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Wohnsig

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Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 17. April 2026 um 13:49 Uhr durch imported>Feuerwehrmannanwärter (Weblinks: add Link zu Digitalisat des Jahrbuchs für Numismatik).
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Wohnsig
Stadt Weismain
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(55)&title=Wohnsig 50° 4′ N, 11° 15′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(55) 50° 3′ 42″ N, 11° 14′ 34″ O
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Höhe: 455 m ü. NHN
Einwohner: 55 (1. Jan. 2018)<ref name="Einwohner">Ortsteile auf Stadtportrait Weismain

</ref>

Postleitzahl: 96260
Vorwahl: 09575
Lage von Wohnsig in Bayern

Wohnsig ist ein Dorf mit 55 Einwohnern (2018) und gehört zur Stadt Weismain im oberfränkischen Landkreis Lichtenfels im Norden des Freistaates Bayern.

Geografische Lage

Wohnsig befindet sich auf 455 m ü. NN<ref>Topografische Karte von Wohnsig, geodaten.bayern.de, abgerufen am 30. Dezember 2012</ref> auf einer Hochebene, etwa 500 Meter westlich des Bärentals. Die Hochebene gehört zu den nördlichen Ausläufern des Frankenjuras, im Naturpark Fränkische Schweiz - Frankenjura. Der Stadtkern von Weismain befindet sich etwa 2,6 Kilometer nördlich davon. Die nächsten Ortschaften sind Krassach, Krassacher Mühle, Neudorf, Wunkendorf, Wallersberg und Schammendorf.

Geschichte

Datei:Ortsplan von Wohnsig (1851).jpg
Ortsplan von Wohnsig aus dem Jahr 1851

Die unmittelbare Umgebung von Wohnsig war spätestens ab dem 13. Jahrhundert bewohnt. Darauf weist der Fund eines Münzhortes von 123 Silberpfennigen mit einem Gewicht von je 0,3 bis 0,5 Gramm und vier weiteren Münzen aus dem späten 13. Jahrhundert hin.<ref name="lm">ArchäologieMuseum Oberfranken - Zweigmuseum der Archäologischen Staatssammlung; Stadt und Landkreis Forchheim, Oberfranken, landschaftsmuseum.de, abgerufen am 30. Dezember 2012</ref>

Die erste Nennung war 1306 mit „Konrad de Wansaze“, Bürger in Weismain.<ref name="George">Dieter George: Lichtenfels; Der Altkreis. Historisches Ortsnamenbuch von Bayern. Oberfranken. Band 6: Lichtenfels. Kommission für Bayerische Landesgeschichte, München 2008, ISBN 978-3-7696-6862-9, S. 177.</ref>

Im 19. Jahrhundert errichtete die ausschließlich katholische Dorfbevölkerung eine Kapelle. Sie wurde 1977 wegen Baufälligkeit durch eine neue mit dem Patrozinium Jakobus des Älteren ersetzt.<ref name="sw"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Wohnsig (Memento des Vorlage:IconExternal vom 11. November 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/stadt-weismain.de, stadt-weismain.de, abgerufen am 30. Dezember 2012</ref> Die Kapelle in der Dorfmitte ist unter anderem mit einer Darstellung der Marienkrönung aus dem 18. Jahrhundert ausgestattet.<ref name="sw" />

Am 1. Januar 1976 wurde Wohnsig als ehemaliger Gemeindeteil von Modschiedel in die Stadt Weismain eingegliedert.<ref name="sw" />

Einwohnerentwicklung

Die Tabelle gibt die Einwohnerentwicklung von Wohnsig anhand einzelner Daten der jüngeren Zeit wieder.

Jahr Einwohner Quelle
1987 78 <ref>Wohnsig im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum</ref>
2012 64 <ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Einwohnerverteilung der Stadt Weismain am 1. Januar 2012 (Memento vom 5. Januar 2013 im Internet Archive)</ref>
2013 62 <ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Einwohnerverteilung der Stadt Weismain am 1. Januar 2013 (Memento vom 18. Mai 2013 im Internet Archive)</ref>
2015 58 <ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Einwohnerverteilung der Stadt Weismain am 1. Januar 2015 (Memento vom 23. September 2015 im Internet Archive)</ref>
2018 55 <ref name="Einwohner" />

Vereine

Literatur

  • Gerd Stumpf: Der Münzfund von Wohnsig, Stadt Weismain. In: Bayerische Numismatische Gesellschaft: Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte, JNG 44, Eigenverl. der Bayer. Numismatischen Ges., München 1994, S. 139–146

Weblinks

Commons: Wohnsig – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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Vorlage:Klappleiste/Ende

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