Zum Inhalt springen

Hartenfels

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 4. November 2025 um 10:16 Uhr durch imported>SchlurcherBot (Bot: http → https).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Vorlage:Hinweisbaustein

Wappen Deutschlandkarte
Datei:DEU Hartenfels COA.svg
Basisdaten
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 50° 34′ N, 7° 47′ O keine Zahl: {{Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code|07143025}}Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 50° 34′ N, 7° 47′ O
 {{#coordinates:50,571808|7,785437|primary
dim= globe= name= region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code type=city
  }}
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Westerwaldkreis
Verbandsgemeinde: Selters (Westerwald)
Höhe: 344 m ü. NHN
Fläche: Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“ km²
Einwohner: {{Metadaten Einwohnerzahl DE−Vorlage:Deutsches Bundesland/Code|07143025}} (Fehler: Ungültige Zeitangabe)<ref name="Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code">{{Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code QUELLE}}</ref>
Bevölkerungsdichte: Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“ Einwohner je km²
Postleitzahl: 56244
Vorwahl: 02626
Kfz-Kennzeichen: WW
Gemeindeschlüssel: 07 1 43 025
Adresse der Verbandsverwaltung: Am Saynbach 5–7
56242 Selters (Westerwald)
Website: www.vg-selters.de
Ortsbürgermeister: Andreas Strüder
Lage der Ortsgemeinde Hartenfels im Westerwaldkreis
Datei:Hartenfels im Westerwaldkreis.png
Karte

Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata

Hartenfels (mundartlich: Harbels<ref>Hermann-Josef Hucke: Ortsnamen im Westerwaldkreis in ihrer mundartlichen Aussprache sowie Ortsneckereien. (PDF; 129 kB) 2010, S. 16, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 9. Januar 2014; abgerufen am 22. April 2021.</ref>) ist eine Ortsgemeinde im Westerwaldkreis in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Selters (Westerwald) an.

Geographische Lage

Hartenfels liegt am Holzbach und etwa 4 km von Herschbach sowie 8 km von Selters (Westerwald) entfernt. Nachbargemeinden sind Herschbach und Schenkelberg im Westen, Steinen im Osten und Maxsain im Süden der Gemeinde. Ein kleines, zu Hartenfels gehörendes Waldgebiet, der Hartenfelser Kopf, liegt außerhalb der Gemarkungsgrenzen nördlich des Ortes an der B 8 zwischen Freilingen und Höchstenbach.

Geschichte und Sehenswertes

Datei:Burg Hartenfels 001.jpg
Hartenfels mit Burg Hartenfels, Luftaufnahme (2016)

Die Burg Hartenfels wird in alten Schriften erstmals im Jahre 1249 erwähnt. 1332 erhielt der Ort Hartenfels durch Ludwig den Bayern das Stadtrecht von Frankfurt, das 1346 durch Karl IV. bestätigt wurde.<ref name="Gensicke">Hellmuth Gensicke: Landesgeschichte des Westerwaldes. 3. Auflage. Historische Kommission für Nassau, Wiesbaden 1999, Seite 440; ISBN 3-922244-80-7</ref> Der Ort ist bekannt für seine schon seit 1593 verfallene Burgruine, von der bis auf wenige Mauern nur noch der Turm steht. Es ist der einem Rahmtopf ähnelnde Turm einer Burg, die Mitte des 13. Jahrhunderts gebaut wurde, um die nahegelegene Handelsstraße von Frankfurt nach Köln zu überwachen.

Sie gehörte der Gräfin Mechthild von Sayn aus dem Erbe ihres 1246 verstorbenen Gatten Heinrich III. von Sayn und kam unter Erzbischof Arnold II. von Isenburg an Kurtrier.<ref>Die Ausführungen zum mittelalterlichen Geschichte des Westerwalds sind dem Buch „Der Westerwald“ von Hermann-Josef Roth (DuMont) entnommen</ref>

Die Ruine trägt im Dialekt den Namen Schmanddippe. 1999 feierte die Gemeinde Hartenfels ihr 750-jähriges Bestehen.

Neben der Burgruinen sind weitere Sehenswürdigkeiten:

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Hartenfels, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:<ref name="regionaldaten">Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz: Mein Dorf, meine Stadt. Abgerufen am 22. April 2021.</ref>

Jahr Einwohner
1815 429
1835 525
1871 531
1905 493
1939 529
1950 550
1961 585
Jahr Einwohner
1970 646
1987 702
1997 834
2005 868
2011 827
2017 804
2024 789<ref name="Metadaten Einwohnerzahl DE-RP">Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz: Bevölkerungsstand von Land, Landkreisen, Gemeinden und Verbandsgemeinden (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2022) (Hilfe dazu).</ref>

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat in Hartenfels besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 9. Juni 2024 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.<ref>Wahl zum Ortsgemeinderat der Ortsgemeinde Hartenfels. Abgerufen am 9. November 2024.</ref> Auch 2019 fand bereits Mehrheitswahl statt.<ref>Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2019, Stadt- und Gemeinderatswahlen.</ref>

Bürgermeister

Andreas Strüder wurde am 23. Januar 2014 Ortsbürgermeister von Hartenfels.<ref>WW-Kurier: Andreas Strüder zum Ortsbürgermeister ernannt. MVV Medienverlag Westerwald-Sieg UG & Co. KG, Wissen, 27. Januar 2014, abgerufen am 10. Juni 2020.</ref> Bei der Direktwahl am 26. Mai 2019 wurde er mit 84,52 Prozent der abgegebenen Stimmen für weitere fünf Jahre in seinem Amt bestätigt.<ref>Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2019, Direktwahlen.</ref> Auch bei der Direktwahl am 9. Juni 2024 wurde er bestätigt. Ohne Gegenkandidaten erhielt er 85,2 % der Stimmen.<ref>Ortsbürgermeisterwahl Hartenfels. Abgerufen am 9. November 2024.</ref>

Wappen

[[Datei:{{#property:p94}}|100px|links|Wappen von Hartenfels]] Blasonierung: „In Silber ein rotes Antoniuskreuz mit zwei angehängten blauen Glöckchen.“

Wirtschaft und Infrastruktur

Wichtigster Arbeitgeber ist die Firma Huf Haus GmbH & Co. KG mit ca. 470 Mitarbeitern.

Windpark Hartenfelser Kopf

Im Sommer 2006 wurden zwölf Windräder vom Typ Enercon E-70 auf dem Hartenfelser Kopf fertiggestellt. Vier Windräder stehen in der Gemarkung Hartenfels. In den Folgejahren wurden weitere Windräder errichtet, sodass zwischenzeitlich 28 Windräder errichtet wurden.

Regelmäßige Veranstaltungen

Im Januar finden zu Ehren des Schutzpatrons, dem heiligen Antonius, Patronatstag 17. Januar, an zwei aufeinander folgenden Wochenenden, zwei Konzerte des Musikvereins statt. Auf dem Burgberg findet jährlich zu Pfingsten das Musikfestival „Rock am Turm“ statt, zu Weihnachten wird alljährlich ein bis zu acht Meter hoher beleuchteter echter Tannenbaum auf dem Turm aufgebaut. Die Kirmes in Hartenfels findet in der Regel am ersten Juliwochenende statt.

Chöre, Vereine etc.

Die Gemeinde wird bereichert durch den mitgliederstarken Musikverein, die ebenso große Freiwillige Feuerwehr Hartenfels, den Möhnenverein mit einem Männerballett, sowie den Kirchenchor. Der Tennisverein Hartenfels/Schenkelberg ist ebenfalls im Vereinsleben eingegliedert.

Verkehr

Siehe auch

Literatur

  • Vorlage:MerianTopo
  • Die Gemeinde Hartenfels gab anlässlich der 750-Jahr-Feier 1999 eine Chronik heraus, geschrieben und zusammengestellt von Altbürgermeister und Ehrenbürger Josef Marx (†); dem früheren Dekan des Dekanates Herschbach-Selters (1971 bis 1979), H. H. Pfarrer i. R. Norbert Dorn (†); sowie Peter H. Görg und Josef Marx, Chronik der Ortsgemeinde Hartenfels, Hachenburg 1999, 649 S.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

<templatestyles src="BoxenVerschmelzen/styles.css" />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang

Städte: Bad Marienberg (Westerwald) | Hachenburg | Höhr-Grenzhausen | Montabaur | Ransbach-Baumbach | Rennerod | Selters (Westerwald) | Westerburg | Wirges

Gemeinden: Ailertchen | Alpenrod | Alsbach | Arnshöfen | Astert | Atzelgift | Bannberscheid | Bellingen | Berod bei Wallmerod | Berzhahn | Bilkheim | Boden | Bölsberg | Borod | Brandscheid | Breitenau | Bretthausen | Caan | Daubach | Deesen | Dernbach (Westerwald) | Dreifelden | Dreikirchen | Dreisbach | Ebernhahn | Eitelborn | Elbingen | Ellenhausen | Elsoff (Westerwald) | Enspel | Ettinghausen | Ewighausen | Fehl-Ritzhausen | Freilingen | Freirachdorf | Gackenbach | Gehlert | Gemünden | Giesenhausen | Girkenroth | Girod | Goddert | Görgeshausen | Großholbach | Großseifen | Guckheim | Hahn am See | Hahn bei Marienberg | Halbs | Hardt | Hartenfels | Härtlingen | Hattert | Heilberscheid | Heiligenroth | Heimborn | Helferskirchen | Hellenhahn-Schellenberg | Hergenroth | Herschbach | Herschbach (Oberwesterwald) | Heuzert | Hilgert | Hillscheid | Höchstenbach | Hof | Höhn | Holler | Homberg | Horbach | Hübingen | Hüblingen | Hundsangen | Hundsdorf | Irmtraut | Kaden | Kadenbach | Kammerforst | Kirburg | Kölbingen | Kroppach | Krümmel | Kuhnhöfen | Kundert | Langenbach bei Kirburg | Langenhahn | Lautzenbrücken | Leuterod | Liebenscheid | Limbach | Linden | Lochum | Luckenbach | Mähren | Marienrachdorf | Maroth | Marzhausen | Maxsain | Merkelbach | Meudt | Mogendorf | Molsberg | Mörlen | Mörsbach | Moschheim | Mudenbach | Mündersbach | Müschenbach | Nauort | Nentershausen | Neuhäusel | Neunkhausen | Neunkirchen | Neustadt/Westerwald | Niederahr | Niederelbert | Niedererbach | Niederroßbach | Niedersayn | Nister | Nisterau | Nister-Möhrendorf | Nistertal | Nomborn | Nordhofen | Norken | Oberahr | Oberelbert | Obererbach | Oberhaid | Oberrod | Oberroßbach | Ötzingen | Pottum | Quirnbach | Rehe | Roßbach | Rotenhain | Rothenbach | Rückeroth | Ruppach-Goldhausen | Salz | Salzburg | Schenkelberg | Seck | Sessenbach | Sessenhausen | Siershahn | Simmern | Stahlhofen | Stahlhofen am Wiesensee | Staudt | Steinebach an der Wied | Steinefrenz | Steinen | Stein-Neukirch | Stein-Wingert | Stockhausen-Illfurth | Stockum-Püschen | Streithausen | Unnau | Untershausen | Vielbach | Wahlrod | Waigandshain | Waldmühlen | Wallmerod | Weidenhahn | Welkenbach | Welschneudorf | Weltersburg | Weroth | Westernohe | Wied | Willingen | Willmenrod | Winkelbach | Winnen | Wirscheid | Wittgert | Wölferlingen | Zehnhausen bei Rennerod | Zehnhausen bei Wallmerod

Vorlage:Klappleiste/Ende

Vorlage:Hinweisbaustein