Zum Inhalt springen

Wahlkreis Rorschach

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wahlkreis Rorschach
Basisdaten
Staat: Vorlage:CHE2
Kanton: Kanton St. GallenDatei:Coat of arms of canton of St. Gallen.svg St. Gallen (SG)
BFS-Nr.: 1722
Fläche: Vorlage:Metadaten Fläche CH km²
Höhenbereich: Vorlage:Metadaten Höhenbereich CHVorlage:Metadaten Höhenbereich CH m ü. M.
Einwohner: 45'832<ref>Bilanz der ständigen Wohnbevölkerung nach Bezirken und Gemeinden, 1991–2024. In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik, abgerufen am 28. August 2025 (bei späteren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2024 zusammengefasst). </ref> (31. Dezember 2024)
Bevölkerungsdichte: Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“ Einw. pro km²
Karte
Karte von Wahlkreis Rorschach
Karte von Wahlkreis Rorschach

Der Wahlkreis Rorschach ist eine Verwaltungseinheit des Schweizer Kantons St. Gallen, die nach der neuen St. Galler Kantonsverfassung vom 10. Juni 2001 gebildet wurde. Er besteht seit dem 1. Januar 2003 aus dem früheren Bezirk Rorschach ohne Eggersriet, dafür mit Thal aus dem früheren Bezirk Unterrheintal.

Politik und Wirtschaft

Datei:Spiegelung der Sonne - panoramio.jpg
Gespiegelter Sonnenuntergang über Rorschach.

Das Zentrum des Wahlkreises Rorschach bildet die gleichnamige Hafenstadt und trägt die Lasten der Region. Die Wohnungen sind zwar billig, aber der Ausländeranteil liegt bei 48 Prozent und die Sozialhilfequote bei 4,2 Prozent – im gesamten Wahlkreis beträgt sie lediglich 1,9 Prozent. Das Zusammenleben der unterschiedlichen Nationalitäten funktioniert hingegen gut.<ref name="Tagblatt">Michael Genova: Vor den St.Galler Wahlen: Der Hafen der Heimatlosen – der Wahlkreis Rorschach im Porträt. In: St. Galler Tagblatt (online), 3. März 2020</ref>

Das Siedlungsgebiet Rorschachs ist mit Goldach, Rorschacherberg und Staad zusammengewachsen und die Stadtgrenze nicht mehr erkennbar. Die Gemeinden arbeiten zusammen. Rorschach hat mit Rorschacherberg eine gemeinsame Feuerwehr und mit Goldach einen Fussballclub. Im Steuerwettbewerb hingegen liegt die Zentrumsgemeinde um bis zu rund 40 Steuerprozenten über den Nachbarorten.<ref name="Tagblatt" /> Eine Fusion der zusammengewachsenen Gemeinden Goldach, Rorschach und Rorschacherberg scheiterte 2007/08<ref>Fritz Bichsel: Neuer Anlauf für Fusion der «Stadt am See». In. St. Galler Tagblatt. (online), 3. April 2013</ref> und 2014 an den Finanzen.<ref>Keine Fusion in der Region Rorschach. In. St. Galler Tagblatt. (online), 18. Mai 2014</ref>

Sitzverteilung
Wahljahr 2004<ref>Protokoll der Erneuerungswahl des Kantonsrates vom 14. März 2004. Auf der Webseite des Kantons St. Gallen, 29. März 2004</ref> 2008<ref>Kantonsratswahl 2008: Wahlkreis Rorschach. Auf der Webseite des Kantons St. Gallen, 18. Juni 2019</ref> 2012<ref>Kantonsratswahl 2012: Wahlkreis Rorschach. Auf der Webseite des Kantons St. Gallen, 18. Juni 2019</ref> 2016<ref>Kantonsratswahl 2016: Wahlkreis Rorschach. Auf der Webseite des Kantons St. Gallen, 13. Juni 2019</ref> 2020<ref name="WAB2020">Kantonsratswahl 2020: Wahlkreis Rorschach. Auf der Webseite des Kantons St. Gallen, 8. März 2020</ref> 2024<ref name="WAB2024">Kantonsratswahl 2024: Wahlkreis Rorschach. Auf der Webseite des Kantons St. Gallen, 10. März 2024</ref>
Grüne 1
SP 4 2 2 2 2 2
Die Mitte (bis 2020 CVP) 4 3 3 2 2 2
FDP 3 2 2 3 2 2
SVP 4 3 3 3 3 4
insgesamt 15<ref group="Anm.">Bis 2008 hatte das Kantonsparlament 180 statt wie seither 120 Sitze.</ref> 10 10 10 10 10
Sitze im Kantonsrat (2024–2028)<ref name="WAB2024" />
2
2
2
4
Insgesamt 10 Sitze


Im 19. Jahrhundert profitierte Rorschach von der Entwicklung des Verkehrs und den neu erbauten Bahnlinien nach St. Gallen und Romanshorn. In der Blütezeit um 1910 beschäftigte die Stickereifabrik Feldmühle rund 2700 Angestellte. Das Feldmühle-Areal ist heute eine Industriebrache, auf der ein neuer Stadtkern mit Wohnungen und Gewerbeflächen geplant ist.<ref name="Tagblatt" />

2004 waren die Christdemokraten (CVP) im Wahlkreis Rorschach das letzte Mal die stärkste politische Kraft. Sie wurden 2008 von der Schweizerischen Volkspartei (SVP) abgelöst, die diese Position seither behielt. Leicht zulegen konnte von 2008 bis 2016 die FDP, während die Sozialdemokraten (SP) ab 2004 einen Rückgang hinnehmen mussten. Die EVP erreichte seit 2012 einen Stimmenanteil von 3 bis 4 Prozent.<ref>Thomas Oegerli: Kantonale Wahlen im Kanton St.Gallen. Kantonsratswahlen 2004 – 2016. In: Statistik aktuell 58, Amt für Statistik des Kantons St. Gallen, Februar 2017 (PDF; 1,0 MB)</ref> 2020 gewannen die Grünen erstmals einen Sitz.<ref name="WAB2020" />

Politische Gliederung

Der Wahlkreis umfasst folgende Gemeinden:

Wappen Name der Gemeinde Einwohner
(31. Dezember 2024)
Fläche
in km² <ref>Vorlage:Metadaten Fläche CH</ref>
Einw.
pro km²
Berg
Berg
Berg (SG) 1033 Vorlage:Metadaten Fläche CH Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“
Goldach
Goldach
Goldach 9783 Vorlage:Metadaten Fläche CH Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“
Mörschwil
Mörschwil
Mörschwil 3671 Vorlage:Metadaten Fläche CH Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“
Rorschach
Rorschach
Rorschach 10'274 Vorlage:Metadaten Fläche CH Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“
Rorschacherberg
Rorschacherberg
Rorschacherberg 7716 Vorlage:Metadaten Fläche CH Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“
Steinach
Steinach
Steinach 3581 Vorlage:Metadaten Fläche CH Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“
Thal
Thal
Thal 7137 Vorlage:Metadaten Fläche CH Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“
Tübach
Tübach
Tübach 1602 Vorlage:Metadaten Fläche CH Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“
Untereggen
Untereggen
Untereggen 1035 Vorlage:Metadaten Fläche CH Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“
Total (9) 45'832 Vorlage:Metadaten Fläche CH Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“

Weblinks

Commons: Wahlkreis Rorschach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Anmerkungen

<references group="Anm." />

Einzelnachweise

<references/>

<templatestyles src="BoxenVerschmelzen/styles.css" />