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Genealogie der von der protosinaitischen Schrift abgeleiteten Alphabete

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Nahezu alle auf der Erde verwendeten Alphabete sind von der protosinaitischen Schrift abgeleitet, unter anderem das lateinische Alphabet, mit dessen Formen heute zahlreiche Sprachen geschrieben werden; aber auch solch entfernte Verwandte wie die Schriftsysteme des Hebräischen, des Arabischen, die Runen, Äthiopisch, die indische Devanagari-Schrift (noch nicht abschließend bewiesen) oder die Schriften der Philippinen und Indonesiens.<ref>Zu einem gewissen Grad gilt das auch für das koreanische Alphabet. Einige Gelehrte, unter anderem Gari Ledyard, sind der Ansicht, dass die Grundkonsonanten des koreanischen Alphabets der Phagspa-Schrift entnommen wurden, von denen die anderen Konsonanten abgeleitet wurden.</ref>

Außerdem gibt es einige aus diesen Schriften entwickelte Silbenschriften, zum Beispiel das Cherokee-Alphabet.

Hinweise

Viele der Informationen in diesem Artikel stammen aus den Websites Ancient Scripts<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Ancient Scripts.] Lawrence Lo, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 19. April 2019 (englisch).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> und Omniglot<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Omniglot.] Simon Ager, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 19. April 2019 (englisch).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>, die nicht immer übereinstimmen. Die Informationen zu den indischen Schriften stammen teilweise aus dem Buch Handbook of Literacy in Akshara Orthography.<ref> Handbook of Literacy in Akshara Orthography, R. Malatesha Joshi, Catherine McBride (2019), p.27 </ref>

In einigen Fällen kann keine direkte Buchstabe-zu-Buchstabe-Verbindung zwischen einer „Mutterschrift“ und ihren Abkömmlingen hergestellt werden. Die Positionierung einiger Familienmitglieder kann daher etwas umstritten sein, z. B. im Fall des georgischen oder des tibetischen Alphabets.

Zu den einzelnen Einträgen:

  • Fett: Schriften, die heute noch in Verwendung sind, sind fett hervorgehoben.
  • Kursiv: Obwohl viele dieser Schriften oft allgemein als „Alphabete“ bezeichnet werden, sind nur die sogenannten Abdschads richtige Alphabete. Die von der Linguistik als Abugidas und Halbsilbenschriften bezeichneten Schriftsysteme sind kursiv dargestellt.
  • Die Jahreszahlen sollen das ungefähre „Geburtsdatum“ einer Schrift angeben. Sie sind in vielen Fällen nur grobe Schätzungen (markiert durch „ca.“). Oft war die Entwicklung einer Schrift aus einer anderen ein jahrhundertelanger Prozess.
  • In Klammern folgen die Namen eines oder zweier heutiger Länder, die die Region angeben, in der die Schrift erstmals in allgemeinem Gebrauch war.

Genealogie

Wadi-el-Hol-Schrift bis protosinaitische Schrift – ca. 19. bis 16. Jahrhundert v. Chr. (Ägypten, Kanaan, Sinai)

Abkömmlinge des phönizischen Alphabets

Phönizisches Alphabet – ca. 1100 v. Chr. (Kanaan)

Abkömmlinge der Brahmi-Schrift

Datei:Brahmic script travel from India.png
Ausbreitung des indischen Zweigs der Schriftfamilie von Indien bis Ostasien. Zu beachten ist, dass es sich bei „Nepali“ auf der Karte weder um Nepali noch dessen Schrift handelt. Die Ausbreitung von Siddham hängt nicht mit der Entwicklung der chinesischen oder japanischen Schrift zusammen.

Brahmi-Schrift – ca. 250 v. Chr. (Indien, Sri Lanka)

Anmerkungen

<references/>

Siehe auch