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BMW M3

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BMW M3 (E30) Evolution II (vorne) und M3 Sport Evolution (hinten)
Datei:Black BMW M3 E46 writing - badge - logo.jpg
Logo an einem BMW M3 (E46)

Der BMW M3 ist ein Sportmodell der 3er-Reihe von BMW, das seit Anfang 1986 hergestellt wird. Es ist ein Fahrzeug, das von dem BMW-Tochterunternehmen BMW M GmbH entwickelt und anfangs (E30 und E36) auch produziert wurde. Die späteren Baureihen (E46 und E90) entstanden bei der BMW AG. Der BMW M3 ist eine besonders leistungsstarke Variante des jeweiligen 3er-Serienfahrzeugs.<ref>Manuel Dohr: BMW M3-Historie: Erfolgsgeschichte des 3er-Topmodells. 18. April 2013, abgerufen am 14. Mai 2025.</ref>

Der BMW M3 (E30) war bei seiner Markteinführung im Frühjahr 1986 nur als zweitürige Limousine lieferbar. Ab Mitte 1988 wurde der M3 auch als Cabrio angeboten.

Beim im Herbst 1992 eingeführten Nachfolgemodell auf Basis des E36 wurde die zweitürige Variante der 3er-Reihe erstmals als Coupé bezeichnet. Ferner war dieser ab 1994 auch als viertürige Limousine sowie als Cabrio erhältlich.

Die dritte Baureihe des M3 (E46) wurde von Mitte 2000 bis Sommer 2006 nur als Coupé und Cabriolet produziert.

Die vierte M3-Ausführung (E90) war erstmals seit 1999 neben Coupé und Cabriolet wieder als Limousine zu haben. Das Cabrio wies nun erstmals ein dreiteiliges Stahlklappdach anstelle eines Stoffverdecks auf.

Im Frühjahr 2014 wurde die fünfte M3-Generation präsentiert, die nur noch als Limousine hergestellt wird, da Coupé und Cabriolet unter dem eigenen Namen M4 verkauft werden.<ref>Uli Baumann: Neue BMW M3 und M4 ab 2014: Sixpack bringt Kraft und Leichtigkeit. In: auto-motor-und-sport.de. 11. Dezember 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 20. Juni 2018; abgerufen am 20. Juni 2018 (offenbar upgedatet mit Fotos von der Messe).</ref> Des Weiteren bekam der M3 erstmals einen eigenen Entwicklungscode: er wird daher nicht unter dem Kürzel F30 geführt, sondern als F80 bezeichnet. Auch die M4-Modelle erhielten eigenständige Bezeichnungen (Coupé: F82; Cabrio: F83).

Die sechste Generation wurde im September 2020 vorgestellt. Im Juni 2022 wurde mit dem M3 Touring erstmals eine Kombi-Version des M3 vorgestellt.<ref name="the-driver-Nolte">Moritz Nolte: Das ist der neue BMW M3 Touring 2022 – und das der geheime Prototyp aus dem Jahr 2000. In: the-driver.de. 23. Juni 2022, abgerufen am 23. Juni 2022.</ref>

Baureihen

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden. E30 (1986–1991)

Die erste M3-Baureihe wurde Anfang 1986 als Homologationsmodell für die Deutsche Tourenwagen-Meisterschaft vorgestellt und basierte auf der Baureihe E30.

Der BMW M3 war zunächst nur als zweitürige Limousine lieferbar, während das Cabriolet im Mai 1988 folgte. Die Basis des M3, der BMW E30, war serienmäßig als Limousine mit zwei Türen erhältlich, wobei es gegen Aufpreis auch vier Türen gab. Diese Option galt jedoch nicht für den M3.

Die Karosserieform wurde für den M3 stark verändert, um unter anderem die Verwindungssteifigkeit, den cw-Wert und die Fahrdynamik weiter zu verbessern. Die Rennsporttauglichkeit stand im Vordergrund, daher konnten Einschränkungen beim Komfort und den Produktionskosten gemacht werden.

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden. E36 (1992–1999)

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M3 E36 als Coupé in Dakargelb

Die zweite Ausführung des M3 (Baureihe E36) wurde im Sommer 1992 von der BMW Motorsport GmbH vorgestellt, die in der ersten Produktionsphase auf dem zweitürigen Coupé basierte, später um Limousine und Cabrio ergänzt wurde. Sie hatte einen Reihensechszylinder (S50B30) mit 2990 cm³ Hubraum und vier Ventilen pro Zylinder. Er verfügte über eine maximale Leistung von 210 kW (286 PS), hatte bereits vollvariables VANOS (nur Einlassnockenwelle, stufenlos mit Hochdruck). Das maximale Drehmoment betrug 320 Nm bei 3600 min−1.

Mit Überarbeitung des Motors (S50B32) leistete dieser mit 3,2 Litern Hubraum maximal 236 kW (321 PS) bei 7400 min−1, erhielt ein 6-Gang-Getriebe und war das erste BMW-Fahrzeug mit Doppel-Vanos.

Die erheblich gestiegene Motorleistung des M3 E36 gegenüber dem Vorgänger verlangte unter anderem nach einer Überarbeitung des Fahrwerks und der Bremsanlage. Mit dem M3 3.2 wurde vorne eine Compound-Bremsanlage eingeführt.

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden. E46 (2000–2006)

Datei:BMW M3 CSL (E46) resized.jpg
M3 E46, hier als CSL-Version

Der von Mitte 2000 bis Sommer 2006 gebaute M3 (E46) hat einen hochdrehenden 3,2-l-Reihensechszylinder-Motor (BMW S54), der maximal 252 kW (343 PS) bei 7900 min−1 leistet. Äußerlich unterscheidet er sich von anderen Modellen der 3er-Reihe u. a. durch die Auswölbung auf der Aluminiummotorhaube, dem sogenannten „Powerdome“, der jedoch keine technische Funktion hat.

Der Motor ist nach dem Hochdrehzahlkonzept gebaut und arbeitet drehfreudig bis zur Grenze von 8000 min−1, bietet dabei jedoch ein breites nutzbares Drehzahlband, und entwickelt bereits bei 2000 min−1 80 Prozent seines maximalen Drehmoments. Das Fahrwerk war eine Weiterentwicklung des Vorgänger-Fahrwerks vom M3 E36. Weiter kam nun die variable M-Differentialsperre zum Einsatz, die einen Sperrwert zwischen 0–100 % erlaubt, sowie eine schwimmend gelagerte Compound-Bremsanlage an Vorder- und Hinterachse.

Erstmals entstand auch eine Kombiversion des M3. Es blieb bei einer Studie, der BMW M3 Touring Concept fand nie den Weg in die Serienproduktion.<ref name="the-driver-Nolte"/>

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden. E90 – E92 – E93 (2007–2013)

Datei:2007 BMW M3 3.jpg
M3 (2007–2013), hier als Coupé E92

Der M3 der vierten Generation war in drei Karosserievarianten erhältlich. Im Herbst 2007 erschien zunächst das Coupé (E92), während im Frühjahr 2008 das Cabriolet (E93) sowie die Limousine (E90) folgten. Einige Details des Vorgängers, wie die Erhebung auf der Motorhaube, die breiteren Radkästen, die vierflutige Auspuffanlage und die Lufteinlässe auf den Kotflügeln, wurden übernommen. Die Außenspiegel ähneln denen des M3 der Baureihe E36.

Bei der Entwicklung versuchte BMW das Gewicht zu verringern. Dafür wurde das Seriendach des Coupés aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff entwickelt, die Stoßstangenträger aus mit endlosen Glasfasern verstärktem Thermoplast (sog. Organoblech aus Polyamid 6 und Glas) gefertigt und eine Aluminiummotorhaube verwendet. Das Leergewicht liegt bei 1655 kg (Coupé) und damit trotzdem fast 100 kg über dem des Vorgängers. Alle drei Varianten haben den S65-V8-Hochdrehzahl-Motor, der 309 kW (420 PS) leistet. Ab Mai 2008 gab es den BMW M3 mit dem von GETRAG entwickelten Doppelkupplungsgetriebe (Marketingbezeichnung: „M-DKG“). Dieses hat sieben Gänge, ist per Schaltwippen am Lenkrad bedienbar und bietet einen Automatikmodus.

Vergleichbare Fahrzeuge deutscher Hersteller sind der Audi RS4 und RS5, der Mercedes-Benz CLK 63 AMG sowie der C63 AMG.

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden. F80 (2014–2020)

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M3 F80

Die ab Frühjahr 2014 lieferbare fünfte Auflage des M3 gibt es nur noch als viertürige Limousine. Das technisch weitgehend identische Coupé (F82) und das Cabriolet (F83) heißen nun M4.

Angetrieben wird der M3, der auf dem BMW F30 basiert, von einem Biturbo-Reihensechszylinder mit 3,0 Liter Hubraum, der maximal 317 kW (431 PS) leistet und zwischen 1850 und 5500 min−1 ein maximales Drehmoment von 550 Nm bietet. Er beschleunigt von 0 auf 100 km/h je nach Getriebe in 4,1 bis 4,3 Sekunden. Zur Wahl stehen ein manuelles Sechsgang-Getriebe und ein 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe, letzteres ist trotz 40 Kilogramm mehr Gewicht für den schnelleren der beiden Beschleunigungswerte verantwortlich. Im Sommer 2018 wurde die Produktion für Europa in Hinblick auf die fehlende WLTP-Zulassung frühzeitig eingestellt.

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden. G80 – G81 (seit 2021)

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M3 Competition Touring (G81, seit 2022)

Die sechste Generation auf Basis des viertürigen BMW G20 beziehungsweise des zweitürigen BMW G22 als M4 präsentierte BMW im September 2020. Sie ist mit dem Reihensechszylinder S58 ausgestattet. Marktstart war im März 2021. Zum ersten Mal ist der M3 seit 2021 mit Allradantrieb und seit 2022 als Kombi (G81) erhältlich.<ref>Alexander Koch: BMW lüftet das M3 Touring-Heck. In: autozeitung.de. 15. März 2022, abgerufen am 18. April 2022.</ref>

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden. Motorsport

BMW setzte den BMW M3 lange Zeit als Basisfahrzeug für sein Motorsportengagement ein.<ref>Dieter Serowy: 25 Jahre BMW M3: Alle vier Generationen im Vergleich. In: autozeitung.de. 2. Januar 2011, abgerufen am 18. August 2025.</ref> Seit 2014 werden die zweitürigen Modelle als BMW M4 vermarktet und haben damit den von da an nur noch als viertürige Limousine erhältlichen M3 im Motorsport abgelöst.<ref name="motorlin-185872">BMW M4 DTM wurde präsentiert. In: motorline.cc. 1. März 2014, abgerufen am 18. August 2025.</ref>

Datei:Warsteiner-liveried BMW M3 E30 race car at BMW Museum, Munich.jpg
BMW M3 DTM (1987)

Der M3 der Baureihe E30 ist einer der erfolgreichsten Tourenwagen seiner Zeit und war schon im Premierenjahr 1987 konkurrenzfähig. Roberto Ravaglia wurde Tourenwagen-Weltmeister und Eric van de Poele wurde Deutscher Meister, wenngleich beide nur mit einem sehr knappen Vorsprung gewinnen konnten. Zudem wurde Winfried Vogt 1987 Europameister. Ravaglia gewann 1989 die DTM. BMW wurde ab 1987 vier Mal in Folge Markenmeister in der DTM. In der BTCC wurden Frank Sytner 1988 und Will Hoy 1991 Meister auf einem BMW M3. Beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring dem 24-Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps war der M3 jeweils vier Mal erfolgreich.

Der M3 GTR (E46) wurde ursprünglich für die American Le Mans Series gebaut und war zunächst in der Saison 2000 mit einem 3,2 Liter großen Reihensechszylinder ausgerüstet.<ref name="gatebil-46">2001 BMW M3 GTR V8 at OsloMotorshow 2016. In: gatebil.no. 8. Oktober 2016, abgerufen am 18. August 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Das werksunterstützte Einsatzteam Prototype Technology Group beendete 7 der 12 Meisterschaftsläufe auf dem Podium und siegte beim Rennen in Laguna Seca mit Hans-Joachim Stuck und Boris Said in der GT-Kategorie.<ref name="Speedsport-Mag">Speedsport Magazine Team Datenbank: Prototype Technology Group: Informationen zum Rennteam. In: speedsport-magazine.de. Abgerufen am 18. August 2025.</ref> Am Ende der Saison belegte das Team den dritten Platz hinter zwei von Porsche unterstützten Teams. 2001 wurde Schnitzer Motorsport mit überarbeiteten M3 GTR mit Vierliter-V8-Motor in die Serie entsendet,<ref>2001 BMW M3 GTR Coupe Chassis M3-GTR-006. In: conceptcarz.com. 20. Januar 2017, abgerufen am 18. August 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> um gegen den Porsche 996 GT3 RSR anzutreten.<ref>The BMW M3 GTR Bent the Rules to Beat Everyone. In: roadandtrack.com. 16. Oktober 2018, abgerufen am 18. August 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Beim Petit Le Mans, dem Saison-Finale, eskalierte die Situation jedoch. Schnitzer Motorsport hatte die letzten fünf Rennen in Folge gewonnen, und die Werksfahrer JJ Lehto und Jörg Müller lagen auf Titelkurs. Jedoch hatte es BMW bisher versäumt, die vom GT-Reglement geforderte Straßenversion des M3 mit V8-Motor zu präsentieren. Dies hätte nach Richtlinien der FIA und des ACO bereits am Anfang des Jahres geschehen müssen. So wollte Hauptkonkurrent Porsche das Straßenauto mit dem Vierlitermotor sehen. Hinter der Schnitzer-Box stand jedoch lediglich ein M3 mit V8-Motor und deutscher Zulassung.

Datei:PTG BMW.jpg
BMW M3 GT2S (2006)

Bis zum Jahresende wurden zehn Stück nachgereicht. BMW hätte bereits im Laufe der Saison 2001 25 Exemplare bauen müssen, um dem Regelwerk zu entsprechen. Die Verantwortlichen der American Le Mans Series entschieden zu Gunsten von BMW, das sich den Fahrer- und Teamtitel der GT-Klasse sicherte.<ref>2001 BMW M3 GTR. In: zoompics.com. Abgerufen am 18. August 2025.</ref><ref name="gatebil-46">2001 BMW M3 GTR V8 at OsloMotorshow 2016. In: gatebil.no. 8. Oktober 2016, abgerufen am 18. August 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Für das Jahr 2002 wurde das Regelwerk des ACO modifiziert. Alle Fahrzeugmarken mussten nun mindestens 1000 Einheiten des Straßenpendants vorweisen können. Jedoch konnten alle Kleinserienfahrzeuge, wie der M3 GTR, weiterhin an der Meisterschaft teilnehmen, sollten jedoch im Gegenzug die Air-Restrictoren der 1100 kg schweren Fahrzeuge von 30,4 mm auf 29 mm verkleinern. Ebenfalls sollte das Gewicht heraufgesetzt werden. BMW beendete daraufhin sein Engagement mit Schnitzer in der Serie.

Ab 2003 wurde der M3 GTR bei 24-Stunden-Rennen eingesetzt, in Spa-Francorchamps und vor allem für drei 24-h-Rennen auf dem Nürburgring,<ref name="gatebil-46"/> wo nach dem Getriebeschaden durch Kühlung mit Trockeneis in der Einführungsrunde im Jahr 2003 in den beiden Folgejahren jeweils ein Doppelsieg errungen wurden. Diese beiden Siegerautos sind mittlerweile nicht mehr im Einsatz. Ein Auto steht in München im BMW-Museum<ref>Mike Bartholomew: The Iconic NFS Most Wanted BMW M3 GTR Is Now A Museum Piece. In: carthrottle.com. 26. November 2024, abgerufen am 18. August 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>, das zweite stand bis zur Auflösung von Schnitzer Motorsport 2020<ref>Sven Haidinger: Schnitzer verkauft komplettes Team-Equipment: "Hoffnung stirbt zuletzt". In: motorsport-total.com. 5. Februar 2021, abgerufen am 18. August 2025.</ref> im Ausstellungsraum der Firma im bayerischen Freilassing.

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BMW M3 ALMS (2009)

Für die Saison 2006 wurden für Einsätze in der American Le Mans Series erneut ein M3 umgerüstet, nachdem der Serienorganisator IMSA eine neu entworfene Fahrzeugkategorie GT2S ankündigte. Neben dem BMW-Einsatzteam Prototype Technology Group<ref name="Speedsport-Mag"/> wollte ursprünglich auch Lexus in die Serie einsteigen, jedoch wurde das Projekt des japanischen Herstellers nie umgesetzt. Zudem war mit einem Gewinn der GT2 durch ein Fahrzeug der Unterkategorie GT2S keine Einladung zu dem 24-Stunden-Rennen von Le Mans verbunden. Die Rennauftritte verliefen indes wenig erfolgreich, lediglich Bill Auberlen und Joey Hand beendeten zwei der zehn Meisterschaftsläufe auf dem Podium der GT2-Kategorie.<ref name="Speedsport-Mag"/>

Anfang 2008 wurde der M3 ALMS vorgestellt. Das auf dem E92 basierende Coupé ist mit 1150 kg<ref>BMW M3 ALMS Racer - BMW returns to ALMS competition with the latest generation M3. In: motortrend.com. 1. Februar 2008, abgerufen am 18. August 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> rund 430 kg leichter als das Serienfahrzeug und aufgrund des Spoilerkits auch wesentlich breiter.<ref>Alina Moore: 2008 BMW M3 American Le Mans Series (ALMS). In: topspeed.com. 21. März 2008, abgerufen am 18. August 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Für diese Gewichtsreduktion war extremer Leichtbau nötig, so dass viele Teile durch Carbonteile ersetzt wurden. Der V8-Motor liefert nun 357 kW (485 PS) statt der serienmäßigen 309 kW. Die Elektronik wie auch die Aerodynamik wurden mit Hilfe der Formel-1-Erfahrung von BMW optimiert. Den ersten Einsatz hatte der neue M3 ALMS 2009 beim 12-Stunden-Rennen von Sebring. Bis dahin absolvierten Jörg Müller, Augusto Farfus und Andy Priaulx ein straffes Testprogramm, um die Entwicklung voranzutreiben. Zum Einsatz in der ALMS-Saison 2009 kam der M3 ALMS bei dem US-Team Rahal Letterman Racing.

Datei:BMW E92 M3 DTM 1-2012-13-01 noBG 22.jpg
BMW M3 DTM

2010 wurde der M3 von Schnitzer Motorsport in der VLN-Serie mit den 24-Stunden-Rennen am Nürburgring und der LMS-Serie mit den 24-Stunden-Rennen von Le Mans sowie dem 24-Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps eingesetzt.<ref>Classic Racing. In: schnitzer-classic.de. 18. April 2022, abgerufen am 18. August 2025.</ref> Am Nürburgring konnte dabei der 19. Gesamtsieg, in Spa der Klassensieg bejubelt werden. In Spa führte man bis zur letzten Stunde sogar die Gesamtwertung an, bevor man nach einem Aufhängungsschaden wertvolle Zeit verlor.

Zur Saison 2012 stieg BMW wieder an der DTM ein. Die in dieser Rennserie eingesetzten Fahrzeuge ähneln im äußeren Erscheinungsbild der Coupe-Version, haben aber mit dem Serienmodell sonst nichts gemeinsam. Es wird dem Reglement entsprechend von einem 4,0-Liter-V8-Motor angetrieben, der ca. 480 PS (353 kW) leistet. Ab der Saison 2014 wurde der M3 durch den M4 DTM ersetzt.<ref name="motorlin-185872"/>

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Am 16. März 2026 wurde bekannt, dass BMW mit einem M3 Touring am 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring teilnehmen wird. Ursprünglich handelte es sich dabei um einen 2025 veröffentlichten Aprilscherz. Nach den zahlreichen positiven Reaktionen der Fans (mehr als eine Million User und über 1,6 Millionen Views in den sozialen Medien) entschied sich BMW, das Fahrzeug zu bauen und als „BMW M3 Touring 24H“ am Rennen teilnehmen zu lassen.<ref>Heiko Stritzke: Aprilscherz wird Realität: BMW M3 Touring bei 24h Nürburgring 2026! In: Motorsport-total.com. sport media group GmbH, 16. März 2026, abgerufen am 17. März 2026.</ref>

Literatur

  • Jeremy Walton: BMW 3er-Reihe. Heel Verlag, Königswinter 1993, ISBN 3-89365-341-4.
  • BMW Dimensionen: BMW 3er Reihe. Konzepte, Technik, Design, Hans-Hermann Braess, Heel, ISBN 3-932169-34-4
  • Peter GH Sebald: 17.970 Emotionen, Starnberg/Bielefeld 2005 (nur M3-E30S)
  • Wilbert/Holz: BMW M3 – Szenen einer Karriere (nur M3-E30S)
  • Walter Matthias Wilbert, Friedbert Holz: F=m·a : wenn Isaac Newton einen Sportwagen gebaut hätte ; der BMW M3 CSL . Gloor Verlag, München 2004, ISBN 3-938037-01-6. (nur M3 CSL-E46S)
  • Thomas G. Mueller: BMW ///M3 CHRONIK (nur M3-E30S), Hamburg.Blankenese 2008

Weblinks

Commons: BMW M3 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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Aktuelle Modelle:

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5er:

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6er:

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i-Modelle:

i3 (I01) • i3 (G28) • i3 (NA0) • i4 (G26) • i5 (G60) • i7 (G70) • i8 (I12, I15) • iX (I20) • iX1 (U11) • iX2 (U10) • iX3 (G08) • iX3 (NA5) • iX5 Hydrogen (G05)

Historische Modelle
(1945–1970er):

501, 502 • 503 • 507 • 528 • 541 • 570 • 600 • 700, 700 RS • 1500, 1600, 1800, 2000, 2000 CS • 1600 GT • 1502, 1602, 1802, 2002 (E10), 2002 turbo (E20) • 2500, 2800, 2,8, 3,0, 3,3 (E3) • 2800 CS, 2.5 CS, 2.8 CS, 3.0 CS, 3.0 CSi, 3.0 CSL (E9) • 3200 CS • Isetta

Historische Modelle
(bis 1945):

3/15 PS • 3/20 PS • 303 • 309 • 315 • 315/1 • 319, 319/1 • 320 • 321 • 325 • 326 • 327 • 328 • 329 • 332 • 335 • 337 • F 76, F 79

Konzeptautos:

Liste • K1 • K4 • 328 Hommage • 531/331 • 505 • 3200 Michelotti Vignale • Turbo X1 (E25) • Nazca C2 • E1 • H2R • Concept 7 Series ActiveHybrid • Concept CS • Concept X1 • Concept X6 ActiveHybrid • Concept ActiveE • Vision Efficient Dynamics (i8) • GINA Light Vision • M1 Hommage • Megacity Vehicle (i3) • Vision ConnectedDrive • ActiveE

Motorsport:

M3 GTR • F1.06 • F1.07 • F1.08 • F1.09 • M3 DTM • M3 GT2 • Z4 GT3 • M3 GT4 • 320 TC • M4 DTM • M235i Racing • M6 GT3 • M6 GTLM • M4 GT4 • M240i Racing • M8 GTE

Modelle aus Südafrika:

1800 GL, 1800 SA, 2000 GL, 2000 SA • 1804, 2004

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Zeitleiste der BMW-Modelle seit 1950
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0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6
Kleinstwagen Isetta
Kleinwagen Schrägheck i3 600 I01
Stufenheck/ Coupé/Cabrio 700
Kompaktklasse Schrägheck 1er E87, E81 F20, F21 F40 F70
Stufenheck F52
2er F44 F74
Coupé/Cabrio 1er (E82, E88) 2er (F22, F23)
M2 (F87)
2er (G42)
M2 (G87)
Kompaktvan F45, F46 U06
Mittelklasse Stufenheck / Kombi 3er 1502,1602,1802,2002
(„02-Serie“)
E21 E30 E36 E46 E90, E91 F30, F31, F35
F80
G20, G21
G80
Schrägheck touring 3er Compact (E36/5) 3er Compact (E46/5) F34
Coupé / Cabrio / Schrägheck 4er 1602/2002 Cabrio 3er (E21/TC1) 3er (E30/2C) 3er (E36/2, E36/2C) 3er (E46/2, E46/2C) 3er (E92, E93) 4er (F32, F33, F36)
M4 (F82, F83)
4er (G22, G23, G26)
M4 (G82, G83)
Obere Mittelklasse Stufenheck / Kombi 5er 1500,1600,1800,2000
(„Neue Klasse“)
E12 E28 E34 E39 E60, E61 F10, F11, F18 G30, G31, G38
M5 (F90)
G60, G61, G68
M5 (G90, G99)
Schrägheck 6er 5er GT (F07) 6er GT (G32)
Oberklasse Coupé / Cabrio / Stufenheck 2000 CS 6er (E24) 6er (E63, E64) 6er (F12, F13, F06)
Stufenheck 7er 501,502,2600,3200
(„Barockengel“)
2500,2800,2.8,3.0,3.3 (E3) E23 E32 E38 E65, E66, E67, E68 F01, F02, F03, F04 G11, G12 G70
Coupé / Cabrio / Stufenheck 8er 3200 CS 2800 CS, 3.0 CS (E9) E31 G14, G15, G16
M8 (F91, F92, F93)
Sportwagen Sportcoupé 1600 GT Z3 (E36/8) Z4 (E86) 3.0 CSL
Roadster Z4 Z1 Z3 (E36/7) Z4 (E85) Z4 (E89) Z4 (G29)
507 Z8 (E52)
Coupé/Cabrio i8 503 3000 V8 i8 (I12, I15)
Supersportwagen Coupé M1 (E26)
Kompakt-SUV Steilheck X1 E84 F48, F49 U11, U12
Coupé X2 F39 U10
Steilheck X3 E83 F25 G01, X3 M (F97) G45
Coupé X4 F26 G02, X4 M (F98)
SUV Steilheck X5 E53 E70 F15, X5 M (F85) G05, X5 M (F95)
Coupé X6 E71, E72 F16, X6 M (F86) G06, X6 M (F96)
Steilheck X7 G07
XM G09
iX3 G08 NA5
iX I20
  • Als BMW verkaufter umgebauter Glas
  • Zeitleiste der Glas-Serienmodelle von 1955 bis 1969
    Typ unabhängig (Hans Glas GmbH) BMW
    1950er 1960er 1970er
    5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4
    Kleinstwagen Goggomobil T
    Kleinwagen Isar („großes Goggomobil“)
    Untere Mittelklasse 1004, 1204, 1304
    Mittelklasse 1700 1800 SA, 2000 SA / 1804, 2004[1]
    Coupé Goggomobil TS
    1300 GT, 1700 GT 1600 GT[2]
    2600 V8, 3000 V8 3000 V8[3]
    Kleintransporter Goggomobil TL
    Geländewagen Euro-Jeep
    Geländewagen MBB-BMW 0,5t
  • BMW-Ära: [1]: als „BMW“ (nur für Südafrika durch Praetor Monteerders) bis Mitte 1974; [2]: als „BMW“; [3]: als „BMW-Glas“
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