Zum Inhalt springen

Skiflug-Weltmeisterschaft 2008

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:FIS World Championships Skiflying 2008 Oberstdorf.svg
Logo der Skiflug-Weltmeisterschaft 2008
Datei:Heini Klopfer Schanze Worldchampionships 2008.JPG
Die Heini-Klopfer-Skiflugschanze, der Austragungsort dieser Weltmeisterschaft

Die Skiflug-Weltmeisterschaft 2008 fand vom 21. bis zum 24. Februar 2008 zum bereits fünften Mal auf der Heini-Klopfer-Skiflugschanze in Oberstdorf statt. Sie wurde vom Weltskiverband FIS veranstaltet und vom DSV organisiert. Es wurden ein Einzelwettkampf, bestehend aus vier Durchgängen, sowie ein Teamwettbewerb (zwei Durchgänge mit vier Springern pro Team) ausgetragen.

Der Einzelwettkampf wurde am 23. Februar von Gregor Schlierenzauer gewonnen. Martin Koch und Janne Ahonen gelang ebenfalls der Sprung auf das Podest. Koch sorgte mit 221 Metern auch für den weitesten Sprung im Einzelwettbewerb und näherte sich damit bis auf 2 Meter dem Schanzenrekord von Titelverteidiger Roar Ljøkelsøy, der schon im ersten Durchgang ausschied.

Im Teamwettbewerb siegte das österreichische Team, vor allem durch starke Leistungen von Koch und Schlierenzauer, die in beiden Durchgängen den jeweils weitesten Sprung hatten. Zweiter wurde das finnische Team, das im Finaldurchgang noch Norwegen auf Platz 3 verdrängte. Dahinter kam Deutschland auf Rang 4, die Schweiz schied im ersten Durchgang aus und kam auf den neunten Rang.

Modus

Beim Einzel qualifizierten sich von den Teilnehmern 40 Springer für den ersten Durchgang, davon schieden vor dem zweiten Durchgang noch einmal zehn aus, sodass die letzten drei Durchgänge mit den 30 besten Athleten stattfanden. Die ersten beiden der vier Durchgänge fanden am Freitag, der dritte und der vierte Durchgang am Samstag statt.

Die beiden Durchgänge des Teamwettbewerbs fanden am Sonntag statt.

Teilnehmer

Zur Qualifikation traten 62 Sportler aus 18 Ländern an, mit Ersatzspringern gab es insgesamt 70 Teilnehmer:

Nation Teilnehmer an der Qualifikation Teilnehmer beim ersten Durchgang Teilnehmer beim zweiten Durchgang Teamwettbewerb
OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Österreich 4 4 4 ja
Belarus 1995Datei:Flag of Belarus (1995-2012).svg Belarus 1 0 0 nein
TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Tschechien 4 3 1 ja
FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Finnland 4 4 4 ja
FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich 4 2 2 ja
DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland 4 4 4 ja
ItalienDatei:Flag of Italy.svg Italien 2 1 0 nein
JapanDatei:Flag of Japan.svg Japan 4 4 2 ja
KasachstanDatei:Flag of Kazakhstan.svg Kasachstan 4 1 0 ja
Korea SudDatei:Flag of South Korea.svg Südkorea 3 0 0 nein
NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Norwegen 5 5 4 ja
PolenDatei:Flag of Poland.svg Polen 4 2 1 ja
RusslandDatei:Flag of Russia.svg Russland 4 3 2 ja
SlowenienDatei:Flag of Slovenia.svg Slowenien 4 3 3 ja
SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Schweiz 4 3 3 ja
SlowakeiDatei:Flag of Slovakia.svg Slowakei 1 0 0 nein
SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Schweden 4 0 0 ja
UkraineDatei:Flag of Ukraine.svg Ukraine 3 1 0 nein

Einzelwettkampf

Datum:
Qualifikation: 21. Februar 2008
1. Durchgang: 22. Februar 2008
2. Durchgang: 22. Februar 2008
3. Durchgang: 23. Februar 2008
4. Durchgang: 23. Februar 2008

Training

Gleich im ersten Trainingsdurchgang für den Einzelwettkampf gab es zwei 200-Meter-Flüge, sowohl von Martin Koch (209,5 Metern) als auch vom Gewinner der Vierschanzentournee 2007/08, Janne Ahonen (201 Meter).

Im zweiten Trainingsdurchgang gab es keinen Sprung über 200 Meter, hier sprang Ahonen mit 198,5 Metern am weitesten. Ihm folgten Adam Małysz mit 197 Metern sowie Titelverteidiger und Schanzenrekordhalter Roar Ljøkelsøy mit 196,5 Metern.

Qualifikation

Den weitesten Sprung von den Athleten, die sich erst noch qualifizieren mussten, hatte Martin Koch (201 Meter). Alle Deutschen und Österreicher qualifizierten sich für den ersten Durchgang, von den Schweizern schafften drei von vier Athleten den Sprung.

Bereits vorqualifiziert waren die ersten Zehn des Gesamtweltcups, angeführt vom schon als Gesamtweltcupsieger feststehenden Thomas Morgenstern. Von ihnen sprang Bjørn Einar Romøren mit 207 Metern am weitesten. Damit landete Romøren den bis dahin weitesten Sprung bei dieser Skiflug-Weltmeisterschaft.

Erster Durchgang

Nach dem ersten Durchgang führte Bjørn Einar Romøren mit 214,5 Metern und 212,4 Punkten vor Gregor Schlierenzauer und dem Qualifikationsbesten Martin Koch, der mit 215,5 Metern auch den weitesten Sprung landete. Im ersten Durchgang gab es elf 200-m-Flüge, der Titelverteidiger Roar Ljøkelsøy schied schon gleich zu Beginn aus.

Stand nach dem ersten Durchgang:

Zweiter Durchgang

Im zweiten Durchgang setzte wiederum Koch den weitesten Sprung mit 221 Metern, er belegte aufgrund seiner nicht ganz perfekten Landung trotzdem weiterhin nur Platz 3. Mit 0,6 Punkten Vorsprung vor Martin Koch lag Gregor Schlierenzauer auf Rang 2. Führender war nach zwei Durchgängen immer noch Bjørn Einar Romøren mit insgesamt 424,1 Punkten. Martin Schmitt als bester Deutscher fiel von Platz 10 auf Platz 12 zurück, der beste Schweizer war Andreas Küttel auf Rang 8.

Stand nach dem zweiten Durchgang:

Dritter Durchgang

Datei:Martin Koch, Tag des Sports 2009.jpg
Der Führende nach drei Durchgängen und Gesamtzweite Martin Koch

Auch im dritten Durchgang hatte Martin Koch den weitesten Sprung. Da ihm diesmal auch die Landung glückte, übernahm er knapp mit 3,8 Punkten Vorsprung auf Gregor Schlierenzauer die Spitze. Bjørn Einar Romøren fiel vom ersten auf den dritten Rang zurück, sodass Janne Ahonen und auch Thomas Morgenstern wieder Chancen auf eine Medaille hatten. Simon Ammann nahm wieder seine Position als bester Schweizer ein, er konnte sich auf dem achten Rang platzieren. Trotz seines Rückfalls auf Platz 14 blieb Martin Schmitt bester Deutscher.

Stand nach dem dritten Durchgang:

Vierter Durchgang

In diesem Durchgang setzte Gregor Schlierenzauer die weiteste Marke mit 211,5 Metern. Für Martin Koch reichte es nur zum zweiten Platz, obwohl er in drei von vier Durchgängen den weitesten Flug hatte. Janne Ahonen verbesserte sich von Rang 4 auf Rang 3 und verdrängte damit Bjørn Einar Romøren noch vom Medaillenplatz. Hinter Romøren auf dem fünften und sechsten Rang platzierten sich mit Janne Happonen und Harri Olli zwei weitere Finnen, das finnische Team stellte damit drei Athleten unter den besten Sechs und ging als ein Favorit in den Teamwettbewerb am Sonntag. Dahinter reihten sich Gesamtweltcupsieger Thomas Morgenstern, der beste Schweizer Simon Ammann, Adam Małysz und Anders Jacobsen auf den ersten zehn Plätzen ein. Bester Deutscher blieb auch im vierten Durchgang Martin Schmitt, der allerdings auf den 15. Platz zurückfiel.

Endstand

Platz Name Land Weite 1. DG Weite 2. DG Weite 3. DG Weite 4. DG Punkte
01 Gregor Schlierenzauer OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Österreich 212,0 m 217,5 m 208,5 m 211,5 m 835,4
02 Martin Koch OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Österreich 215,5 m 221,0 m 213,0 m 201,5 m 824,7
03 Janne Ahonen FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Finnland 210,5 m 206,5 m 209,0 m 208,5 m 811,9
04 Bjørn Einar Romøren NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Norwegen 214,5 m 213,5 m 198,5 m 196,5 m 804,6
05 Janne Happonen FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Finnland 202,5 m 210,5 m 201,0 m 207,0 m 801,7
06 Harri Olli FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Finnland 200,5 m 204,5 m 200,5 m 206,5 m 787,4
07 Thomas Morgenstern OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Österreich 205,0 m 213,5 m 194,5 m 193,5 m 784,3
08 Simon Ammann SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Schweiz 208,5 m 195,5 m 205,5 m 199,5 m 782,8
09 Adam Małysz PolenDatei:Flag of Poland.svg Polen 207,5 m 211,5 m 192,5 m 196,0 m 778,0
10 Anders Jacobsen NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Norwegen 194,5 m 202,5 m 203,0 m 201,5 m 775,3
11 Tom Hilde NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Norwegen 203,0 m 200,0 m 197,0 m 200,0 m 773,5
12 Jernej Damjan SlowenienDatei:Flag of Slovenia.svg Slowenien 198,0 m 199,5 m 201,5 m 199,5 m 772,7
13 Andreas Küttel SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Schweiz 199,5 m 211,5 m 189,0 m 195,5 m 768,6
14 Matti Hautamäki FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Finnland 189,5 m 197,5 m 193,5 m 202,5 m 754,6
15 Martin Schmitt DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland 201,0 m 200,0 m 192,5 m 187,0 m 747,6
16 Andreas Kofler OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Österreich 198,0 m 197,5 m 195,5 m 186,0 m 745,4
17 Robert Kranjec SlowenienDatei:Flag of Slovenia.svg Slowenien 194,5 m 201,0 m 189,0 m 191,0 m 740,1
18 Anders Bardal NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Norwegen 178,5 m 194,0 m 193,5 m 192,5 m 717,7
19 Michael Uhrmann DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland 183,0 m 195,5 m 190,0 m 184,0 m 709,0
20 Antonín Hájek TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Tschechien 178,0 m 198,5 m 188,5 m 184,5 m 704,4
21 Michael Neumayer DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland 188,5 m 189,0 m 179,0 m 196,5 m 698,6
22 Pawel Karelin RusslandDatei:Flag of Russia.svg Russland 204,5 m 198,5 m 183,0 m 177,5 m 694,7
23 Guido Landert SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Schweiz 187,0 m 190,5 m 181,0 m 179,5 m 685,1
24 Emmanuel Chedal FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich 186,5 m 182,5 m 182,5 m 178,5 m 670,9
25 Shōhei Tochimoto JapanDatei:Flag of Japan.svg Japan 183,5 m 174,5 m 185,0 m 180,5 m 669,2
26 Denis Kornilow RusslandDatei:Flag of Russia.svg Russland 185,0 m 180,5 m 175,5 m 179,5 m 666,1
27 Daiki Itō JapanDatei:Flag of Japan.svg Japan 187,0 m 180,5 m 176,0 m 168,0 m 650,3
28 Primož Peterka SlowenienDatei:Flag of Slovenia.svg Slowenien 179,5 m 176,0 m 169,5 m 183,5 m 649,2
29 David Lazzaroni FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich 188,5 m 170,0 m 184,5 m 169,5 m 648,0
30 Georg Späth DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland 178,5 m 177,5 m 173,0 m 174,0 m 643,6
31 Borek Sedlák TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Tschechien 177,5 m - - - 162,0
32 Roar Ljøkelsøy NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Norwegen 176,0 m - - - 161,2
33 Jan Matura TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Tschechien 175,5 m - - - 161,1
34 Kamil Stoch PolenDatei:Flag of Poland.svg Polen 174,0 m - - - 158,3
35 Noriaki Kasai JapanDatei:Flag of Japan.svg Japan 174,5 m - - - 155,9
36 Sebastian Colloredo ItalienDatei:Flag of Italy.svg Italien 171,5 m - - - 154,8
37 Dmitri Ipatow RusslandDatei:Flag of Russia.svg Russland 165,0 m - - - 145,5
38 Oleksandr Lasarowytsch UkraineDatei:Flag of Ukraine.svg Ukraine 165,0 m - - - 142,0
39 Taku Takeuchi JapanDatei:Flag of Japan.svg Japan 162,5 m - - - 141,5
40 Nikolai Karpenko KasachstanDatei:Flag of Kazakhstan.svg Kasachstan 161,0 m - - - 135,7


Nach der Qualifikation ausgeschiedene Springer
Platz Springer Land Note
41 Dmitri Wassiljew RusslandDatei:Flag of Russia.svg Russland 149,0
42 Wolodymyr Boschtschuk UkraineDatei:Flag of Ukraine.svg Ukraine 147,3
43 Martin Mesík SlowakeiDatei:Flag of Slovakia.svg Slowakei 146,7
44 Piotr Żyła PolenDatei:Flag of Poland.svg Polen 145,0
45 Johan Eriksson SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Schweden 144,5
46 Andreas Arén SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Schweden 143,7
47 Kim Hyun-ki Korea SudDatei:Flag of South Korea.svg Südkorea 136,6
48 Antoine Guignard SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Schweiz 136,4
49 Vincent Descombes Sevoie FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich 133,8
50 Radik Schaparow KasachstanDatei:Flag of Kazakhstan.svg Kasachstan 130,9
51 Isak Grimholm SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Schweden 129,0
52 Maksim Anissimau Belarus 1995Datei:Flag of Belarus (1995-2012).svg Belarus 124,3
53 Jurij Tepeš SlowenienDatei:Flag of Slovenia.svg Slowenien 122,9
54 Assan Tachtachunow KasachstanDatei:Flag of Kazakhstan.svg Kasachstan 122,3
55 Marcin Bachleda PolenDatei:Flag of Poland.svg Polen 115,2
56 Carl Nordin SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Schweden 115,1
56 Alexei Koroljow KasachstanDatei:Flag of Kazakhstan.svg Kasachstan 115,1
58 Pierre Emmanuel Robe FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich 112,5
59 Roman Koudelka TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Tschechien 112,0
60 Witalij Schumbarez UkraineDatei:Flag of Ukraine.svg Ukraine 098,9
61 Choi Heung-chul Korea SudDatei:Flag of South Korea.svg Südkorea 096,8
62 Andrea Morassi ItalienDatei:Flag of Italy.svg Italien 081,4

Bestweiten

In dieser Statistik werden nur die gesprungenen Weiten berücksichtigt, nicht aber die tatsächliche Punktzahl.

Durchgang / Qualifikation Name Nation Weite
1. Trainingsdurchgang Martin Koch OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Österreich 209,5 m
2. Trainingsdurchgang Janne Ahonen FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Finnland 201,0 m
Qualifikation Bjørn Einar Romøren NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Norwegen 207,0 m
1. Durchgang Martin Koch OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Österreich 215,5 m
2. Durchgang Martin Koch OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Österreich 221,0 m
3. Durchgang Martin Koch OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Österreich 213,0 m
4. Durchgang Gregor Schlierenzauer OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Österreich 211,5 m

Weiteste Sprünge

Es werden nur Sprünge aus dem Wettkampf berücksichtigt.

Rang Name Nation Weite Durchgang
01 Martin Koch OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Österreich 221,0 m 2. Durchgang
02 Gregor Schlierenzauer OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Österreich 217,5 m 2. Durchgang
03 Martin Koch OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Österreich 215,5 m 1. Durchgang
04 Bjørn Einar Romøren NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Norwegen 214,5 m 1. Durchgang
05 Bjørn Einar Romøren NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Norwegen 213,5 m 2. Durchgang
05 Thomas Morgenstern OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Österreich 213,5 m 2. Durchgang
07 Martin Koch OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Österreich 213,0 m 3. Durchgang
08 Adam Małysz PolenDatei:Flag of Poland.svg Polen 211,5 m 2. Durchgang
08 Andreas Küttel SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Schweiz 211,5 m 2. Durchgang
08 Gregor Schlierenzauer OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Österreich 211,5 m 4. Durchgang

Teamwettbewerb

Datum:
1. Durchgang: 24. Februar 2008
2. Durchgang: 24. Februar 2008

Erster Durchgang

Nach dem ersten Durchgang führte das österreichische Team die Konkurrenz vor Norwegen und Finnland an, den weitesten der vier Flüge (einer pro Springer in einer Mannschaft) setzte einmal mehr Martin Koch mit 214,5 Metern. Das deutsche Team konnte sich auf Rang 4 platzieren, die Mannschaft der Schweiz kam nur auf einen enttäuschenden neunten Rang und musste vorzeitig den Wettkampf beenden, da nur acht Teams in den Finaldurchgang kamen.

Zweiter Durchgang

Auch im zweiten Durchgang konnte Österreich seine Führung verteidigen. Diesmal sorgte Gregor Schlierenzauer, der Sieger im Einzel, für den weitesten Flug mit 217 Metern. Für Österreich war es der erste Sieg überhaupt im Teamwettbewerb. Dahinter tauschten Finnland und Norwegen die Plätze, sodass das finnische Team die Silber- und das norwegische die Bronzemedaille gewann. Die deutsche Mannschaft blieb auf Rang 4.

Statistik

Rang Land Springer Punkte (1. DG) Punkte (2. DG) Punkte gesamt
01 OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Österreich
Martin Koch
Thomas Morgenstern
Andreas Kofler
Gregor Schlierenzauer
765,3
210,9
184,9
169,2
200,3
788,0
206,6
181,6
190,4
209,4
1553,3
417,5
366,5
359,6
409,7
02 FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Finnland
Janne Happonen
Harri Olli
Matti Hautamäki
Janne Ahonen
712,4
200,6
160,2
164,5
187,1
764,6
195,8
188,2
195,3
185,3
1477,0
396,4
348,4
359,8
372,4
03 NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Norwegen
Bjørn Einar Romøren
Anders Bardal
Tom Hilde
Anders Jacobsen
716,7
191,7
163,4
171,8
189,8
736,5
188,7
172,2
202,2
173,4
1453,2
380,4
335,6
374,0
363,2
04 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland
Georg Späth
Michael Uhrmann
Martin Schmitt
Michael Neumayer
645,1
154,2
161,6
170,7
158,6
716,6
160,6
187,5
197,6
170,9
1361,7
314,8
349,1
368,3
329,5
05 RusslandDatei:Flag of Russia.svg Russland
Dmitri Wassiljew
Ilja Rosljakow
Pawel Karelin
Denis Kornilow
626,7
146,6
161,3
168,0
150,8
681,4
165,4
161,6
189,0
165,4
1308,1
312,0
322,9
357,0
316,2
06 TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Tschechien
Antonín Hájek
Roman Koudelka
Jan Matura
Borek Sedlák
628,0
179,4
179,4
156,7
112,5
670,9
168,0
176,4
169,9
156,6
1298,9
347,4
355,8
326,6
269,1
07 JapanDatei:Flag of Japan.svg Japan
Daiki Itō
Noriaki Kasai
Taku Takeuchi
Shōhei Tochimoto
619,4
168,9
150,7
150,3
149,5
621,8
159,9
127,1
166,5
168,3
1241,2
328,8
277,8
316,8
317,8
08 FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich
Vincent Descombes
David Lazzaroni
Pierre Emmanuel Robe
Emmanuel Chedal
603,7
153,6
180,1
103,2
166,8
592,5
140,5
140,4
135,7
175,9
1196,2
294,1
320,5
238,9
342,7
09 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Schweiz
Simon Ammann
Andreas Küttel
Antoine Guignard
Guido Landert
602,9
176,1
150,5
119,1
157,2
-
-
-
-
-
602,9
176,1
150,5
119,1
157,2
10 PolenDatei:Flag of Poland.svg Polen
Kamil Stoch
Piotr Żyła
Stefan Hula
Adam Małysz
573,8
148,9
150,1
84,0
190,8
-
-
-
-
-
573,8
148,9
150,1
84,0
190,8
11 SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Schweden
Carl Nordin
Isak Grimholm
Johan Eriksson
Andreas Arén
527,9
132,5
130,8
114,6
150,0
-
-
-
-
-
527,9
132,5
130,8
114,6
150,0
12 SlowenienDatei:Flag of Slovenia.svg Slowenien
Robert Kranjec
Jurij Tepeš
Primož Peterka
Jernej Damjan
509,3
39,0
140,1
155,3
174,9
-
-
-
-
-
509,3
39,0
140,1
155,3
174,9
13 KasachstanDatei:Flag of Kazakhstan.svg Kasachstan
Assan Tachtachunow
Alexei Koroljow
Radik Schaparow
Nikolai Karpenko
508,5
121,2
102,0
148,8
136,5
-
-
-
-
-
508,5
121,2
102,0
148,8
136,5

Medaillenspiegel

Platz Land Gold Silber Bronze Gesamt
1. OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Österreich 2 1 0 3
2. FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Finnland 0 1 1 2
3. NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Norwegen 0 0 1 1

Sonstiges

  • Oberstdorf erwartete ungefähr 80.000 Zuschauer, die tatsächliche Zahl betrug etwa 70.000.
  • Die Springen wurden von ARD und ORF übertragen.
  • Gregor Schlierenzauer wurde durch seinen Sieg im Einzel der bisher jüngste Skiflug-Weltmeister aller Zeiten.

Weblinks

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende