Ferrari hatte zu den Werksfahrern der Scuderia Nachwuchspiloten an die traditionelle italienische Strecke geladen, um den Ferrari 330P2 zu testen. So waren neben den jungen Fahrern Andrea de Adamich, Giampiero Biscaldi und Deserti, auch die Spitzenpiloten John Surtees, Lorenzo Bandini, Ludovico Scarfiotti und Giancarlo Baghetti in Monza. Nach einem langen Testtag übernahm Deserti um 18:45 Uhr den P3 von de Adamich. Obwohl er mit seiner Sitzposition nicht ganz zufrieden war, schickte ihn Ferrari-Rennleiter Eugenio Dragoni auf die Strecke. In seiner achten Runde verunfallte Deserti in der Curva Grande. Der Ferrari kam mit den rechten Rädern auf das Gras und der Fahrer verlor bei hohem Tempo die Herrschaft über den Wagen. Der Wagen schleuderte über die Leitplanken und flog in den Wald links der Strecke. Der Ferrari traf einen Baum und fing sofort Feuer. Obwohl Rettungskräfte schnell am Unfallort waren – Lorenzo Bandini lief 300 Meter mit einem Feuerlöscher zur Unfallstelle – und der Brand rasch gelöscht war, kam für Deserti jede Hilfe zu spät. Er war schon beim harten Aufschlag in den Wald gestorben. Enzo Ferrari verließ daraufhin den Rennplatz vorzeitig, da wieder ein junger Italiener in einem Ferrari-Rennwagen den Tod gefunden hatte.