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Borod

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Wappen Deutschlandkarte
Datei:DEU Borod COA.svg
Basisdaten
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 50° 40′ N, 7° 43′ O keine Zahl: {{Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code|07143212}}Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 50° 40′ N, 7° 43′ O
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  }}
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Westerwaldkreis
Verbandsgemeinde: Hachenburg
Höhe: 280 m ü. NHN
Fläche: Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“ km²
Einwohner: {{Metadaten Einwohnerzahl DE−Vorlage:Deutsches Bundesland/Code|07143212}} (Fehler: Ungültige Zeitangabe)<ref name="Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code">{{Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code QUELLE}}</ref>
Bevölkerungsdichte: Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“ Einwohner je km²
Postleitzahl: 57614
Vorwahl: 02688
Kfz-Kennzeichen: WW
Gemeindeschlüssel: 07 1 43 212
Adresse der Verbandsverwaltung: Gartenstraße 11
57627 Hachenburg
Website: www.gemeinde-borod.de
Ortsbürgermeister: Mario Müller
Lage der Ortsgemeinde Borod im Westerwaldkreis
Datei:Borod im Westerwaldkreis.png
Karte

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Borod ist eine Ortsgemeinde im Westerwaldkreis in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Hachenburg an.

Geographische Lage

An der Westgrenze der Verbandsgemeinde Hachenburg, im nordwestlichen Teil des Westerwaldkreises, liegt in einem Seitental der Wied die Gemeinde Borod. Die Ortschaft erstreckt sich von der sogenannten Knochenmühle an der Wied in südwestlicher Richtung. Zur Gemeinde gehört als weiterer Wohnplatz auch der Birkenhof.<ref name="GV2022p69">Vorlage:GemeindeverzeichnisRP/lang</ref> Durch den Ort fließt der Boroder Bach, ein linker Zufluss der Wied.

Die Gemeinde hat eine Fläche von 316 Hektar, hiervon sind 101 Hektar Wald und 171 Hektar werden landwirtschaftlich genutzt, die restliche Fläche ergibt den bebauten Anteil. Die Höhenlage der Gemarkung bewegt sich zwischen 248 und 336 m ü. NHN. Die Jahres-Durchschnittstemperatur liegt bei ca. 8 °C. Im Jahresdurchschnitt fallen 900 mm Niederschläge.

Geschichte

Borod entstand als Rodungssiedlung die zwischen dem 9. und 14. Jahrhundert, deren Namen sich vermutlich von Boran ableitet, der die Rodungen geleitet haben könnte. Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1454/1465 als Burnroede. Im Laufe der Jahrhunderte änderte sich der Ortsname um 1457 in Borrenteroide, um 1476 in Borenrode, um 1558 in Boerrode, um 1569 in Borrod, um 1597 in Borod und um 1668 in Bohret, bevor sich die heutige Bezeichnung endgültig durchsetzte.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Historie der Gemeinde Borod (Memento vom 29. September 2017 im Internet Archive); abgerufen am 19. Februar 2024.</ref>

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl der Gemeinde Borod, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:<ref>Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz: Borod: Bevölkerung – Zeitreihen. In: Regional: Mein Dorf, meine Stadt. Abgerufen am 15. Oktober 2022.</ref><ref name="Metadaten Einwohnerzahl DE-RP">Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz: Bevölkerungsstand von Land, Landkreisen, Gemeinden und Verbandsgemeinden (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2022) (Hilfe dazu).</ref>

Jahr Einwohner
1815 169
1835 216
1871 228
1905 253
1939 338
1950 386
Jahr Einwohner
1961 392
1970 429
1987 379
1997 504
2005 560
2024 552

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat in Borod besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 9. Juni 2024 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.<ref>Mario Müller (Ortsbürgermeister): Bekanntmachung des Ergebnisses zur Wahl des Gemeinderates Borod am 9. Juni 2024. In: Inform – Wochenzeitung der Verbandsgemeinde Hachenburg, Ausgabe 25/2024. Linus Wittich Medien GmbH, Höhr-Grenzhausen, 14. Juni 2024, abgerufen am 20. September 2025.</ref>

Bürgermeister

Mario Müller wurde am 11. Oktober 2024 Ortsbürgermeister von Borod.<ref name="Konst_2024">Stefan von Minden: Informationen aus der Gemeinderatssitzungssitzung vom 11.10.2024. In: Inform – Wochenzeitung der Verbandsgemeinde Hachenburg, Ausgabe 42/2024. Linus Wittich Medien GmbH, Höhr-Grenzhausen, abgerufen am 20. September 2025.</ref> Da bei der Direktwahl am 9. Juni 2024 kein gültiger Wahlvorschlag eingereicht wurde,<ref>Borod, Ortsbürgermeisterwahl (Gemeinde) 09.06.2024. Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz, abgerufen am 16. Juli 2024.</ref> oblag die Neuwahl des Bürgermeisters gemäß rheinland-pfälzischer Gemeindeordnung dem Rat, der sich auf seiner konstituierenden Sitzung mehrheitlich für Mario Müller entschied.<ref name="Konst_2024" />

Liste der Amtsinhaber:

<templatestyles src="column-multiple/styles.css" />

  • 1945–1965: Gustav Ehlgen
  • 1965–1975: Emil Vohl
  • 1975–1985: Albert Schmidt
  • 1985–2005: Franz Thießen
  • 2005–2009: Andreas Mahlert
  • 2009–2024: Volkmar Gäfgen<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Die Bürgermeister der Gemeinde Borod (Memento vom 29. September 2017 im Internet Archive); abgerufen am 19. Februar 2024.</ref><ref>Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Direktwahlen 2019. siehe Hachenburg, Verbandsgemeinde, vierte Ergebniszeile. Abgerufen am 6. Juni 2020.</ref>
  • ab 2024: Mario Müller

Wappen

[[Datei:{{#property:p94}}|100px|links|Wappen von Borod]] Blasonierung: „Durch Zinnenschnitt geteilt. Oben von Rot und Silber, unten von Silber und Rot gespalten. Oben vorn drei goldene Ähren, überdeckt von einer silbernen Sichel, hinten ein schräglinker blauer Wellenbalken. Unten vorn ein achtspeichiges blaues Mühlrad, hinten gekreuzt silbern ein Schlegel und eine Rodehacke.“<ref name="Wappen">Ortsgemeinde Borod auf den Webseiten der Verbandsgemeinde Hachenburg</ref>

Wirtschaft und Infrastruktur

Datei:BorodWiedbruecke1.jpg
Die Wiedbrücke in Borod

Verkehr

Borod ist über die B 8 günstig an das überörtliche Verkehrsnetz angeschlossen. Die Bundesstraße verbindet den Ort mit den Mittelzentren Hachenburg (10 km) und Altenkirchen (6 km). Zu den Autobahnanschlüssen der A 3 Ransbach-Baumbach (25 km) und Dierdorf (28 km) gelangt man über die B 8/B 413. Zur Anschlussstelle Hennef der A 560 (AS 60) (50 km) gelangt man direkt über die B 8.

Öffentliche Einrichtungen

Die öffentlichen Einrichtungen sind um die ehemalige Schule konzentriert deren Turm weithin sichtbar ist. In unmittelbarer Nachbarschaft stehen die Grundschule und das Gemeindehaus, in dem sich auch das Feuerwehrhaus befindet.

Die Kinder im Vorschulalter werden vom Kindergarten in Wahlrod betreut. Schüler besuchen die Grundschule in Borod, die Haupt- und Realschule in Hachenburg und Altenkirchen oder die Gymnasien in Altenkirchen, Marienstatt und Dierdorf, die jeweils mit Linienbussen zu erreichen sind.

Söhne und Töchter des Ortes

Weblinks

Commons: Borod – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

<references />

<templatestyles src="BoxenVerschmelzen/styles.css" />

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