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Steinen (Westerwald)

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Wappen Deutschlandkarte
Datei:DEU Steinen (Westerwald) COA.svg
Basisdaten
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 50° 34′ N, 7° 48′ O keine Zahl: {{Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code|07143075}}Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 50° 34′ N, 7° 48′ O
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Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Westerwaldkreis
Verbandsgemeinde: Selters (Westerwald)
Höhe: 416 m ü. NHN
Fläche: Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“ km²
Einwohner: {{Metadaten Einwohnerzahl DE−Vorlage:Deutsches Bundesland/Code|07143075}} (Fehler: Ungültige Zeitangabe)<ref name="Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code">{{Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code QUELLE}}</ref>
Bevölkerungsdichte: Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“ Einwohner je km²
Postleitzahl: 56244
Vorwahl: 02666
Kfz-Kennzeichen: WW
Gemeindeschlüssel: 07 1 43 075
Adresse der Verbandsverwaltung: Am Saynbach 5–7
56242 Selters (Westerwald)
Website: www.steinen-westerwald.de
Ortsbürgermeister: Mario Reifenberg
Lage der Ortsgemeinde Steinen im Westerwaldkreis
Datei:Steinen im Westerwaldkreis.png
Karte

Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata

Datei:Steinen Church Westerwald Germany.jpg
Kirchengebäude
Datei:Steinen Old School Westerwald Germany.jpg
Ehemalige Schule

Steinen (mundartlich: Stääne<ref>Hermann-Josef Hucke: Ortsnamen im Westerwaldkreis in ihrer mundartlichen Aussprache sowie Ortsneckereien. (PDF; 129 kB) 2010, S. 18, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 9. Januar 2014; abgerufen am 22. April 2021.</ref>) ist eine Ortsgemeinde im Westerwaldkreis in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Selters (Westerwald) an.

Geographie

Steinen liegt 5 km von Herschbach und 7 km von Selters (Westerwald) an der Westerwälder Seenplatte. Zur Gemeinde gehören auch die Wohnplätze Kautenmühle und Schönerlen.<ref name="GV2022p76">Vorlage:GemeindeverzeichnisRP/lang</ref> Im Wettbewerb Unser Dorf soll schöner werden - unser Dorf hat Zukunft wurde Steinen mehrfach ausgezeichnet.

Geschichte

Die Gemeinde Steinen bestand früher aus drei Ortsteilen: Steinen, Straßen und Stahlhofen. Straßen (Oberdorf) und Steinen (Unterdorf) sind heute baulich zusammengewachsen. Der Weiler Stahlhofen hatte sechs Häuser, die in der Nähe des Hofgutes Schönerlen lagen. Das letzte Haus von Stahlhofen wurde 1897 niedergelegt und in Straßen wieder aufgebaut.<ref>Infos. Ortsgemeinde Steinen, abgerufen am 22. April 2021.</ref>

Die drei Orte gehörten landesherrlich bis Anfang des 19. Jahrhunderts zur Grafschaft Wied-Neuwied und zusammen mit dem Kirchspiel Rückeroth zum wiedischen Amt Grenzhausen. Zu Stahlhofen gehörten fünf Mühlen und die Höfe Adelsheim, Beller, Boosischer Hof, Herschbacher Kellereihof, Niesnerischer Hof, Seeburg, Schönerlen und Dehriss.<ref>Nassauische Annalen, Band 10, 1870, S. 304 (Google Books)</ref>

Im Zusammenhang mit der Bildung des napoleonischen Rheinbundes kam die gesamte Grafschaft Wied und damit auch die heutige Gemeinde Steinen 1806 zum Herzogtum Nassau. Unter der nassauischen Verwaltung wurde die Gemeinde dem Amt Selters zugeordnet.<ref>Staats- und Adreß-Handbuch des Herzogthums Nassau, 1821, S. 125 (Google Books)</ref> Nach dem sogenannten Deutschen Krieg kam das Gebiet 1866 zum Königreich Preußen, die Gemeinde Steinen wurde dem Unterwesterwaldkreis im Hessen-Nassau zugeordnet.

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl der Gemeinde Steinen, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:<ref name="regionaldaten">Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz: Mein Dorf, meine Stadt. Abgerufen am 22. April 2021.</ref>

Jahr Einwohner
1815 172
1835 206
1871 200
1905 165
1939 172
1950 208
1961 212
Jahr Einwohner
1970 197
1987 211
1997 220
2005 252
2011 251
2017 256
2024 219<ref name="Metadaten Einwohnerzahl DE-RP">Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz: Bevölkerungsstand von Land, Landkreisen, Gemeinden und Verbandsgemeinden (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2022) (Hilfe dazu).</ref>

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat in Steinen besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 9. Juni 2024 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.<ref name="KW24">Wahl zum Ortsgemeinderat der Ortsgemeinde Steinen. Abgerufen am 9. November 2024.</ref> Bis 2009 wurden die Mitglieder in einer Mehrheitswahl gewählt.<ref>Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen.</ref>

Die Sitzverteilung im Gemeinderat:

Wahl WG Reifenberg WG Schneider WG Blasius Gesamt
2024<ref name="KW24" /> 4 2 6 Sitze
2019<ref>Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2019, Stadt- und Gemeinderatswahlen.</ref> 2 4 6 Sitze

Bürgermeister

Mario Reifenberg wurde im Sommer 2019 Ortsbürgermeister von Steinen.<ref name="Konstituierung_2019">Konstituierende Sitzung. Pressemitteilung. In: Blick Aktuell. 3. August 2019, abgerufen am 17. Juni 2020.</ref> Bei der Direktwahl am 26. Mai 2019 war er mit 58,75 Prozent der abgegebenen Stimmen für fünf Jahre gewählt worden.<ref>Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2019, Direktwahlen.</ref> Bei der Direktwahl am 9. Juni 2024 wurde er mit 78,4 Prozent der Stimmen wiedergewählt.<ref>Ortsbürgermeisterwahl Steinen. Abgerufen am 9. November 2024.</ref>

Reifenbergs Vorgänger Thomas Horn hatte das Amt 30 Jahre ausgeübt.<ref name="Konstituierung_2019" />

Wappen

[[Datei:{{#property:p94}}|100px|links|Wappen von Steinen]] Blasonierung: „Im Wellenschnitt geteilt; oben in Gold zwischen zwei schwarzen Fäden drei rote Sparren beseitet von zwei roten Kreuzen, unten in Blau ein goldenes Hammereisen überhöht von drei silbernen Steinen.“

Verkehr

Siehe auch

Weblinks

Commons: Steinen – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

<references />

<templatestyles src="BoxenVerschmelzen/styles.css" />

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