Dauersmühle
Dauersmühle Markt Lehrberg
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(2)&title=Dauersm%C3%BChle 49° 21′ N, 10° 32′ O
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dim=10000 | globe= | name=Dauersmühle | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
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| Höhe: | 425 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 2 (25. Mai 1987)<ref name="OV 1987"/> | |||||
| Postleitzahl: | 91611 | |||||
| Vorwahl: | 09820 | |||||
Dauersmühle (fränkisch: Dauasch-mil<ref>E. Fechter: Die Ortsnamen des Landkreises Ansbach, S. 63. Dort folgendermaßen transkribiert: „dauəschmíl“.</ref>) ist ein Gemeindeteil der Marktes Lehrberg im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Dauersmühle liegt in der Gemarkung Lehrberg.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 2. Oktober 2024.</ref>
Geografie und Beschreibung
Die Einöde liegt gut 300 Meter unterhalb des Dorfrandes von Buhlsbach unter Hangwäldern an beiden Talseiten auf etwa 422–429 m ü. NHN am linken Ufer in der Bachaue des Pulverbachs. Um einen offenen Innenhof stehen an vier Seiten Gebäude. Der zuführende Mühlkanal am Unterhang ist im Staubereich vor dem Anwesen zu einem kleinen Mühlteich aufgeweitet, in seiner geraden Fortsetzung liegen zwei größere Fischteiche aus neuerer Zeit. Weiter oben am Hang im Süden grenzt das Brandholz an.
Ein Anliegerweg führt 50 Meter weiter nördlich zur Kreisstraße AN 10, die nach Buhlsbach (0,5 km nordöstlich) bzw. an der Pulvermühle vorbei nach Lehrberg verläuft (1,7 km westlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 18. Juli 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Der Ort wurde im Würzburger Lehenbuch, das zwischen 1303 und 1313 entstanden ist, als „Dawenmul“ erstmals urkundlich erwähnt. Das Bestimmungswort des Ortsnamens ist Dauo, der Personenname des Siedlungsgründers.<ref>E. Fechter: Die Ortsnamen des Landkreises Ansbach, S. 63f.</ref>
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gehörte die Dauersmühle zur Realgemeinde Buhlsbach. Die Mühle hatte das brandenburg-ansbachische Hofkastenamt Ansbach als Grundherrn. Unter der preußischen Verwaltung (1792–1806) des Fürstentums Ansbach erhielt die Dauersmühle die Hausnummern 1 und 2 des Ortes Buhlsbach.<ref name="J845">M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd. 2, S. 845.</ref><ref>Johann Bernhard Fischer: Tauersmühl. In: Statistische und topographische Beschreibung des Burggraftums Nürnberg, unterhalb des Gebürgs, oder des Fürstentums Brandenburg-Anspach. Zweyter Theil. Enthaltend den ökonomischen, statistischen und sittlichen Zustand dieser Lande nach den funfzehen Oberämtern. Benedict Friedrich Haueisen, Ansbach 1790, OCLC 159872968, S. 25 (Digitalisat).</ref><ref>J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 5, Sp. 510.</ref> Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Ansbach.<ref>M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd. 2, S. 998f.</ref>
Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Dauersmühle dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Lehrberg und der 1811 gegründeten Ruralgemeinde Lehrberg zugeordnet.<ref>Staatsarchiv Nürnberg, Regierung von Mittelfranken, Kammer des Inneren, Abgabe 1952, 3850: Formation der Municapial- und Ruralgemeinden im Landgericht Ansbach 1808–17. Zitiert nach M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd. 2, S. 961.</ref><ref>Lehrberg > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 14. März 2025.</ref>
Einwohnerentwicklung
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Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Margaretha (Lehrberg) gepfarrt.<ref name="J845"/> Die Einwohner römisch-katholischer Konfession waren zunächst nach St. Ludwig (Ansbach) gepfarrt,<ref name="OV 1961"/> seit 1970 ist die Pfarrei Christ König (Ansbach) zuständig.
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Tauersmühl. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 5: S–U. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1802, DNB 790364328, OCLC 833753112, Sp. 510 (Digitalisat).
- Johann Kaspar Bundschuh: Dauersmühle. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 6: V–Z. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1804, DNB 790364328, OCLC 833753116, Sp. 688 (Digitalisat).
- Elisabeth Fechter: Die Ortsnamen des Landkreises Ansbach. Inaugural-Dissertation. Erlangen 1955, DNB 480570132, OCLC 872378821, S. 63–64.
- Manfred Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 35). Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 2009, ISBN 978-3-7696-6856-8.
Weblinks
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Dauersmühle in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Dauersmühle im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
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