Weiden (Weismain)
Weiden Stadt Weismain
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(154)&title=Weiden 50° 2′ N, 11° 14′ O
{{#coordinates:50,029166666667|11,2325|primary
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dim=10000 | globe= | name=Weiden | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
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| Höhe: | 474 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 154 (1. Jan. 2018)<ref name="Einwohner">Stadtteile Weismain. In: Stadt Weismain. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 6. Oktober 2021; abgerufen am 7. Oktober 2021. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> | |||||
| Eingemeindung: | 1. Januar 1977 | |||||
| Postleitzahl: | 96260 | |||||
| Vorwahl: | 09504 | |||||
| Das Bild bitte nur als Dateipfad angeben! | ||||||
Weiden ist ein Ortsteil der Stadt Weismain im oberfränkischen Landkreis Lichtenfels im Norden des Freistaates Bayern mit etwa 150 Einwohnern.
Geografische Lage
Das Kirchdorf Weiden befindet sich auf 474 m ü. NHN<ref>Weiden im Bayernviewer. In: geoportal.bayern.de. Abgerufen am 7. Februar 2022.</ref> auf einer Hochebene, etwa 2,2 Kilometer östlich des Kleinziegenfelder Tals. Die Hochebene gehört zu den nördlichen Ausläufern des Frankenjuras im Naturpark Fränkische Schweiz – Frankenjura. Der Stadtkern von Weismain befindet sich etwa 6,2 Kilometer nördlich. Die nächsten Ortschaften sind Wunkendorf, Modschiedel, Fesselsdorf, Kleinziegenfeld, Großziegenfeld, Arnstein und Wallersberg.
Geschichte
Wann Weiden gegründet wurde, ist nicht bekannt. Die ältesten Teile der Wehrkirche Sankt Andreas stammen aus dem 12. Jahrhundert, so dass davon ausgegangen werden kann, dass das Dorf um die Jahrtausendwende gegründet wurde.<ref name="ot">LUT: Jüngst eine neue Turmzier installiert In: Obermaintagblatt. Nr. 197, 155. Jahrgang, Obermaintagblatt Verlag, Lichtenfels, 26. August 2011, S. 27.</ref>
Die erste Nennung war 1122 mit Heinrich de „Widene“. Im Jahr 1382 veranlasste der Bamberger Bischof Lamprecht von Brunn die Umpfarrung der Weidener Kapelle von Altenkunstadt nach Modschiedel.<ref name="George">Dieter George: Lichtenfels; Der Altkreis. Historisches Ortsnamenbuch von Bayern. Oberfranken. Band 6: Lichtenfels. Kommission für Bayerische Landesgeschichte, München 2008, ISBN 978-3-7696-6862-9, S. 164.</ref>
Im Mittelalter wurde das Dorf wie die ganze Umgebung mehrmals angegriffen und teilweise zerstört, so beispielsweise in den Hussitenkriegen, den Reformationskriegen und dem Bauernkrieg im Jahr 1525, ferner im Markgrafenkrieg in den 1550er Jahren und im Dreißigjährigen Krieg,<ref name="ot" /> in dem die spätmittelalterliche Kirche St. Andreas völlig zerstört und erst 1654 auf den erhaltenen romanischen Fundamenten und Mauerresten wieder aufgebaut wurde.<ref name="dechant2010-45">Dechant (2010), S. 45</ref>
Am 1. Januar 1977 wurde die seit 1853 selbständige Gemeinde in die Stadt Weismain eingegliedert.<ref>Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 695.</ref>
Die Kirche wurde zwischen 1981 und 1984 restauriert.<ref name="ot" /> Das danebenstehende Leichenhaus wurde 2008 von der Dorfgemeinschaft in Eigenregie renoviert.<ref name="ot" /> Im Jahre 2011 fand eine umfassende Sanierung der Kirche statt.<ref name="ot" />
Einwohnerentwicklung
Die Tabelle gibt die Einwohnerentwicklung seit 1875 von Weiden wieder.
| Jahr | Einwohner | Quelle |
|---|---|---|
| 1871 | 235 | <ref name="VZ1875"/> |
| 1900 | 234 | <ref name="VZ1900"/> |
| 1925 | 250 | <ref name="VZ1925"/> |
| 1950 | 281 | <ref name="VZ1950"/> |
| 1970 | 235 | <ref name="VZ1970"/> |
| 1987 | 196 | <ref name="VZ1987"/> |
| 2011 | 171 | <ref>Einwohnerverteilung der Stadt Weismain am 1. Januar 2011. (PDF) In: stadt-weismain.de. Ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 7. Februar 2022. (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref> |
| 2015 | 160 | <ref name="E2015"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Einwohnerverteilung der Stadt Weismain am 1. Januar 2015 ( vom 23. September 2015 im Internet Archive)</ref> |
Vereine
- Freiwillige Feuerwehr Weiden
- Gartenbauverein Weiden
Regelmäßige Feste und Veranstaltungen
- Kirchweih (letztes Augustwochenende)
Weblinks
- Weiden in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische StaatsbibliothekVorlage:Abrufdatum
Literatur
- Alois Dechant, Gerhard W. Peetz: Wanderführer Weismain. Marie Link Verlag, Kronach 2010
Einzelnachweise
<references responsive> <ref name="VZ1875">Kgl. Statistisches Bureau (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Kreisen, Verwaltungsdistrikten, Gerichts-Sprengeln und Gemeinden unter Beifügung der Pfarrei-, Schul- und Postzugehörigkeit … mit einem alphabetischen General-Ortsregister enthaltend die Bevölkerung nach dem Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1875. Adolf Ackermann, München 1877, OCLC 183234026, 2. Abschnitt (Einwohnerzahlen vom 1. Dezember 1871, Viehzahlen von 1873), Sp. 1083, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00052489-4 (Digitalisat).</ref> <ref name="VZ1900">K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis des Königreichs Bayern, mit alphabetischem Ortsregister. LXV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1904, DNB 361988931, OCLC 556534974, Abschnitt II, Sp. 1080 (Digitalisat).</ref> <ref name="VZ1925">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis für den Freistaat Bayern nach der Volkszählung vom 16. Juni 1925 und dem Gebietsstand vom 1. Januar 1928. Heft 109 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1928, DNB 361988923, OCLC 215857246, Abschnitt II, Sp. 1114 (Digitalisat). </ref> <ref name="VZ1950">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern – Bearbeitet auf Grund der Volkszählung vom 13. September 1950. Heft 169 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1952, DNB 453660975, OCLC 183218794, Abschnitt II, Sp. 962 (Digitalisat).</ref> <ref name="VZ1970">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern. Heft 335 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1973, DNB 740801384, OCLC 220710116, S. 164 (Digitalisat).</ref> <ref name="VZ1987">Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, DNB 94240937X, OCLC 231287364, S. 319 (Digitalisat).</ref> </references>
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