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Niedersayn

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Wappen Deutschlandkarte
Datei:Wappen Niedersayn.svg
Basisdaten
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 50° 32′ N, 7° 50′ O keine Zahl: {{Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code|07143275}}Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 50° 32′ N, 7° 50′ O
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Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Westerwaldkreis
Verbandsgemeinde: Wirges
Höhe: 342 m ü. NHN
Fläche: Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“ km²
Einwohner: {{Metadaten Einwohnerzahl DE−Vorlage:Deutsches Bundesland/Code|07143275}} (Fehler: Ungültige Zeitangabe)<ref name="Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code">{{Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code QUELLE}}</ref>
Bevölkerungsdichte: Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“ Einwohner je km²
Postleitzahl: 56244
Vorwahl: 02666
Kfz-Kennzeichen: WW
Gemeindeschlüssel: 07 1 43 275
Gemeindegliederung: 3 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Bahnhofstraße 10
56422 Wirges
Website: www.wirges.de
Ortsbürgermeister: Günter Kober
Lage der Ortsgemeinde Niedersayn im Westerwaldkreis
Datei:Niedersayn im Westerwaldkreis.png
Karte

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Datei:Niedersayn1.jpg
Blick auf Niedersayn (2020)
Datei:NiedersaynKarnhoefenStApollonia1.jpg
Die Apolloniakapelle im Ortsteil Karnhöfen

Niedersayn ist eine Ortsgemeinde im Westerwaldkreis in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Wirges an.

Geographische Lage

Das Dorf liegt nördlich von Montabaur am Kleinen Saynbach.

Ortsteile der Gemeinde sind Karnhöfen, Blaumhöfen und Niedersayn.<ref name="GV2022p79">Vorlage:GemeindeverzeichnisRP/lang</ref>

Geschichte

Niedersayn wurde im Jahre 1277 unter dem Namen Langesain erstmals urkundlich erwähnt. Möglicherweise handelte es sich dabei aber um eine inzwischen aufgegebene Siedlung, die lediglich nahe am heutigen Niedersayn lag, aber kein unmittelbarer Vorgänger ist. 1618 wird dieser Name letztmals verwendet. 1490 wird der heutige Name erstmals genannt. Die Kapelle der Heiligen Apollonia im Ortsteil Karnhöfen entstand 1700. 1949 wurde die stark beschädigte Kapelle teilweise neu aufgebaut und vergrößert<ref>Verbandsgemeinde Wirges zu Niedersayn, abgerufen am 26. Juli 2020</ref>, 1972 wurde sie renoviert.<ref>Pfarrei St. Anna, abgerufen am 26. Juli 2020</ref>

1525 befanden sich drei Mühlen in der Gemarkung. Während davon eine von 1648 an wüst war, wurden im 18. Jahrhundert zwei weitere Mühlen in Betrieb genommen.

Blaumhöfen wird 1525 und Karnhöfen 1589 erstmals als Einzelgehöfte erwähnt und wuchsen zu kleinen Dörfern. In Karnhöfen wurde im Jahr 1700 die Kapelle St. Apollonia erbaut.

Einwohnerentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Niedersayn, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:<ref name="regionaldaten">Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz: Mein Dorf, meine Stadt. Abgerufen am 28. Juli 2019.</ref>

Jahr Einwohner
1815 181
1835 247
1871 189
1905 146
1939 139
1950 143
1961 138
Jahr Einwohner
1970 161
1987 183
1997 209
2005 225
2011 181
2017 173
2024 171<ref name="Metadaten Einwohnerzahl DE-RP">Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz: Bevölkerungsstand von Land, Landkreisen, Gemeinden und Verbandsgemeinden (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2022) (Hilfe dazu).</ref>

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat in Niedersayn besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 9. Juni 2024 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.<ref>Gemeinderatswahl: 9. Juni 2024, Gemeinde Niedersayn. Verbandsgemeinde Wirges, abgerufen am 16. September 2025.</ref>

Bürgermeister

Günter Kober wurde am 14. August 2019 Ortsbürgermeister von Niedersayn.<ref name="Konstituierung_2019">Thomas Dörner: Konstituierende Sitzung des Ortsgemeinderates. In: Das Rathaus – Informationen für die Bürger in der VG Wirges, Ausgabe 25/2019. Abgerufen am 1. Juli 2020.</ref> Bei der Direktwahl am 26. Mai 2019 war er mit einem Stimmenanteil von 65,81 % gewählt worden.<ref>Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Direktwahlen 2019. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 15. Mai 2021; abgerufen am 1. Juli 2020 (siehe Wirges, Verbandsgemeinde, letzte Ergebniszeile).</ref> Bei der Direktwahl am 9. Juni 2024 wurde er als einziger Bewerber mit 59,7 % für fünf Jahre wiedergewählt.<ref>Niedersayn, Ortsbürgermeisterwahl (Gemeinde) 09.06.2024. In: Kommunalwahlergebnisse Niedersayn. Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz, abgerufen am 16. September 2025.</ref>

Kobers Vorgänger als Ortsbürgermeister war Thomas Dörner.<ref name="Konstituierung_2019" />

Wappen

[[Datei:{{#property:p94}}|100px|links|Wappen von Niedersayn]] Blasonierung: „In Blau eine linke silberne Flanke. Über zwei sllbern-rot verwechselten Wellenleisten vorn ein silbernes Mühlrad, hinten eine rote Glocke.“<ref name="Wappen">Wappenbeschreibung. Verbandsgemeinde Wirges, abgerufen am 28. Juli 2019.</ref>
Wappenbegründung: Die Tingierung des Wappens ist landesgeschichtlich begründet. Silber und Rot waren die Farben Kurtriers, Rot zudem die Wappenfarbe der Grafen von Diez. Blau verweist auf die zeitweilige Zugehörigkeit zum Herzogtum Nassau. Das silberne Mühlrad erinnert an die große wirtschaftliche Bedeutung des Mühlengewerbes in der Gemarkung, in der seit dem 16. Jahrhundert viele Mühlenbetriebe nachweisbar sind. Die rote Glocke verweist auf das Gotteshaus im Ortsteil Karnhöfen. Die Wellenleisten beziehen sich auf die Lage am namensgebenden kleinen Saynbach.

Verkehr

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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