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Ötzingen

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Wappen Deutschlandkarte
Datei:Wappen Ötzingen.svg
Basisdaten
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 50° 30′ N, 7° 50′ O keine Zahl: {{Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code|07143060}}Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 50° 30′ N, 7° 50′ O
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Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Westerwaldkreis
Verbandsgemeinde: Wirges
Höhe: 310 m ü. NHN
Fläche: Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“ km²
Einwohner: {{Metadaten Einwohnerzahl DE−Vorlage:Deutsches Bundesland/Code|07143060}} (Fehler: Ungültige Zeitangabe)<ref name="Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code">{{Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code QUELLE}}</ref>
Bevölkerungsdichte: Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“ Einwohner je km²
Postleitzahl: 56244
Vorwahlen: 02602, 02666 (Sainerholz)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: WW
Gemeindeschlüssel: 07 1 43 060
Gemeindegliederung: 2 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Bahnhofstraße 10
56422 Wirges
Website: www.wirges.de
Ortsbürgermeisterin: Gudrun Erll
Lage der Ortsgemeinde Ötzingen im Westerwaldkreis
Datei:Ötzingen im Westerwaldkreis.png
Karte

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Ötzingen ist eine Ortsgemeinde im Westerwaldkreis in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Wirges an.

Geographie

Geographische Lage

Die Ortschaft ist am Fuß des Malbergs gelegen, einem bewaldeten Vulkankegel, welcher sich auf dem Gebiet der benachbarten Gemeinde Moschheim befindet. Weitere Nachbargemeinden sind Leuterod, Niederahr, Oberahr, Ettinghausen, Kuhnhöfen, Niedersayn und Helferskirchen. Am Ortsrand entlang schlängelt sich der Aubach, der im etwa 3 km entfernten Ortsteil Sainerholz entspringt.

Wie auch im übrigen sogenannten Kannenbäckerland spielt der Tonabbau in Ötzingen eine wichtige Rolle. Etwas außerhalb des Ortes befindet sich dazu passend eine Produktionsstätte für weltbekannte Tonmosaike.

Gemeindegliederung

Sainerholz wird als Ortsteil der Gemeinde geführt. Zu Ötzingen gehören auch die Wohnplätze Aubachhof, Siedlerhof Ehl, Jagdhaus und Waldhof am Breitenberg.<ref name="GV2022p79">Vorlage:GemeindeverzeichnisRP/lang</ref>

Naturschutzgebiete

Im Gemeindegebiet gibt es drei Naturschutzgebiete. Den Steinbruch am Breiten Berg, das Naturschutzgebiet Im Kumpf (gehört auch zu Niedersayn und Helferskirchen) und das Naturschutzgebiet Malberg.

Geschichte

Der Name ist vom althochdeutschen Uitzingen abgeleitet und bedeutet wohl so viel wie „Nachkommen des Uitzo, bzw. Utz“. Die Endung „-ingen“ lässt vermuten, dass zur Zeit der Landnahme dieses Gebiet schon gerodet war oder kein Wald vorgefunden wurde. Somit kann die Entstehungszeit der Siedlung zwischen das Ende des 6. und das 11. Jahrhundert eingeordnet werden.

  • Um 1362: Ozingen
  • Um 1385: Oezingin
  • Um 1386: Oitzingen
  • Um 1417: Oytzingen
  • Um 1476: Uitzingen, Ober-Otzingen
  • Um 1589: Oezingin

Am 20. März 1971 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Sainerholz mit 174 Einwohnern nach Ötzingen eingemeindet.<ref name="GV2006p192">Vorlage:GemeindeverzeichnisRP/lang</ref>

Einwohnerentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl bezogen auf das heutige Gebiet der Ortsgemeinde Ötzingen, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:<ref name="regionaldaten">Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz: Mein Dorf, meine Stadt. Abgerufen am 19. Februar 2023.</ref>

Jahr Einwohner
1815 404
1835 504
1871 477
1905 484
1939 575
1950 619
1961 676
Jahr Einwohner
1970 857
1987 895
1997 1.245
2005 1.369
2011 1.378
2017 1.363
2024 1.369<ref name="Metadaten Einwohnerzahl DE-RP">Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz: Bevölkerungsstand von Land, Landkreisen, Gemeinden und Verbandsgemeinden (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2022) (Hilfe dazu).</ref>
Datei:Oetzingen2.jpg
Ötzingen

Religion

Der überwiegende Teil der Bevölkerung ist römisch-katholisch. Im Ort befindet sich die Filialkirche Maria-Hilf, die zur Pfarrei Leuterod gehört (Bistum Limburg).<ref>Bistum Limburg, Maria, Hilfe der Christen, Ötzingen. Abgerufen am 8. Januar 2011.</ref> Die rund 200 evangelischen Christen werden von der Evangelischen Martin-Luther-Kirchengemeinde Wirges (Evangelische Kirche in Hessen und Nassau) betreut.<ref>Evangelische Martin-Luther-Kirchengemeinde Wirges. Abgerufen am 8. Januar 2011.</ref>

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat in Ötzingen besteht aus 16 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 9. Juni 2024 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und der ehrenamtlichen Ortsbürgermeisterin als Vorsitzender. Bis zur Wahl 2019 wurde eine personalisierte Verhältniswahl durchgeführt, da mindestens zwei Vorschlagslisten eingereicht wurden.

Die Sitzverteilung im Gemeinderat:

Wahl SPD WG 1 WG 2 Gesamt
2024 per Mehrheitswahl 16 Sitze<ref>Gemeinderatswahl: 9. Juni 2024, Gemeinde Ötzingen. Verbandsgemeinde Wirges, abgerufen am 16. September 2025.</ref>
2019 9 7 16 Sitze<ref>Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2019, Stadt- und Gemeinderatswahlen. Abgerufen am 19. Februar 2023.</ref>
2014 4 12 16 Sitze
2009 3 13 16 Sitze
2004 4 12 16 Sitze

Bürgermeister

Gudrun Erll wurde am 29. August 2024 Ortsbürgermeisterin von Ötzingen.<ref name="Konstituierung_2024">Ötzingen und Sainerholz – Gemeinsam mit neuem Rat und neuer Ortsbürgermeisterin in die nächsten fünf Jahre. In: Das Rathaus – Informationen für die Bürger in der VG Wirges, Ausgabe 37/2024. Linus Wittich Medien GmbH, Höhr-Grenzhausen, abgerufen am 16. September 2025.</ref> Bei der Direktwahl am 9. Juni 2024 war sie als einzige Bewerberin mit einem Stimmenanteil von 86,8 % für fünf Jahre gewählt worden.<ref>Ötzingen, Ortsbürgermeisterwahl (Gemeinde) 09.06.2024. In: Kommunalwahlergebnisse Ötzingen. Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz, abgerufen am 16. September 2025.</ref>

Ihr Vorgänger Ansgar Ritz hatte das Amt 2013 übernommen.<ref name="Wahl_2013">Ansgar Ritz ist neuer Ortschef in Ötzingen. In: Westerwälder Zeitung. 17. Februar 2013, abgerufen am 1. Juli 2020.</ref> Zuletzt bei der Direktwahl am 26. Mai 2019 war er für weitere fünf Jahre in seinem Amt bestätigt worden.<ref>Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Direktwahlen 2019. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 15. Mai 2021; abgerufen am 1. Juli 2020 (siehe Wirges, Verbandsgemeinde, achte Ergebniszeile).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.wahlen.rlp.de</ref> Vor Ritz war Alexander Hübinger für gut 16 Jahre Ortsbürgermeister von Ötzingen.<ref name="Wahl_2013" />

Wappen

[[Datei:{{#property:p94}}|100px|links|Wappen von Ötzingen]] Blasonierung: „Gespalten von Rot und Blau durch einen silbernen Leistenpfahl, der mit sieben roten Kantenwürfeln belegt ist. Vorne unter einem geschwungenen silbernen Kapellengiebel mit Glockentürmchen ein silbernes Eichenblatt, hinten eine goldene Ähre mit zwei Fruchtblättern, von einer silbernen Wellenleiste belegt.“

Wirtschaft

Datei:Clay quarry Ötzingen.jpg
Tongrube zwischen Ötzingen und Leuterod

Westlich des Ortes befindet sich ein Tontagebau sowie das Gewerbegebiet Neubitz.

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

<templatestyles src="BoxenVerschmelzen/styles.css" />

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