Wahlkreis See-Gaster
| Wahlkreis See-Gaster | |
|---|---|
| Basisdaten | |
| Staat: | Vorlage:CHE2 |
| Kanton: | Datei:Coat of arms of canton of St. Gallen.svg St. Gallen (SG) |
| BFS-Nr.: | 1726 |
| Fläche: | Vorlage:Metadaten Fläche CH km² |
| Höhenbereich: | Vorlage:Metadaten Höhenbereich CH–Vorlage:Metadaten Höhenbereich CH m ü. M. |
| Einwohner: | 72'094<ref>Bilanz der ständigen Wohnbevölkerung nach Bezirken und Gemeinden, 1991–2024. In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik, abgerufen am 28. August 2025 (bei späteren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2024 zusammengefasst). </ref> (31. Dezember 2024) |
| Bevölkerungsdichte: | Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“ Einw. pro km² |
| Karte | |
Der Wahlkreis See-Gaster ist eine Verwaltungseinheit des Schweizer Kantons St. Gallen, die nach der neuen St. Galler Kantonsverfassung vom 10. Juni 2001 gebildet wurde.
Politik
Für die Mehrheit der Bevölkerung im Wahlbezirk See-Gaster liegt Zürich näher als St. Gallen. Die Region gehört zu den wachstumsstärksten im Kanton und die Steuerkraft ist nirgendwo so hoch in St. Gallen. Einige internationale Unternehmen wie Geberit, Holcim oder Wicor haben ihren Sitz im Wahlkreis. Die Kehrseite des Wachstums ist, dass das Wohnen teuer ist. Beschaulicher geht es am östlichen Ende des Wahlkreises zu, wo am Walensee die Strukturen dörflich und kleinräumig sind.<ref name="Tagblatt">Adrian Vögele: Vor den St.Galler Wahlen: Ein gefühlter Kanton Linth – der Wahlkreis See-Gaster im Porträt. In: St. Galler Tagblatt (online), 29. Februar 2020</ref>
Für die regionale Identität sind die Kantonsgrenzen zweitrangig. Der Eishockeyclub SC Rapperswil-Jona Lakers hat viele Fans in den Nachbarkantonen.<ref name="Tagblatt" />
| Sitze im Kantonsrat (2024–2028)<ref name="WAB2024" /> |
| Wahljahr | 2004<ref>Protokoll der Erneuerungswahl des Kantonsrates vom 14. März 2004. Auf der Webseite des Kantons St. Gallen, 29. März 2004</ref> | 2008<ref>Kantonsratswahl 2008: Wahlkreis See-Gaster. Auf der Webseite des Kantons St. Gallen, 18. Juni 2019</ref> | 2012<ref>Kantonsratswahl 2012: Wahlkreis See-Gaster. Auf der Webseite des Kantons St. Gallen, 18. Juni 2019</ref> | 2016<ref>Kantonsratswahl 2016: Wahlkreis See-Gaster. Auf der Webseite des Kantons St. Gallen, 13. Juni 2019</ref> | 2020<ref name="WAB2020">Kantonsratswahl 2020: Wahlkreis See-Gaster. Auf der Webseite des Kantons St. Gallen, 8. März 2020</ref> | 2024<ref name="WAB2024">Kantonsratswahl 2024: Wahlkreis See-Gaster. Auf der Webseite des Kantons St. Gallen, 10. März 2024</ref> |
| Grüne<ref group="Anm."> bis 2012 mit dem Namen «UGS – unabhängig, grün, sozial», 2016 als UGS/Grüne</ref> | 2 | 1 | 1 | 1 | 2 | 1 |
| SP | 3 | 1 | 2 | 2 | 2 | 2 |
| GLP | 1 | 1 | 1 | |||
| Die Mitte<ref group="Anm."> bis 2020 CVP</ref> | 9 | 5 | 5 | 4 | 4 | 4 |
| FDP | 3 | 2 | 2 | 3 | 2 | 2 |
| SVP | 6 | 6 | 5 | 6 | 5 | 6 |
| insgesamt | 23<ref group="Anm.">Bis 2008 hatte das Kantonsparlament 180 statt wie seither 120 Sitze.</ref> | 15 | 16 | 16 | 16 | 16 |
Politisch dominierte in Wahlkreis lange die Christlichdemokratische Volkspartei (CVP), aber auch der liberale Einfluss der FDP war stets stark. Der Kantonsratssitz der Grünliberalen Partei,<ref name="Tagblatt" />
die sich in dieser Region schon recht früh etablieren konnten,<ref name="Statistik">Thomas Oegerli: Kantonale Wahlen im Kanton St.Gallen. Kantonsratswahlen 2004 – 2016. In: Statistik aktuell 58, Amt für Statistik des Kantons St. Gallen, Februar 2017 (PDF; 1,0 MB)</ref>
fiel 2016 dem Vormarsch der SVP zum Opfer,<ref name="Tagblatt" />
konnte aber vier Jahre später wiedergewonnen werden.<ref name="WAB2020" />
Die Entwicklung im Wahlkreis See-Gaster zeigt ein ähnliches Muster wie im restlichen Kanton: Die früher dominante CVP wurde 2008 erstmals von der SVP überholt. Die FDP konnte ihren Rückgang 2012 und 2016 stoppen, die SP bereits ab 2008.<ref name="Statistik" />
Politische Gliederung
Der Wahlkreis besteht seit dem 1. Januar 2003 aus den beiden früheren Bezirken See und Gaster. Er umfasst folgende Gemeinden:
Stand: 1. Januar 2013
| Wappen | Name der Gemeinde | Einwohner (31. Dezember 2024) |
Fläche in km² <ref>Vorlage:Metadaten Fläche CH</ref> |
Einw. pro km² |
|---|---|---|---|---|
| Amden | 1901 | Vorlage:Metadaten Fläche CH | Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“ | |
| Benken (SG) | 3073 | Vorlage:Metadaten Fläche CH | Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“ | |
| Eschenbach (SG) | 10'266 | Vorlage:Metadaten Fläche CH | Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“ | |
| Gommiswald | 5718 | Vorlage:Metadaten Fläche CH | Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“ | |
| Kaltbrunn | 5099 | Vorlage:Metadaten Fläche CH | Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“ | |
| Rapperswil-Jona | 28'779 | Vorlage:Metadaten Fläche CH | Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“ | |
| Schänis | 4172 | Vorlage:Metadaten Fläche CH | Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“ | |
| Schmerikon | 4150 | Vorlage:Metadaten Fläche CH | Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“ | |
| Uznach | 7038 | Vorlage:Metadaten Fläche CH | Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“ | |
| Weesen | 1898 | Vorlage:Metadaten Fläche CH | Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“ | |
| Total (10) | 72'094 | Vorlage:Metadaten Fläche CH | Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“ | |
Veränderungen im Gemeindebestand seit 2003
-
Gemeinden bis 2006
-
Gemeinden bis 2012
- 2007: Fusion Rapperswil und Jona → Rapperswil-Jona
- 2013: Fusion Rieden, Ernetschwil und Gommiswald → Gommiswald
- 2013: Fusion Eschenbach, Goldingen und St. Gallenkappel → Eschenbach
Weblinks
Anmerkungen
<references group="Anm." />
Einzelnachweise
<references/>
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Rheintal | Rorschach | Sarganserland | See-Gaster | St. Gallen | Toggenburg | Werdenberg | Wil
Ehemalige Bezirke des Kantons St. Gallen bis 30. Juni 1918:
Stadt St. Gallen |
Tablat
Ehemalige Bezirke des Kantons St. Gallen bis 31. Dezember 2002:
Alttoggenburg |
Gaster |
Gossau |
Neutoggenburg |
Oberrheintal |
Obertoggenburg |
Rorschach |
Sargans |
See |
St. Gallen |
Unterrheintal |
Untertoggenburg |
Werdenberg |
Wil
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Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang
Amden | Benken | Eschenbach | Gommiswald | Kaltbrunn | Rapperswil-Jona | Schänis | Schmerikon | Uznach | Weesen
Ehemalige Gemeinden: Ernetschwil | Goldingen | Jona | Rapperswil | Rieden | St. Gallenkappel
Kanton St. Gallen | Wahlkreise des Kantons St. Gallen | Gemeinden des Kantons St. Gallen
Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang Amden | Benken | Eschenbach | Gommiswald | Kaltbrunn | Rapperswil-Jona | Schänis | Schmerikon | Uznach | Weesen
Liste der Kulturgüter im Kanton St. Gallen Vorlage:Klappleiste/Ende