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Freilingen (Westerwald)

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Wappen Deutschlandkarte
Datei:DEU Freilingen COA.svg
Basisdaten
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 50° 34′ N, 7° 50′ O keine Zahl: {{Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code|07143018}}Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 50° 34′ N, 7° 50′ O
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Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Westerwaldkreis
Verbandsgemeinde: Selters (Westerwald)
Höhe: 379 m ü. NHN
Fläche: Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“ km²
Einwohner: {{Metadaten Einwohnerzahl DE−Vorlage:Deutsches Bundesland/Code|07143018}} (Fehler: Ungültige Zeitangabe)<ref name="Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code">{{Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code QUELLE}}</ref>
Bevölkerungsdichte: Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“ Einwohner je km²
Postleitzahl: 56244
Vorwahl: 02666
Kfz-Kennzeichen: WW
Gemeindeschlüssel: 07 1 43 018
Adresse der Verbandsverwaltung: Am Saynbach 5–7
56242 Selters (Westerwald)
Website: www.freilingen.de
Ortsbürgermeisterin: Jennifer Kolb
Lage der Ortsgemeinde Freilingen im Westerwaldkreis
Datei:Freilingen im Westerwaldkreis.png
Karte

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Freilingen (mundartlich: Frälinge<ref>Hermann-Josef Hucke: Ortsnamen im Westerwaldkreis in ihrer mundartlichen Aussprache sowie Ortsneckereien. (PDF; 129 kB) 2010, S. 16, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 9. Januar 2014; abgerufen am 22. April 2021.</ref>) ist eine Ortsgemeinde im Westerwaldkreis in Rheinland-Pfalz. Die Gemeinde gehört der Verbandsgemeinde Selters (Westerwald) an und ist ein staatlich anerkannter Erholungsort.<ref name="regionaldaten" />

Geographische Lage

Freilingen liegt im Westerwald zwischen Hachenburg im Norden, Westerburg im Osten, Montabaur im Süden und dem etwa 7 km südwestlich gelegenen Selters. Es befindet sich direkt südlich der Westerwälder Seenplatte, einem beliebten Ferien- und Erholungsgebiet mit dem nahen Postweiher (Freilinger Weiher).

Knapp 2 km ostsüdöstlich des Dorfs steht seit 1998 auf dem Helleberg (491 m ü. NN) ein Aussichtsturm mit Aussicht unter anderem über den Westerwald.

Datei:Freilingen und Siebengebirge.jpg
Blick vom Aussichtsturm auf dem Helleberg auf Freilingen

Geschichte

Erstmals wurde Freilingen urkundlich im Jahre 1034 als Vrilingoim erwähnt. 2023 wurde in Freilingen ein Münzfund entdeckt, der mit den Artefakten bis in das Spätmittelalter zurückreicht.<ref>Vgl. Morten Bassier: Der Münzfund von Freilingen. In: Nassauische Annalen. Jahrbuch des Vereins für Nassauische Altertumskunde und Geschichtsforschung 136 (2025), S. 139–152.</ref> 1611 ist eine Mühle in Freilingen belegt.<ref>Vgl. Daniel Schneider: Das Mühlengewerbe in der Grafschaft Sayn-Altenkirchen. In: Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen 59. 2016, S. 223.</ref> Der Ort lag an einer wichtigen Kreuzung der Hohen Straße mit einer vom Rhein über den Hohen Westerwald zur Dill führenden Verbindung. Schon 1612 war hier eine Poststation der Linie AntwerpenLüttichKölnFrankfurt am Main, denn der Ort lag mit ungefähr 82 Kilometer gleich weit von Köln und Frankfurt entfernt. Zeitweise standen hier 30 bis 40 Pferde zum Auswechseln für Kutschen und Depeschenreiter bereit. Im Jahre 1675 richtete Herzog Karl von Lothringen in Freilingen ein Hauptquartier der Kaiserlichen Truppen ein. Das 1780 errichtete Postgebäude, das durch einen in rotem Sandstein gehauenen Postreiter geschmückt war, ist 1952 abgerissen worden.<ref>Hermann Josef Roth: Der Westerwald. DuMont, Köln 1981, ISBN 3-7701-1198-2, S. 55.</ref>

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Freilingen, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:<ref name="regionaldaten">Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz: Mein Dorf, meine Stadt. Abgerufen am 22. April 2021.</ref>

Jahr Einwohner
1815 266
1835 317
1871 333
1905 404
1939 420
1950 485
1961 466
Jahr Einwohner
1970 521
1987 536
1997 712
2005 687
2011 697
2017 659
2024 714<ref name="Metadaten Einwohnerzahl DE-RP">Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz: Bevölkerungsstand von Land, Landkreisen, Gemeinden und Verbandsgemeinden (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2022) (Hilfe dazu).</ref>

Politik

Gemeinderat

Datei:Freilingen Rathaus Westerwald Germany.jpg
Haus der Gemeindeverwaltung

Der Gemeinderat in Freilingen besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 9. Juni 2024 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und der ehrenamtlichen Ortsbürgermeisterin als Vorsitzender.<ref>Thomas Kloft (Wahlleiter): Wahl zum Gemeinderat. In: Unsere Verbandsgemeinde Selters Ww, Ausgabe 26/2024. Linus Wittich Medien GmbH, Höhr-Grenzhausen, 27. Juni 2024, abgerufen am 7. August 2024.</ref>

Bürgermeister

Jennifer Kolb wurde am 15. Juli 2024 Ortsbürgermeisterin von Freilingen.<ref>Jennifer Kolb: Konstituierende Sitzung des neuen Gemeinderates am 15.07.2024. In: Unsere Verbandsgemeinde Selters Ww, Ausgabe 30/2024. Linus Wittich Medien GmbH, Höhr-Grenzhausen, abgerufen am 7. August 2024.</ref> Bei der Direktwahl am 9. Juni 2024 hatte sie sich mit einem Stimmenanteil von 51,2 % gegen einen Mitbewerber durchgesetzt.<ref>Freilingen, Ortsbürgermeisterwahl (Gemeinde) 09.06.2024. In: Kommunalwahlergebnisse Freilingen. Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz, abgerufen am 7. August 2024.</ref>

Kolbs Vorgänger Thomas Kloft war im März 2011 als Nachfolger für die verstorbene Ortsbürgermeisterin Gudrun Eichelhardt gewählt worden<ref>In drei Dörfern im Westerwald gibt es neue Ortsbürgermeister. In: WesterwälderZeitung. 27. März 2011, abgerufen am 22. April 2021 (Kostenpflichtig!).</ref> und hatte nach 13 Jahren im Amt bei der Wahl 2024 nicht erneut kandidiert.<ref>Jennifer Kolb: Verabschiedung des langjährigen Ortsbürgermeisters Thomas Kloft. In: Unsere Verbandsgemeinde Selters Ww, Ausgabe 30/2024. Linus Wittich Medien GmbH, Höhr-Grenzhausen, abgerufen am 7. August 2024.</ref>

Wappen

[[Datei:{{#property:p94}}|100px|links|Wappen von Freilingen]] Blasonierung: „Gespalten von Rot und Silber, rechts eine goldene Ähre, links über blauem Wellenbalken ein schwarzes Mühlrad.“

Verkehr

Siehe auch

Literatur

  • Gemeinde Freilingen (Hrsg.): 950 Jahre Freilingen. Gemeinde Freilingen, Freilingen 1984 (Jubiläumsbuch).
  • Morten Bassier: Der Münzfund von Freilingen. In: Nassauische Annalen. Jahrbuch des Vereins für Nassauische Altertumskunde und Geschichtsforschung 136 (2025), S. 139–152.
  • Gerhard Schiller: Der Bann Maxsain im 16. Jahrhundert. Die Wirkung herrschaftlicher Konkurrenz auf das bäuerliche Alltagsleben im Westerwald der Frühen Neuzeit. Schiller, Münster (Westfalen) 2004, ISBN 3-00-013247-3.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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Städte: Bad Marienberg (Westerwald) | Hachenburg | Höhr-Grenzhausen | Montabaur | Ransbach-Baumbach | Rennerod | Selters (Westerwald) | Westerburg | Wirges

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