Zum Inhalt springen

Kölbingen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wappen Deutschlandkarte
Datei:Wappen Kölbingen.svg
Basisdaten
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 50° 33′ N, 7° 56′ O keine Zahl: {{Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code|07143249}}Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 50° 33′ N, 7° 56′ O
 {{#coordinates:50,553611111111|7,9358333333333|primary
dim= globe= name= region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code type=city
  }}
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Westerwaldkreis
Verbandsgemeinde: Westerburg
Höhe: 377 m ü. NHN
Fläche: Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“ km²
Einwohner: {{Metadaten Einwohnerzahl DE−Vorlage:Deutsches Bundesland/Code|07143249}} (Fehler: Ungültige Zeitangabe)<ref name="Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code">{{Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code QUELLE}}</ref>
Bevölkerungsdichte: Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“ Einwohner je km²
Postleitzahl: 56459
Vorwahl: 02663
Kfz-Kennzeichen: WW
Gemeindeschlüssel: 07 1 43 249
Gemeindegliederung: 3 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Neumarkt 1
56457 Westerburg
Website: www.koelbingen.de
Ortsbürgermeister: Heiko Schlag
Lage der Ortsgemeinde Kölbingen im Westerwaldkreis
Datei:Kölbingen im Westerwaldkreis.png
Karte

Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata

Kölbingen ist eine Ortsgemeinde im Westerwaldkreis in Rheinland-Pfalz. Sie gehört seit 1972 der damals neu gebildeten Verbandsgemeinde Westerburg an.

Geographie

Kölbingen liegt 4 km westlich von Westerburg, in einer Talmulde zwischen dem Geisenwald und dem Ruhscheid.

Ortsteile sind Schönberg, Möllingen und Kölbingen. Zur Gemeinde gehören auch die Wohnplätze Birkenhof und Margaretenhof.<ref name="GV2022p78">Vorlage:GemeindeverzeichnisRP/lang</ref>

Geschichte

Schönberg wurde erstmals 1234 erwähnt. Der Ort muss bereits vor 1494 eine Kirche aufgewiesen haben. 1558 wurde die Reformation eingeführt, 1564 erfolgte die Rekatholisierung. Von diesem Zeitpunkt an hatte der Ort einen eigenen Vikar und war spätestens 1662 eine eigene Pfarrei. Von 1234 bis 1480 ist eine niederadlige Familie nachweisbar, die sich nach dem Ort nannte. 1786 wird ein Backofensteinbruch in der Gemarkung erwähnt.

Kölbingen wurde erstmals im Jahre 1253 urkundlich erwähnt. Von 1253 bis 1270 ist eine niederadlige Familie nachweisbar, die nach dem Ort benannt war. Für 1786 wird auch in Kölbingen ein Backofensteinbruch genannt. Aufgrund der Namensendung, bei der es sich um eine Abwandlung der Silbe -heim handelt, wird Kölbingen, wie mehrere -heim-Orte in der Umgebung, als fränkische Gründungen von vor dem 6. Jahrhundert n. Chr. angesprochen. Jedoch ist diese Datierung keineswegs gesichert.

Möllingen wurde erstmals 1322 urkundlich erwähnt. Das zunächst wohl aus Westerburg stammende niederadlige Haus Nüssel nannte sich von 1329 an von Möllingen und erlosch kurz nach 1474. 1728 wurde die Kapelle St. Joseph erbaut.

Datei:Schönberg und alte Kirche.jpg
Alte Kirche auf dem Schönberg. Im Bildhintergrund die Ortschaft Kölbingen.
Kulturdenkmäler
→ siehe Liste der Kulturdenkmäler in Kölbingen

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat in Kölbingen besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 9. Juni 2024 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.<ref>Frank Schäfer (Wahlleiter): Bekanntmachung des Ergebnisses der Wahl zum Gemeinderat der Ortsgemeinde Kölbingen am 9. Juni 2024. In: Wäller Wochenspiegel – Anzeiger für die Verbandsgemeinde Westerburg, Ausgabe 25/2024. Linus Wittich Medien GmbH, Höhr-Grenzhausen, 12. Juni 2024, abgerufen am 21. Oktober 2025.</ref>

Bürgermeister

Heiko Schlag wurde am 12. Juli 2024 Ortsbürgermeister von Kölbingen.<ref name="Konst_2024">Heiko Schlag (Ortsbürgermeister): Bericht der konstituierenden Sitzung des Gemeinderates von Kölbingen vom 12.07.2024. In: Wäller Wochenspiegel – Anzeiger für die Verbandsgemeinde Westerburg, Ausgabe 29/2024. Linus Wittich Medien GmbH, Höhr-Grenzhausen, abgerufen am 21. Oktober 2025.</ref> Bei der Direktwahl am 9. Juni 2024 war er als einziger Bewerber mit einem Stimmenanteil von 87,8 % für fünf Jahre gewählt worden.<ref>Kölbingen, Ortsbürgermeisterwahl (Gemeinde) 09.06.2024. In: Kommunalwahlergebnisse Kölbingen. Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz, abgerufen am 21. Oktober 2025.</ref>

Schlags Vorgänger Frank Schäfer hatte das Amt seit 1999 inne.<ref name="Historie_1975_1999">Kölbingen im Laufe der Jahrhunderte. 1975–1999. Ortsgemeinde Kölbingen, abgerufen am 12. Juli 2020.</ref> Zuletzt bei der Direktwahl am 26. Mai 2019 war er mit 87,19 % für weitere fünf Jahre in seinem Amt bestätigt worden.<ref>Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Direktwahlen 2019. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 15. Mai 2021; abgerufen am 12. Juli 2020 (siehe Westerburg, Verbandsgemeinde, 15. Ergebniszeile).</ref> Bei der Wahl 2024 kandidierte er nicht erneut als Ortsbürgermeister.<ref name="Konst_2024" /> Schäfers Vorgänger Hubert Kloft hatte das Amt zehn Jahre ausgeübt.<ref name="Historie_1975_1999" />

Wappen

[[Datei:{{#property:p94}}|100px|links|Wappen von Kölbingen]] Blasonierung: „In Silber drei blaue Pfähle, belegt mit einem roten Balken, darin rechts drei goldene Kugeln, links ein dreilätziger goldener Turnierkragen, belegt mit einer gestürzten, eingebogenen, grünen Spitze, darin ein goldener Liliendreipaß.“

Verkehr

Persönlichkeiten

Am 12. Juli 2024 wurde Frank Schäfer (* 1966) für seine besonderen Verdienste um die Gemeinde zum Ehrenbürger von Kölbingen ernannt.<ref>2024. In: Kölbingen im Laufe der Jahrhunderte: 2020–. Ortsgemeinde Kölbingen, abgerufen am 21. Oktober 2025.</ref>

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

<templatestyles src="BoxenVerschmelzen/styles.css" />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang

Städte: Bad Marienberg (Westerwald) | Hachenburg | Höhr-Grenzhausen | Montabaur | Ransbach-Baumbach | Rennerod | Selters (Westerwald) | Westerburg | Wirges

Gemeinden: Ailertchen | Alpenrod | Alsbach | Arnshöfen | Astert | Atzelgift | Bannberscheid | Bellingen | Berod bei Wallmerod | Berzhahn | Bilkheim | Boden | Bölsberg | Borod | Brandscheid | Breitenau | Bretthausen | Caan | Daubach | Deesen | Dernbach (Westerwald) | Dreifelden | Dreikirchen | Dreisbach | Ebernhahn | Eitelborn | Elbingen | Ellenhausen | Elsoff (Westerwald) | Enspel | Ettinghausen | Ewighausen | Fehl-Ritzhausen | Freilingen | Freirachdorf | Gackenbach | Gehlert | Gemünden | Giesenhausen | Girkenroth | Girod | Goddert | Görgeshausen | Großholbach | Großseifen | Guckheim | Hahn am See | Hahn bei Marienberg | Halbs | Hardt | Hartenfels | Härtlingen | Hattert | Heilberscheid | Heiligenroth | Heimborn | Helferskirchen | Hellenhahn-Schellenberg | Hergenroth | Herschbach | Herschbach (Oberwesterwald) | Heuzert | Hilgert | Hillscheid | Höchstenbach | Hof | Höhn | Holler | Homberg | Horbach | Hübingen | Hüblingen | Hundsangen | Hundsdorf | Irmtraut | Kaden | Kadenbach | Kammerforst | Kirburg | Kölbingen | Kroppach | Krümmel | Kuhnhöfen | Kundert | Langenbach bei Kirburg | Langenhahn | Lautzenbrücken | Leuterod | Liebenscheid | Limbach | Linden | Lochum | Luckenbach | Mähren | Marienrachdorf | Maroth | Marzhausen | Maxsain | Merkelbach | Meudt | Mogendorf | Molsberg | Mörlen | Mörsbach | Moschheim | Mudenbach | Mündersbach | Müschenbach | Nauort | Nentershausen | Neuhäusel | Neunkhausen | Neunkirchen | Neustadt/Westerwald | Niederahr | Niederelbert | Niedererbach | Niederroßbach | Niedersayn | Nister | Nisterau | Nister-Möhrendorf | Nistertal | Nomborn | Nordhofen | Norken | Oberahr | Oberelbert | Obererbach | Oberhaid | Oberrod | Oberroßbach | Ötzingen | Pottum | Quirnbach | Rehe | Roßbach | Rotenhain | Rothenbach | Rückeroth | Ruppach-Goldhausen | Salz | Salzburg | Schenkelberg | Seck | Sessenbach | Sessenhausen | Siershahn | Simmern | Stahlhofen | Stahlhofen am Wiesensee | Staudt | Steinebach an der Wied | Steinefrenz | Steinen | Stein-Neukirch | Stein-Wingert | Stockhausen-Illfurth | Stockum-Püschen | Streithausen | Unnau | Untershausen | Vielbach | Wahlrod | Waigandshain | Waldmühlen | Wallmerod | Weidenhahn | Welkenbach | Welschneudorf | Weltersburg | Weroth | Westernohe | Wied | Willingen | Willmenrod | Winkelbach | Winnen | Wirscheid | Wittgert | Wölferlingen | Zehnhausen bei Rennerod | Zehnhausen bei Wallmerod

Vorlage:Klappleiste/Ende

Vorlage:Hinweisbaustein