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Burkersdorf (Schmölln)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Burkersdorf
Stadt Schmölln
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(43)&title=Burkersdorf 50° 53′ N, 12° 18′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(43) 50° 53′ 16″ N, 12° 18′ 21″ O
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Höhe: 219–238 m ü. NHN
Fläche: 1,14 km²<ref name="Gindex">Gemarkung Burkersdorf, Stadt Schmölln. In: GEOindex. Abgerufen im November 2025.</ref>
Einwohner: 43 (2024)<ref>Statistik 2024. (PDF; 7,8 MB) In: Stadt Schmölln. S. 4, abgerufen im November 2025.</ref>
Bevölkerungsdichte: 38 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Juli 1950
Eingemeindet nach: Untschen
Postleitzahl: 04626
Vorwahl: 034491
Lage von Burkersdorf in Thüringen

Burkersdorf ist ein weilerartiger Ortsteil der Stadt Schmölln im Landkreis Altenburger Land in Thüringen. Er gehörte bis zum 31. Dezember 2018 zur Gemeinde Nöbdenitz. Für die aufgelöste Gemeinde Nöbdenitz (mit Burkersdorf) gibt es eine Ortsteilverfassung nach der Thüringer Kommunalordnung und damit einen Ortsteilrat und Ortsteilbürgermeister.<ref name="HS">Hauptsatzung. (PDF; 529 kB) § 3 und 4. In: Webauftritt. Stadt Schmölln, abgerufen im Januar 2026.</ref>

Geographische Lage

Datei:Vierseithof Burkersdorf (bei Schmölln).jpg
Fachwerkvierseithof

Burkersdorf liegt an der Bundesstraße 7 nördlich der Bundesautobahn 4 und von Nöbdenitz. Das schmucke Rundlingsdorf liegt an der Sprotte, die sich bei Burkersdorf durch Vereinigung der Großensteiner und Mannichswalder Sprotte bildet. Burkersdorf liegt im Ronneburger Acker- und Bergbaugebiet.

Geschichte

Am 1. Februar 1283 wurde das Dorf erstmals urkundlich erwähnt.<ref>Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. 5. Auflage, Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 46.</ref> Burkersdorf gehörte zum wettinischen Amt Altenburg<ref>Das Amt Altenburg im Buch „Geographie für alle Stände“, ab S. 201. Abgerufen am 16. April 2020.</ref><ref>Adolf Stieler: Die Orte des Amts Altenburg in „Geographische Übersicht der sachsen-ernestinischen, schwarzburgischen, reußischen und der anliegenden Lande“, Gotha 1826, ab S. 83. Abgerufen am 16. April 2020.</ref>, welches ab dem 16. Jahrhundert aufgrund mehrerer Teilungen im Lauf seines Bestehens unter der Hoheit folgender Ernestinischer Herzogtümer stand: Herzogtum Sachsen (1554 bis 1572), Herzogtum Sachsen-Weimar (1572 bis 1603), Herzogtum Sachsen-Altenburg (1603 bis 1672), Herzogtum Sachsen-Gotha-Altenburg (1672 bis 1826). Bei der Neuordnung der Ernestinischen Herzogtümer im Jahr 1826 kam der Ort wiederum zum Herzogtum Sachsen-Altenburg. Nach der Verwaltungsreform im Herzogtum gehörte Burkersdorf bezüglich der Verwaltung zum Ostkreis (bis 1900).<ref>Der Ostkreis des Herzogtums Sachsen-Altenburg im Gemeindeverzeichnis 1900. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 9. April 2023; abgerufen am 29. Juli 2025.</ref> bzw. zum Landratsamt Ronneburg (ab 1900).<ref>Das Landratsamt Ronneburg im Gemeindeverzeichnis 1900. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 6. September 2024; abgerufen am 29. Juli 2025.</ref> Das Dorf gehörte ab 1918 zum Freistaat Sachsen-Altenburg, der 1920 im Land Thüringen aufging. 1922 kam es zum Landkreis Altenburg.

Am 1. Juli 1950 erfolgte die Eingemeindung nach Untschen, mit dem Burkersdorf am 1. Januar 1974 zur Gemeinde Nöbdenitz und 2019 zur Stadt Schmölln kam.<ref>Burkersdorf im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum</ref> Bei der zweiten Kreisreform in der DDR wurden 1952 die bestehenden Länder aufgelöst und die Landkreise neu zugeschnitten. Somit kam Burkersdorf als Ortsteil der Gemeinde Untschen bzw. Nöbdenitz mit dem Kreis Schmölln an den Bezirk Leipzig; jener gehörte seit 1990 als Landkreis Schmölln zu Thüringen und ging bei der thüringischen Kreisreform 1994 im Landkreis Altenburger Land auf.

Weblinks

Commons: Burkersdorf (Schmölln) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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