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Dobra (Schmölln)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dobra
Stadt Schmölln
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(44)&title=Dobra 50° 55′ N, 12° 16′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(44) 50° 55′ 5″ N, 12° 15′ 42″ O
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Höhe: 282 m ü. NHN
Fläche: 2,17 km²<ref name="Gindex">Gemarkung Dobra, Stadt Schmölln. In: GEOindex. Abgerufen im November 2025.</ref>
Einwohner: 44 (2024)<ref>Statistik 2024. (PDF; 7,8 MB) In: Stadt Schmölln. S. 4, abgerufen im November 2025.</ref>
Bevölkerungsdichte: 20 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1971
Eingemeindet nach: Wildenbörten
Postleitzahl: 04626
Vorwahl: 034495
Lage von Dobra in Thüringen
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Dobra ist ein weilerartiger Ortsteil der Stadt Schmölln im Landkreis Altenburger Land in Thüringen. Er gehörte bis zum 31. Dezember 2018 zur Gemeinde Wildenbörten. Für die aufgelöste Gemeinde Wildenbörten (mit Dobra) gibt es eine Ortsteilverfassung nach der Thüringer Kommunalordnung und damit einen Ortsteilrat und Ortsteilbürgermeister.<ref name="HS">Hauptsatzung. (PDF; 529 kB) § 3 und 4. In: Webauftritt. Stadt Schmölln, abgerufen im Januar 2026.</ref>

Geographische Lage

Dobra befindet sich auch westlich von Schmölln und östlich von Großenstein in der Nähe der Landesstraße 2169 mit Anschluss an die Bundesstraße 7. Die Flur des Weilers grenzt auch an das Zeitzer-Schmöllner-Lösshügelland, einem Ausläufer der Leipziger Tieflandbucht.

Geschichte

Im Jahr 1336 wurde das Dorf erstmals urkundlich erwähnt.<ref>Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer . Ein Handbuch. Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza 2020, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 57.</ref> Dobra gehörte zum wettinischen Amt Altenburg<ref>Das Amt Altenburg im Buch „Geographie für alle Stände“, ab S. 201. Abgerufen am 16. April 2020.</ref><ref>Adolf Stieler: Die Orte des Amts Altenburg in „Geographische Übersicht der sachsen-ernestinischen, schwarzburgischen, reußischen und der anliegenden Lande“, Gotha 1826, ab S. 83. Abgerufen am 16. April 2020.</ref>, welches ab dem 16. Jahrhundert aufgrund mehrerer Teilungen im Lauf seines Bestehens unter der Hoheit folgender Ernestinischer Herzogtümer stand: Herzogtum Sachsen (1554 bis 1572), Herzogtum Sachsen-Weimar (1572 bis 1603), Herzogtum Sachsen-Altenburg (1603 bis 1672), Herzogtum Sachsen-Gotha-Altenburg (1672 bis 1826). Bei der Neuordnung der Ernestinischen Herzogtümer im Jahr 1826 kam der Ort wiederum zum Herzogtum Sachsen-Altenburg. Nach der Verwaltungsreform im Herzogtum gehörte Dobra bezüglich der Verwaltung zum Ostkreis (bis 1900)<ref>Der Ostkreis des Herzogtums Sachsen-Altenburg im Gemeindeverzeichnis 1900. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 9. April 2023; abgerufen am 29. Juli 2025.</ref> bzw. zum Landratsamt Ronneburg (ab 1900)<ref>Das Landratsamt Ronneburg im Gemeindeverzeichnis 1900. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 6. September 2024; abgerufen am 29. Juli 2025.</ref>. Das Dorf gehörte ab 1918 zum Freistaat Sachsen-Altenburg, der 1920 im Land Thüringen aufging. 1922 kam es zum Landkreis Altenburg.

Zum 1. Oktober 1939 wurden die Gemeinden Kakau und Dobra zur neuen Gemeinde Hartroda zusammengeschlossen.<ref>Hartroda im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum</ref> Diese wurde am 25. Juli 1952 in Dobra umbenannt<ref>Hartroda, Dobra im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum</ref> und am 1. Januar 1971 nach Wildenbörten eingemeindet<ref>Dobra im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum</ref>. Bei der zweiten Kreisreform in der DDR wurden 1952 die bestehenden Länder aufgelöst und die Landkreise neu zugeschnitten. Somit kam Dobra mit dem Kreis Schmölln an den Bezirk Leipzig; jener gehörte seit 1990 als Landkreis Schmölln zu Thüringen und ging bei der thüringischen Kreisreform 1994 im Landkreis Altenburger Land auf. 2023 zählte der Ort 44 Einwohner. Durch die Eingliederung der Gemeinde Wildenbörten in die Stadt Schmölln gehört der Ort seit dem 1. Januar 2019 zu Schmölln.

Persönlichkeiten

  • Christoph Opitz (1815–1885), Orgelbauer – das Fachwerkhaus Dobra 1 ist sein Geburts- und Wohnhaus.

Weblinks

Commons: Dobra (Schmölln) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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