Zum Inhalt springen

Christlichdemokratische Volkspartei

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Christlichdemokratische Volkspartei
Logo
Gründungsdatum: 22. April 1912
Gründungsort: Ruswil
Auflösungsdatum: 31. Dezember 2020
Auflösungsgrund: Fusion mit der BDP zu «Die Mitte»
Ideologie: Christdemokratie
Mitglieder: 100'000<ref>Der Bund kurz erklärt 2014. (PDF; 14,8 MB) Schweizerische Bundeskanzlei, 28. Februar 2014, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 9. August 2014; abgerufen am 22. April 2014.</ref>
(Stand: 2014)
Frauenanteil: im Nationalrat: 28 %
im Ständerat: 36,4 %
(Stand: NR-Wahlen 2019)
Wähleranteil: 11,4 %
(Stand: NR-Wahlen 2019)
Gruppierungen: CVP Frauen
Junge CVP
Christlichsoziale Partei
Arbeitsgemeinschaft Wirtschaft und Gesellschaft
Forum politique suisse
Forum de l’entreprise
Hausanschrift: Hirschengraben 9
3011 Bern
Internationale Verbindungen: Christlich Demokratische Internationale
Europapartei: Europäische Volkspartei (assoziiert)
Website: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Ehemalige Website der CVP (Memento vom 20. August 2020 im Internet Archive)

Die Christlichdemokratische Volkspartei der Schweiz (CVP) ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) war eine politische Partei in der Schweiz. Sie schloss sich auf nationaler Ebene zum 1. Januar 2021 mit der Bürgerlich-Demokratischen Partei (BDP) zur Partei «Die Mitte» zusammen. Der Name CVP blieb in gewissen Kantonalverbänden bis 2024 in Gebrauch.

Die nationale CVP war eine der vier Schweizer Regierungsparteien und seit 1891 im Bundesrat vertreten.<ref>Geschichte des Bundesrates. Abgerufen am 9. März 2019.</ref> In den Anfängen des Schweizer Bundesstaates war sie mit ihren Vorgängerbewegungen das Sammelbecken der katholisch-konservativen Kräfte und die hauptsächliche Opposition zu dem den Staat dominierenden Freisinn. Später stand sie jedoch in der Mitte des politischen Spektrums und vertrat christdemokratische Positionen.<ref>Leitbild. (PDF) CVP Schweiz, abgerufen am 9. März 2019.</ref>

Inhaltliches Profil

Datei:Swiss party politics 2007 de.png
Die Position der CVP im politischen Spektrum der Schweiz (2007)

Die CVP bezeichnete sich in ihrem Parteiprogramm als liberal-sozial, wobei sie im Sinne der sogenannten sozialen Marktwirtschaft liberale Grundsätze mit der Gewährleistung von sozialen Grundrechten verbinden wollte. Die CVP sah sich als Vertreterin der Familien sowie der kleinen und mittleren Unternehmen. Ausserdem wollte sie den Mittelstand stärken.

Die Expansion der Partei in die reformierten Kantone, in denen die CVP eine aus ihrer Sicht soziale und liberale Politik betrieb, stand der traditionellen Rolle der CVP als staatstragender Partei in den katholischen Stammlanden (Zentralschweiz, Wallis, Tessin) gegenüber; dort bestand die Wählerbasis noch immer aus eher konservativen Personen. Ein weiterer Grund für die liberal-soziale Programmatik war die Dominanz der Partei in den Stammlanden, die sie zu einem Konsenskurs zwang – im Kanton Luzern etwa stellte sie bis ins Jahr 2005 drei von fünf Mitgliedern der Regierung, ebenso im Wallis bis 2017.

Politische Schwerpunktthemen

Als staatstragende Partei verstand sich die CVP als zentrale Brückenbauerin in dem auf Kompromiss und Konkordanz ausgerichteten föderalen System der Schweiz. Die Politik sollte lösungsorientiert und zukunftsgerichtet sein.<ref>CVP Schweiz: CVP Botschafter. Abgerufen am 23. August 2019.</ref> Die Politik der CVP deckte alle staatspolitisch relevanten Themen (Bildung und Forschung, Familie, Landwirtschaft, Service public & Verkehr, Sicherheit und Staatspolitik und Recht)<ref>Weitere Themen. CVP Schweiz, abgerufen am 22. August 2019.</ref> ab, fokussierte sich im Wahljahr 2019 aber auf folgende Schwerpunkte:

  • Gesundheit: Den hohen und weiter steigenden Kosten des Gesundheitswesens wollte die CVP mit einer Kostenbremse-Initiative entgegenwirken. Die Partei gab an, dass 20 % oder 6 Milliarden Franken der Kosten in der obligatorischen Grundversicherung ohne Qualitätsverlust eingespart werden können. Mit der Initiative sollten alle Prämienzahlenden, insbesondere der Mittelstand und Familien, entlastet werden. Umgesetzt werden sollte dies unter anderem durch tiefere Medikamentenpreise, mehr ambulante statt stationäre Behandlungen sowie die Voranbringung des elektronischen Patientendossiers.<ref>KostenbremseInitiative «Für tiefere Prämien – Kostenbremse im Gesundheitswesen». CVP Schweiz, abgerufen am 22. August 2019.</ref>
  • Klima und Umwelt: 1971 wurde auf Anstoss der CVP der Umweltartikel in die Bundesverfassung aufgenommen.<ref>Ueli Haefeli-Waser: Umweltschutz. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 14. Januar 2014, abgerufen am 12. Oktober 2020.</ref> 2019 forderte die Partei die Nutzung einheimischer und erneuerbarer Energiequellen, den Ausbau von Cleantech sowie ein griffiges CO₂-Gesetz zur konsequenten Umsetzung der Energiewende.<ref name="APol">Aussenpolitik. CVP Schweiz, abgerufen am 12. August 2019.</ref>
  • Aussenpolitik: Die CVP forderte eine Schweiz, die neutral und souverän ist, sich aber nicht isoliert. Dazu verlangte sie enge wirtschaftliche und auch sozial tragfähige Beziehungen zu Partnern, und vor allem der EU gegenüber ein selbstbewusstes Auftreten, insbesondere bei den verlangten Nachverhandlungen über das institutionelle Rahmenabkommen.<ref name="APol" />
  • Sozialwerke: Um auch in Zukunft sichere Renten zu garantieren, forderte die CVP Reformen bei der AHV und der zweiten Säule sowie ein flexibles Rentenalter, wobei das Referenzalter der Frauen dem der Männer angeglichen werden soll. Diese Forderung wurde von den CVP-Frauen unterstützt mit der Verknüpfung der Lohngleichheit und dass die Kosten nicht zu Lasten der Frauen gehen dürfen.<ref>Sozialwerke. CVP Schweiz, abgerufen am 21. August 2019.</ref><ref>CVP Frauen: CVP Frauen. CVP Schweiz, abgerufen am 24. Juli 2019.</ref> Um die Sozialwerke weiter zu entlasten, verlangte die CVP zudem die bessere finanzielle Abgeltung von pflegenden Angehörigen. Zur Umsetzung dieser Forderung schlug die CVP ein neues Bundesgesetz über die Verbesserung der Vereinbarkeit von Erwerbstätigkeit und Angehörigenbetreuung vor.<ref>Botschaft zum Bundesgesetz über die Verbesserung der Vereinbarkeit von Erwerbstätigkeit und Angehörigenbetreuung. (PDF) In: admin.ch. Schweizer Bundesrat, 22. Mai 2019, abgerufen am 22. Juli 2019.</ref> Weitere Massnahmen zu den Sozialwerken betrafen die Verhinderung von Missbrauch sowie Reformen bei der Finanzierung der zweiten Säule.
  • Nachhaltige Wirtschaft: Die CVP vertrat die Perspektive, dass nur eine Wirtschaftspolitik, die wachstumsfreundlich und solidarisch ist, Wohlstand schafft. Sie setzte sich mit der Forderung nach kostengünstiger Kinderbetreuung, zwei Wochen Vaterschaftsurlaub, Lohngleichheit sowie flexiblen Arbeitsmodellen für die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein. In der sogenannten Familieninitiative kämpfte die CVP dafür, dass Kinder- und Ausbildungszulagen von den Steuern befreit werden. Ausserdem sollen steuerliche Benachteiligungen von verheirateten und eingetragenen Paaren aufgehoben werden. Dafür hat sich die Partei mit einer Volksinitiative eingesetzt. Die CVP verstand sich als die Partei, die den Mittelstand und die KMU stärkt. Letztere sollen von optimalen Rahmenbedingungen profitieren, um weiterhin zu wachsen und qualitativ hochwertige Berufsbildung anbieten zu können. Des Weiteren sprach sich die CVP für die Stärkung des Finanzplatzes Schweiz sowie die Nutzung der Chancen der digitalen Zukunft aus.<ref>Nachhaltige Wirtschaft. CVP Schweiz, abgerufen am 30. August 2019.</ref>
  • Migration: Den Fokus legte die Partei hier auf die schnelle und nachhaltige gesellschaftliche Integration der in der Schweiz aufgenommenen Migranten. Dabei wollte die CVP die Schweizer Werte des Zusammenlebens wahren und die Diskussion über diese Werte auch mit Personen aus anderen Kulturkreisen führen. Zugleich sollte durch gezielte Entwicklungshilfe in den Herkunftsländern die Zahl an Hilfesuchenden reduziert werden. Ziel der Massnahmen war eine Asylpolitik, die keinen Missbrauch zulässt.<ref>Migration. CVP Schweiz, abgerufen am 13. August 2019.</ref>

Parteiorgane

  • Delegiertenversammlung: Höchstes Organ auf Bundesebene war die Delegiertenversammlung (Parteitag), in welcher die Kantonalparteien vertreten waren. Sie definierten die Parteipolitik und wählten die Funktionsträger auf Bundesebene.
  • Parteivorstand: Das leitende sowie vollziehende Organ der Partei war der Vorstand. Dieser setzte sich zusammen aus den Mitgliedern des Parteipräsidiums, fünf Mitgliedern der Fraktion, zwei Personen pro anerkannte Vereinigung sowie je einer Frau und einem Mann pro Kantonalpartei.
  • Präsidium: Das Präsidium der CVP Schweiz bestand Ende 2020 aus folgenden Personen:
Parteipräsident Gerhard Pfister
Vizepräsident/in Ida Glanzmann-Hunkeler, Charles Juillard
Präsidentin der Mitte-Fraktion. CVP-EVP-BDP Andrea Gmür-Schönenberger
Weitere Mitglieder des Präsidiums Marianne Binder-Keller, Pirmin Bischof, Martin Candinas, Filippo Lombardi, Stefan Müller-Altermatt, Tino Schneider, Elisabeth Schneider-Schneiter, Anne Seydoux-Christe<ref>Parteipräsidium. CVP Schweiz, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 6. Mai 2016; abgerufen am 17. Januar 2020.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.cvp.ch</ref>
  • Generalsekretariat: Die Generalsekretärin war Ende 2020 Gianna Luzio.

Vertretung in der Regierung und den Parlamenten



Vereinigungen der CVP

Die CVP hatte folgende Vereinigungen:

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden. Kantonalsektionen (Stand 2020)

Kantonalsektion<ref>Kantonalparteien. CVP Schweiz, abgerufen am 8. Dezember 2020.</ref> Präsident Resultate
Nationalratswahlen 2019
Mandate im Nationalrat Mandate im Ständerat Mitglieder in
Kantonsregierungen
Kanton Zürich CVP Kanton Zürich Nicole Barandun-Gross 4,4 % Philipp Kutter - Silvia Steiner
Kanton Bern CVP Kanton Bern Béatrice Wertli 1,9 % - - -
Kanton Luzern CVP Kanton Luzern Christian Ineichen 25,5 % Priska Wismer-Felder
Ida Glanzmann-Hunkeler
Leo Müller
Andrea Gmür Guido Graf
Reto Wyss
Kanton Uri CVP Kanton Uri Flavio Gisler 39,2 % Simon Stadler Heidi Z’graggen Urban Camenzind
Daniel Furrer
Beat Jörg
Kanton Schwyz CVP Kanton Schwyz Bruno Beeler 18,4 % Alois Gmür Othmar Reichmuth Sandro Patierno
Michael Stähli
Kanton Obwalden CVP Kanton Obwalden Bruno von Rotz 36,7 % - Erich Ettlin Christoph Amstad
Kanton Nidwalden CVP Kanton Nidwalden Therese Rotzer 35,8 % - - Othmar Filliger
Karin Kayser-Frutschi
Josef Niederberger-Streule
Kanton Glarus CVP Kanton Glarus Peter Landolt-Fischli 0- - - Rolf Widmer
Kanton Zug CVP Kanton Zug Laura Dittli 23,8 % Gerhard Pfister Peter Hegglin Martin Pfister
Silvia Thalmann-Gut
Beat Villiger
Kanton Freiburg CVP Kanton Freiburg Damiano Lepori 17,8 % Marie-France Roth Pasquier
Christine Bulliard-Marbach
- Oliver Curty
Georges Godel
Jean-Pierre Siggen
Kanton Solothurn CVP Kanton Solothurn Sandra Kolly-Altermatt 14,2 % Stefan Müller-Altermatt Pirmin Bischof Roland Fürst
Roland Heim
Kanton Basel-Stadt CVP Kanton Basel-Stadt Balz Herter 4,6 % - - Lukas Engelberger
Kanton Basel-Landschaft CVP Kanton Basel-Landschaft Silvio Armando Fareri 8,5 % Elisabeth Schneider-Schneiter - Anton Lauber
Kanton Schaffhausen CVP Kanton Schaffhausen Nathalie Zumstein 2,1 % - - -
Kanton Appenzell Ausserrhoden CVP Kanton Appenzell Ausserrhoden Claudia Frischknecht 0- - - -
Kanton Appenzell Innerrhoden CVP Kanton Appenzell Innerrhoden Stefan Ledergerber 35,7 % Thomas Rechsteiner Daniel Fässler Monika Rüegg Bless
Stefan Müller
Ruedi Ulmann
Kanton St. Gallen CVP Kanton St. Gallen Patrick Dürr 18,8 % Nicolò Paganini
Markus Ritter
Benedikt Würth Bruno Damann
Susanne Hartmann
Kanton Graubünden CVP Kanton Graubünden Stefan Engler 16,3 % Martin Candinas Stefan Engler Marcus Caduff
Mario Cavigelli
Kanton Aargau CVP Kanton Aargau Marianne Binder-Keller 9,9 % Ruth Humbel Näf
Marianne Binder-Keller
- Markus Dieth
Kanton Thurgau CVP Kanton Thurgau Paul Rutishauser 12,7 % Christian Lohr Brigitte Häberli-Koller Carmen Haag
Kanton Tessin CVP Kanton Tessin Fiorenzo Dadò 18,2 % Fabio Regazzi
Marco Romano
- Raffaele De Rosa
Kanton Waadt CVP Kanton Waadt Gérald Cretegny
Isabelle Tasset Vacheyrout
2,4 % - - -
Kanton Wallis CVP Kanton Wallis<ref group="Anmerkung">Die Kantonalpartei gliedert sich in vier Untersektionen: CVP Oberwallis, CVP Mittelwallis, CVP Unterwallis sowie CSP Oberwallis</ref> Franziska Biner (CVP Oberwallis)
Konstantin Bumann (CSP Oberwallis)
Joachim Rausis (Unterwallis)
34,8 % Sidney Kamerzin
Benjamin Roduit
Philipp Matthias Bregy
Beat Rieder
Marianne Maret
Christophe Darbellay
Jacques Melly
Roberto Schmidt
Kanton Neuenburg CVP Kanton Neuenburg Vincent Pahud
Nathalie Schallenberger
4,2 % - - -
Kanton Genf CVP Kanton Genf Délphine Bachmann 7,7 % Vincent Maitre - Serge Dal Busco
Kanton Jura CVP Kanton Jura Pascal Eschmann 22,5 % Jean-Paul Gschwind Charles Juillard Martial Courtet
Anmerkungen

<references group="Anmerkung" />

Geschichte

Katholiken im Kulturkampf

Datei:Josef Leu.gif
Josef Leu
Datei:Zemp.jpg
Josef Zemp

Im Gasthaus Rössli in Ruswil unterzeichneten Vertreter einer konservativen Volksbewegung 1840 unter Bauernführer Josef Leu von Ebersol die Ruswiler Erklärung, die sich gegen den liberalen Zeitgeist wandte. Wenig später wurde im selben Wirtshaus der «Ruswiler Verein» gegründet, aus dem später die Katholisch-Konservative Partei wurde, die im gesamten 19. Jahrhundert im Kulturkampf eine kirchenfreundliche und in der nationalstaatlichen Frage eine föderalistische Haltung einnahm. Die Katholisch-Konservativen unterlagen im Sonderbundskrieg von 1847 und befanden sich im 1848 gegründeten Bundesstaat nachfolgend in deutlicher Opposition zur liberalen Mehrheit.<ref>Mike Bacher: Der lange Weg zur Parteigründung. In: Die Politik. Bern Oktober 2012, S. 4/5.</ref>

In Gegensatz zur Lage im Gesamtstaat dominierten die Katholisch-Konservativen die Politik in den ländlich-katholischen Kantonen der Innerschweiz, im Wallis und im Kanton Freiburg, während sie sich im Tessin einen langwierigen Machtkampf mit den Liberalen lieferten. Wie die Liberalen besassen die Katholisch-Konservativen weder ein formelles Organisationsstatut noch ein Programm. 1882 erfolgte die offizielle Gründung der Fraktion. Die Gründungsversuche einer nationalen Partei (1874 «Association conservatrice suisse» durch Abbé Joseph Schorderet und Theodor Scherer-Boccard, 1881 «Konservative Union» durch Josef Zemp und Julius Schnyder von Wartensee, 1894 «Katholische Volkspartei» durch Anton Augustin und Ernst Feigenwinter) scheiterten jedoch jahrzehntelang an der föderalistischen Struktur der Schweiz und den Differenzen im katholisch-konservativen Lager.<ref name="Die Politik, 6">Mike Bacher: Der lange Weg zur Parteigründung. In: Die Politik. Bern Oktober 2012, S. 6.</ref>

Der Prozess der Einbindung der Katholisch-Konservativen in den liberalen Bundesstaat begann Ende des 19. Jahrhunderts. Nach mehreren Abstimmungssiegen der Katholisch-Konservativen, die sie in unterschiedlichen Allianzen errungen hatten, erkannten die Liberalen und Radikalen, dass sich ihre Isolierungspolitik nicht mehr aufrechterhalten liess. Ausserdem bevorzugten sie mit dem Erstarken der Sozialdemokratie einen Schulterschluss der bürgerlichen Kräfte. Am 17. Dezember 1891 wurde schliesslich mit Josef Zemp zum ersten Mal ein Katholisch-Konservativer in den Bundesrat gewählt. Eine weitere wichtige Entwicklung der Jahrhundertwende war, dass neben dem traditionellen ländlich-katholischen Flügel ein christlichsozialer Arbeitnehmerflügel entstand, der besonders viel Unterstützung bei Katholiken fand, die in protestantische Kantone ausgewandert waren, in denen sich die Partei somit erstmals etablieren konnte.<ref name="Die Politik, 6" />

Katholisch-Konservative in der Zwischenkriegszeit

Wahl-
jahr
Wähler-
anteil
Nationalrat Ständerat
1919 21,0 %
41/189
17/44
1922 21,0 %
44/198
17/44
1925 20,9 %
42/198
18/44
1928 21,4 %
46/198
18/44
1931 21,4 %
44/187
18/44
1935 20,3 %
42/187
19/44
1939 17,0 %<templatestyles src="FN/styles.css" /> 1
43/187
18/44
1943 20,8 %
43/194
19/44
1947 21,2 %
44/194
18/44
1951 22,5 %
48/196
18/44
1955 23,2 %
47/196
17/44
1959 23,3 %
47/196
17/44
1963 23,4 %
48/200
18/44
1967 22,1 %
45/200
18/44
1971 20,3 %
44/200
17/44
1975 21,1 %
46/200
17/44
1979 21,3 %
44/200
18/46
1983 20,2 %
42/200
18/46
1987 19,7 %
42/200
19/46
1991 18,0 %
37/200
16/46
1995 16,8 %
34/200
16/46
1999 15,8 %
35/200
15/46
2003 14,4 %
29/200
15/46
2007 14,5 %
31/200
15/46
2011 12,3 %
29/200
13/46
2015 11,6 %
28/200
13/46
2019 11,4 %
25/200
13/46
<templatestyles src="FN/styles.css" />
1 
Aussagekraft begrenzt, da stille Wahl in 9 Kantonen.

Im Jahr 1912 wurde die «Schweizerische Konservative Volkspartei» (KVP) im Hôtel Union in Luzern gegründet, die Katholisch-Konservativen waren damit erstmals in einer formellen gesamtschweizerischen Organisation verbunden, die 1919 mit Jean-Marie Musy einen zweiten Sitz im Bundesrat erhielt. Mit der Gründung des Christlichsozialen Arbeiterbundes 1919 gewann die christlichsoziale Arbeiter- und Angestelltenbewegung in der bisher bäuerlich-gewerblich und ländlich sowie kleinstädtisch geprägten Partei an Bedeutung. In der Zwischenkriegszeit fanden innerhalb der Konservativen Volkspartei Modelle einer «autoritären Demokratie» und Ständestaatsgedanken Unterstützung. Der Höhepunkt dieser Tendenz war die sogenannte Fronteninitiative, welche von den rechtsextremen Fronten und den Katholisch-Konservativen unterstützt wurde. Nach der deutlichen Ablehnung dieses Begehrens in der Volksabstimmung 1935 verlor die reaktionär-korporatistische Bewegung etwas an Bedeutung.<ref>Rudolf Hofer: 1912. In: Die Politik. Bern Oktober 2012, S. 7.</ref>

Mitte der 1930er Jahre trat der Klassenkampf zwischen den Bürgerlichen und den Sozialdemokraten unter dem Druck des Faschismus in den Hintergrund und führte zu einer politischen Normalisierung (Burgfrieden) zwischen den regierenden Bürgerlichen und den oppositionellen Sozialdemokraten. Im Jahr 1943 verloren die Freisinnigen die Regierungsmehrheit im Bundesrat. Im gleichen Jahr erhielt die KVP erstmals den Posten des Bundeskanzlers.<ref>Urs Altermatt: Christlichdemokratische Volkspartei (CVP), Kapitel „Die CVP als Regierungspartei“. In: Historisches Lexikon der Schweiz, abgerufen am 12. Oktober 2020.</ref>

Blüte in den Fünfzigerjahren und Erneuerung

Getragen vom politischen Klima der Nachkriegszeit, erlebten die Konservativen in den 1950er Jahren einen Höhepunkt: Sie stellten die grösste Parlamentsdelegation ihrer Geschichte, und von 1954 bis 1958 belegte die Partei einen dritten Sitz im Bundesrat, den sie jedoch im Zuge der Einbindung der Sozialdemokratie 1959 ins schweizerische Regierungssystem wieder abgab und sich nach der Zauberformel richtete. Mit 23,4 Prozent erreichte die Partei bei den Schweizer Parlamentswahlen 1963 das bisher beste Resultat ihrer Parteigeschichte.<ref>Urs Altermatt: Christlichdemokratische Volkspartei (CVP). In: Historisches Lexikon der Schweiz, abgerufen am 26. August 2013.</ref>

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.

Datei:Cvp-alt.png
CVP-Signet nach 1970

Im Jahr 1957 wurde die Konservative Volkspartei in «Konservativ-Christlichsoziale Volkspartei» (KCVP) umbenannt, da die Landespartei je nach Kanton konservative oder christlichsoziale Kantonalparteien umfasste. Nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil von 1962 bis 1965 wurde innerhalb der Partei die Forderung nach Anpassung an die gewandelte Gesellschaft laut, und die KCVP vollzog eine programmatische Öffnung, die zu den Parteireformen von 1970/1971 führte. Die neue Mittepartei koalierte in der Sozialpolitik häufig mit den Sozialdemokraten, in der Wirtschafts- und Finanzpolitik mit den Freisinnigen, während sie in der Kultur- und Kirchenpolitik christlich-konservative Positionen vertrat.<ref name="HLS, Verankerung">Urs Altermatt: Christlichdemokratische Volkspartei (CVP), Kapitel: „Verankerung und Entwicklung“. In: Historisches Lexikon der Schweiz, abgerufen am 26. August 2013.</ref> Weiter wurde während der Reformen ein neuer Name für die Partei gesucht: Einige schlugen «Christlichdemokratische Union» vor, während andere Kräfte aus dem «katholischen Ghetto» ausbrechen wollten und den Namen «Schweizerische Volkspartei» vorschlugen. (Die heutige Schweizerische Volkspartei wurde erst ein Jahr später gegründet.) 1970 entschied man sich schliesslich für den bis 2020 bestehenden Namen «Christlichdemokratische Volkspartei». In den folgenden Jahrzehnten bereitete der CVP die Auflösung des katholischen Milieus, einst einigende Klammer der Partei, zunehmend Probleme.<ref>Alois Hartmann: Erneuerungsprozess. In: Die Politik. Bern Oktober 2012, S. 13.</ref>

Rückgang des Wähleranteils und Verlust eines Bundesratssitzes

Wähleranteil der KVP/KCV/CVP seit 1919 (ohne 1939)
25%
20%
15%
10%
5%
0%

Obwohl die CVP in ihren Stammlanden, den früheren Sonderbundskantonen Luzern, Freiburg, Wallis, Uri, Schwyz, Obwalden, Nidwalden und Zug sowie (seit Beginn des 20. Jahrhunderts) im Kanton St. Gallen, eine dominante Stellung einnahm, kam es ab den 1980er Jahren zu Erosionserscheinungen, bedingt durch die Säkularisierung, die soziale Mobilität, die Wohlstandsgesellschaft sowie die Auflösung des katholischen Milieus. Die Abnahme der Stammwählerschaft führte ab 1980 zu einer stetigen Abnahme der erzielten Resultate bei den eidgenössischen Wahlen. Besonders in den 1990er und frühen 2000er Jahren wurden viele konservative Wähler aus den ländlichen Stammlanden von der national-konservativen SVP abgeworben.<ref name="HLS, Verankerung" />

Bei der Bundesratswahl vom 10. Dezember 2003 wurde zudem mit der ultimativen Forderung der Schweizerischen Volkspartei auf einen zweiten Sitz für ihren Kandidaten Christoph Blocher die bisher geltende Zauberformel für die Zusammensetzung des Bundesrats gesprengt. In einer Kampfwahl wurde mit der Abwahl der amtierenden Bundesrätin Ruth Metzler-Arnold erstmals seit langem wieder ein Bundesratsmitglied von der Vereinigten Bundesversammlung nicht mehr bestätigt. An ihrer Stelle wurde Christoph Blocher gewählt. Damit verblieb Joseph Deiss als einziger CVP-Vertreter im Bundesrat.<ref>Christlich-demokratische Volkspartei (CVP). (PDF; 174 kB) In: Année politique Suisse. Institut für Politikwissenschaft – Universität Bern, S. 24, abgerufen am 26. August 2013.</ref>

Datei:CVP NRwahl2019.svg
Parteistärke der CVP bei den Nationalratswahlen 2019

Unter der Führung ihrer Präsidentin und späteren Bundesrätin Doris Leuthard konnte die CVP Mitte der 2000er-Jahre ihren Rückgang vorübergehend aufhalten. Schweizer Medien sprachen vom Leuthard-Effekt. Bei den Schweizer Parlamentswahlen 2007 konnte die CVP ihren Stimmenanteil leicht verbessern.<ref>Nationalratswahlen: Übersicht Schweiz 2007. Bundesamt für Statistik, abgerufen am 21. August 2013.</ref> Die CVP bildete daraufhin mit der glp und der EVP für die 48. Legislaturperiode des Nationalrates eine gemeinsame Fraktion (nachdem die glp 2011 selbst Fraktionsstärke erreicht hatte, wurde daraus die Fraktion CVP/EVP der Bundesversammlung). Als Grundlage hierfür wurde eine Stärkung der politischen Mitte, verbunden mit einem Führungsanspruch in dieser, angeführt. In der Folge arbeitete die CVP auch in verschiedenen Kantonen und Gemeinden mit EVP und glp sowie mit der 2008 als SVP-Abspaltung gegründeten Bürgerlich-Demokratischen Partei (BDP) zusammen.

Ab Beginn der 2010er-Jahre verlor die CVP erneut Stimmen. Bei den Schweizer Parlamentswahlen 2015 erhielt die CVP noch 11,6 % der Stimmen und gewann 27 Nationalrats- und 13 Ständeratssitze, bei denjenigen von 2019 11,4 % der Stimmen, 25 Nationalrats- und erneut 13 Ständeratssitze. Nach Wähleranteilen lag die CVP 2019 erstmals hinter den Grünen auf dem fünften Platz, allerdings konnte sie mit der neuen Mitte-Fraktion, in der sich die Abgeordneten der CVP, der EVP und der BDP zusammenschlossen, im Nationalrat die drittstärkste Fraktion bilden. Diese wurde gegründet, da die BDP bei den Wahlen 2019 ihre Fraktionsstärke verloren hatte. Im Ständerat blieb die CVP die stärkste Kraft.

Umbenennung in «Die Mitte» und Fusion mit der BDP

Ab 2020 bereitete die Parteileitung der CVP eine Umbenennung der nationalen Partei in «Die Mitte» vor, wobei die Kantonalparteien den bisherigen Namen weiter führen konnten. Mit der Umbenennung wollte die Partei eine Wählerschaft ansprechen, die sich am christlichen «C» im Parteinamen störte.<ref>Gian Andrea Marti: Die CVP soll bald «Die Mitte» heissen. Was bringt der Namenswechsel der Partei? In: NZZ. 4. September 2020, abgerufen am 5. September 2020.</ref> Man wollte auch eine Fusion mit der BDP ermöglichen, die ähnliche Positionen wie die CVP vertrat, ebenfalls rückläufige Wähleranteile verzeichnete und im Gegensatz zur CVP vor allem in protestantisch geprägten Kantonen stark war.

Im November 2020 sprachen sich die Parteimitglieder der CVP in einer brieflichen Abstimmung mit einer Mehrheit von 61 % für die Namensänderung aus.<ref>Fabian Schäfer: Die CVP heisst ab 2021 «Die Mitte» – die Parteibasis gibt dem neuen Namen ihren Segen. In: NZZ. 27. Oktober 2020, abgerufen am 27. November 2020.</ref> Die Delegiertenversammlung stimmte am 28. November 2020 mit 85 % Ja-Stimmen für die Namensänderung und mit 93 % für die Fusion mit der BDP.<ref>Delegierte sagen Ja – Die CVP heisst endgültig «Die Mitte» – und fusioniert mit der BDP. In: SRF. 28. November 2020, abgerufen am 28. November 2020.</ref> Diese wurde am 1. Januar 2021 vollzogen.

Der Zusammenschluss betraf vorerst nur die nationalen Parteien. Den Kantonalparteien gab man bis 2025 Zeit, sich zu entscheiden, ob sie den neuen Namen übernehmen wollten. Die CVP des Kantons Wallis beispielsweise sprach sich sofort gegen eine Namensänderung aus. In Kantonen, in denen sowohl eine kantonale CVP als auch eine BDP existierte, konnten die Parteien selbstständig über einen Zusammenschluss entscheiden.<ref>Eine neue Partei: Die Mitte. Abgerufen am 8. Dezember 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Wahlergebnisse

Jahr SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg 
National-
rat
Kantonsparlamente
Kanton ZürichDatei:CHE Zürich COA.svg 
ZH
Kanton BernDatei:CHE Bern COA.svg 
BE
Kanton LuzernDatei:Wappen Luzern matt.svg 
LU
Kanton UriDatei:Wappen Uri matt.svg 
UR
Kanton SchwyzDatei:Wappen Schwyz matt.svg 
SZ
Kanton ObwaldenDatei:Wappen Obwalden matt.svg 
OW
Kanton NidwaldenDatei:Wappen Nidwalden matt.svg 
NW
Kanton GlarusDatei:Wappen Glarus matt.svg 
GL
Kanton ZugDatei:Wappen Zug matt.svg 
ZG
Kanton FreiburgDatei:Wappen Freiburg matt.svg 
FR
Kanton SolothurnDatei:Wappen Solothurn matt.svg 
SO
Kanton Basel-StadtDatei:Wappen Basel-Stadt matt.svg 
BS
Kanton Basel-LandschaftDatei:Coat of arms of Kanton Basel-Landschaft.svg 
BL
Kanton SchaffhausenDatei:Wappen Schaffhausen matt.svg 
SH
Kanton Appenzell AusserrhodenDatei:Wappen Appenzell Ausserrhoden matt.svg 
AR
Kanton Appenzell InnerrhodenDatei:Wappen Appenzell Innerrhoden matt.svg 
AI
Kanton St. GallenDatei:Coat of arms of canton of St. Gallen.svg 
SG
Kanton GraubündenDatei:CHE Graubünden COA.svg 
GR
Kanton AargauDatei:CHE Aargau COA.svg 
AG
Kanton ThurgauDatei:Wappen Thurgau matt.svg 
TG
Kanton TessinDatei:CHE Ticino COA.svg 
TI
Kanton WaadtDatei:Wappen Waadt matt.svg 
VD
Kanton WallisDatei:Wappen Wallis matt.svg 
VS
Kanton NeuenburgDatei:Wappen Neuenburg matt.svg 
NE
Kanton GenfDatei:CHE Canton de Genève écu seul COA.svg 
GE
Kanton JuraDatei:Wappen Jura matt.svg 
JU
2007 14,5 7,2 37,3 12,1 * * 23,2 2,1
2008 34,7 29,8 9,3 5,1 26,1 15,9
2009 20,8 15,0 48,5 3,2 9,9
2010 1,3 33,8 31,1 10,7 26,5 * 28,9
2011 12,3 4,9 31,1 26,6 9,3 4,2 * 20,5
2012 36,6 29,1 7,3 4,9 23,0 13,3 14,2 2,9
2013 18,4 43,8 2,7 10,6
2014 0,8 32,1 29,1 8,9 26,8 *
2015 11,6 4,9 30,9 9,6 6,0 * 18,6 26,8
2016 31,3 27,2 23,7 5,9 3,7 20,4 12,1 13,4
2017 18,9 2,2 41,7 2,7
2018 0,4 29,8 26,8 9,4 25,6 * 10,7
2019 11,4 4,3 27,5 9,8 4,4 * 17,6
2020 30,9 24,0 6,3 3,2 22,1 12,8 13,6 24,4
Legende: * – Landsgemeinde oder Majorzwahlen/Gemeindeversammlungen in mehreren/allen Wahlkreisen; … – zuk. Wahlen im laufenden Jahr; kursiv – Einzug ins Parlament verpasst; Wahlergebnisse in Prozent; Quelle:<ref>Bundesamt für Statistik: Kantonale Parlamentswahlen: Parteistärken mit Zuteilung der Mischlisten auf die Parteien</ref>

Personen

Parteipräsidenten

Die folgenden Politiker waren Parteipräsidenten der Konservativen Volkspartei, der Konservativ-Christlichsozialen Volkspartei beziehungsweise der Christlichdemokratischen Volkspartei.

Fraktionspräsidenten

Die nachfolgenden Personen waren Fraktionspräsidenten der CVP-Fraktion der Bundesversammlung.

Generalsekretäre

Die nachfolgenden Personen waren als Generalsekretär Mitglied der CVP.

Bundesräte

Die nachfolgenden Politiker waren als Bundesrat Mitglied der CVP.

Literatur

  • Urs Altermatt: Der Weg der Schweizer Katholiken ins Ghetto. Die Entstehungsgeschichte der nationalen Volksorganisationen im Schweizer Katholizismus 1848–1919. 2. Auflage. Benziger, Zürich 1991, ISBN 3-545-25031-8.
  • Urs Altermatt: CVP. Von der katholischen Milieupartei zur Partei der bürgerlichen Mitte. In: Die Parteien in Bewegung. Nachbarschaft und Konflikte. Verlag Neue Zürcher Zeitung, Zürich 2013, ISBN 978-3-03823-846-1, S. 21–48.
  • Ludwig Zurbriggen: CVP und die soziale Mitte. Soziales Kapital, Koalitionen und symbolische Praxis der CVP. Rüegger, Zürich 2004, ISBN 3-7253-0762-8.
  • 100 Jahre CVP. Festschrift zum Jubiläum. Sonderausgabe Die Politik <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />(online) (Memento vom 27. Juli 2014 im Internet Archive), 15. Oktober 2012.
  • Dania Koch: Parteipublikationen und Parteiunterlagen – föderale Vielfalt auf dem Weg in Gedächtnisinstitutionen? Eine Recherche und Analyse zur Sammeltätigkeit von Gedächtnisinstitutionen in der Schweiz, Masterthesis in Information Science, Fachhochschule Graubünden, Chur 2026 (PDF)

Weblinks

Commons: Christlichdemokratische Volkspartei – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

<templatestyles src="BoxenVerschmelzen/styles.css" />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang

Christen-Democratisch en Vlaams (Belgien) | Demokraten für ein starkes Bulgarien (Bulgarien) | Bewegung „Bulgarien der Bürger“ (Bulgarien) | GERB (Bulgarien) | Union der Demokratischen Kräfte (Bulgarien) | Kristendemokraterne (Dänemark) | Det Konservative Folkeparti (Dänemark) | Christlich Demokratische Union (Deutschland) | Christlich-Soziale Union in Bayern (Deutschland) | Isamaa (Estland) | Kansallinen Kokoomus-Samlingspartiet (Finnland) | Kristillisdemokraatit (Finnland) | Les Républicains (Frankreich) | Nea Dimokratia (Griechenland) | Fine Gael (Irland) | Alternativa Popolare (Italien) | Unione di Centro (Italien) | Popolari per l’Italia (Italien) | Forza Italia (Italien) | Südtiroler Volkspartei (Italien) | Partito Autonomista Trentino Tirolese (Italien) | Hrvatska demokratska zajednica (Kroatien) | Hrvatska demokršćanska stranka (Kroatien) | Vienotība (Lettland) | Tėvynės sąjunga (Litauen) | Chrëschtlech-Sozial Vollekspartei (Luxemburg) | Partit Nazzjonalista (Malta) | Christen-Democratisch Appèl (Niederlande) | Österreichische Volkspartei (Österreich) | Platforma Obywatelska (Polen) | Polskie Stronnictwo Ludowe (Polen) | Centro Democrático e Social – Partido Popular (Portugal) | Partido Social Democrata (Portugal) | Uniunea Democrată Maghiară din România (Rumänien) | Partidul Mișcarea Populară (Rumänien) | Partidul Național Liberal (Rumänien) | Kristdemokraterna (Schweden) | Moderata samlingspartiet (Schweden) | Kresťanskodemokratické hnutie (Slowakei) | Hnutie Slovensko (Slowakei) | Demokrati (Slowakei) | Szövetség-Aliancia (Slowakei) | Slowenische Demokratische Partei (Slowenien) | Slovenska Ljudska Stranka (Slowenien) | Nova Slovenija – Krščanska Ljudska (Slowenien) | Partido Popular (Spanien) | TOP 09 (Tschechien) | Křesťanská a demokratická unie – Československá strana lidová (Tschechien) | Dimokratikos Synagermos (Zypern)

Assoziierte Parteien
Partia Demokratike e Shqipërisë (Albanien) | Bošnjačka stranka (Montenegro) | Innere Mazedonische Revolutionäre Organisation – Demokratische Partei für Mazedonische Nationale Einheit (Nordmazedonien) | Høyre (Norwegen) | Die Mitte (Schweiz) | Srpska napredna stranka (Serbien) | Allianz der Vojvodiner Ungarn (Serbien)

Parteien mit Beobachterstatus
Hajastani Hanrapetakan Kussakzutjun (Armenien) | Scharangutjun (Armenien) | Belaruskaja Chryszijanskaja Demakratyja (Belarus) | Ruch za Svabodu (Belarus) | Stranka demokratske akcije (Bosnien und Herzegowina) | Hrvatska demokratska zajednica Bosne i Hercegovine (Bosnien und Herzegowina) | Hrvatska Demokratska Zajednica 1990 (Bosnien und Herzegowina) | Partija demokratskog progresa (Bosnien und Herzegowina) | Ertiani Nazionaluri Modsraoba (Georgien) | evropuli sakartvelo (Georgien) | Lidhja Demokratike e Kosovës (Kosovo) | Partidul Liberal Democrat din Moldova (Moldau) | Partidul Acțiune și Solidaritate (Moldau) | Platforma Demnitate și Adevăr (Moldau) | Kristelig Folkeparti (Norwegen) | Partito Democratico Cristiano Sammarinese (San Marino) | Ukraiinski demokratitxni alians za reformi (Ukraine) | Batkiwschtschyna (Ukraine) | Jevropejśka Solidarnist (Ukraine) | Samopomitsch (Ukraine)

Vorlage:Klappleiste/Ende

Vorlage:Hinweisbaustein