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Weichselgarten

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Kreisfreie Stadt Nürnberg
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city&title=Weichselgarten 49° 27′ N, 11° 4′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 49° 26′ 48″ N, 11° 3′ 32″ O
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Höhe: 315 m ü. NHN
Postleitzahl: 90480
Vorwahl: 0911
Datei:Nürnberg Statistischer Bezirk 29.svg
Karte
Lage des statistischen Bezirks 29

Weichselgarten ist ein Stadtteil der kreisfreien Stadt Nürnberg und als Distrikt 290 Teil des Statistischen Bezirks 29 (Gleißhammer).

Lage

Der Stadtteil liegt östlich des Zeltnerschlosses und -weihers im Gleisdreieck zwischen der Ringbahn (im Osten), der S-Bahnlinie nach Lauf links der Pegnitz (im Nordwesten) und der Bahnstrecke nach Regensburg (mit dem Haltepunkt der S-Bahn Nürnberg-Gleißhammer) im Südwesten, wobei die südlichste Spitze mit den Sportanlagen der DJK Falke Nürnberg und des TV Glaishammer (noch mit historischer Stadtteilschreibung aus der Gründungszeit) durch die Zerzabelshofstr. abgetrennt ist. Er umfasst folgende Straßen: Arnoldstraße, Bertastraße, Dagmarstraße, Gleißhammerstraße, Goldbachstraße, Juttastraße, Philipp Kittler-Straße und Ursulastraße.

Der Goldbach durchfließt von Zerzabelshof her kommend den Stadtteil Weichselgarten und mündet in den Zeltnerweiher. Nach dem Abfluss aus dem Weiher fließt er durch den Stadtteil Tullnau und mündet auf Höhe des Wöhrder Talübergangs in den südlichen Arm der Pegnitz.<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 2. September 2025.</ref>

Nachbarstadtteile sind Tullnau im Norden, Mögeldorf im Nordosten, Zerzabelshof im Osten, Gleißhammer im Süden und Ludwigsfeld und St. Peter im Westen.

Geschichte

Das Flurgebiet wurde im Jahr 1448 als „Weyschelgarten“ erstmals schriftlich erwähnt. Dem Namen entsprechend wurden hier ursprünglich Weichselkirschen angebaut.<ref>D. Fastnacht: Nürnberg, S. 448.</ref>

Von 1797 bis 1808 unterstand Weichselgarten dem Justiz- und Kammeramt Burgthann. Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde der Ort dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Gleißhammer zugeordnet. Es gehörte auch der im selben Jahr gegründeten Ruralgemeinde Gleißhammer an. 1824 bestand der Ort aus 3 Wohnhäusern mit 26 Einwohnern. 1899 wurde Weichselgarten nach Nürnberg eingemeindet.<ref name="H238">H. H. Hofmann: Nürnberg-Fürth, S. 238f.</ref>

Religion

Weichselgarten ist evangelisch-lutherisch geprägt und war ursprünglich nach St. Nikolaus und Ulrich (Mögeldorf) gepfarrt, gegenwärtig ist die Pfarrei St. Peter (Nürnberg) zuständig. Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach St. Kunigund (Nürnberg) gepfarrt.<ref>D. Fastnacht: Nürnberg, S. 447.</ref>

Einrichtungen

In der Philipp-Kittler-Straße befinden sich ein Seniorenzentrum und eine Klinik. Östlich des Zeltnerweihers und nördlich des Goldbachs liegt eine Tennisanlage.

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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