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Untschen

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Untschen
Stadt Schmölln
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(115)&title=Untschen 50° 53′ N, 12° 18′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(115) 50° 53′ 20″ N, 12° 17′ 32″ O
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Höhe: 231 m ü. NHN
Fläche: 1,22 km²<ref name="Gindex">Gemarkung Untschen, Stadt Schmölln. In: GEOindex. Abgerufen im November 2025.</ref>
Einwohner: 115 (2024)<ref name="Einwo2024">Statistik 2024. (PDF; 7,8 MB) In: Stadt Schmölln. S. 4, abgerufen im November 2025.</ref>
Bevölkerungsdichte: 94 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1974
Eingemeindet nach: Nöbdenitz
Postleitzahl: 04626
Vorwahl: 034491
Lage von Untschen in Thüringen
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Untschen ist ein Ortsteil der Stadt Schmölln im Landkreis Altenburger Land in Thüringen. Er gehörte bis zum 31. Dezember 2018 zur Gemeinde Nöbdenitz. Für die aufgelöste Gemeinde Nöbdenitz (mit Untschen) gibt es eine Ortsteilverfassung nach der Thüringer Kommunalordnung und damit einen Ortsteilrat und Ortsteilbürgermeister.<ref name="HS">Hauptsatzung. (PDF; 529 kB) § 3 und 4. In: Webauftritt. Stadt Schmölln, abgerufen im Januar 2026.</ref>

Geographische Lage

Untschen liegt an der Bundesstraße 7 und in der Nähe der südlich vorbeiführenden Bundesautobahn 4 sowie nördlich von Nöbdenitz. Die Gemarkung des Dorfes befindet sich nördlich der Großensteiner Sprotte im Ronneburger Acker- und Bergbaugebiet, das lange Zeit vom Bergbau beeinträchtigt worden ist.

Geschichte

Um 1181 bis 1214 ist die urkundliche Ersterwähnung des Ortsteils erkundet worden.<ref>Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. 5. Auflage. Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 296.</ref> Das Rittergut des Orts wurde ebenfalls erstmals im 12. Jahrhundert erwähnt.<ref>Das Rittergut Untschen auf der Website der Burg Posterstein</ref> Von ihm ist heute nur noch wenig erhalten.

Untschen gehörte zum wettinischen Amt Altenburg,<ref>Das Amt Altenburg im Buch „Geographie für alle Stände“, ab S. 201. Abgerufen am 25. Januar 2020.</ref><ref>Adolf Stieler: Die Orte des Amts Altenburg in „Geographische Übersicht der sachsen-ernestinischen, schwarzburgischen, reußischen und der anliegenden Lande“, Gotha 1826, ab S. 83. Abgerufen am 25. Januar 2020.</ref> welches ab dem 16. Jahrhundert aufgrund mehrerer Teilungen im Lauf seines Bestehens unter der Hoheit folgender Ernestinischer Herzogtümer stand: Herzogtum Sachsen (1554 bis 1572), Herzogtum Sachsen-Weimar (1572 bis 1603), Herzogtum Sachsen-Altenburg (1603 bis 1672), Herzogtum Sachsen-Gotha-Altenburg (1672 bis 1826). Bei der Neuordnung der Ernestinischen Herzogtümer im Jahr 1826 kam der Ort wiederum zum Herzogtum Sachsen-Altenburg. Nach der Verwaltungsreform im Herzogtum gehörte Untschen bezüglich der Verwaltung zum Ostkreis (bis 1900)<ref>Der Ostkreis des Herzogtums Sachsen-Altenburg im Gemeindeverzeichnis 1900. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 9. April 2023; abgerufen am 29. Juli 2025.</ref> bzw. zum Landratsamt Ronneburg (ab 1900).<ref>Das Landratsamt Ronneburg im Gemeindeverzeichnis 1900. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 6. September 2024; abgerufen am 29. Juli 2025.</ref> Das Dorf gehörte ab 1918 zum Freistaat Sachsen-Altenburg, der 1920 im Land Thüringen aufging. 1922 kam es zum Landkreis Altenburg.

Am 1. Juli 1950 wurden die bis dahin eigenständigen Gemeinden Burkersdorf b. Schmölln und Zagkwitz eingegliedert. Bei der zweiten Kreisreform in der DDR wurden 1952 die bestehenden Länder aufgelöst und die Landkreise neu zugeschnitten. Somit kam die Gemeinde Untschen mit dem Kreis Schmölln an den Bezirk Leipzig; jener gehörte seit 1990 als Landkreis Schmölln zu Thüringen und ging bei der thüringischen Kreisreform 1994 im Landkreis Altenburger Land auf. Die Gemeinde Untschen wurde mit ihren beiden Ortsteilen am 1. Januar 1974 nach Nöbdenitz eingemeindet.<ref>Untschen im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum</ref> Nöbdenitz wiederum wurde am 1. Januar 2019 in die Stadt Schmölln eingemeindet.<ref>Thüringer Gesetz- und Verordnungsblatt Nr. 14/2018 S. 795 ff., aufgerufen am 1. Januar 2019</ref>

Weblinks

Commons: Untschen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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