Zum Inhalt springen

Alsbach (Westerwald)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 25. Juni 2025 um 19:51 Uhr durch imported>Mombacher (Politik: Kommunalwahlen 2024 ergänzt (inkl. Belege)).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Wappen Deutschlandkarte
Datei:DEU Alsbach (Westerwald) COA.svg
Basisdaten
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 50° 28′ N, 7° 40′ O keine Zahl: {{Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code|07143001}}Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 50° 28′ N, 7° 40′ O
 {{#coordinates:50,464113|7,661984|primary
dim= globe= name= region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code type=city
  }}
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Westerwaldkreis
Verbandsgemeinde: Ransbach-Baumbach
Höhe: 289 m ü. NHN
Fläche: Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“ km²
Einwohner: {{Metadaten Einwohnerzahl DE−Vorlage:Deutsches Bundesland/Code|07143001}} (Fehler: Ungültige Zeitangabe)<ref name="Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code">{{Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code QUELLE}}</ref>
Bevölkerungsdichte: Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“ Einwohner je km²
Postleitzahl: 56237
Vorwahl: 02601
Kfz-Kennzeichen: WW
Gemeindeschlüssel: 07 1 43 001
Adresse der Verbandsverwaltung: Rheinstraße 50
56235 Ransbach-Baumbach
Website: alsbach.de
Ortsbürgermeister: Heike Christmann
Lage der Ortsgemeinde Alsbach im Westerwaldkreis
Datei:Alsbach im Westerwaldkreis.png
Karte

Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata

Alsbach ist eine Ortsgemeinde im Westerwaldkreis in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Ransbach-Baumbach an.

Geographie

Datei:View over Alsbach Ww Germany.jpg
Blick über Alsbach aus Nordosten

Die Gemeinde liegt im Westerwald, etwa acht Kilometer östlich von Bendorf, drei Kilometer nördlich von Höhr-Grenzhausen und elf Kilometer westlich von Montabaur. Im Südosten bildet der Masselbach die Grenze zur benachbarten Gemeinde Kammerforst. Rund 55 Prozent der Gemarkungsfläche sind bewaldet und 36 Prozent werden landwirtschaftlich genutzt.<ref name="regionaldaten" />

Zu Alsbach gehören auch die Wohnplätze Gut Hof Rembs und Hüttenmühle.<ref name="GV2022p73">Vorlage:GemeindeverzeichnisRP/lang</ref>

Datei:Alsbach (Westerwald), Gut Hof Rembs, 003.jpg
Gut Hof Rembs, Luftaufnahme (2018)

Geschichte

Datei:Protestant Church Cultural Heritage Alsbach Ww Germany.jpg
Evangelische Pfarrkirche

Alsbach wurde 1143 erstmals erwähnt. Die Kirche im Ort wurde ebenfalls spätestens Mitte des 12. Jahrhunderts Haus Isenburg gestiftet. Für 1376 ist erstmals der Sitz eines Gerichts in Alsbach bezeugt, wodurch der Ort auch für die allgemeine Verwaltung ein Mittelpunkt der Umgebung gewesen sein dürfte. Spätestens zum Beginn des 16. Jahrhunderts war der Gerichtssitz nach Grenzhausen verlagert.

Spätestens 1349 war Alsbach Sitz eines Kirchspiels, zu dem zu diesem Zeitpunkt zumindest Hilgert gehörte. Später waren Grenzhausen, Grenzau, Hundsdorf, Wirscheid und Sessenbach Teil des Kirchspiels. 1564 wurde im Kirchspiel Alsbach unter der wiedischen Herrschaft die Reformation eingeführt.

Aufgrund des Beitritts der beiden nassauischen Fürsten zum Rheinbund und der gleichzeitigen Mediatisierung der wiedischen Fürsten gehörte Alsbach ab 1806 zum Herzogtum Nassau (Amt Selters). 1854 wurde die mittelalterliche Kirche durch den heute noch vorhandenen Neubau ersetzt.

1866 kam der Ort zum Königreich Preußen. Unter der preußischen Verwaltung gehörte Alsbach zum Unterwesterwaldkreis im Regierungsbezirk Wiesbaden. Nach dem Zweiten Weltkrieg kam Alsbach zum neu gebildeten Land Rheinland-Pfalz. Der Unterwesterwaldkreis und damit Alsbach war nun dem neuen Regierungsbezirk Montabaur zugeordnet. Nach dessen Auflösung kam 1968 Unterwesterwaldkreis zum Regierungsbezirk Koblenz, seit 1972 gehört Alsbach der Verbandsgemeinde Ransbach-Baumbach und seit 1974 dem Westerwaldkreis an.

Östlich von Alsbach, nahe Hundsdorf, lag am Masselbach die Hundsdorfer Hütte, eine Eisenhütte, die erstmals 1604 erwähnt wurde. Ende des 17. Jahrhunderts erlebte die Hütte eine Blütezeit, die unter anderem zur Ansiedlung wallonischer Hüttenarbeiter in Kammerforst führte. 1747 wurde die Hütte aber zur Mühle umgebaut, die den Bann für Alsbach innehatte.

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Alsbach, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:<ref name="regionaldaten">Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten</ref>

Jahr Einwohner
1815 214
1835 228
1871 251
1905 340
1939 346
1950 400
Jahr Einwohner
1961 397
1970 506
1987 577
1997 568
2005 588
2017 610

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat in Alsbach besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 9. Juni 2024 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und der ehrenamtlichen Ortsbürgermeisterin als Vorsitzender.<ref>Gemeinderatswahl Alsbach 2024. Verbandsgemeinde Ransbach-Baumbach, abgerufen am 25. Juni 2025.</ref>

Bürgermeister

Heike Christmann wurde am 3. Juli 2019 Ortsbürgermeisterin von Alsbach.<ref name="Konstituierung_2019">WW-Kurier: Alsbach hat neue Ortsbürgermeisterin und Gemeinderat. MVV Medienverlag Westerwald-Sieg UG & Co. KG, Wissen, 18. Juli 2019, abgerufen am 27. Juni 2020.</ref> Bei der Direktwahl am 26. Mai 2019 war sie mit 65,74 Prozent der abgegebenen Stimmen gewählt worden.<ref>Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2019, Direktwahlen</ref> Bei der Direktwahl am 9. Juni 2024 wurde Christmann mit 66,7 % der Stimmen ohne Gegenkandidat für weitere fünf Jahre im Amt bestätigt. Die Wahlbeteiligung lag bei 63,2 %.<ref>Alsbach, Ortsbürgermeisterwahl (Gemeinde) 09.06.2024. In: Wahlen in RLP. Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz, abgerufen am 29. Juni 2024.</ref>

Christmanns Vorgänger Ralf Scheyer hatte das Amt 20 Jahre ausgeübt.<ref name="Konstituierung_2019" />

Wappen

[[Datei:{{#property:p94}}|100px|links|Wappen von Alsbach]] Blasonierung: „In Silber drei schwarze Balken belegt mit einem links hinschreitenden, rot bewehrten und geschwänzten goldenen Pfau“
Wappenbegründung: Es basiert auf dem Wappen der Grafen von Wied, den ehemaligen Landesherren von Alsbach.

Wirtschaft und Infrastruktur

Südlich von Alsbach verläuft die Bundesautobahn 48. Die nahegelegene Brexbachtalbahn wurde stillgelegt.

Alsbach verfügt über ein Dorfgemeinschaftshaus.

Persönlichkeiten

Siehe auch

Literatur

  • Hellmuth Gensicke: Die Kirchspiele Alsbach und GRenzhausen. In: Nassauische Annalen Band 68, 1957, S. 246–261.
  • Doris Löcher: Ortsfamilienbuch der evangelischen Kirchengemeinde Alsbach/Westerwald 1655-1899 mit den Filialen Hilgert, Hundsdorf, Faulbach. 2. Auflage. Koblenz: Cardamina 2021; ISBN 978-3-86424-561-9.

Weblinks

Commons: Alsbach – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

<references />

<templatestyles src="BoxenVerschmelzen/styles.css" />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang

Städte: Bad Marienberg (Westerwald) | Hachenburg | Höhr-Grenzhausen | Montabaur | Ransbach-Baumbach | Rennerod | Selters (Westerwald) | Westerburg | Wirges

Gemeinden: Ailertchen | Alpenrod | Alsbach | Arnshöfen | Astert | Atzelgift | Bannberscheid | Bellingen | Berod bei Wallmerod | Berzhahn | Bilkheim | Boden | Bölsberg | Borod | Brandscheid | Breitenau | Bretthausen | Caan | Daubach | Deesen | Dernbach (Westerwald) | Dreifelden | Dreikirchen | Dreisbach | Ebernhahn | Eitelborn | Elbingen | Ellenhausen | Elsoff (Westerwald) | Enspel | Ettinghausen | Ewighausen | Fehl-Ritzhausen | Freilingen | Freirachdorf | Gackenbach | Gehlert | Gemünden | Giesenhausen | Girkenroth | Girod | Goddert | Görgeshausen | Großholbach | Großseifen | Guckheim | Hahn am See | Hahn bei Marienberg | Halbs | Hardt | Hartenfels | Härtlingen | Hattert | Heilberscheid | Heiligenroth | Heimborn | Helferskirchen | Hellenhahn-Schellenberg | Hergenroth | Herschbach | Herschbach (Oberwesterwald) | Heuzert | Hilgert | Hillscheid | Höchstenbach | Hof | Höhn | Holler | Homberg | Horbach | Hübingen | Hüblingen | Hundsangen | Hundsdorf | Irmtraut | Kaden | Kadenbach | Kammerforst | Kirburg | Kölbingen | Kroppach | Krümmel | Kuhnhöfen | Kundert | Langenbach bei Kirburg | Langenhahn | Lautzenbrücken | Leuterod | Liebenscheid | Limbach | Linden | Lochum | Luckenbach | Mähren | Marienrachdorf | Maroth | Marzhausen | Maxsain | Merkelbach | Meudt | Mogendorf | Molsberg | Mörlen | Mörsbach | Moschheim | Mudenbach | Mündersbach | Müschenbach | Nauort | Nentershausen | Neuhäusel | Neunkhausen | Neunkirchen | Neustadt/Westerwald | Niederahr | Niederelbert | Niedererbach | Niederroßbach | Niedersayn | Nister | Nisterau | Nister-Möhrendorf | Nistertal | Nomborn | Nordhofen | Norken | Oberahr | Oberelbert | Obererbach | Oberhaid | Oberrod | Oberroßbach | Ötzingen | Pottum | Quirnbach | Rehe | Roßbach | Rotenhain | Rothenbach | Rückeroth | Ruppach-Goldhausen | Salz | Salzburg | Schenkelberg | Seck | Sessenbach | Sessenhausen | Siershahn | Simmern | Stahlhofen | Stahlhofen am Wiesensee | Staudt | Steinebach an der Wied | Steinefrenz | Steinen | Stein-Neukirch | Stein-Wingert | Stockhausen-Illfurth | Stockum-Püschen | Streithausen | Unnau | Untershausen | Vielbach | Wahlrod | Waigandshain | Waldmühlen | Wallmerod | Weidenhahn | Welkenbach | Welschneudorf | Weltersburg | Weroth | Westernohe | Wied | Willingen | Willmenrod | Winkelbach | Winnen | Wirscheid | Wittgert | Wölferlingen | Zehnhausen bei Rennerod | Zehnhausen bei Wallmerod

Vorlage:Klappleiste/Ende

Vorlage:Hinweisbaustein