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Andreas Thorkildsen

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Andreas Thorkildsen 2008 cr.jpg
Andreas Thorkildsen (2008)

Nation NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Norwegen
Geburtstag 1. April 1982 (44 Jahre)
Geburtsort Kristiansand, Norwegen
Größe 188 cm
Gewicht 90 kg
Karriere
Disziplin Speerwurf
Bestleistung 91,59 m
Verein Kristiansand IF
Trainer Åsmund Martinsen
Status zurückgetreten
Karriereende 2016
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 2 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Weltmeisterschaften 1 × Goldmedaille 3 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Europameisterschaften 2 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
 Olympische Spiele
Gold 2004 Athen
Gold 2008 Peking
 Weltmeisterschaften
Silber 2005 Helsinki
Silber 2007 Osaka
Gold 2009 Berlin
Silber 2011 Daegu
 Europameisterschaften
Gold 2006 Gothenburg
Gold 2010 Barcelona
letzte Änderung: 29. November 2025

Andreas Thorkildsen (* 1. April 1982 in Kristiansand) ist ein ehemaliger norwegischer Speerwerfer und Olympiasieger.

Biografie

Der Vizejuniorenweltmeister von 2000 nahm an den Weltmeisterschaften 2001 in Edmonton und 2003 in Paris teil, kam aber über einen elften Platz (2003) nicht hinaus.

Etwas überraschend kam daher sein Sieg bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen mit 86,50 m, mit mehr als anderthalb Metern Abstand auf Vadims Vasiļevskis (LAT) und Sergei Makarow (RUS).

In den darauffolgenden Jahren etablierte Thorkildsen sich dann in der Weltspitze. Bei den Weltmeisterschaften 2005 in Helsinki erreichte er hinter Andrus Värnik aus Estland den zweiten Platz, und bei den Europameisterschaften 2006 in Göteborg errang er den Titel mit einer Weite von 88,78 m. Bei den Weltmeisterschaften 2007 wurde er wiederum Zweiter, dieses Mal hinter Tero Pitkämäki (FIN). Bei den Olympischen Spielen von Peking holte er mit einer Weite von 90,57 m Gold. Ebenfalls Gold gewann er bei den Weltmeisterschaften 2009 und wurde erneut Europameister bei den Europameisterschaften 2010 in Barcelona. Bei den Weltmeisterschaften 2011 gewann Thorkildsen die Silbermedaille. 2012 wurde er bei den Europameisterschaften Vierter und bei den Olympischen Spielen in London Sechster.

Thorkildsen verbesserte mehrere Male den norwegischen Landesrekord, zuletzt am 2. Juni 2006 in Oslo auf 91,59 m. Er hält außerdem den Juniorenweltrekord mit 83,87 m (2001).

2004 und 2008 gewann er die Wahl zu Norwegens Sportler des Jahres. 2008 wurde er außerdem Europas Leichtathlet des Jahres<ref>Christian Fuchs: Mo Farah gewinnt Wahl - Robert Harting Fünfter, www.leichtathletik.de 5. Oktober 2012</ref> und mit der Aftenposten-Goldmedaille und dem Fearnleys olympiske ærespris geehrt.

Andreas Thorkildsen hat bei einer Größe von 1,88 m ein Wettkampfgewicht von 90 kg. Sein Vater, Tomm Thorkildsen, war ebenfalls ein guter Speerwerfer (Bestleistung: 71,64 m, 1974) und begeisterte seinen Sohn für den gleichen Sport. Seine Mutter ist Bente Amundsen, die in den 1970er Jahren norwegische Meisterin im Hürdenlauf war. Andreas Thorkildsen betreibt seit seinem elften Lebensjahr Speerwurf, sein Heimatverein war Kristiansand IF. 2001 zog er nach Oslo und wird seitdem von Åsmund Martinsen beim SK Vidar trainiert. Andreas Thorkildsen war bis März 2011 mit der norwegischen Hürdenläuferin Christina Vukicevic liiert.

Mitte 2016 beendete er seine sportliche Karriere aufgrund von Hüftproblemen mit 34 Jahren.<ref>Thorkildsen muss Karriere beenden. Spiegel Online, 11. Mai 2016, abgerufen am 9. August 2017.</ref>

Weblinks

Commons: Andreas Thorkildsen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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Vorlage:Klappleiste/Anfang 1908: SchwedenSchweden Eric Lemming (Mittelgriff) & Eric Lemming (freier Stil) | 1912: SchwedenSchweden Eric Lemming (Mittelgriff) & Juho Saaristo (beidhändig) | 1920: FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Jonni Myyrä | 1924: FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Jonni Myyrä | 1928: SchwedenSchweden Erik Lundqvist | 1932: FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Matti Järvinen | 1936: Deutsches Reich NSDatei:Flag of the German Reich (1935–1945).svg Gerhard Stöck | 1948: FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Tapio Rautavaara | 1952: Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg Cy Young | 1956: NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Egil Danielsen | 1960: Sowjetunion 1955Datei:Flag of the Soviet Union (1955-1980).svg Wiktor Zybulenko | 1964: FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Pauli Nevala | 1968: Sowjetunion 1955Datei:Flag of the Soviet Union (1955-1980).svg Jānis Lūsis | 1972: Deutschland BundesrepublikDatei:Flag of Germany.svg Klaus Wolfermann | 1976: Ungarn 1957Datei:Civil Ensign of Hungary.svg Miklós Németh | 1980: SowjetunionDatei:Flag of the Soviet Union.svg Dainis Kūla | 1984: FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Arto Härkönen | 1988: FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Tapio Korjus | 1992: TschechoslowakeiDatei:Flag of the Czech Republic.svg Jan Železný | 1996: TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Jan Železný | 2000: TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Jan Železný | 2004: NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Andreas Thorkildsen | 2008: NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Andreas Thorkildsen | 2012: Trinidad und TobagoDatei:Flag of Trinidad and Tobago.svg Keshorn Walcott | 2016: DeutschlandDeutschland Thomas Röhler | 2020: IndienDatei:Flag of India.svg Neeraj Chopra | 2024: PakistanDatei:Flag of Pakistan.svg Arshad Nadeem

Liste der Olympiasieger in der Leichtathletik Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang 1934: Matti Järvinen | 1938: Matti Järvinen | 1946: Lennart Atterwall | 1950: Toivo Hyytiäinen | 1954: Janusz Sidło | 1958: Janusz Sidło | 1962: Jānis Lūsis | 1966: Jānis Lūsis | 1969: Jānis Lūsis | 1971: Jānis Lūsis | 1974: Hannu Siitonen | 1978: Michael Wessing | 1982: Uwe Hohn | 1986: Klaus Tafelmeier | 1990: Steve Backley | 1994: Steve Backley | 1998: Steve Backley | 2002: Steve Backley | 2006: Andreas Thorkildsen | 2010: Andreas Thorkildsen | 2012: Vítězslav Veselý | 2014: Antti Ruuskanen | 2016: Zigismunds Sirmais | 2018: Thomas Röhler | 2022: Julian Weber | 2024: Jakub Vadlejch Vorlage:Klappleiste/Ende