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Buick Apollo

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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Buick Apollo Hatchback Coupé (1973)
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Verkaufsbezeichnung

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Karosserieversionen Limousine, Coupé, Kombicoupé
Motoren Ottomotoren:
4,1–5,7 Liter
(74–128 kW)
Länge 5067–5088 mm}}
Breite 1847 mm}}
Höhe 1330–1370 mm}}
Radstand 2819 mm}}
Leergewicht 1408–1619 kg}}

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Vorgängermodell Buick Special, Buick Skylark

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Nachfolgemodell Buick Skylark}}

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}} Der Buick Apollo war eine Serie von Personenkraftwagen, die zwischen 1973 und 1975 von der Automobilmarke Buick in den USA gefertigt wurde. Der Apollo war auf der X-Plattform von General Motors aufgebaut und somit trotz einer Länge von über 5 Metern ein compact car nach amerikanischer Definition. Schwestermodelle waren Chevrolet Nova, Oldsmobile Omega und Pontiac Ventura. Mit ihnen teilte der Apollo die Technik und die Grundzüge der Karosserie. Nur 1975 wurde der Name Apollo für die viertürige Ausführung verwendet; die Coupés wurden umbenannt in Skylark.

Modellgeschichte

Die langlebige und vielseitige X-Plattform war bereits 1962 eingeführt worden. Eine Besonderheit war die Karosseriestruktur, die teilweise selbsttragend aufgebaut war. Der Vorderbau mit der Motoraufnahme war mittels eines Hilfsrahmen ausgeführt, der mit dem Karosseriekörper mit Silentblöcken verbunden wurde. Die vorderen Kotflügel waren angenietet, nicht verschweißt.<ref name="KimesAckerson(1984)130">Kimes, Ackerson: Chevrolet: A History from 1911. 1984, S. 130.</ref> Die Karosserien wurden bei der Konzerntochter Fisher Body hergestellt. Der Buick Apollo basierte auf der Ende 1967 eingeführten zweiten Generation dieser Plattform. Das Fahrwerk bestand aus MacPherson-Federbeinen mit Querlenkern vorne und einer hinteren Starrachse an Blattfedern, deren Federrate nach eigener Darstellung<ref name="TOCMP_73ApolloBroch">The Old Car Brochures Project: 1973 Buick Apollo Brochure.</ref> von einem Computer je nach gewählter Ausstattung und dem damit verbundenen Fahrzeuggewicht gewählt wurde. Mehrfach wurde auf eine weiche Abstimmung der Federung hingewiesen, was Buick-Kunden wohl erwarteten.<ref name="TOCMP_73ApolloBroch" /><ref name="TOCMP_73ApolloFolder">The Old Car Brochures Project: 1973 Buick Apollo Folder.</ref>

1973

Das Modelljahr begann bei Buick am 21. September 1972,<ref name="StandCat1946–1975(2002)103">Gunnell: Standard Catalog of American Cars, 1946–1975. 2002, S. 103</ref> der Apollo erschien aber erst am 12. April 1973 und war damit eine nachgeschobene Baureihe.<ref name="StandCat1946–1975(2002)102">Gunnell: Standard Catalog of American Cars, 1946–1975. 2002, S. 102</ref> Die optischen Unterschiede zu den Schwestermodellen der anderen Konzernmarken waren gering und beschränkten sich auf eine andere Gestaltung der Frontmaske und markentypische, flache Rücklichter. Ebenfalls markentypisch waren flache Zierelemente auf den vorderen Kotflügeln, die Lufteinlässe andeuteten, aber funktionslos waren. In diesem Jahr wurden in den USA energieabsorbierende Stoßfänger vorn vorgeschrieben, die auch der Apollo erhielt.

Wie die anderen Mitglieder dieser GM-Modellfamilie war auch der Buick Apollo als viertürige Limousine, zweitüriges Coupé oder dreitüriges Kombi-Coupé lieferbar. Kleinster erhältlicher Motor war der Chevrolet "250" Reihensechszylindermotor mit 4097 cm³ Hubraum, hydraulischen Stößeln, einer Verdichtung von 8,25 : 1, Einfachvergaser und 100 nhp (74 kW) Leistung bei 3600/min. Auf Wunsch war auch der Buick 350 V8-Motor mit 5735 cm³ Hubraum in je einer Version mit Doppelvergaser oder Doppel-Registervergaser verfügbar. Ersterer leistete 150 nhp (110 kW) bei 3800/min und mit einer Verdichtung von 8,5 : 1. Die stärkere Version wird mehrfach erwähnt,<ref name="TOCMP_73ApolloBroch">The Old Car Brochures Project: 1973 Buick Apollo Brochure.</ref><ref name="TOCMP_73ApolloFolder">The Old Car Brochures Project: 1973 Buick Apollo Folder.</ref> Leistungsangaben dazu fehlen aber. Allerdings wird ein optionaler Buick 350 V8 mit 175 nhp (128 kW) erwähnt.<ref name="StandCat1946–1975(2002)103">Gunnell: Standard Catalog of American Cars, 1946–1975. 2002, S. 103</ref>

Erhältliche Sonderausstattungen umfassten das Automatikgetriebe Turbo Hydramatic TH 350, Servolenkung, Bremskraftverstärker, vordere Scheibenbremsen, elektrische Fenster- und Sitzverstellung, Klimaanlage, verschiedene Kunstleder- und Stoff-Innenausstattungen, Vinyldächer in verschiedenen Farben und dazu passende Seitenstreifen mit Vinyleinlage und chromfarbenen Randlinien, die den Eindruck von Luxus verstärkten. Sie verliefen von den Chromzierelementen auf den Kotflügeln die Flanke bis zum Heck. Ebenso gab es Chromzierleisten für die Seitenfenster und großflächige Chromverkleidungen im unteren Teil der Türen beim Zwei- und Dreitürer. Auch waren getönte Scheiben, verschiedene Naben- und Radkappen, sowie Weißwandreifen erhältlich, ebenso wie Sportspiegel links und rechts und verschiedene Radios und Achtspur-Tonbandgeräte. Die Radioantenne war zwischen den beiden Glasschichten der Windschutzscheibe untergebracht, daher war eine Außenantenne nicht notwendig. Die Sicherheitsausstattung umfasste eine Zweikreisbremsanlage mit zwei Hauptbremszylindern, Warnblinkanlage, ein gepolstertes Armaturenbrett, eine energieabsorbierende Lenksäule und versenkte Türgriffe innen.<ref name="TOCMP_73ApolloBroch" />

Buick ging in der Werbung bemerkenswert offen mit Nachteilen um. Den für einen compact hohen Basispreis rechtfertigte man damit, dass dies ein eben ein Buick sei (traditionell die Marke des gehobenen Mittelstands) und auch das gegenüber Konkurrenzmodellen bis zu 250 kg höhere Gewicht sei auf markentypische Besonderheiten wie bessere Geräuschdämmung und Materialien zurückzuführen.<ref name="TOCMP_73ApolloBroch" />

1974

Datei:Rusty Old car.jpg
Ein vernachlässigtes Buick Apollo Notchback Coupé (1974)

Die Änderungen für das Modelljahr 1974 waren minimal. Es gab eine neue Kühlermaske und eine geänderte Motorhaube. An den technischen Spezifikationen änderte sich nichts. Der V8 350 kostete US$ 118 Mehrpreis, mit Doppel-Registervergaser US$ 167.<ref name="StandCat1946–1975(2002)104–105">Gunnell: Standard Catalog of American Cars, 1946–1975. 2002, S. 104–105</ref> Innen gab es neue Sitzbezüge und optional erstmals Einzelsitze mit hohen Rückenlehnen (bucket seats). Zudem waren neu vier Außenfarbtöne allein dem Apollo vorbehalten.<ref name="TOCMP_74BuickMain46–47">The Old Car Brochures Project: 1974 Buick Full line Brochure. S. 46–47</ref>

Neu war ein GSX-Paket für das Stufenheck-Coupé. Die Bezeichnung erinnert an die potenten Muscle Cars von 1969 und 1970, bot aber nur eine optische Aufwertung ohne technische Verbesserung. Für einen Aufpreis von US$ 96 erhielt der Käufer ein weiß oder rot lackiertes Fahrzeug mit weißen Kunstlederbezügen. Diese hatten rot abgesetzte Nähte. Dazu kamen ein schwarzer (statt verchromter) Kühlergrill, besondere Zierstreifen, Bucket seats und andere Sonderausstattungen.<ref>{{#switch:

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Die Verkaufspreise waren 1974 deutlich erhöht worden.

1975

Datei:Buick Skylark (4488445276).jpg
Dieser Buick Skylark ist weitgehend baugleich mit dem letzten Apollo.
Datei:Buick Skylark (4805440016).jpg
Buick Skylark Coupé.

Das Modelljahr begann am 27. September 1974. Die X-Bodies wurden für 1975 komplett überarbeitet. Bei Buick war der Apollo das Modell mit den weitreichendsten Änderungen in diesem Modelljahr, wenn der Name auch nur noch für die viertürige Version verwendet wurde. Die Coupés wurden als Skylark vermarktet.

Die Baureihe bestand aus drei Ausstattungslinien. Das Basismodell war der Skylark S, der nur als Notchback Coupé angeboten wurde und ab US$ 3234 angeboten wurde. Die mittlere Linie bestand aus Skylark Coupé und Kombicoupé sowie dem Apollo Sedan. Alle drei waren auch in einer gehobenen R/S-Version erhältlich.

Außer in den Karosserievarianten gibt es zwischen Apollo und Skylark einen technischen Unterschied. So stand als Basismotorisierung beim Apollo der bekannte Chevrolet-Sechszylinder mit nun 105 nhp (75 kW) Leistung bei 4000/min (Verdichtung 8,0 : 1) zur Verfügung, der Skylark erhielt stattdessen einen 3,8 Liter (231 c.i.) V6 mit 110 nhp (78 kW) bei 4000/min. Die Verdichtung betrug ebenfalls 8,0 : 1. Die V8-Optionen waren bei beiden die gleichen. Als Basis-V8 stand der Oldsmobile 260 mit 4261 cm³ (260 c.i.) zur Verfügung. Er leistete ebenfalls 110 nhp (81 kW). Der 5,7 Liter V8 blieb als Option mit Doppelvergaser und Doppel-Registervergaser erhältlich. Die Leistung mit Doppelvergaser war allerdings auf 145 PS bei 3800/min gesunken.<ref name="StandCat1946–1975(2002)106–107">Gunnell: Standard Catalog of American Cars, 1946–1975. 2002, S. 106–107</ref><ref name="TOCMP_75BuickMain11–20">The Old Car Brochures Project: 1974 Buick Full line Brochure. S. 11–20</ref>

Den V6 hatte Buick aus seinem V8 abgeleitet und gleichzeitig mit dem Skyhawk eingeführt. Das Triebwerk war sehr erfolgreich und wurde in weiter entwickelter Form, etwa als Buick 3800, noch viele Jahre verwendet.

1976 hießen alle Versionen Skylark.<ref name="StandCat1946–1975(2002)106–107" />

Modellübersicht

Modelljahr Modell Code Karosserie (Code) Produktion Listenpreis US$
1973 Apollo 4XB Sedan, 4-türig (B69) 8.450 R6: 2628.-
V8:2746.-
Coupé, 2-türig (B27) 14.445 R6: 2605.-
V8: 2723.-
Kombicoupé, 2-türig (B17) 9.868 R6: 2654.-
V8: 2872.-
1974 Sedan, 4-türig (B69) 16.779 R6: 3060.-
V8: 3184.-
Coupé, 2-türig (B27) 28.286 R6: 3067.-
V8: 3161.-
Kombicoupé, 2-türig (B17) 11.844 R6: 3160.-
V8: 3284.-
1975 Sedan, 4-türig (B69) 21.138 R6: 3436.--
V8: 3514.-
Apollo S/R 4CX Sedan, 4-türig (C69) 2.241 R6: 4092.-
V8: 4170.-
Skylark S 4WX Coupé, 2-türig (W27) n. erh. V6: 3234.-
V8: 3260.-
Skylark 4XB Coupé, 2-türig (B27) 27.689 V6: 3234.-
V8: 3489.-
Kombicoupé, 2-türig (B17) 6.814 V6: 3586.-
V8: 3612.-
Skylark S/R 4CX Coupé, 2-türig (C27) 3.746 V6: 4136.-
V8: 4162.-
Kombicoupé, 2-türig (C17) 1.505 V6: 4253.-
V8: 4279.-

Das Werk schlüsselte den Skylark S von 1975 nicht separat auf; diese Produktionszahl ist enthalten in den 27.589 Skylark Coupés von 1975 enthalten.<ref name="StandCat1946–1975(2002)106–107" />

In Kanada wurden 504 Apollo sedan nach den Spezifikationen von 1976 hergestellt.<ref name="StandCat1946–1975(2002)106–107" />

Literatur

  • John A. Gunnell: Standard Catalog of American Cars, 1946–1975. Krause Publications Inc., Iola WI, revidierte 4. Auflage, 2002; ISBN 0-87349-461-X.
  • John A. Gunnell: Standard Catalogue of American Muscle Cars, 1973–2006. Krause Publications Inc., Iola WI, 2007; ISBN 978-0-89689-490-7.
  • Beverly Rae Kimes, Robert C. Ackerson: Chevrolet: A History from 1911, Reihe „Automobile Quarterly Marque History Book“, Automobile Quarterly Publications, Kutztown PA, 1. Auflage (1984); ISBN 0-91503-839-0.

Weblinks

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Einzelnachweise

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seit 1946: Serie 40 | Serie 50 | Serie 60 | Serie 70 | Serie 70 | Serie 75 | Serie 100 | Serie 700 | Apollo | Encore | Cascada | Centurion | Century | Electra | Electra 225 | Enclave (GMT967, C1YB) | Estate Wagon | Gran Sport | Invicta | LeSabre | Limited | Lucerne | Opel | Park Avenue | Rainier | Reatta | Regal | Rendezvous | Riviera | Roadmaster | Skyhawk | Skylark | Somerset | Special | Sport Wagon | Super | Terraza | Verano | Wildcat

Konzeptfahrzeuge: Y-Job

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Aktuelle Modelle: Enclave | Encore GX | Envision | Envista

Historische Fahrzeuge:

1904–1942: 5 | 6A | 7 | 10 | 14 | 14B | 17 | 19 | 21 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 | 31 | 32 | 33 | 34 | 35 | 36 | 38 | 39 | 40 | 41 | 43 | B | B-24 | B-25 | B-36 | B-37 | B-38 | B-55 | C | C-24 | C-25 | C-36 | C-37 | C-54 | C-55 | D | D-54 | D-55 | F | G | H | K | S | Serie 21-Six | Serie 22-Four | Serie 22-Six | Serie 23-Four | Serie 23-Six | Serie 24-Four | Serie 24-Six | Serie 40 | Serie 50 | Serie 60 | Serie 70 | Serie 80 | Serie 80 | Serie 90 | Serie 115 | Serie 116 | Serie 120 | Serie 121 | Serie 129 | Serie D-Four | Serie D-Six | Serie E-Four | Serie E-Six | Serie H-Six | Serie K-Six | Century | LaCrosse | Limited | Marquette | Master Six | Roadmaster | Special | Standard Six | Super

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