anna<ref name="arena-ti-Gro&szli">Große Bühne für junge Kombinierer. In: arena-ticket-allgaeu.de. 24. August 2018, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 28. Februar 2019; abgerufen am 27. Februar 2019.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.arena-ticket-allgaeu.de</ref> ist ebenfalls als Skispringerin<ref name="suedkuri-668141">Schonach: Anna Jäkle schreibt Skisprung-Geschichte. In: suedkurier.de. 22. März 2018, abgerufen am 27. Februar 2019.</ref> und Nordische Kombiniererin aktiv.<ref name="schwarzw-073151">Schonach: Anna Jäkle nimmt an Nordischen Junioren-Weltmeisterschaften teil. In: schwarzwaelder-bote.de. Abgerufen am 27. Februar 2019.</ref> Auch sein Sohn Jonas ist als Kombinierer im Alpencup aktiv.<ref name="dsv-jahr-410">Jonas Jäkle. In: dsv-jahrbuch.de. 9. Dezember 2001, abgerufen am 27. Februar 2019.</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

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