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Christine Ohuruogu

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Christine Ohuruogu Vorlage:SportPicto

Christine Ohuruogu (2008)
Ohuruogu bei den Olympischen Spielen 2008

Voller Name Christine Ijeoma Ohuruogu
Nation Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg Vereinigtes Königreich
Geburtstag 17. Mai 1984 (42 Jahre)
Geburtsort London
Größe 175 cm
Gewicht 70 kg
Karriere
Disziplin Sprint
Bestleistung 49,61 s (400 m)
Verein Newham and Essex Beagles
Status aktiv
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 1 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 2 × Bronzemedaille
Weltmeisterschaften 2 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 5 × Bronzemedaille
Hallen-WM 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
Hallen-EM 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
U23-EM 0 × Goldmedaille 2 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Commonwealth Games 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
 Olympische Spiele
Gold Peking 2008 400 m
Bronze Peking 2008 4 × 400 m
Silber London 2012 400 m
Bronze Rio de Janeiro 2016 4 × 400 m
 Weltmeisterschaften
Bronze Helsinki 2005 4 × 400 m
Gold Osaka 2007 400 m
Bronze Osaka 2007 4 × 400 m
Bronze Berlin 2009 4 × 400 m
Bronze Daegu 2011 4 × 400 m
Gold Moskau 2013 400 m
Silber Moskau 2013 4 × 400 m
Bronze Peking 2015 4 × 400 m
 Hallenweltmeisterschaften
Gold Istanbul 2012 4 × 400 m
Bronze Sopot 2014 4 × 400 m
Halleneuropameisterschaften
Gold Göteborg 2013 4 × 400 m
U23-Europameisterschaften
Silber Erfurt 2005 400 m
Silber Erfurt 2005 4 × 400 m
 Commonwealth Games
Gold Melbourne 2006 400 m
letzte Änderung: 9. März 2014

Christine Ijeoma Ohuruogu MBE (* 17. Mai 1984 in London) ist eine britische Sprinterin. Sie ist Weltmeisterin und Olympiasiegerin im 400-Meter-Lauf.

Leben

Die Tochter nigerianischer Einwanderer wuchs im Londoner Stadtteil Stratford auf. Sie spielte in ihrer Jugend Netball, begann erst mit 16 Jahren mit der Leichtathletik und wechselte 2003 endgültig zu ihr über.<ref>BBC: Brits to watch: Christine Ohuruogu, 4. August 2008</ref> Auf Anhieb wurde sie Dritte bei den Junioren-Europameisterschaften 2003. Bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen scheiterte sie im Halbfinale, kam aber mit der 4-mal-400-Meter-Staffel auf den vierten Platz.

Bei den Weltmeisterschaften 2005 in Helsinki gab es dann für die britische Staffel in der Besetzung Donna Fraser, Catherine Murphy, Ohuruogu, Lee McConnell Bronze; im Einzelwettbewerb kam dagegen wiederum im Halbfinale das Aus. Bei den Commonwealth Games 2006 in Melbourne gewann sie Bronze in 50,28 s. Im Sommer wurde dann eine einjährige Sperre gegen sie verhängt, weil sie seit dem Oktober 2005 drei Dopingkontrollen versäumt hatte. Ein ursprünglich verhängter Bann ihres Verbandes für Olympische Spiele wurde dagegen später von einem Schiedsgericht aufgehoben.<ref>leichtathletik.de: Christine Ohuruogu erhält Olympia-Startrecht, 27. November 2007</ref>

Kurz nachdem ihre Sperre am 5. August 2007 endete, startete sie bei den Weltmeisterschaften in Osaka und gewann den Titel mit ihrer persönlichen Bestzeit von 49,61 s. Mit der britischen Staffel gewann sie Bronze. Ein Jahr später gewann Ohuruogu bei den Olympischen Spielen in Peking die Goldmedaille über 400 Meter. In 49,62 s lag sie knapp vor Shericka Williams aus Jamaika und der US-amerikanischen Favoritin Sanya Richards, mit der Staffel erhielt sie nachträglich Bronze.

Bei den Weltmeisterschaften 2009 in Berlin kam Ohuruogu auf Platz fünf im Einzel und Rang drei mit der Staffel. 2011 startete sie bei den Weltmeisterschaften in Daegu, ihr unterlief allerdings schon im Vorlauf ein Fehlstart und somit wurde sie disqualifiziert und mit der Staffel wurde sie nachträglich Dritte, wegen Dopingdisqualifikation der russischen Staffel. 2012 wurde sie mit der Staffel Hallenweltmeisterin. Bei den Olympischen Spielen in London lief sie zur Silbermedaille.<ref>HDsports.at: Bolt triumphiert mit Olympiarekord, 5. August 2012</ref>

Im März 2013 gewann sie bei den Halleneuropameisterschaften 2013 im schwedischen Göteborg die Goldmedaille in der 4-mal-400-Meter-Staffel. Im gleichen Jahr wurde sie in Moskau Weltmeisterin mit dem neuen britischen Rekord von 49,41 s. Zudem gewann sie mit der Staffel die Silbermedaille, genauso wie 2015 bei den Weltmeisterschaften in Peking. Bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro gewann sie mit der 4-mal-400-Meter-Staffel nochmals eine Bronzemedaille.

Christine Ohuruogu hat bei einer Größe von 1,75 m ein Wettkampfgewicht von 70 kg und startet für den Verein Newham and Essex Beagles. Sie schloss 2005 ein Studium der Linguistik am University College London ab.

Persönliche Bestleistungen

  • 100 Meter: 11,35 s, 4. Mai 2008 in Irvine
  • 200 Meter: 22,85 s, 1. Juni 2009 in Hengelo
  • 400 Meter: 49,41 s, 12. August 2013 in Moskau

Weblinks

Commons: Christine Ohuruogu – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

<templatestyles src="BoxenVerschmelzen/styles.css" />

Vorlage:Klappleiste/Anfang 1964: AustralienAustralien Betty Cuthbert | 1968: FrankreichFrankreich Colette Besson | 1972: Deutschland Demokratische Republik 1949Datei:Flag of East Germany.svg Monika Zehrt | 1976: Polen 1944Datei:Flag of Poland (1928-1980).svg Irena Szewińska | 1980: Deutschland Demokratische Republik 1949Datei:Flag of East Germany.svg Marita Koch | 1984: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Valerie Brisco-Hooks | 1988: SowjetunionDatei:Flag of the Soviet Union.svg Olha Bryshina | 1992: Vorlage:FRA-1974 Marie-José Pérec | 1996: Vorlage:FRA-1974 Marie-José Pérec | 2000: AustralienAustralien Cathy Freeman | 2004: BahamasDatei:Flag of the Bahamas.svg Tonique Williams-Darling | 2008: Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Christine Ohuruogu | 2012: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Sanya Richards-Ross | 2016: BahamasDatei:Flag of the Bahamas.svg Shaunae Miller | 2020: BahamasDatei:Flag of the Bahamas.svg Shaunae Miller-Uibo | 2024: Dominikanische RepublikDatei:Flag of the Dominican Republic.svg Marileidy Paulino

Liste der Olympiasieger in der Leichtathletik Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Navigationsleiste Hallenweltmeisterinnen im 4-mal-400-m-Staffel-LaufVorlage:Navigationsleiste Halleneuropameisterinnen im 4×400-Meter-Staffellauf

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