Papiermühle (Schmölln)
Papiermühle Stadt Schmölln
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(40)&title=Papierm%C3%BChle 50° 56′ N, 12° 24′ O
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dim=10000 | globe= | name=Papiermühle | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
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| Höhe: | 200 m ü. NN | |||||
| Einwohner: | 40 (2024)<ref name="Einwo2024">Statistik 2024. (PDF; 7,8 MB) In: Stadt Schmölln. S. 4, abgerufen im November 2025.</ref> | |||||
| Eingemeindet nach: | Großstöbnitz | |||||
| Postleitzahl: | 04626 | |||||
| Vorwahl: | 034491 | |||||
Lage von Papiermühle in Thüringen
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Papiermühle ist ein weilerartiger Ortsteil der Stadt Schmölln im Landkreis Altenburger Land in Thüringen.<ref name="HS">Hauptsatzung. (PDF; 529 kB) § 3 und 4. In: Webauftritt. Stadt Schmölln, abgerufen im Januar 2026.</ref>
Geographische Lage
Der Weiler liegt an der Sprotte nordöstlich der Stadt Schmölln und südwestlich der Stadt Altenburg. Ein Mühlengebäude und ein Mühlgraben erinnern an vergangene Epochen.
Geschichte
Der Ort wurde 1445 erstmals urkundlich erwähnt.<ref>Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza, 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 216.</ref> Der Name des Orts ist auf das ehemalige noch vorhandene Mühlgebäude und seinen Mühlgraben zurückzuführen. Papiermühle gehörte wie Großstöbnitz zum wettinischen Amt Altenburg<ref>Das Amt Altenburg im Buch „Geographie für alle Stände“, ab S. 201. Abgerufen am 28. März 2020.</ref><ref>Adolf Stieler: Die Orte des Amts Altenburg in „Geographische Übersicht der sachsen-ernestinischen, schwarzburgischen, reußischen und der anliegenden Lande“, Gotha 1826, ab S. 83. Abgerufen am 28. März 2020.</ref>, welches ab dem 16. Jahrhundert aufgrund mehrerer Teilungen im Lauf seines Bestehens unter der Hoheit folgender Ernestinischer Herzogtümer stand: Herzogtum Sachsen (1554 bis 1572), Herzogtum Sachsen-Weimar (1572 bis 1603), Herzogtum Sachsen-Altenburg (1603 bis 1672), Herzogtum Sachsen-Gotha-Altenburg (1672 bis 1826). Bei der Neuordnung der Ernestinischen Herzogtümer im Jahr 1826 kam der Ort wiederum zum Herzogtum Sachsen-Altenburg. Nach der Verwaltungsreform im Herzogtum gehörte er als Teil von Großstöbnitz bezüglich der Verwaltung zum Ostkreis (bis 1900)<ref>Der Ostkreis des Herzogtums Sachsen-Altenburg im Gemeindeverzeichnis 1900. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 9. April 2023; abgerufen am 29. Juli 2025.</ref> bzw. zum Landratsamt Ronneburg (ab 1900)<ref>Das Landratsamt Ronneburg im Gemeindeverzeichnis 1900. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 6. September 2024; abgerufen am 29. Juli 2025.</ref>. Die Siedlung gehörte ab 1918 zum Freistaat Sachsen-Altenburg, der 1920 im Land Thüringen aufging. 1922 kam sie zum Landkreis Altenburg.
Bei der zweiten Kreisreform in der DDR wurden 1952 die bestehenden Länder aufgelöst und die Landkreise neu zugeschnitten. Somit kam Papiermühle als Ortsteil von Großstöbnitz mit dem Kreis Schmölln an den Bezirk Leipzig; jener gehörte seit 1990 als Landkreis Schmölln zu Thüringen und ging bei der thüringischen Kreisreform 1994 im Landkreis Altenburger Land auf. Mit der Eingemeindung von Großstöbnitz wurde auch Papiermühle am 1. Januar 1996 ein Ortsteil von Schmölln. 40 Personen lebten 2023 im Weiler.<ref name="Einwo2024" />
Weblinks
- Der Ort auf der Website der Stadt Schmölln. Abgerufen am 28. März 2020.
Einzelnachweise
<references />
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