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Liste griechischer Phrasen/Zeta

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Zoon logon echon)

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Datei:ZETA (capital and small).png
Zeta

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„Er lebt.“

Gemeint ist damit, dass der linke griechische Oppositionspolitiker Grigoris Lambrakis lebt. Dieser Satz wird verkürzt zu „{{#invoke:Vorlage:lang|flat}}“. Lambrakis wurde am 22. Mai 1963 in Saloniki ermordet und der darauffolgende Prozess zog sich bis 1966 hin.

Z ist ein französisch-algerischer Spielfilm von Constantin Costa-Gavras aus dem Jahr 1969 nach der Romanvorlage von Vassilis Vassilikos, der als ein genrebildender Klassiker des politisch engagierten Kinos gilt.

Die Handlung lehnt sich an den Lambrakis-Mord an: In einem nicht namentlich genannten Staat, in dem Militär und Königshaus herrschen, wird Opposition als „kommunistischer Mehltau“ nur widerwillig geduldet.

Als ein Oppositionspolitiker unter den Augen der Polizei ermordet wird, versuchen Polizei und Militärs den Mord als Unfall darzustellen. Mit den Ermittlungen wird ein junger Untersuchungsrichter beauftragt, der jedoch wider Erwarten penibel und hartnäckig ermittelt. Eine Anklage gegen diverse Respektspersonen aus dem Militär führt jedoch auch nicht zu deren Verurteilung, da mehrere Zeugen unter merkwürdigen Umständen ums Leben kommen.

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„Er lebt und herrscht als König.“

Neugriechische sprichwörtliche Redensart für: „Es geht ihm unverändert gut.

Nach der neueren griechischen Volksüberlieferung wurde die Schwester Alexanders des Großen nach ihrem Tod in eine Gorgone, eine Art Nixe verwandelt, die im Wasser lebt und jedes vorbeikommende Boot fragt, ob Alexander noch lebe:

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Lautet die Antwort „nein“, so zieht sie das Schiff mitsamt der ganzen Besatzung zu sich hinab. Die „richtige“ Antwort, die dem Schiffer sein Leben bewahrt, lautet:

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Zeus-Statue von Phidias
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„der vom ganzen Volk verehrte Zeus“

Ehrende Bezeichnung für den obersten Gott Zeus, der, auf Münzen im Himation thronend, mit einem Szepter in der linken Hand dargestellt wird.<ref>CoinArchives.com Search Results: synnada</ref>

Zeus hat je nach Art der Verehrung weitere Beinamen:

  • {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}} – „der Sanfte“) als durch Sühne gütig gestimmter Gott
  • {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}} – „der Gastfreundliche“) als Schützer des Gastrechts
  • {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}} – „der Gefährte“) als Urheber der Freundschaft
  • {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}} – „der Höchste“) als oberster Gott

Die Bezeichnung „vom ganzen Volk verehrt“ wurde neben Zeus nur noch auf die Liebesgöttin Aphrodite angewandt, deren Verehrung Theseus in Athen eingeführt haben soll. Später wurde die Bezeichnung {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} auch abwertend gebraucht, z. B. für Frauen, die sich jedem hingaben (lateinisch: „{{#invoke:Vorlage:lang|flat}}“). Das deutsche Adjektiv gemein ist in Bedeutung und Begriffsentwicklung damit vergleichbar.

Siehe auch {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} („kuhäugige Hera“) und {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} („rosenfingrige Eos“).

{{#invoke:Vorlage:lang|flat}}

Datei:Vier Elemente der Alchemie.svg
Mittelalterliche Darstellung der Vier-Elemente-Lehre
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„Es lebt das Feuer der Erde Tod und die Luft lebt Feuers Tod, das Wasser lebt der Luft Tod, die Erde den des Wassers.“

Beschreibung der Vier-Elemente-Lehre:

  • {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}: Feuer
  • {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}: Luft
  • {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}: Wasser
  • {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}: Erde

Der Philosoph Thales von Milet vertrat die Ansicht, dass alle Stoffe nur verschiedene Aspekte des Urstoffes Wasser darstellen. Anaximenes aus Milet kam zu dem Schluss, dass die Luft der Urstoff sei und zum Mittelpunkt des Universums hin zusammengepresst werde, wodurch die anderen Elemente Wasser und Erde entstünden. Heraklit aus der Nachbarstadt Ephesos war der Ansicht, dass das sich stets wandelnde und verändernde Feuer der Urstoff sein müsse, da sich im Universum alles wandelt.

Die breiteste Wirkung hatte jedoch die Formulierung des Naturphilosophen Empedokles, der annahm, dass die vier Elemente ewig existierende und unveränderliche Grundsubstanzen wären, die durch Mischung die Vielfalt der Stoffe bilden. Es darf allerdings nicht übersehen werden, dass Empedokles die vier Elemente zunächst als Götter einführte. So war das Feuer dem Zeus, die Luft der Hera, die Erde dem Aidoneus (Hades) und das Wasser der Nestis (Persephone) zugeordnet.

Empedokles nimmt an, dass die vier Elemente ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}) durch ständige Mischung und Entmischung alle Dinge hervorbringen:<ref>Vorsokratische Philosophie – Empedokles: Die vier Elemente und das pulsierende Weltall, Navicula Bacchi (Egon Gottwein)</ref>

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Siehe auch {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} („Es gebe vier Farben, genau so viele wie Elemente: Weiß, Schwarz, Rot und Gelb.“)

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Datei:Alexandre et Bucephale.jpg
Alexander und Bukephalos auf einer Münze
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„Suche dir ein Reich, das deiner würdig ist!“

Diese Worte richtete König Philipp II. an seinen Sohn Alexander, nachdem dieser das Pferd Bukephalos gebändigt hatte.

Bukephalas (makedonisch {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}, gemeingriechisch {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} „Ochsenkopf“) gilt als das bekannteste Pferd in der Antike. Alexander bekam es, als er zehn oder zwölf Jahre alt war. Es wird erzählt, dass dieses Pferd Philipp II., dem Vater Alexanders, zum Kauf angeboten wurde, aber dass niemand es zu reiten vermochte. Der zwölfjährige Alexander aber beobachtete, dass das Pferd Angst vor seinem eigenen Schatten hatte. Er stellte es so, dass es seinen Schatten nicht sehen konnte, und es gelang ihm dadurch, das Pferd zu reiten.

Philipps ganzer Satz lautete nach Plutarch:<ref>Plutarch: Parallele Leben, Alexander</ref>

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„Suche nach der Wahrheit“

Suche nach der historischen Wahrheit durch den Historiker Thukydides, wie er es in seiner Geschichte des Peloponnesischen Kriegs versuchte.

In klarer Abgrenzung zu Herodot, der nicht strikt zwischen Mythen und Realem unterschied, wollte Thukydides nur das berichten, was auch wirklich vorgefallen ist.

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„Wir leben allein, wir sterben allein, den hellen Punkt dazwischen nennen wir Leben.“

Pessimistische Aussage des Dichters Nikos Kazantzakis, die dem Buchtitel Jeder stirbt für sich allein von Hans Fallada entspricht.

In Kazantzakis’ Odyssee sagt der alte todbereite Odysseus gelassen:<ref>Nikos Kazantzakis: Odyssee, 21,1344</ref> <poem style="margin-left:1.6em; font-style:italic;"> Des Festes Ende ist gekommen, die Belustigung vorüber, der Wind schrieb im Vorüberwehen meinen Namen in den Sand. </poem>

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Datei:Denkmal Ali Pashas in Tepelena.jpg
Denkmal Ali Paschas in Tepelena
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„Ich lebe wie der Pascha in Ioannina.“

Diese Redewendung mit der Bedeutung „wie die Made im Speck leben“ bezieht sich auf Ali Pascha Tepelena, den Gouverneur von Epirus mit der Hauptstadt Ioannina. Ali Pascha kümmerte sich wenig um die Direktiven der Hohen Pforte und baute sich einen autonomen Machtbereich auf. Er paktierte mit Frankreich und Großbritannien. Ab 1807 beherrschte Ali Pascha, den man auch Löwe von Janina nannte, über große Teile Albaniens und Griechenlands. Der englische Dichter Lord Byron, der 1809 einige Zeit Gast am Hof Ali Paschas war, hinterließ eine farbenprächtige Schilderung des damaligen Lebens in Ioannina, einer blühenden Stadt mit 35.000 Einwohnern. 1820 entsandte Sultan Mahmud II. Truppen gegen den abtrünnigen Pascha. Ioannina wurde über 15 Monate belagert, bis man Ali Pascha im Februar 1822 aus seiner Festung locken konnte und ermorden ließ.

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Datei:Nicolas Loir 001.jpg
Nicolas Loir: Kleobis und Biton
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„Einem schlechten Leben ist der Tod vorzuziehen.“
Lateinisch: {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}

Sentenz aus den Monosticha des Dichters Menander,<ref>Menander: Monosticha 193; vergleiche Menander: Monosticha – Sententiae (Gnomai), Buchstabe Vorlage:Grek, Navicula Bacchi (Egon Gottwein)</ref> die einen Grundgedanken des griechischen Pessimismus in einem Satz zusammenfasst.

Ein Beispiel für diese Einstellung ist die Geschichte um die Brüder Kleobis und Biton, die auf Wunsch ihrer Mutter – einer Herapriesterin – von der Gottheit das beste erhielten, was einem Menschen widerfahren kann: Sie durften zusammen in der gleichen Nacht sterben.

In diesem, wie auch in dem Fall um den Olympiasieger Diagoras von Rhodos ist der ruhmvolle Tod das {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} für die Sterblichen.

Der Philosoph Friedrich Nietzsche erwähnt aber auch die Klagen der alten Griechen über den „kurzlebenden Achilleus“, „von dem blättergleichen Wechsel und Wandel des Menschengeschlechts“ und von dem Untergang der Heroenzeit. Er kommt zu dem Ergebnis:<ref>Friedrich Nietzsche: Die Geburt der Tragödie aus dem Geiste der Musik</ref>

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Siehe auch: {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} („Für die Sterblichen ist nicht geboren zu werden das Beste.“)

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„den Gürtel lösen“

Das Lösen des Brautgürtels war eine symbolische Handlung, die der Bräutigam vornahm, wenn er seine Braut in das Brautbett führte. Er löste den Gürtel, der entweder der Pallas Athene oder der Artemis geweiht wurde. Währenddessen hielt ein Türhüter die Frauen ab, welche der Braut scheinbar zu Hilfe eilen wollten. Danach zog sich die Hochzeitsgesellschaft zurück und feierte an einem anderen Ort weiter.<ref>Vorlage:Pierer-1857</ref>

Der Gürtel der Aphrodite oder der ihr gleichgesetzten Göttin Venus galt als Insigne ihres Liebeszaubers. Der Humanist Erasmus von Rotterdam schreibt in seiner Sprichwörtersammlung Adagia:<ref>Erasmus von Rotterdam: Ausgewählte Schriften, Band 7. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, 1972.</ref>

{{#ifeq: {{{vor}}}@@-@@{{{nach}}} | -@@-@@- | {{#if:trim|Den Gürtel der Venus besitzt, wer in überraschender Weise jedermanns Zuneigung gewinnt. Der Ausdruck stammt aus Homers Ilias, Buch 54, wo Hera, in der Absicht, Zeus in ihr Lager zu locken, zu Aphrodite geht und sich von ihr den Gürtel ausborgt, der liebenswürdig und begehrenswert macht.}} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|@#@}}{{#if:|{{{nach}}}|@#@}} | @#@@#@ | {{#ifeq: de | de | „{{#if:trim|Den Gürtel der Venus besitzt, wer in überraschender Weise jedermanns Zuneigung gewinnt. Der Ausdruck stammt aus Homers Ilias, Buch 54, wo Hera, in der Absicht, Zeus in ihr Lager zu locken, zu Aphrodite geht und sich von ihr den Gürtel ausborgt, der liebenswürdig und begehrenswert macht.}}“ | {{#invoke:Text|quoteUnquoted| Den Gürtel der Venus besitzt, wer in überraschender Weise jedermanns Zuneigung gewinnt. Der Ausdruck stammt aus Homers Ilias, Buch 54, wo Hera, in der Absicht, Zeus in ihr Lager zu locken, zu Aphrodite geht und sich von ihr den Gürtel ausborgt, der liebenswürdig und begehrenswert macht. | {{{lang}}} }} }} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|-}} | - | | {{{vor}}} }}{{#if:trim|Den Gürtel der Venus besitzt, wer in überraschender Weise jedermanns Zuneigung gewinnt. Der Ausdruck stammt aus Homers Ilias, Buch 54, wo Hera, in der Absicht, Zeus in ihr Lager zu locken, zu Aphrodite geht und sich von ihr den Gürtel ausborgt, der liebenswürdig und begehrenswert macht.}}{{ #ifeq: {{#if:|{{{nach}}}|-}} | - | | {{{nach}}} }} }} }}{{ #if: || }}

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Den Gürtel der Artemis riefen verheiratete Frauen an, um Fruchtbarkeit und eine leichte Geburt zu erbitten. Um die Fruchtbarkeit zu erhöhen, banden sich Frauen geflochtene Beifuß-Gürtel um. Die Mädchen verehrten die jungfräuliche Göttin als Schützerin ihrer Keuschheit und brachten ihr vor ihrer Hochzeit eine Locke, den Gürtel und ihr Mädchenkleid als Opfer.

In der Geschichte von Enipeus und Poseidon sagt der Meeresgott:<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />{{#if:20070826203158

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Poseidon hatte die Gestalt des Enipeus angenommen und zeugte mit Tyro die Zwillinge Pelias und Neleus.

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„federloser Zweibeiner“
Lateinisch: {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}

Platon hatte den Menschen als ein „zweibeiniges Lebewesen ohne Federn“ definiert, denn er gehöre zum Tierreich, gehe auf zwei Beinen, besitze aber weder Fell noch Federn. Als er damit die Zustimmung seiner Schüler gefunden hatte, fühlte sich der Kyniker Diogenes zu einem Scherz provoziert. Er rupfte ein Huhn und stellte es Platons Schülern mit folgenden Worten als Mensch vor:<ref>Diogenes Laertios VI,40</ref>

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Daraufhin erweiterte Platon die Definition um „breite Krallen“ (Klauen, Nägel), weil die Vögel nichts Derartiges haben. Es handelt sich dabei um ein Wortspiel, da {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} („mit breiten Nägeln“) im Griechischen ähnlich klingt wie {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} („platonisch“).

{{#invoke:Vorlage:lang|flat}}

{{#invoke
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„Lebewesen mit Sprache“ bzw. „vernunftbegabtes Lebewesen“

Schon in der antiken Philosophie hatte man festgestellt, dass der Mensch offenbar das einzig bekannte sprachbegabte Vernunft- und Verstandeswesen ist, das die Voraussetzungen für eine Sinnreflexion vorweisen kann. Als vernünftiges Wesen ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}) und als soziales Wesen ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}) verwirklicht sich der Mensch durch seine Lebenspraxis.

Der Mensch soll sich laut Aristoteles zunächst als Mensch durch die Sprache ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}) und in Gemeinschaft mit anderen Menschen ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}) verwirklichen (Politik 1253a, 7–10), bevor er ein göttliches Leben ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}) erreichen kann. Die Übertragung in das Lateinische als {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} findet sich in verschiedenen römischen Schriften, so z. B. bei Seneca in {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}} – „denn der Mensch ist ein vernünftiges Lebewesen“; 41,8).

Boethius definierte: „Person ist die individuelle Substanz einer vernunftfähigen Natur“ ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}})<ref>Boethius: Contra Eutychen et Nestorium 1–3; deutsch: Boethius: Die Theologischen Traktate, Meiner, Hamburg 1988, 74</ref> und verwies darauf, dass der Einsatz der Vernunft der individuellen Willkür unterliegt. Ähnlich modifizierte Immanuel Kant die Begrifflichkeit und stellte fest, dass der Mensch „einen Charakter hat, den er sich selbst schafft, indem er vermögend ist, sich nach seinen von ihm selbst genommenen Zwecken zu perfectioniren; wodurch er als mit Vernunftfähigkeit begabtes Thier ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}) aus sich selbst ein vernünftiges Thier ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}) machen kann“.<ref>Immanuel Kant: Anthropologie in pragmatischer Hinsicht, Akademie-Ausgabe, {{#if:trim|VII, S. 321}}, <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />{{#if:20160428040524

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„Geselliges Lebewesen“

Bei Platon und Aristoteles heißt zoon politikon im Original {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}.

Das ganze Zitat lautet in der Politik des Aristoteles:<ref>Aristoteles, Politik 1253a2 f.</ref>

{{#ifeq: {{{vor}}}@@-@@{{{nach}}} | -@@-@@- | {{#if:trim|Ἐκ τούτων οὖν φανερὸν ὅτι τῶν φύσει ἡ πόλις ἐστί, καὶ ὅτι ὁ ἄνθρωπος φύσει πολιτικὸν ζῷον.}} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|@#@}}{{#if:|{{{nach}}}|@#@}} | @#@@#@ | {{#ifeq: grc | de | „{{#if:trim|Ἐκ τούτων οὖν φανερὸν ὅτι τῶν φύσει ἡ πόλις ἐστί, καὶ ὅτι ὁ ἄνθρωπος φύσει πολιτικὸν ζῷον.}}“ | {{#invoke:Text|quoteUnquoted| Ἐκ τούτων οὖν φανερὸν ὅτι τῶν φύσει ἡ πόλις ἐστί, καὶ ὅτι ὁ ἄνθρωπος φύσει πολιτικὸν ζῷον. | grc }} }} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|-}} | - | | {{{vor}}} }}{{#if:trim|Ἐκ τούτων οὖν φανερὸν ὅτι τῶν φύσει ἡ πόλις ἐστί, καὶ ὅτι ὁ ἄνθρωπος φύσει πολιτικὸν ζῷον.}}{{ #ifeq: {{#if:|{{{nach}}}|-}} | - | | {{{nach}}} }} }} }}{{ #if: Ek toutōn oun phaneron hoti tōn physei hē polis esti, kai hoti ho anthrōpos physei politikon zōon.Es ist offensichtlich, dass der Staat ein Werk der Natur ist und der Mensch von Natur aus ein staatenbildendes Lebewesen. || }}

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„Ek toutōn oun phaneron hoti tōn physei hē polis esti, kai hoti ho anthrōpos physei politikon zōon.“{{#if: Es ist offensichtlich, dass der Staat ein Werk der Natur ist und der Mensch von Natur aus ein staatenbildendes Lebewesen. || }}

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„Es ist offensichtlich, dass der Staat ein Werk der Natur ist und der Mensch von Natur aus ein staatenbildendes Lebewesen.“{{#if: || }}

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Aristoteles beschreibt den Menschen als naturgemäß politisches Wesen:

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Der Staat ist demnach auf metaphysischer Ebene bereits während des Naturzustandes vorhanden. Die Voraussetzung zur Staatenbildung ist der Besitz von Logos ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}), mit Hilfe dessen der Mensch Gutes und Schlechtes benennen kann.

Einzelnachweise

<references />

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Α, α | Β, β | Γ, γ | Δ, δ | Ε, ε | Ζ, ζ | Η, η | Θ, θ | Ι, ι | Κ, κ | Λ, λ | Μ, μ | Ν, ν | Ξ, ξ | Ο, ο | Π, π | Ρ, ρ | Σ, σ | Τ, τ | Υ, υ | Φ, φ | Χ, χ | Ψ, ψ | Ω, ω }} Vorlage:Klappleiste/Ende