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Gregor Schlierenzauer

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Gregor Schlierenzauer Vorlage:SportPicto
Gregor Schlierenzauer 2014

Gregor Schlierenzauer 2014

Nation OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Österreich
Geburtstag 7. Jänner 1990 (36 Jahre)
Geburtsort FulpmesÖsterreich
Größe 180<ref>https://www.gregorschlierenzauer.at/portrait/</ref> cm
Gewicht 64 kg
Karriere
Verein SV Innsbruck-Bergisel
Trainer Werner Schuster
Pers. Bestweite 243,5 m (Vikersund 2011)
Status zurückgetreten
Karriereende 21. September 2021
Medaillenspiegel
Olympische Medaillen 1 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 2 × Bronzemedaille
WM-Medaillen 6 × Goldmedaille 5 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
SFWM-Medaillen 4 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
JWM-Medaillen 2 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Nationale Medaillen 11 × Goldmedaille 5 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
 Olympische Winterspiele
Gold 2010 Vancouver Team
Bronze 2010 Vancouver Normalschanze
Bronze 2010 Vancouver Großschanze
Silber 2014 Sotschi Team
 Nordische Skiweltmeisterschaften
Gold 2007 Sapporo Team
Silber 2009 Liberec Normalschanze
Gold 2009 Liberec Team
Gold 2011 Oslo Großschanze
Gold 2011 Oslo Team NS
Gold 2011 Oslo Team GS
Silber 2013 Val di Fiemme Normalschanze
Silber 2013 Val di Fiemme Mixed-Team
Gold 2013 Val di Fiemme Team
Silber 2015 Falun Großschanze
Silber 2015 Falun Team
Bronze 2017 Lahti Team
 Skiflug-Weltmeisterschaften
Gold 2008 Oberstdorf Einzel
Gold 2008 Oberstdorf Team
Silber 2010 Planica Einzel
Gold 2010 Planica Team
Gold 2012 Vikersund Team
 Skisprung-Junioren-WM
Gold 2006 Kranj Team
Gold 2006 Kranj Normalschanze
 Österreichische Meisterschaften
Gold 2007 Ramsau Normalschanze
Gold 2007 Bischofshofen Großschanze
Gold 2008 Oberstdorf Großschanze
Gold 2009 Villach Normalschanze
Gold 2009 Bischofshofen Großschanze
Gold 2010 Stams Normalschanze
Gold 2010 Innsbruck Großschanze
Gold 2011 Hinzenbach Normalschanze
Gold 2011 Hinzenbach Team
Silber 2012 Ramsau Team
Gold 2012 Bischofshofen Großschanze
Silber 2013 Bischofshofen Großschanze
Silber 2014 Innsbruck Großschanze
Silber 2016 Villach Team
Silber 2018 Bischofshofen Großschanze
Gold 2020 Eisenerz Normalschanze
Skisprung-Weltcup / A-Klasse-Springen
 Debüt im Weltcup 12. März 2006
 Weltcupsiege (Einzel) 53  (Details)
 Weltcupsiege (Team) 17  (Details)
 Gesamtweltcup 01. (2008/09, 2012/13)
 Skiflug-Weltcup 01. (2008/09, 2010/11, 2012/13)
 Vierschanzentournee 01. (2011/12, 2012/13)
 Raw Air 11. (2020)
 Nordic Tournament 01. (2008, 2009)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Einzelspringen 39 19 11
 Skifliegen 14 1 4
 Teamspringen 17 11 7
 Mixed-Teamspringen 0 1 0
Skisprung-Grand-Prix
 Debüt im Grand Prix 26. August 2006
 Grand-Prix-Siege (Einzel) 13  (Details)
 Grand-Prix-Siege (Team) 05  (Details)
 Gesamtwertung Grand Prix 01. (2008)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Einzelspringen 13 9 4
 Teamspringen 4 0 1
 Mixed-Teamspringen 1 0 0
Skisprung-Continental-Cup (COC)
 Debüt im COC 07. Jänner 2006
 COC-Siege (Einzel) 01  (Details)
 Gesamtwertung COC 56. (2018/19)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Einzelspringen 1 0 1
 

Gregor Schlierenzauer (* 7. Jänner 1990 in Fulpmes, Tirol) ist ein ehemaliger österreichischer Skispringer. Er gewann sechs Goldmedaillen bei Nordischen Skiweltmeisterschaften, vier bei Skiflug-Weltmeisterschaften und eine bei Olympischen Winterspielen. Darüber hinaus gewann er zweimal den Gesamtweltcup (2008/09, 2012/13), dreimal den Skiflug-Weltcup (2008/09, 2010/11, 2012/13) sowie zweimal die Vierschanzentournee (2011/12, 2012/13). Mit 53 Weltcup-Siegen ist er der erfolgreichste Skispringer der Weltcup-Geschichte.<ref>Gregor Schlierenzauer: Der Beste aller Zeiten. In: Der Tagesspiegel. 7. Januar 2013.</ref><ref>https://www.fis-ski.com/en/ski-jumping/ski-jumping-news-multimedia/news/2021-22/gregor-schlierenzauer-announces-his-retirement</ref>

Werdegang

Gregor Schlierenzauer wurde in Kranj im Februar 2006 Juniorenweltmeister auf der Normalschanze. Er debütierte im März 2006 beim Weltcup von Oslo, wo er auf Anhieb als 24. die Punkteränge erreichte.

Früher Durchbruch

Schon beim Sommer-Grand-Prix der Skispringer kündigte er 2006 seinen Durchbruch mit einem Sieg, zwei zweiten und einem dritten Platz sowie einem Sieg im Mannschaftsspringen an.

Seit dem zweiten Springen der Saison 2006/07 gehört er zum Stammaufgebot Österreichs für den Weltcup. Bei seinem ersten Einsatz der Saison sprang er auf den vierten Platz. Das zweite Springen von der Großschanze gewann er vor dem Norweger Anders Jacobsen und wurde somit zum damals fünftjüngsten Skisprung-Weltcupsieger. Bei der Vierschanzentournee 2006/07 schaffte er zwei Tagessiege und den zweiten Rang in der Gesamtwertung. Bei den Nordischen Skiweltmeisterschaften 2007 in Sapporo gewann er mit der Mannschaft die Goldmedaille im Springen von der Großschanze.

Die Saison 2007/08 verlief ebenfalls sehr erfolgreich; er wurde mit 18 Jahren und 47 Tagen jüngster Skiflugweltmeister der Geschichte und gewann am Tag danach mit Martin Koch, Thomas Morgenstern und Andreas Kofler auch den Team-Skiflugweltmeistertitel. Zum Saisonabschluss gewann er noch das Nordic Tournament 2008 und stellte am 14. März 2008 bei seinem Sieg beim Skifliegen in Planica mit 232,5 m einen neuen österreichischen Weitenrekord auf. Diesen Rekord überbot er am 15. März 2008 noch einmal mit 233,5 m.

Im Rahmen des FIS-Grand-Prix gewann Schlierenzauer im August 2008 das Springen in Pragelato und siegte damit in der Gesamtwertung des 4-Nations-Grand-Prix. Die beiden folgenden Grand-Prix-Springen in Zakopane konnte er ebenfalls für sich entscheiden. Mit weiteren Siegen in Klingenthal und Liberec gewann er auch die Gesamtwertung des FIS-Grand-Prix 2008. Als Mitglied der Skiflugteams wurde er im Oktober 2008 in der Kategorie „Mannschaften“ als Sportler des Jahres ausgezeichnet.<ref>Sieger von 1949 bis 2009. Abgerufen am 30. Oktober 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Rekorde und erster Gesamt-Weltcupsieg

Am 10. Jänner 2009 verbesserte er den bisherigen Schanzenrekord von Sven Hannawald am Kulm um 1,5 m auf 215,5 m. Am 25. Jänner 2009 gewann er wie am Tag davor das Springen auf der Olympiaschanze von 2010 und stand bei starkem Aufwind die Rekordweite von 149 m. In der Saison 2008/09 gewann Schlierenzauer sechs Weltcup-Springen in Folge und stellte damit den Rekord von Janne Ahonen, Matti Hautamäki und Thomas Morgenstern ein. Er stellte außerdem einen Rekord von 13 gewonnenen Weltcup-Wettbewerben in einer Saison auf, der erst in der Saison 2015/16 von Peter Prevc (15 Siege) überboten werden sollte. Bei den Nordischen Skiweltmeisterschaften 2009 gewann er hinter seinem Mannschaftskameraden Wolfgang Loitzl die Silbermedaille auf der Normalschanze, mit dem Team holte er sich eine Woche später den Weltmeistertitel auf der Großschanze. Den Gesamtweltcup 2008/09 sicherte er sich mit 2.083 Punkten aus 27 Springen; das war Punkterekord im Weltcup der Skispringer, der jedoch ebenfalls von Peter Prevc (2.303 Punkte) in der Saison 2015/16 überboten wurde. Daneben gewann er in der gleichen Saison den Skiflugweltcup. Wenige Tage nach der Saison stürzte er bei Materialtests in Ramsau und zog sich einen Riss des Innenbandes im rechten Knie zu.<ref>Schlierenzauer bei Sturz schwer verletzt. In: OÖNachrichten. 27. März 2009.</ref>

Mit 26 Weltcup-Siegen zum neuen österreichischen Rekord und WM-Einzel-Gold

Mit seinem Sieg in Engelberg am 19. Dezember 2009 gewann Schlierenzauer sein 26. Weltcup-Springen. Damit überholte er nach der Anzahl an Siegen Andreas Felder und stellte in dieser Kategorie mit nur 19 Jahren einen neuen österreichischen Rekord auf.<ref>Kleine Zeitung: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Gregor Schlierenzauer – der beste ÖSV-Adler aller Zeiten (Memento vom 23. Februar 2014 im Internet Archive), 19. Dezember 2009.</ref> Mit seinem Sieg am Kulm am 10. Jänner 2010, dem siebten Sieg in einem Skiflug-Wettbewerb, sicherte er sich in dieser Saison überdies den Rekord als erfolgreichster Skiflieger. Bei den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver gewann er sowohl auf der Normal- als auch auf der Großschanze die Bronzemedaille. Zudem gewann er mit der österreichischen Mannschaft die Goldmedaille im Teamwettbewerb.

Zu Beginn der Saison 2010/11 verletzte er sich beim Training am linken Knie. Durch die Regenerationsphase war ein Kampf um den Gewinn des Gesamtweltcups nicht möglich, Schlierenzauer konnte sich jedoch bereits Anfang Jänner in Harrachov wieder unter den besten Zehn platzieren. Er steigerte kontinuierlich seine Leistungen und erreichte schließlich noch drei Siege und den neunten Platz im Gesamtweltcup.

Am 3. März 2011 gewann Schlierenzauer bei den Nordischen Skiweltmeisterschaften in Oslo auf dem Holmenkollbakken seine erste und einzige Einzel-Goldmedaille bei Nordischen Skiweltmeisterschaften. Bis dahin war der letzte österreichische Weltmeister auf der Großschanze Andreas Felder, dem dies 24 Jahre zuvor bei den Nordischen Skiweltmeisterschaften 1987 in Oberstdorf gelungen war. Außerdem gewann Schlierenzauer bei der besagten WM im Teamspringen sowohl auf der Kleinschanze als auch auf der Großschanze jeweils eine Goldmedaille.

Am 12. Februar 2011 beim Skifliegen in Vikersund flog Schlierenzauer auf 243,5 m und somit zu neuem österreichischen Landesrekord.

Datei:Adams Bulls Eye - Gregor Schlierenzauer.jpg
Gregor Schlierenzauer (2011)

Vierschanzentournee-Siege und zweiter Gesamt-Weltcupsieg

Im Winter 2011/12 konnte Schlierenzauer erstmals die Vierschanzentournee für sich entscheiden. Nach Siegen in Oberstdorf und Garmisch-Partenkirchen und belegte er in Innsbruck den zweiten und in Bischofshofen den dritten Platz.

Beim Skiflug-Bewerb am Kulm am 15. Januar 2012 riss der Anzug von Schlierenzauer kurz vor seinem Sprung. Dieser konnte nicht mehr regelkonform repariert werden. Schlierenzauer startete dennoch und hätte diesen Wettbewerb gewonnen, doch er wurde aufgrund des zerrissenen Anzuges disqualifiziert. Dies sollte ihm am Ende den Gesamtweltcup kosten.<ref>Schlierenzauer am Kulm disqualifiziert. In: tirol.orf.at. 15. Januar 2012, abgerufen am 10. März 2024.</ref>

Am 4. Februar 2012 gewann er im Val di Fiemme im Alter von 22 Jahren sein bereits 40. Weltcupspringen. Er überholte damit in der ewigen Bestenliste nach Weltcupsiegen Adam Małysz.

Vor dem Auftakt in die Weltcup-Saison 2012/13 machte Gregor Schlierenzauer mit erheblicher Kritik am neuen Anzugsreglement des Internationalen Skiverbandes FIS Schlagzeilen. Geplant war es, dass die Anzüge ab der kommenden Saison hauteng anliegen müssen und zwischen Körper und Haut kein Toleranzbereich mehr zugelassen ist. Erst nach der Kritik von Schlierenzauer hat man sich dafür entschieden, wieder zwei Zentimeter Toleranzbereich einzuführen.<ref>skispringen.com: Schlierenzauer hofft auf „deutsch-österreichisches Duell“, abgerufen am 5. März 2013.</ref> Die Reglementänderung im Anzugsbereich gilt als einer der weitreichendsten Eingriffe in das Flugsystem seit vielen Jahren.

Im Jänner 2013 entschied Schlierenzauer zum zweiten Mal die Vierschanzentournee für sich. Er war der erste Athlet seit Janne Ahonen 2006, dem die erfolgreiche Titelverteidigung bei diesem Wettbewerb gelang.

Beim Skiflugwettbewerb in Vikersund am 26. Januar 2013 konnte er den bisherigen Rekord Matti Nykänens von 46 Weltcup-Siegen einstellen. Beim Skiflugwettbewerb am 3. Februar 2013 in Harrachov konnte er diesen schließlich überbieten.<ref>Gregor Schlierenzauer feiert 47. Sieg in Harrachov, skispringen.com, abgerufen am 5. März 2013.</ref> Auch den zweiten Wettbewerb an diesem Tag gewann er.<ref>Gregor Schlierenzauer holt zweiten Harrachov-Sieg, skispringen.com, abgerufen am 5. März 2013.</ref>

Im finnischen Kuopio reichte Schlierenzauer bei noch vier ausstehenden Einzelspringen ein fünfter Platz zum vorzeitigen Gewinn des Gesamtweltcups.<ref>Schlierenzauer zum zweiten Mal Weltcupsieger bei derstandard.at, 12. März 2013 (abgerufen am 13. März 2013).</ref>

Bei den Nordischen Skiweltmeisterschaften 2013 in Val di Fiemme gewann er Gold mit der Mannschaft und Silber im Einzel von der Normalschanze sowie mit dem Mixed-Team. Mit seinem insgesamt 50. Weltcupsieg sicherte er sich am 22. März 2013 im Skifliegen in Planica zum dritten Mal die kleine Kristallkugel im Skiflugweltcup.<ref>Schlierenzauer sichert sich 50. Weltcupsieg und Double auf skispringen.com, abgerufen am 22. März 2013.</ref>

Abbruch der Dominanz und letzte Jahre an der Weltspitze

Im folgenden Winter 2013/14 verweigerte Schlierenzauer, gemeinsam mit Anders Bardal, das Springen beim stürmischen Saisonauftakt in Klingenthal.<ref>Wellinger Zweiter beim Skandalspringen. In: FAZ.net. 24. November 2013, abgerufen am 10. März 2024.</ref> Er gewann jedoch seine beiden ersten Einsätze im Weltcup in diesem Winter, mit Siegen in Kuusamo und Lillehammer. Danach brach seine Dominanz im Weltcup jedoch ab und er schaffte keinen Sieg mehr in dieser Saison.

Die Olympischen Spiele 2014 in Sotschi verliefen enttäuschend für Schlierenzauer. So gab er bereits zu Saisonbeginn bekannt, dass er Olympia in dieser Saison alles unterordne und Olympia-Einzel-Gold das Ziel ist.<ref>Vor der Vierschanzentournee. In: spox.com. 18. Dezember 2013, abgerufen am 10. März 2024.</ref> Doch belegte er nur Rang 11 auf der Normalschanze und Rang 7 auf der Großschanze. Danach kam es zu großen Spannungen zwischen Schlierenzauer und Teamchef Alexander Pointner.<ref>Carsten Eberts, Krasnaja Poljana: Skispringer aus Österreich: Ärger in der Luft. In: sueddeutsche.de. 16. Februar 2014, abgerufen am 10. März 2024.</ref> Mit dem Team reichte es für eine Silbermedaille.

Die Saison 2014/15 verlief für Schlierenzauer ebenfalls schwierig. Nach einem enttäuschenden Saisonauftakt gewann er jedoch am 6. Dezember 2014 das erste Springen in Lillehammer<ref>Gregor Schlierenzauer feiert 53. Weltcup-Sieg. In: krone.at, 6. Dezember 2014</ref> und feierte damit seinen 53. und letzten Weltcupsieg. Damit hält er bei den Männern den Rekord an Weltcupsiegen in Einzelspringen.

Eine Woche später feierte er in Nischni Tagil, mit einem zweiten Platz, seinen 88. und letzten Podestplatz im Weltcup. Im weiteren Verlauf der Saison kämpfte Schlierenzauer mit seiner Form und es gelang ihm kein weiterer Podestplatz im Weltcup mehr. Bei den Nordischen Skiweltmeisterschaften 2015 in Falun wurde er jedoch sowohl zweiter von der Großschanze als auch mit dem österreichischen Team.

Erfolglose Jahre

In der Weltcup-Saison 2015/16 legte er nach einem 17. Platz im Auftaktspringen in Klingenthal eine Pause zum Trainieren ein und ließ sich medizinisch untersuchen.<ref>Schlierenzauer sagt Weltcup ab Sport1.de, 24. November 2015, abgerufen am 4. Jänner 2016.</ref><ref>„Er ist erschöpft“ sport.ORF.at, 20. Dezember 2015, abgerufen am 4. Jänner 2016.</ref> Bei der Vierschanzentournee startete er wieder, wurde aber nach schwachen Ergebnissen vor dem letzten Springen aus der Konkurrenz genommen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Schlierenzauer-Aus bei Vierschanzentournee: „Sie nehmen mir damit eine Last von den Schultern“ (Memento vom 4. Januar 2016 im Internet Archive) Spiegel Online, 4. Jänner 2016, abgerufen am 4. Jänner 2016.</ref> Wenige Tage danach gab er die Entscheidung bekannt, nicht an der Skiflug-Weltmeisterschaft am Kulm teilzunehmen und sich für eine unbestimmte Zeit eine Auszeit vom Weltcup zu nehmen.<ref>„Leidenschaft gekillt“ sport.orf.at, 7. Januar 2016.</ref> Im März 2016 verletzte sich Schlierenzauer beim alpinen Skifahren in Kanada und zog sich dabei einen Kreuzbandriss zu, wodurch er rund acht Monate ausfiel.<ref>Kreuzbandriss: Schlierenzauer fällt acht Monate aus. derstandard.at, 22. März 2016, abgerufen am 22. März 2016.</ref>

Mitte Dezember 2016 kündigte Schlierenzauer sein Comeback für Mitte Jänner 2017 im Rahmen der Wettkämpfe in Wisła an.<ref>Gregor Schlierenzauer: Comeback-Termin steht fest, auf skispringen.com, vom 16. Dezember 2016. Abgerufen am 6. Jänner 2017.</ref> Dabei konnte er sich am ersten Wettkampftag am 14. Jänner mit Rang 31 nach dem ersten Sprunglauf um 1,6 Punkte nicht für den zweiten Durchgang qualifizieren; am nächsten Tag gelang ihm der achte Rang, nachdem er nach dem ersten Durchgang auf Rang vier gelegen war. Bei den Weltmeisterschaften in Lahti gewann er mit der Mannschaft Bronze. Zu den Abschlusswettbewerben vom 24. bis 26. März in Planica wurde er von Trainer Heinz Kuttin wegen „inkonstanter Leistungen“ nicht berücksichtigt.<ref>Kraft hat viel vor, Schlierenzauer fehlt. Kleine Zeitung Kärnten vom 22. März 2017, S. 48.</ref>

Bei den Olympischen Spielen 2018 in Pyeongchang gehörte er zum fünfköpfigen Aufgebot der Österreicher. Während der Trainingsdurchgänge musste er gegen seine Teamkollegen um einen Start im Wettbewerb springen. So nahm er an zwei von drei Wettkämpfen teil. Im Einzelwettbewerb auf der Normalschanze belegte er den 22. Platz und im Mannschaftsspringen auf der Großschanze wurde er zusammen mit Stefan Kraft, Manuel Fettner und Michael Hayböck Vierter. Am 22. März 2018 flog er in Planica auf 253,5 Meter und egalisierte damit die Weltrekordweite seines Teamkollegen Stefan Kraft. Da er jedoch bei der Landung in den Schnee greifen musste, gilt der Rekord nicht als offiziell. Nachdem er den Gesamtweltcup als 35. beendet hatte, gehörte er allerdings bei der darauffolgenden Kadereinteilung nicht mehr zum Nationalkader des ÖSV.<ref>Damen-Trainer Felder soll neuer Skisprung-Herrencoach werden. Abgerufen am 17. April 2018.</ref>

In der Saison 2018/19 legte er von Dezember bis Februar eine zehnwöchige Pause ein und stieg in Lahti wieder in den Weltcup ein, wo er in der Qualifikation Elfter wurde. Auch deswegen erhielt er vom Trainer einen Startplatz für das Mannschaftsspringen, das er am 9. Februar 2019 gemeinsam mit Philipp Aschenwald, Michael Hayböck und Stefan Kraft vor Deutschland und Japan gewann.

Im Mai 2019 wurde bekannt, dass Schlierenzauer künftig wieder mit Werner Schuster zusammenarbeiten wird.<ref>Dominik Formela: Schlierenzauer o współpracy z Schusterem: To życiowa szansa. In: skijumping.pl. 9. Mai 2019, abgerufen am 10. Mai 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Beim Grand Prix in Hinterzarten erreichte Schlierenzauer zum ersten Mal seit knapp vier Jahren das Podest bei einem Einzelwettkampf. In der Weltcupsaison 2019/20 erzielte er vier Top-Ten-Platzierungen, mit Rang vier in Nischni Tagil als bestes Einzelergebnis. Im Gesamtweltcup erreichte er mit Rang 20 seine beste Platzierung seit der Saison 2014/15.

2020/21 erkrankte er Ende November nach den Bewerben in Wisla an COVID-19, als sich ein Cluster im ÖSV-Team bildete.<ref>Corona-Cluster und Masken-Ärger: Der ÖSV zieht Konsequenzen. 29. November 2020, abgerufen am 23. Februar 2021.</ref> Schlierenzauer musste die durchwachsene Saison frühzeitig Ende Februar 2021 beenden, nachdem er sich bei einem Continentalcup in Brotterode einen Kreuzbandriss zuzog.<ref>Kreuzband! Saisonende für Gregor Schlierenzauer. Abgerufen am 23. Februar 2021.</ref>

Einer Pressemitteilung vom 11. Mai 2021 zufolge verlor er aufgrund anhaltend schwacher Leistungen seinen Platz im ÖSV-Kader für die Saison 2021/22.<ref>Schlierenzauer nicht mehr im ÖSV-Kader. Abgerufen am 12. Mai 2021.</ref>

Am 21. September 2021 gab er auf seiner Website das Ende seiner sportlichen Laufbahn bekannt.<ref>Schlierenzauer zieht Schlussstrich. ORF, abgerufen am 21. September 2021.</ref>

Privates

Gregor Schlierenzauer lebt in Fulpmes und startete für den SV Innsbruck-Bergisel. Sein Manager – und Onkel mütterlicherseits – Markus Prock ist mehrfacher Rodelweltmeister und dreifacher Medaillengewinner bei Olympischen Winterspielen. Schlierenzauer ist von Geburt an auf dem linken Ohr taub. 2007 wurde er mit dem Goldenen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich ausgezeichnet.

Erfolge

Olympische Winterspiele

Olympische Winterspiele 2010 in Vancouver

  • Bronze im Einzelspringen (Normalschanze)
  • Bronze im Einzelspringen (Großschanze)
  • Gold im Mannschaftswettbewerb (Großschanze)

Olympische Winterspiele 2014 in Sotschi

  • Silber im Mannschaftswettbewerb (Großschanze)

Nordische Skiweltmeisterschaften

  • 2007 in Sapporo: Gold im Mannschaftswettbewerb (Großschanze)
  • 2009 in Liberec: Silber im Einzelspringen (Normalschanze), Gold im Mannschaftswettbewerb (Großschanze)
  • 2011 in Oslo: Gold im Einzelspringen (Großschanze), 2 × Gold im Mannschaftswettbewerb (Groß- u. Normalschanze)
  • 2013 in Val di Fiemme: Silber im Einzelspringen (Normalschanze), Gold im Mannschaftswettbewerb (Großschanze), Silber im Mixed-Team (Normalschanze)
  • 2015 in Falun: Silber im Einzelspringen (Großschanze), Silber im Mannschaftswettbewerb (Großschanze)
  • 2017 in Lahti: Bronze im Mannschaftswettbewerb (Großschanze)

Skiflug-Weltmeisterschaften

Weltcupsiege im Einzel

Nr. Datum Ort Typ
01. 3. Dezember 2006 NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Lillehammer Großschanze
02. 16. Dezember 2006 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Engelberg Großschanze
03. 30. Dezember 2006 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Oberstdorf Großschanze
04. 7. Jänner 2007 OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Bischofshofen Großschanze
05. 7. Februar 2007 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Klingenthal Großschanze
06. 1. Jänner 2008 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Garmisch-Partenkirchen Großschanze
07. 25. Jänner 2008 PolenDatei:Flag of Poland.svg Zakopane Großschanze
08. 7. März 2008 NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Lillehammer Großschanze
09. 9. März 2008 NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Oslo Großschanze
10. 14. März 2008 SlowenienDatei:Flag of Slovenia.svg Planica Flugschanze
11. 16. März 2008 SlowenienDatei:Flag of Slovenia.svg Planica Flugschanze
12. 6. Dezember 2008 NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Trondheim Großschanze
13. 21. Dezember 2008 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Engelberg Großschanze
14. 10. Jänner 2009 OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Bad Mitterndorf/Tauplitz Flugschanze
15. 11. Jänner 2009 OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Bad Mitterndorf/Tauplitz Flugschanze
16. 17. Jänner 2009 PolenDatei:Flag of Poland.svg Zakopane Großschanze
17. 24. Jänner 2009 KanadaDatei:Flag of Canada (Pantone).svg Whistler Großschanze
18. 25. Jänner 2009 KanadaDatei:Flag of Canada (Pantone).svg Whistler Großschanze
19. 31. Jänner 2009 JapanDatei:Flag of Japan.svg Sapporo Großschanze
20. 8. Februar 2009 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Willingen Großschanze
21. 11. Februar 2009 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Klingenthal Großschanze
22. 8. März 2009 FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Lahti Normalschanze
23. 15. März 2009 NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Vikersund Flugschanze
24. 20. März 2009 SlowenienDatei:Flag of Slovenia.svg Planica Flugschanze
25. 5. Dezember 2009 NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Lillehammer Großschanze
26. 19. Dezember 2009 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Engelberg Großschanze
27. 1. Jänner 2010 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Garmisch-Partenkirchen Großschanze
28. 3. Jänner 2010 OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Innsbruck Großschanze
29. 10. Jänner 2010 OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Bad Mitterndorf/Tauplitz Flugschanze
30. 22. Jänner 2010 PolenDatei:Flag of Poland.svg Zakopane Großschanze
31. 23. Jänner 2010 PolenDatei:Flag of Poland.svg Zakopane Großschanze
32. 6. Februar 2010 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Willingen Großschanze
33. 12. Februar 2011 NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Vikersund Flugschanze *
34. 13. Februar 2011 NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Vikersund Flugschanze
35. 18. März 2011 SlowenienDatei:Flag of Slovenia.svg Planica Flugschanze
36. 9. Dezember 2011 TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Harrachov Großschanze
37. 30. Dezember 2011 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Oberstdorf Großschanze
38. 1. Jänner 2012 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Garmisch-Partenkirchen Großschanze
39. 21. Jänner 2012 PolenDatei:Flag of Poland.svg Zakopane Großschanze
40. 4. Februar 2012 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Val di Fiemme Großschanze
41. 25. November 2012 NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Lillehammer Großschanze
42. 8. Dezember 2012 RusslandDatei:Flag of Russia.svg Sotschi Normalschanze
43. 16. Dezember 2012 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Engelberg Großschanze
44. 4. Jänner 2013 OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Innsbruck Großschanze
45. 6. Jänner 2013 OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Bischofshofen Großschanze
46. 26. Jänner 2013 NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Vikersund Flugschanze
47. 3. Februar 2013 TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Harrachov Flugschanze
48. 3. Februar 2013 TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Harrachov Flugschanze
49. 17. März 2013 NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Oslo Großschanze **
50. 22. März 2013 SlowenienDatei:Flag of Slovenia.svg Planica Flugschanze
51. 29. November 2013 FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Kuusamo Großschanze
52. 7. Dezember 2013 NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Lillehammer Normalschanze
53. 6. Dezember 2014 NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Lillehammer Großschanze

* ex aequo mit Johan Remen Evensen

** ex aequo mit Piotr Żyła

Weltcupsiege im Team

Nr. Datum Ort Typ
01. 11. Februar 2007 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Willingen Großschanze
02. 10. März 2007 FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Lahti Großschanze
03. 7. März 2009 FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Lahti Großschanze
04. 14. März 2009 NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Lillehammer Flugschanze
05. 27. November 2009 FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Kuusamo Großschanze
06. 30. Jänner 2010 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Oberstdorf Flugschanze
07. 27. November 2010 FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Kuusamo Großschanze
08. 29. Jänner 2011 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Willingen Großschanze
09. 6. Februar 2011 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Oberstdorf Flugschanze
10. 12. März 2011 FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Lahti Großschanze
11. 19. März 2011 SlowenienDatei:Flag of Slovenia.svg Planica Flugschanze
12. 27. November 2011 FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Kuusamo Großschanze
13. 3. März 2012 FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Lahti Normalschanze
14. 17. März 2012 SlowenienDatei:Flag of Slovenia.svg Planica Flugschanze
15. 1. März 2014 FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Lahti Großschanze
16. 22. März 2014 SlowenienDatei:Flag of Slovenia.svg Planica Großschanze
17. 9. Februar 2019 FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Lahti Großschanze

Grand-Prix-Siege im Einzel

Nr. Datum Ort Typ
01. 16. August 2006 FrankreichDatei:Flag of France.svg Courchevel Großschanze
02. 16. August 2007 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Pragelato Großschanze
03. 6. Oktober 2007 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Klingenthal Großschanze
04. 5. August 2008 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Pragelato Großschanze
05. 30. August 2008 PolenDatei:Flag of Poland.svg Zakopane Großschanze
06. 30. August 2008 FrankreichDatei:Flag of France.svg Courchevel Großschanze
07. 3. Oktober 2008 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Klingenthal Großschanze
08. 4. Oktober 2008 TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Liberec Großschanze
09. 22. August 2009 PolenDatei:Flag of Poland.svg Zakopane Großschanze
10. 3. Oktober 2009 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Klingenthal Großschanze
11. 1. Oktober 2011 OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Hinzenbach Normalschanze
12. 9. August 2014 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Einsiedeln Großschanze
13. 27. September 2015 OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Hinzenbach Normalschanze

Grand-Prix-Siege im Team

Nr. Datum Ort Typ
1. 5. August 2006 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Hinterzarten Normalschanze
2. 11. August 2007 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Hinterzarten Normalschanze
3. 26. Juli 2008 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Hinterzarten Normalschanze
4. 22. Juli 2011 PolenDatei:Flag of Poland.svg Zakopane Großschanze
5. 18. August 2012 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Hinterzarten Normalschanze
Mixed-Team

Continental-Cup-Siege im Einzel

Nr. Datum Ort Typ
1. 23. Juli 2006 OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Villach Normalschanze

Weitere Erfolge

  • 11-facher Österreichischer Meister (2007 Normal- & Großschanze, 2008 Großschanze, 2009 Normal- & Großschanze, 2010 Normal- & Großschanze, 2011 Normalschanze & Team, 2012 Großschanze, 2020 Normalschanze)
  • 3 Alpencup-Siege im Einzel
  • 2-mal Juniorenweltmeister auf der Normalschanze 2006 (Einzel und Team)

Statistik

Weltcup-Platzierungen

Saison Platz Punkte
2005/06 73. 0007
2006/07 04. 0956
2007/08 02. 1561
2008/09 01. 2083
2009/10 02. 1368
2010/11 09. 0761
2011/12 02. 1267
2012/13 01. 1620
2013/14 06. 0943
2014/15 10. 0739
2015/16 43. 0053
2016/17 34. 0094
2017/18 35. 0077
2018/19 48. 0023
2019/20 20. 0356
2020/21 65. 0008

Vierschanzentournee-Platzierungen

Saison Platz Punkte
2006/07 02. 0944,6
2007/08 12. 0902,3
2008/09 03. 1077,1
2009/10 04. 1011,1
2010/11 36. 0452,1
2011/12 01. 0933,8
2012/13 01. 1100,2
2013/14 08. 0932,0
2014/15 07. 1050,2
2015/16 33. 0439,4
2017/18 26. 0702,2
2019/20 28. 0737,3
2020/21 60. 0114,0

Skiflug-Weltcup-Platzierungen

Saison Platz Punkte
2008/09 01. 477
2009/10 02. 181
2010/11 01. 475
2011/12 08. 168
2012/13 01. 544
2013/14 03. 140
2014/15 18. 58
2016/17 34. 15
2017/18 46. 4

Grand-Prix-Platzierungen

Saison Platz Punkte
2006 05. 330
2007 03. 417
2008 01. 694
2009 05. 280
2010 16. 124
2011 04. 400
2012 41. 053
2013 64. 022
2014 04. 244
2015 31. 100
2017 25. 091
2018 29. 066
2019 12. 147

Ungültiger Weltrekord

# Schanze Ort Land Weite aufgestellt am Rekord bis
Berührung Letalnica bratov Gorišek (HS240) Planica SlowenienDatei:Flag of Slovenia.svg Slowenien 253,5 m 22. März 2018   Ungültig  
  • Ungültige Weltrekorddistanz mit Berührung. Bis heute der längste Sprung auf dieser Schanze aller Zeiten.
  • Schanzenrekorde

    Schanze Ort Land Weite aufgestellt am Rekord bis
    Lysgårdsbakken (HS138) Lillehammer NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Norwegen 139,0 m 1. Dezember 2006   1. Dezember 2006  
    Lysgårdsbakken (HS138) Lillehammer NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Norwegen 140,0 m 1. Dezember 2006   2. Dezember 2006  
    Lysgårdsbakken (HS138) Lillehammer NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Norwegen 141,0 m 2. Dezember 2006   3. Dezember 2006  
    Vogtland Arena (HS140) Klingenthal DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland 142,5 m 7. Februar 2007   2. Februar 2011  
    Rukatunturi-Schanze (HS142) Kuusamo FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Finnland 147,0 m 1. Dezember 2007   25. November 2017  
    Große Olympiaschanze (HS125) Garmisch-Partenkirchen DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland 141,0 m 1. Jänner 2008   1. Februar 2010  
    Schanzen Einsiedeln (HS117) Einsiedeln SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Schweiz 121,0 m 1. August 2008   aktuell  
    Granåsen skisenter (HS131) Trondheim NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Norwegen 139,0 m 5. Dezember 2008   6. Dezember 2008  
    Granåsen (HS131) Trondheim NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Norwegen 140,0 m 6. Dezember 2008   8. März 2012  
    Lysgårdsbakken (HS138) Lillehammer NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Norwegen 143,0 m 7. März 2008   6. Dezember 2009  
    Kulm (HS200) Bad Mitterndorf/Tauplitz OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Österreich 215,5 m 10. Jänner 2009   9. Jänner 2015  
    Whistler Olympic Park (HS140) Whistler KanadaDatei:Flag of Canada (Pantone).svg Kanada 143,5 m 23. Jänner 2009   25. Jänner 2009  
    Whistler Olympic Park (HS140) Whistler KanadaDatei:Flag of Canada (Pantone).svg Kanada 149,0 m 25. Jänner 2009   aktuell  
    Brunnentalschanze (HS115) Stams OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Österreich 118,0 m 17. Oktober 2009   aktuell  
    Wielka Krokiew (HS134) Zakopane PolenDatei:Flag of Poland.svg Polen 140,0 m 23. Jänner 2010   23. Jänner 2010  
    Vogtland Arena (HS140) Klingenthal DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland 143,5 m 1. Februar 2011   1. Februar 2011  
    Midtstubakken (HS106) Oslo NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Norwegen 108,5 m 25. Februar 2011   26. Februar 2011  
    Midtstubakken (HS106) Oslo NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Norwegen 110,0 m 26. Februar 2011   aktuell  
    Trambulina Valea Cărbunării (HS97) Râșnov RumänienDatei:Flag of Romania.svg Rumänien 103,0 m 22. Februar 2020   aktuell  

    Rekorde

    Aktuelle Rekorde

    Gregor Schlierenzauer stellte im Laufe seiner aktiven Karriere zahlreiche Rekorde auf. Am 26. Januar 2013 wurde er mit seinem 46. Weltcupsieg, gemeinsam mit Matti Nykänen, Rekord-Weltcupsieger. Am 3. Februar 2013 erzielte er seinen 47. Weltcupsieg und ist seitdem alleiniger Rekord-Weltcupsieger. Insgesamt erzielte Schlierenzauer 53. Weltcupsiege.

    Ebenso konnte Schlierenzauer die meisten Teamsiege im Weltcup erringen, insgesamt kommt er mit Österreich auf 17 Siege. Einzel- und Teamsiege zusammengerechnet, erzielte er 70 Weltcupsiege, ein weiterer Rekord.

    Weitere Rekorde sind seine insgesamt 14 Weltcupsiege im Skifliegen und seine 36 Weltcupsiege auf Großschanzen. Mit 18 Jahren ist er außerdem der jüngste Skiflug-Weltmeister.

    Er teilt sich den Rekord für die meisten Skiflug-Kristallkugeln (drei) mit Peter Prevc und Stefan Kraft.

    Zusammen mit Janne Ahonen, Matti Hautamäki, Thomas Morgenstern, Ryōyū Kobayashi und Domen Prevc hält er mit sechs Siegen in Folge die längste Siegesserie im Weltcup.

    In der Saison 2012/13 erzielte er 544 Punkte in der Skiflugwertung, ein bis heute gültiger Rekord.

    Zusammen mit Johan Remen Evensen erreichte Schlierenzauer die höchste Punktzahl in einem einzelnen Skisprung-Wettbewerb (mit maximal zwei Durchgängen), als beide 2011 beim ersten Skiflug-Wettbewerb in Vikersund 498,6 Punkte erreichten.

    Er ist, neben Stefan Kraft, der einzige Skispringer, der bei sechs aufeinanderfolgenden Nordischen Skiweltmeisterschaften (2007–2017) mindestens eine Medaille gewinnen konnte.

    Ehemalige Rekorde

    Von 2009 bis 2016 hielt Schlierenzauer den Rekord für die meisten Weltcup-Siege (13), die meisten Podestplätze (20) und die meisten Punkte (2083) in einer Saison.

    Bis 2023 waren auch seine 19 Podestplätze bei Skiflug-Wettbewerben und 36 Podestplätze bei Mannschaftswettbewerben ein Rekord.

    Von 2015 bis 2022 teilte er sich mit Adam Małysz den Rekord für die meisten Siege (13) beim Sommer-Grand-Prix.

    Im Jahr 2008 stellte Schlierenzauer mit 232,5 Metern einen neuen österreichischen Skiflug-Landesrekord auf, den er kurz darauf auf 233,5 Meter verbessern konnte. 2011 stellte er mit 243,5 Metern einen weiteren neuen Landesrekord auf.

    Auszeichnungen

    Datei:Gregor Schlierenzauer Nacht des Sports 2008.jpg
    Gregor Schlierenzauer bei der Ehrung der Sportler des Jahres 2008

    Platzierungen bei der Wahl zu Österreichs Sportler des Jahres

    Weblinks

    Commons: Gregor Schlierenzauer – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

    Einzelnachweise

    <references />

    <templatestyles src="BoxenVerschmelzen/styles.css" />

    Vorlage:Klappleiste/Anfang

    Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang

    Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang 1972: Walter Steiner | 1973: Hans-Georg Aschenbach | 1975: Karel Kodejška | 1977: Walter Steiner | 1979: Armin Kogler | 1981: Jari Puikkonen | 1983: Klaus Ostwald | 1985: Matti Nykänen | 1986: Andreas Felder | 1988: Ole Gunnar Fidjestøl | 1990: Dieter Thoma | 1992: Noriaki Kasai | 1994: Jaroslav Sakala | 1996: Andreas Goldberger | 1998: Kazuyoshi Funaki | 2000: Sven Hannawald | 2002: Sven Hannawald | 2004: Roar Ljøkelsøy | 2006: Roar Ljøkelsøy | 2008: Gregor Schlierenzauer | 2010: Simon Ammann | 2012: Robert Kranjec | 2014: Severin Freund | 2016: Peter Prevc | 2018: Daniel-André Tande | 2020: Karl Geiger | 2022: Marius Lindvik | 2024: Stefan Kraft | 2026: Domen Prevc Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang 2004: Ljøkelsøy, Pettersen, Romøren, Ingebrigtsen | 2006: Romøren, Bystøl, Ingebrigtsen, Ljøkelsøy | 2008: Koch, Morgenstern, Kofler, Schlierenzauer | 2010: Loitzl, Morgenstern, Koch, Schlierenzauer | 2012: Morgenstern, Kofler, Schlierenzauer, Koch | 2014: ausgefallen | 2016: Fannemel, Forfang, Tande, Gangnes | 2018: Johansson, Stjernen, Forfang, Tande | 2020: Tande, Forfang, Johansson, Granerud | 2022: D. Prevc, P. Prevc, Zajc, Lanišek | 2024: Kos, P. Prevc, D. Prevc, Zajc | 2026: Kobayashi, Naitō, Nakamura, Nikaidō Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang 1924: Jacob Tullin Thams | 1925: Wilhelm Dick | 1926: Jacob Tullin Thams | 1927: Tore Edman | 1928: Alf Andersen | 1929: Sigmund Ruud | 1930: Gunnar Andersen | 1931: Birger Ruud | 1932: Birger Ruud | 1933: Marcel Reymond | 1934: Kristian Johansson | 1935: Birger Ruud | 1936: Birger Ruud | 1937: Birger Ruud | 1938: Asbjørn Ruud | 1939: Josef Bradl | 1941: Paavo Vierto (inoffiziell) | 1948: Petter Hugsted | 1950: Hans Bjørnstad | 1952: Arnfinn Bergmann | 1954: Matti Pietikäinen | 1956: Antti Hyvärinen | 1958: Juhani Kärkinen | 1960: Helmut Recknagel | 1962: Helmut Recknagel | 1964: Toralf Engan | 1966: Bjørn Wirkola | 1968: Wladimir Beloussow | 1970: Gari Napalkow | 1972: Wojciech Fortuna | 1974: Hans-Georg Aschenbach | 1976: Karl Schnabl | 1978: Tapio Räisänen | 1980: Jouko Törmänen | 1982: Matti Nykänen | 1985: Per Bergerud | 1987: Andreas Felder | 1989: Jari Puikkonen | 1991: Franci Petek | 1993: Espen Bredesen | 1995: Tommy Ingebrigtsen | 1997: Masahiko Harada | 1999: Martin Schmitt | 2001: Martin Schmitt | 2003: Adam Małysz | 2005: Janne Ahonen | 2007: Simon Ammann | 2009: Andreas Küttel | 2011: Gregor Schlierenzauer | 2013: Kamil Stoch | 2015: Severin Freund | 2017: Stefan Kraft | 2019: Markus Eisenbichler | 2021: Stefan Kraft | 2023: Timi Zajc | 2025: Domen Prevc Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang 1978: Duschek, Danneberg, Glaß, Buse | 1982: Sætre, Bergerud, Bremseth, Hansson | 1984: Pusenius, Kokkonen, Puikkonen, Nykänen | 1985: Ylipulli, Kokkonen, Nykänen, Puikkonen | 1987: Nykänen, Nikkola, Ylipulli, Suorsa | 1989: Nikkola, Puikkonen, Nykänen, Laakkonen | 1991: Kuttin, Vettori, Horngacher, Felder | 1993: Myrbakken, Brendryen, Berg, Bredesen | 1995: Soininen, Ahonen, Laitinen, Nikkola | 1997: Nikkola, Soininen, Laitinen, Ahonen | 1999: Hannawald, Duffner, Thoma, Schmitt | 2001: Hannawald, Uhrmann, Herr, Schmitt | 2003: Ahonen, Kiuru, Lappi, Hautamäki | 2005: Loitzl, Widhölzl, Morgenstern, Höllwarth | 2007: Loitzl, Schlierenzauer, Kofler, Morgenstern | 2009: Loitzl, Koch, Morgenstern, Schlierenzauer | 2011: Schlierenzauer, Koch, Kofler, Morgenstern | 2013: Loitzl, Fettner, Morgenstern, Schlierenzauer | 2015: Bardal, Jacobsen, Fannemel, Velta | 2017: Żyła, Kubacki, Kot, Stoch | 2019: Geiger, Freitag, Leyhe, Eisenbichler | 2021: Paschke, Freund, Eisenbichler, Geiger | 2023: Kos, Jelar, Zajc, Lanišek | 2025: Kos, D. Prevc, Zajc, Lanišek Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang 2001: OsterreichÖsterreich Loitzl, Goldberger, Horngacher, Höllwarth | 2005: OsterreichÖsterreich Loitzl, Widhölzl, Morgenstern, Höllwarth | 2011: OsterreichÖsterreich Schlierenzauer, Koch, Kofler, Morgenstern Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang 1953: Josef Bradl | 1953/54: Olaf B. Bjørnstad | 1954/55: Hemmo Silvennoinen | 1955/56: Nikolai Kamenski | 1956/57: Pentti Uotinen | 1957/58: Helmut Recknagel | 1958/59: Helmut Recknagel | 1959/60: Max Bolkart | 1960/61: Helmut Recknagel | 1961/62: Eino Kirjonen | 1962/63: Toralf Engan | 1963/64: Veikko Kankkonen | 1964/65: Torgeir Brandtzæg | 1965/66: Veikko Kankkonen | 1966/67: Bjørn Wirkola | 1967/68: Bjørn Wirkola | 1968/69: Bjørn Wirkola | 1969/70: Horst Queck | 1970/71: Jiří Raška | 1971/72: Ingolf Mork | 1972/73: Rainer Schmidt | 1973/74: Hans-Georg Aschenbach | 1974/75: Willi Pürstl | 1975/76: Jochen Danneberg | 1976/77: Jochen Danneberg | 1977/78: Kari Ylianttila | 1978/79: Pentti Kokkonen | 1979/80: Hubert Neuper | 1980/81: Hubert Neuper | 1981/82: Manfred Deckert | 1982/83: Matti Nykänen | 1983/84: Jens Weißflog | 1984/85: Jens Weißflog | 1985/86: Ernst Vettori | 1986/87: Ernst Vettori | 1987/88: Matti Nykänen | 1988/89: Risto Laakkonen | 1989/90: Dieter Thoma | 1990/91: Jens Weißflog | 1991/92: Toni Nieminen | 1992/93: Andreas Goldberger | 1993/94: Espen Bredesen | 1994/95: Andreas Goldberger | 1995/96: Jens Weißflog | 1996/97: Primož Peterka | 1997/98: Kazuyoshi Funaki | 1998/99: Janne Ahonen | 1999/2000: Andreas Widhölzl | 2000/01: Adam Małysz | 2001/02: Sven Hannawald | 2002/03: Janne Ahonen | 2003/04: Sigurd Pettersen | 2004/05: Janne Ahonen | 2005/06: Janne Ahonen & Jakub Janda | 2006/07: Anders Jacobsen | 2007/08: Janne Ahonen | 2008/09: Wolfgang Loitzl | 2009/10: Andreas Kofler | 2010/11: Thomas Morgenstern | 2011/12: Gregor Schlierenzauer | 2012/13: Gregor Schlierenzauer | 2013/14: Thomas Diethart | 2014/15: Stefan Kraft | 2015/16: Peter Prevc | 2016/17: Kamil Stoch | 2017/18: Kamil Stoch | 2018/19: Ryōyū Kobayashi | 2019/20: Dawid Kubacki | 2020/21: Kamil Stoch | 2021/22: Ryōyū Kobayashi | 2022/23: Halvor Egner Granerud | 2023/24: Ryōyū Kobayashi | 2024/25: Daniel Tschofenig | 2025/26: Domen Prevc Vorlage:Klappleiste/Ende