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Giechkröttendorf

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Giechkröttendorf
Stadt Weismain
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(73)&title=Giechkr%C3%B6ttendorf 50° 5′ N, 11° 13′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(73) 50° 5′ 0″ N, 11° 13′ 0″ O
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Höhe: 348–370 m ü. NHN
Einwohner: 73 (1. Jan. 2018)<ref name="Einwo2018">Stadt Weismain: Ortsteile. Abgerufen am 14. Juni 2023.</ref>
Postleitzahl: 96260
Vorwahl: 09575
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Giechkröttendorf ist ein Stadtteil von Weismain im oberfränkischen Landkreis Lichtenfels.

Geografische Lage

Das Dorf Giechkröttendorf befindet sich im westlichen Teil des Pfauengrundes, eines Tals zwischen dem Kordigast und dem Kröttenstein in den nördlichen Ausläufern Frankenjuras im Naturpark Fränkische Schweiz - Frankenjura. Durch das Tal fließt ein kleiner Bach, der in die Weismain mündet. Der Ortskern von Weismain liegt etwa einen Kilometer entfernt.

Geschichte

Datei:Schloss Giechkröttendorf (1672).jpg
Der Ausschnitt zeigt das Schloss Giechkröttendorf, wie es in der Karte um den Schaftrieb aus dem Jahr 1672 abgebildet ist

Im Jahr 1350 erhielt Chunrad von Giech die Besitzungen um den Kröttenstein vom Hochstift Bamberg als Lehen.<ref name="g-h"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Geschichte Giechkröttendorfes (Memento vom 5. März 2016 im Internet Archive), giechkroettendorf.de, abgerufen am 29. Dezember 2011</ref> Auf diese Zeit geht auch der heutige Dorfname zurück, der sich aus dem Namen des Adelsgeschlechtes und dem Namen des sich südwestlich des Dorfes befindlichen Kröttensteins zusammensetzt.

Das Schloss Giechkröttendorf wurde erstmals 1422 urkundlich erwähnt. Acht Jahre später wurde erstmals eine Kapelle im Ort erwähnt, die nicht mehr existiert.<ref name="g-h" /> Im Bauernkrieg wurde das Schloss 1525 teilweise zerstört und niedergebrannt.<ref name="f41">Fiedler (1990), S. 41.</ref> Der endgültige Wiederaufbau erfolgte erst 1571/76.<ref name="f41" /> Im Jahr 1607 ließ der damalige Gutsherr, Achaz von Giech zu Kröttenstein, das Schloss an das Kloster Langheim verpfänden.<ref name="f41" /> Im Jahr 1618 erwarb das Kloster das Anwesen.<ref name="f41" />

Die vermutlich älteste Zeichnung des Giechkröttendorfer Schlosses ist in einer Karte aus dem Jahr 1672 enthalten, die anlässlich eines strittigen Schaftriebs am Kordigast erstellt wurde. In alten Aufzeichnungen wurde 1689 die Schafzucht als der wichtigste Wirtschaftszweig des Dorfes genannt.<ref name="g-h" />

Am 24. Januar 1991 wurde der örtliche Kapellenbauverein gegründet, der den Bau der heutigen Kapelle veranlasste. Die Grundsteinlegung fand am 23. Mai 1992 statt, die Benediktion am 28. Mai 1994.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Geschichte der Giechkröttendorfer Kapelle und des Kapellenbauvereins (Memento vom 6. März 2016 im Internet Archive), giechkroettendorf.de, abgerufen am 29. Dezember 2011</ref>

Einwohnerentwicklung

Die Tabelle gibt die Einwohnerentwicklung von Giechkröttendorf wieder.

Jahr Einwohner Quelle
1833 105 <ref>Joseph Anton Eisenmann: Geographische beschreibung des erzbisthums Bamberg: nebst kurzer übersicht der suffragan diöcesen: Würzburg, Eichstätt und Speyer. Bamberg 1833, S. 511 (Volltext in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.)., S. 497</ref>
2011 61 <ref name="Weis. Einwohner">@1@2Vorlage:Toter Link/www.stadt-weismain.deEinwohnerverteilung der Stadt Weismain am 1. Januar 2011 (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2018. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot, stadt-weismain.de, abgerufen am 29. Dezember 2011 (offline)</ref>
2012 59 <ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Einwohnerverteilung der Stadt Weismain am 1. Januar 2012 (Memento vom 5. Januar 2013 im Internet Archive)</ref>
2013 60 <ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Einwohnerverteilung der Stadt Weismain am 1. Januar 2013 (Memento vom 18. Mai 2013 im Internet Archive)</ref>
2015 64 <ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Einwohnerverteilung der Stadt Weismain am 1. Januar 2015 (Memento vom 23. September 2015 im Internet Archive)</ref>
2018 73 <ref name="Einwo2018" />

Vereine

  • Kapellenbauverein Giechkröttendorf

Einzelnachweise

<references />

Literatur

  • Fiedler, Norbert: Weismain – Ansichten Einsichten. H.O. Schulze, Lichtenfels, 1990

Weblinks

Commons: Giechkröttendorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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