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Tunnel Eichen-Diekenscheid

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Tunnel Eichen-Diekenscheid
Länge 400 mdep1
Anzahl der Röhren 1
Bau
Bauherr DB Netz
Baubeginn 1999
Betrieb
Betreiber DB Netz
Freigabe 2002
Lagekarte
Koordinaten
Westportal 50° 24′ 52,8″ N, 7° 55′ 44,4″ O
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Ostportal 50° 24′ 51,1″ N, 7° 56′ 35,1″ O
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Der Tunnel Eichen-Diekenscheid ist ein 400 m langer Eisenbahntunnel beim Streckenkilometer 96 der Schnellfahrstrecke Köln–Rhein/Main auf dem Gebiet der rheinland-pfälzischen Gemeinde Nentershausen. Er verläuft, auf einer Länge von 400 m, zwischen den Streckenkilometern 96,7 und 97,1.

Verlauf

Die Trasse verläuft Richtung Frankfurt in einer Linkskurve, die Gradiente fällt durchgehend ab.

Der Tunnel unterquert die Bundesautobahn 3 sowie die Landesstraßen L317 und L318. Östlich des Tunnels wird die Autobahn-Anschlussstelle Diez in einem Rahmenbauwerk unterquert.<ref name="krm-mittea-1999-4">DBProjekt GmbH Köln–Rhein/Main, Projektleitung (Hrsg.): Neubaustrecke Köln–Rhein/Main: Bauabschnitt Mitte Los B: Selters–Brechen, Broschüre (20 Seiten), Frankfurt am Main, Januar 1999, S. 4, 7.</ref>

Östlich folgt die Wiesengrund-Talbrücke, westlich der Tunnel Lange Issel.

Geschichte

Ursprünglich war im Bereich des heutigen Tunnels ein Einschnitt geplant.<ref name="zt-2000-2-6"/> Ein in diesem Bereich stehender Wald sollte abgeholzt werden.<ref name="swr-1998">Videodokumentation Die längste Baustelle Europas: ICE-Neubaustrecke Köln-Rhein/Main, 1998, Minute 24.</ref> Im Zuge des Planfeststellungsverfahrens wurde schließlich ein 400 m langer Tunnel geplant, um den Naturpark Nassau an dieser Stelle zu schonen.<ref name="zt-2000-2-6"/>

Der Tunnel zählt zum Mittelabschnitt im Baulos B der Neubaustrecke und wurde durch eine Arbeitsgemeinschaft von sechs Unternehmen errichtet.<ref name="projektbau-2001-71">Ludwig Martin: Wenige Meter unter dem Dernbacher Dreieck. In: DB ProjektBau GmbH, Frankfurt (Hrsg.): Neubaustrecke Köln–Rhein/Main. Brücken und Tunnel. ohne ISBN. S. 71–75</ref>

Der Vortrieb begann Mitte 1999.<ref name="db-zt-1999-04-4">Planmäßiger Verlauf auf der längsten Baustelle Deutschlands. In: DBProjekt Köln–Rhein/Main (Hrsg.): Zum Thema, Heft 4/1999, Frankfurt am Main, August 1999, S. 4–7.</ref> 360 m wurden in bergmännischer Bauweise errichtet, 40 Meter in offener Bauweise (nach anderer Quelle: 160 m in offener Bauweise<ref name="krm-mittea-1999-4"/>). Der Durchschlag wurde Anfang 2000 gefeiert. Das Bauwerk wurde als 21. der 24 bergmännischen Tunnel der Neubaustrecke durchgeschlagen; im Los B war es der letzte. Der Vortrieb verlief ohne besondere Vorkommnisse.<ref name="zt-2000-2-6">Tunneldurchschläge; Vollsperrung der A 3; Neuer Auewald; Fernsehkrimi im Fernthal-Tunnel; Grundschule baut Biotop. In: Zum Thema, ZDB-ID 2115698-0, Ausgabe 2/2000, April 2000, S. 6–8.</ref>

Der Tunnel zählte, neben dem Dickhecktunnel, zu den letzten beiden von elf Tunneln, die im 43 km langen Los B fertiggestellt wurden.<ref name="tiefbau-2000-7">G. Blaasch: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Die Neubaustrecke zwischen Köln und Frankfurt (Memento des Vorlage:IconExternal vom 8. Juni 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.baumaschine.de. In: Tiefbau, 2000, Heft 7, S. 396–406</ref>

Im 2. Halbjahr 2014 sollten die Schienen im Tunnel gewechselt werden.<ref name="ted-217-378306">Deutschland-Frankfurt am Main: Lüftungsvorrichtungen. Dokument 2013/S 217-378306 vom 8. November 2013 im Supplement zum Elektronischen Amtsblatt der Europäischen Union.</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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