Wahlkreis Rheintal
| Wahlkreis Rheintal | |
|---|---|
| Basisdaten | |
| Staat: | Vorlage:CHE2 |
| Kanton: | Datei:Coat of arms of canton of St. Gallen.svg St. Gallen (SG) |
| BFS-Nr.: | 1723 |
| Fläche: | Vorlage:Metadaten Fläche CH km² |
| Höhenbereich: | Vorlage:Metadaten Höhenbereich CH–Vorlage:Metadaten Höhenbereich CH m ü. M. |
| Einwohner: | 78'876<ref>Bilanz der ständigen Wohnbevölkerung nach Bezirken und Gemeinden, 1991–2024. In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik, abgerufen am 28. August 2025 (bei späteren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2024 zusammengefasst). </ref> (31. Dezember 2024) |
| Bevölkerungsdichte: | Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“ Einw. pro km² |
| Karte | |
Der Wahlkreis Rheintal ist eine Verwaltungseinheit des Schweizer Kantons St. Gallen, die nach der neuen St. Galler Kantonsverfassung vom 10. Juni 2001 ab 1. Januar 2003 gebildet wurde. Er besteht aus den früheren Bezirken Oberrheintal sowie Unterrheintal (ohne Thal SG).
Politik und Wirtschaft
Das Rheintal ist mit den Hochtechnologiefirmen Leica, Jansen und SFS wirtschaftlich weltoffen wie keine andere Region in St. Gallen, politisch gehört der Wahlkreis jedoch zu den konservativsten. Für die Industrie ist das Standortmarketing zentral, ist sie doch auf Fachkräfte angewiesen. Sie steht dabei in Konkurrenz mit dem Raum Zürich und mit Vorarlberg. Die Wirtschaft im benachbarten österreichischen Bundesland ist stark gewachsen und die Lohnniveaus gleichen sich an.<ref name="Tagblatt">Adrian Lemmenmeier: Vor den Wahlen im Kanton St.Gallen: Agil am Markt, starr in den Köpfen – das St.Galler Rheintal im Porträt. In: St. Galler Tagblatt (online), 7. Februar 2020</ref>
Obwohl Regionalstolz und Konservatismus im unteren Rheintal weniger ausgeprägt sind als im dörflich geprägten oberen Teil, lehnten 2007 die Stimmbürger der zusammengewachsenen Gemeinden Widnau, Au, Berneck, Balgach und Diepoldsau die Fusion zu einer Stadt Mittelrheintal ab.<ref name="Tagblatt" />
| Sitze im Kantonsrat (2024–2028)<ref name="WAB2024" /> |
| Wahljahr | 2004<ref>Protokoll der Erneuerungswahl des Kantonsrates vom 14. März 2004. Auf der Webseite des Kantons St. Gallen, 29. März 2004</ref> | 2008<ref>Kantonsratswahl 2008: Wahlkreis Rheintal. Auf der Webseite des Kantons St. Gallen, 18. Juni 2019</ref> | 2012<ref>Kantonsratswahl 2012: Wahlkreis Rheintal. Auf der Webseite des Kantons St. Gallen, 18. Juni 2019</ref> | 2016<ref>Kantonsratswahl 2016: Wahlkreis Rheintal. Auf der Webseite des Kantons St. Gallen, 13. Juni 2019</ref> | 2020<ref name="WAB2020">Kantonsratswahl 2020: Wahlkreis Rheintal. Auf der Webseite des Kantons St. Gallen, 8. März 2020</ref> | 2024<ref name="WAB2024">Kantonsratswahl 2024: Wahlkreis Rheintal. Auf der Webseite des Kantons St. Gallen, 10. März 2024</ref> |
| Grüne | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 |
| SP | 3 | 1 | 2 | 2 | 2 | 2 |
| GLP | 1 | 1 | ||||
| Die Mitte (bis 2020 CVP) | 9 | 5 | 5 | 4 | 4 | 4 |
| FDP | 5 | 3 | 3 | 3 | 3 | 3 |
| SVP | 7 | 7 | 6 | 7 | 6 | 6 |
| insgesamt | 25<ref group="Anm.">Bis 2008 hatte das Kantonsparlament 180 statt wie seither 120 Sitze.</ref> | 17 | 17 | 17 | 17 | 17 |
Die Christdemokraten (CVP) verloren ihre Hausmacht an die Schweizerische Volkspartei (SVP), die im Rheintal mit rund einem Drittel der Stimmen<ref name="WAB2020" /><ref name="Statistik">Thomas Oegerli: Kantonale Wahlen im Kanton St.Gallen. Kantonsratswahlen 2004 – 2016. In: Statistik aktuell 58, Amt für Statistik des Kantons St. Gallen, Februar 2017 (PDF; 1,0 MB)</ref> einen der höchsten Anteile im ganzen Kanton erreicht. Für die politische Stimmung dürfte die Grenznähe mit dem Bedürfnis der Bevölkerung nach Sicherheit eine gewisse Rolle spielen.<ref name="Tagblatt" /> Der Anteil der FDP blieb seit 2004 konstant um 20 Prozent, die Sozialdemokraten (SP) schwanken zwischen 10 und 15 Prozent und die Grünen liegen bei fünf<ref name="Statistik" /> bis acht Prozent.<ref name="WAB2020" /> Die Grünliberalen erschienen erstmals 2012 auf der politischen Bühne des Rheintals und erreichten damals rund 5 Prozent Stimmenanteil, was ziemlich genau dem Rückgang der SVP entsprach. 2016 holte die SVP den Rückstand auf Kosten der CVP wieder auf.<ref name="Statistik" /> 2020 erlangten die Grünliberalen auf Kosten der SVP erstmals einen Sitz.<ref name="WAB2020" />
Politische Gliederung
Der Wahlkreis Rheintal umfasst folgende Gemeinden:
| Wappen | Name der Gemeinde | Einwohner (31. Dezember 2024) |
Fläche in km² <ref>Vorlage:Metadaten Fläche CH</ref> |
Einw. pro km² |
|---|---|---|---|---|
| Altstätten | 12'581 | Vorlage:Metadaten Fläche CH | Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“ | |
| Au (SG) | 8628 | Vorlage:Metadaten Fläche CH | Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“ | |
| Balgach | 5210 | Vorlage:Metadaten Fläche CH | Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“ | |
| Berneck | 4008 | Vorlage:Metadaten Fläche CH | Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“ | |
| Diepoldsau | 6939 | Vorlage:Metadaten Fläche CH | Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“ | |
| Eichberg | 1617 | Vorlage:Metadaten Fläche CH | Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“ | |
| Marbach (SG) | 2169 | Vorlage:Metadaten Fläche CH | Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“ | |
| Oberriet | 9373 | Vorlage:Metadaten Fläche CH | Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“ | |
| Rebstein | 5077 | Vorlage:Metadaten Fläche CH | Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“ | |
| Rheineck | 3514 | Vorlage:Metadaten Fläche CH | Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“ | |
| Rüthi | 2633 | Vorlage:Metadaten Fläche CH | Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“ | |
| St. Margrethen | 6718 | Vorlage:Metadaten Fläche CH | Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“ | |
| Widnau | 10'409 | Vorlage:Metadaten Fläche CH | Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“ | |
| Total (13) | 78'876 | Vorlage:Metadaten Fläche CH | Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“ | |
Kantonsräte
Bei den Kantonsratswahlen im Februar 2016 wurden im Rheintal folgende Vertreter gewählt:
- Bartl Alexander, Widnau
- Britschgi Stefan, Diepoldsau
- Broger Andreas, Altstätten
- Bucher Laura, St. Margrethen
- Dietsche Marcel, Oberriet
- Dürr Patrick, Widnau
- Eggenberger Peter, Rüthi
- Egger Mike, Berneck
- Freund Walter, Eichberg
- Gschwend Meinrad, Altstätten
- Hess Sandro, Balgach
- Huber Rolf, Oberriet
- Kuster Peter, Diepoldsau
- Maurer Remo, Altstätten
- Schöbi Michael, Altstätten
- Willi Christian, Altstätten
- Wüst Markus, Oberriet
Siehe auch
Weblinks
Anmerkungen
<references group="Anm." />
Einzelnachweise
<references />
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Rheintal | Rorschach | Sarganserland | See-Gaster | St. Gallen | Toggenburg | Werdenberg | Wil
Ehemalige Bezirke des Kantons St. Gallen bis 30. Juni 1918:
Stadt St. Gallen |
Tablat
Ehemalige Bezirke des Kantons St. Gallen bis 31. Dezember 2002:
Alttoggenburg |
Gaster |
Gossau |
Neutoggenburg |
Oberrheintal |
Obertoggenburg |
Rorschach |
Sargans |
See |
St. Gallen |
Unterrheintal |
Untertoggenburg |
Werdenberg |
Wil
Kanton St. Gallen | Bezirke der Schweiz | Verwaltungsgliederung des Kantons St. Gallen | Gemeinden des Kantons St. Gallen
Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang
Altstätten | Au | Balgach | Berneck | Diepoldsau | Eichberg | Marbach | Oberriet | Rebstein | Rheineck | Rüthi | St. Margrethen | Widnau
Kanton St. Gallen | Wahlkreise des Kantons St. Gallen | Gemeinden des Kantons St. Gallen
Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang Altstätten | Au | Balgach | Berneck | Diepoldsau * | Eichberg | Marbach | Oberriet | Rebstein | Rheineck | Rüthi | St. Margrethen | Widnau
* Diese Gemeinde besitzt keine Objekte der Kategorien A oder B, kann aber (zzt. nicht dokumentierte) C-Objekte besitzen
Liste der Kulturgüter im Kanton St. Gallen Vorlage:Klappleiste/Ende