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Berod bei Wallmerod

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Wappen Deutschlandkarte
Datei:Wappen Berod bei Wallmerod.svg
Basisdaten
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 50° 29′ N, 7° 56′ O keine Zahl: {{Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code|07143208}}Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 50° 29′ N, 7° 56′ O
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Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Westerwaldkreis
Verbandsgemeinde: Wallmerod
Höhe: 305 m ü. NHN
Fläche: Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“ km²
Einwohner: {{Metadaten Einwohnerzahl DE−Vorlage:Deutsches Bundesland/Code|07143208}} (Fehler: Ungültige Zeitangabe)<ref name="Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code">{{Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code QUELLE}}</ref>
Bevölkerungsdichte: Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“ Einwohner je km²
Postleitzahl: 56414
Vorwahl: 06435
Kfz-Kennzeichen: WW
Gemeindeschlüssel: 07 1 43 208
Adresse der Verbandsverwaltung: Gerichtsstraße 1
56414 Wallmerod
Website: www.wallmerod.de
Ortsbürgermeister: Collin Schmidt
Lage der Ortsgemeinde Berod bei Wallmerod im Westerwaldkreis
Datei:Berod im Westerwaldkreis.png
Karte

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Berod bei Wallmerod ist eine Ortsgemeinde im Westerwaldkreis in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Wallmerod an.

Geographie

Die Gemeinde liegt im Westerwald zwischen Montabaur und Wetzlar. Unmittelbar östlich des Ortes fließt von Nord nach Süd der Eisenbach. Zu Berod bei Wallmerod gehören auch die Wohnplätze Bruchhäusermühle und Dammsmühle.<ref name="GV2022p76">Vorlage:GemeindeverzeichnisRP/lang</ref>

Geschichte

Berod wurde um 1292 als Berrinrode erstmals urkundlich in einem Nekrologium des Chorherrenstifts Dietkirchen erwähnt. Die Wortendung -rode bezieht sich hierbei auf die mittelalterlichen Waldrodungen zur Gewinnung von Acker- und Weideland zwischen 800 und 1200.<ref>Wald und Mensch im Wandel der Zeitalter</ref> Die erste Kapelle in Berod muss bereits zwischen 1150 und 1200 erbaut worden sein. Der Westturm der heutigen Kirche und Teile der heutigen Sakristei waren bereits Teil dieses Gebäudes. Die erste schriftliche Erwähnung der Kirche erfolgte aber 1525. Die Kapelle und der Ort gehörten im Mittelalter zum Kirchspiel Hundsangen. 1729 wurde die Kapelle vergrößert und erhielt eine barocke Ausstattung. Im Jahr 1900 wurde die Kirche erneut umgebaut und erhielt eine Nord-Süd-Richtung unter Beibehaltung des ehemaligen barocken Chorraumes. Das heutige Querhaus mit dem ehemaligen barocken Hauptaltar (im jetzigen Seitenchor) entspricht der ursprünglichen Ausrichtung der Kapelle in östliche Richtung.

1762 wurde Berod zusammen mit Wallmerod und einem Teil von Ruppach vom Trierer Erzbischof Johann Philipp von Walderdorff zur Pfarrei erhoben. 1789 wurde der Teil von Ruppach durch Zehnhausen ersetzt. 1963 wurde Wallmerod zu einer eigenen Kirchengemeinde, verblieb jedoch innerhalb der Pfarrei Berod. 1976 kam Molsberg zur Kirchengemeinde Wallmerod und damit zur Pfarrei Berod hinzu. Am 1. Januar 2016 ging die Pfarrei St. Ägidius Berod nach 254 Jahren ihres Bestehens in der neu gegründeten Großpfarrei St. Laurentius Nentershausen auf.<ref>Lemke, Volker.: Geschichte der Pfarrei St. Ägidius Berod: ein Beitrag zur Ortsgeschichte von Berod, Wallmerod, Zehnhausen und Molsberg. 1997, OCLC 174428951.</ref>

Eine niederadlige Familie, die sich nach Berod nannte, ist von 1357 bis 1494 greifbar.

Die Dammsmühle bei Berod wird 1574 erstmals erwähnt, von 1653 bis 1788 zudem eine Ölmühle.

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Berod, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:<ref name="regionaldaten">Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz: Mein Dorf, meine Stadt. Abgerufen am 19. Dezember 2022.</ref>

Jahr Einwohner
1815 276
1835 326
1871 312
1905 304
1939 341
1950 365
1961 360
Jahr Einwohner
1970 410
1987 440
1997 501
2005 560
2011 551
2017 550
2024 554<ref name="Metadaten Einwohnerzahl DE-RP">Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz: Bevölkerungsstand von Land, Landkreisen, Gemeinden und Verbandsgemeinden (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2022) (Hilfe dazu).</ref>

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat in Berod bei Wallmerod besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 9. Juni 2024 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem Vorsitzenden.<ref>Collin Schmidt (Wahlleiter): Bekanntmachung des Ergebnisses der Wahl zum Gemeinderat Berod am 9. Juni 2024. In: Wir über uns - Verbandsgemeinde Wallmerod, Ausgabe 25/2024. Linus Wittich Medien GmbH, Höhr-Grenzhausen, 12. Juni 2024, abgerufen am 11. Oktober 2025.</ref>

Bürgermeister

Collin Schmidt wurde am 21. Juni 2019 Ortsbürgermeister von Berod.<ref name="Konstituierung_2019">Konstituierende Sitzung des Gemeinderates. In: Wir über uns - Verbandsgemeinde Wallmerod, Ausgabe 26/2019. Abgerufen am 2. Juli 2020.</ref> Bei der Direktwahl am 26. Mai 2019 war er mit einem Stimmenanteil von 90,44 % für fünf Jahre gewählt worden.<ref>Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Direktwahlen 2019. Abgerufen am 2. Juli 2020 (siehe Wallmerod, Verbandsgemeinde, siebte Ergebniszeile).</ref> Bei der Direktwahl am 9. Juni 2024 wurde Schmidt ohne Gegenkandidat mit 92,9 % der Stimmen erneut in seinem Amt bestätigt.<ref>Berod bei Wallmerod, Ortsbürgermeisterwahl (Gemeinde) 09.06.2024. Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz, abgerufen am 14. Juli 2024.</ref>

Schmidts Vorgänger Berthold Schönberg hatte das Amt 15 Jahre ausgeübt.<ref name="Konstituierung_2019" />

Wappen

[[Datei:{{#property:p94}}|100px|links|Wappen von Berod bei Wallmerod]] Blasonierung: „Gespalten durch eine rot-silberne Doppelflanke und geteilt im Wellenschnitt ein spitzbedachter, kreuzbesteckter, schwarzgefugter Kirchturm mit silbernem Fenster, erhöht um ein im Rundbogen gefasstes, silbernes Doppelfenster, vorne eine Rodehacke, hinten ein Tongräberspaten, alles in verwechselten Farben.“

Verkehr

Persönlichkeiten

  • Johann Böhmer (1822–1892), Lehrer und Mitglied des Provinziallandtages der Provinz Hessen-Nassau

Siehe auch

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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