Zum Inhalt springen

Zagkwitz

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 31. Januar 2026 um 16:47 Uhr durch imported>Wivoelke (Ref. erg.).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Zagkwitz
Stadt Schmölln
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(42)&title=Zagkwitz 50° 54′ N, 12° 18′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(42) 50° 53′ 35″ N, 12° 17′ 43″ O
 {{#coordinates:50,8929578|12,2952482|primary
dim=10000 globe= name=Zagkwitz region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code type=city
  }}
Höhe: 240 m ü. NN
Fläche: 1,57 km²<ref name="Gindex">Gemarkung Zagkwitz, Stadt Schmölln. In: GEOindex. Abgerufen im November 2025.</ref>
Einwohner: 42 (2024)<ref name="Einwo2024">Statistik 2024. (PDF; 7,8 MB) In: Stadt Schmölln. S. 4, abgerufen im November 2025.</ref>
Bevölkerungsdichte: 27 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1950
Eingemeindet nach: Untschen
Postleitzahl: 04626
Vorwahl: 034491
Lage von Zagkwitz in Thüringen
Das Bild bitte nur als Dateipfad angeben!

Zagkwitz ist ein weilerartiger Ortsteil der Stadt Schmölln im Landkreis Altenburger Land in Thüringen. Er gehörte bis zum 31. Dezember 2018 zur Gemeinde Nöbdenitz. Für die aufgelöste Gemeinde Nöbdenitz (mit Zagkwitz) gibt es eine Ortsteilverfassung nach der Thüringer Kommunalordnung und damit einen Ortsteilrat und Ortsteilbürgermeister.<ref name="HS">Hauptsatzung. (PDF; 529 kB) § 3 und 4. In: Webauftritt. Stadt Schmölln, abgerufen im Januar 2026.</ref>

Geographische Lage

Östlich am Weiler führt die Bundesstraße 7 vorüber. Die Lage zur südlich verlaufenden Bundesautobahn 4 ist günstig.

Geschichte

Das Dörfchen wurde erstmals 1336 urkundlich erwähnt.<ref>Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza, 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 322.</ref> Zagwitz gehörte zum wettinischen Amt Altenburg,<ref>Das Amt Altenburg im Buch „Geographie für alle Stände“, ab S. 201. Abgerufen am 11. Dezember 2019.</ref><ref>Adolf Stieler: Die Orte des Amts Altenburg in „Geographische Übersicht der sachsen-ernestinischen, schwarzburgischen, reußischen und der anliegenden Lande“, Gotha 1826, ab S. 83. Abgerufen am 11. Dezember 2019.</ref> welches ab dem 16. Jahrhundert aufgrund mehrerer Teilungen im Lauf seines Bestehens unter der Hoheit folgender Ernestinischer Herzogtümer stand: Herzogtum Sachsen (1554 bis 1572), Herzogtum Sachsen-Weimar (1572 bis 1603), Herzogtum Sachsen-Altenburg (1603 bis 1672), Herzogtum Sachsen-Gotha-Altenburg (1672 bis 1826). Bei der Neuordnung der Ernestinischen Herzogtümer im Jahr 1826 kam der Ort wiederum zum Herzogtum Sachsen-Altenburg. Nach der Verwaltungsreform im Herzogtum gehörte Zagwitz bezüglich der Verwaltung zum Ostkreis (bis 1900)<ref>Der Ostkreis des Herzogtums Sachsen-Altenburg im Gemeindeverzeichnis 1900. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 9. April 2023; abgerufen am 29. Juli 2025.</ref> bzw. zum Landratsamt Ronneburg (ab 1900).<ref>Das Landratsamt Ronneburg im Gemeindeverzeichnis 1900. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 6. September 2024; abgerufen am 29. Juli 2025.</ref> Das Dorf gehörte ab 1918 zum Freistaat Sachsen-Altenburg, der 1920 im Land Thüringen aufging. 1922 kam es zum Landkreis Altenburg.

Am 1. Januar 1950 wurde der Weiler nach Untschen eingemeindet, welches samt Ortsteilen wiederum am 1. Januar 1974 nach Nöbdenitz eingemeindet wurde.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Nöbdenitz auf der Webseite der Verwaltungsgemeinschaft Sprottental (Memento vom 7. Dezember 2017 im Internet Archive)</ref><ref>Zagkwitz im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum</ref> Bei der zweiten Kreisreform in der DDR wurden 1952 die bestehenden Länder aufgelöst und die Landkreise neu zugeschnitten. Somit kam Zagkwitz als Ortsteil der Gemeinde Untschen bzw. Nöbdenitz mit dem Kreis Schmölln an den Bezirk Leipzig; jener gehörte seit 1990 als Landkreis Schmölln zu Thüringen und ging bei der thüringischen Kreisreform 1994 im Landkreis Altenburger Land auf.

Am 1. Januar 2019 wurde die Gemeinde Nöbdenitz nach Schmölln eingemeindet, seitdem ist Zagkwitz ein Ortsteil von Schmölln.<ref>Thüringer Gesetz- und Verordnungsblatt Nr. 14/2018 S. 795 ff., aufgerufen am 1. Januar 2019</ref>

Weblinks

Commons: Zagkwitz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende

Vorlage:Hinweisbaustein