Wahlkreis Werdenberg
| Wahlkreis Werdenberg | |
|---|---|
| Basisdaten | |
| Staat: | Vorlage:CHE2 |
| Kanton: | Datei:Coat of arms of canton of St. Gallen.svg St. Gallen (SG) |
| Hauptort: | Buchs (SG) |
| BFS-Nr.: | 1724 |
| Fläche: | Vorlage:Metadaten Fläche CH km² |
| Höhenbereich: | Vorlage:Metadaten Höhenbereich CH–Vorlage:Metadaten Höhenbereich CH m ü. M. |
| Einwohner: | 42'592<ref>Bilanz der ständigen Wohnbevölkerung nach Bezirken und Gemeinden, 1991–2024. In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik, abgerufen am 28. August 2025 (bei späteren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2024 zusammengefasst). </ref> (31. Dezember 2024) |
| Bevölkerungsdichte: | Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“ Einw. pro km² |
| Karte | |
Der Wahlkreis Werdenberg ist eine Verwaltungseinheit des Schweizer Kantons St. Gallen, die nach der neuen St. Galler Kantonsverfassung vom 10. Juni 2001 ab 1. Januar 2003 gebildet wurde. Im Grossraum Alpenrheintal gelegen gehört er zum St. Galler Rheintal und bildet innerhalb dieses die Region Werdenberg.
Der Wahlkreis Werdenberg ist identisch mit dem früheren Bezirk Werdenberg, benannt nach dem mittelalterlichen Städtchen Werdenberg und Schloss Werdenberg am Werdenbergersee.
Politik und Bildung
| Wahljahr | 2004<ref>Protokoll der Erneuerungswahl des Kantonsrates vom 14. März 2004. Auf der Webseite des Kantons St. Gallen, 29. März 2004</ref> | 2008<ref>Kantonsratswahl 2008: Wahlkreis Werdenberg. Auf der Webseite des Kantons St. Gallen, 18. Juni 2019</ref> | 2012<ref>Kantonsratswahl 2012: Wahlkreis Werdenberg. Auf der Webseite des Kantons St. Gallen, 18. Juni 2019</ref> | 2016<ref>Kantonsratswahl 2016: Wahlkreis Werdenberg. Auf der Webseite des Kantons St. Gallen, 13. Juni 2019</ref> | 2020<ref name="WAB2020">Kantonsratswahl 2020: Wahlkreis Werdenberg. Auf der Webseite des Kantons St. Gallen, 8. März 2020</ref> | 2024<ref name="WAB2024">Kantonsratswahl 2024: Wahlkreis Werdenberg. Auf der Webseite des Kantons St. Gallen, 10. März 2024</ref> |
| SP | 4 | 2 | 2 | 2 | 2 | 1 |
| EVP | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | |
| Die Mitte (bis 2020 CVP) | 2 | 1 | 1 | 1 | 1 | 2 |
| FDP | 3 | 2 | 2 | 3 | 3 | 2 |
| SVP | 3 | 3 | 3 | 3 | 2 | 3 |
| insgesamt | 13<ref group="Anm.">Bis 2008 hatte das Kantonsparlament 180 statt wie seither 120 Sitze.</ref> | 9 | 9 | 9 | 9 | 9 |
| Sitze im Kantonsrat (2024–2028)<ref name="WAB2024" /> |
Die Sozialdemokraten (SP) erreichten im Werdenberg bis 2004 ihre höchsten Wähleranteile im Kanton. 2004 waren sie hier sogar stärkste Kraft, rutschten bis 2016 aber unter einen Anteil von zwanzig Prozent und wurden mittlerweile von der Schweizerischen Volkspartei (SVP) überholt.<ref name="Statistik">Thomas Oegerli: Kantonale Wahlen im Kanton St.Gallen. Kantonsratswahlen 2004 – 2016. In: Statistik aktuell 58, Amt für Statistik des Kantons St. Gallen, Februar 2017 (PDF; 1,0 MB)</ref> 2024 erreichten sie nur noch 14 Prozent Wähleranteil und verloren ihren zweiten Sitz.<ref name="WAB2024" />
Markant ist die Zunahme der Parteistärke der FDP in den Wahljahren 2016<ref name="Statistik" /> und 2020,<ref name="WAB2020" /> wo sie auf mehr als dreissig Prozent Stimmenanteil kam und vorübergehend die SVP überholte.<ref name="Statistik" /> Der stark reformierte Wahlkreis wählte ausser 2016 jeweils einen EVP-Kantonsrat.<ref name="Tagblatt">Christoph Zweili: Vor den Wahlen im Kanton St.Gallen: Die Werdenberger – ein knorriges Volk. In: St. Galler Tagblatt (online), 14. Februar 2020</ref>
Gams stand in der Alten Eidgenossenschaft unter der Herrschaft von Schwyz und Glarus.<ref>Wolfgang Göldi: Gams. In: Historisches Lexikon der Schweiz.</ref> Heute noch ist die katholische Enklave eine CVP-Gemeinde. Die städtische Gemeinde Buchs stellte mit Hans Rohrer von 1986 bis 2000 einen sozialdemokratischen Regierungsrat.<ref name="Tagblatt" />
Die Interstaatliche Hochschule für Technik NTB Buchs zählt zu den renommiertesten technischen Hochschulen der Schweiz. Das benachbarte Fürstentum Liechtenstein, wohin viele Werdenberger zur Arbeit pendeln, gehört zu den Mitbegründern des ehemaligen Neu-Technikums Buchs.<ref name="Tagblatt" />
Politische Gliederung
Der Wahlkreis Werdenberg umfasst sechs politische Gemeinden:
| Wappen | Name der Gemeinde | Einwohner (31. Dezember 2024) |
Fläche in km² <ref>Vorlage:Metadaten Fläche CH</ref> |
Einw. pro km² |
|---|---|---|---|---|
| Buchs (SG) | 14'038 | Vorlage:Metadaten Fläche CH | Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“ | |
| Gams | 3728 | Vorlage:Metadaten Fläche CH | Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“ | |
| Grabs | 7488 | Vorlage:Metadaten Fläche CH | Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“ | |
| Sennwald | 6332 | Vorlage:Metadaten Fläche CH | Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“ | |
| Sevelen | 5411 | Vorlage:Metadaten Fläche CH | Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“ | |
| Wartau | 5595 | Vorlage:Metadaten Fläche CH | Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“ | |
| Total (6) | 42'592 | Vorlage:Metadaten Fläche CH | Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“ | |
Weblinks
Anmerkungen
<references group="Anm." />
Einzelnachweise
<references />
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Rheintal | Rorschach | Sarganserland | See-Gaster | St. Gallen | Toggenburg | Werdenberg | Wil
Ehemalige Bezirke des Kantons St. Gallen bis 30. Juni 1918:
Stadt St. Gallen |
Tablat
Ehemalige Bezirke des Kantons St. Gallen bis 31. Dezember 2002:
Alttoggenburg |
Gaster |
Gossau |
Neutoggenburg |
Oberrheintal |
Obertoggenburg |
Rorschach |
Sargans |
See |
St. Gallen |
Unterrheintal |
Untertoggenburg |
Werdenberg |
Wil
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