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Trebula (Schmölln)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Trebula
Stadt Schmölln
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(142)&title=Trebula 50° 55′ N, 12° 20′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(142) 50° 55′ 10″ N, 12° 20′ 15″ O
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Höhe: 242 (244–260) m ü. NHN
Fläche: 1,85 km²<ref name="Gindex">Gemarkung 164601, Stadt Schmölln. In: GEOindex. Abgerufen im November 2025.</ref>
Einwohner: 142 (2024)<ref name="Einwo2024">Statistik 2024. (PDF; 7,8 MB) In: Stadt Schmölln. S. 4, abgerufen im November 2025.</ref>
Bevölkerungsdichte: 77 Einwohner/km²
Eingemeindung: 25. August 1961
Eingemeindet nach: Altkirchen
Postleitzahl: 04626
Vorwahl: 034491
Lage von Trebula in Thüringen
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Trebula ist ein Ortsteil der Stadt Schmölln im Landkreis Altenburger Land in Thüringen. Er gehörte bis zum 31. Dezember 2018 zur Gemeinde Altkirchen. Für die aufgelöste Gemeinde Altkirchen (mit Trebula) gibt es eine Ortsteilverfassung nach der Thüringer Kommunalordnung und damit einen Ortsteilrat und Ortsteilbürgermeister.<ref name="HS">Hauptsatzung. (PDF; 529 kB) § 3 und 4. In: Webauftritt. Stadt Schmölln, abgerufen im Januar 2026.</ref>

Geographische Lage

Trebula liegt südwestlich von Altkirchen an der Kreisstraße 522 im Lösshügelland um Schmölln an einem Zufluss der Blauen Flut.

Geschichte

Am 24. September 1140 wurde der Ort erstmals urkundlich genannt.<ref>Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza, 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 288.</ref> Trebula gehörte zum wettinischen Amt Altenburg<ref>Das Amt Altenburg im Buch „Geographie für alle Stände“, ab S. 201. Abgerufen am 25. Januar 2020.</ref><ref>Adolf Stieler: Die Orte des Amts Altenburg in „Geographische Übersicht der sachsen-ernestinischen, schwarzburgischen, reußischen und der anliegenden Lande“, Gotha 1826, ab S. 83. Abgerufen am 25. Januar 2020.</ref>, welches ab dem 16. Jahrhundert aufgrund mehrerer Teilungen im Lauf seines Bestehens unter der Hoheit folgender Ernestinischer Herzogtümer stand: Herzogtum Sachsen (1554 bis 1572), Herzogtum Sachsen-Weimar (1572 bis 1603), Herzogtum Sachsen-Altenburg (1603 bis 1672), Herzogtum Sachsen-Gotha-Altenburg (1672 bis 1826). Bei der Neuordnung der Ernestinischen Herzogtümer im Jahr 1826 kam der Ort wiederum zum Herzogtum Sachsen-Altenburg. Nach der Verwaltungsreform im Herzogtum gehörte Trebula bezüglich der Verwaltung zum Ostkreis (bis 1900)<ref>Der Ostkreis des Herzogtums Sachsen-Altenburg im Gemeindeverzeichnis 1900. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 9. April 2023; abgerufen am 29. Juli 2025.</ref> bzw. zum Landratsamt Ronneburg (ab 1900).<ref>Das Landratsamt Ronneburg im Gemeindeverzeichnis 1900. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 6. September 2024; abgerufen am 29. Juli 2025.</ref> Das Dorf gehörte ab 1918 zum Freistaat Sachsen-Altenburg, der 1920 im Land Thüringen aufging. 1922 kam es zum Landkreis Altenburg.

Am 1. Juli 1950 wurden die Nachbarorte Gimmel und Platschütz eingemeindet. Bei der zweiten Kreisreform in der DDR wurden 1952 die bestehenden Länder aufgelöst und die Landkreise neu zugeschnitten. Somit kam die Gemeinde Trebula mit dem Kreis Schmölln an den Bezirk Leipzig; jener gehörte seit 1990 als Landkreis Schmölln zu Thüringen und ging bei der thüringischen Kreisreform 1994 im Landkreis Altenburger Land auf. Am 25. August 1961 wurde die Gemeinde Trebula aufgelöst und die drei Orte nach Altkirchen eingemeindet.<ref>Trebula im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum</ref> 2023 lebten im Dorf 150 Einwohner. Am 1. Januar 2019 wurde die Gemeinde Altkirchen nach Schmölln eingemeindet, wozu Trebula seitdem als Ortsteil gehört.

Weblinks

Commons: Trebula (Schmölln) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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