Windmühle (bei Pfaffengreuth)
Windmühle (bei Pfaffengreuth) Kreisfreie Stadt Ansbach
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(5)&title=Windm%C3%BChle+%28bei+Pfaffengreuth%29 49° 18′ N, 10° 36′ O
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| Höhe: | 450 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 5 (25. Mai 1987)<ref name="OV 1987"/> | |||||
| Postleitzahl: | 91522 | |||||
| Vorwahl: | 0981 | |||||
Windmühle (<templatestyles src="IPA/styles.css" />, fränkisch: „Windmil“<ref name="Fechter">E. Fechter: Die Ortsnamen des Landkreises Ansbach, S. 203.</ref>) ist ein Gemeindeteil der kreisfreien Stadt Ansbach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Windmühle liegt in der Gemarkung Hennenbach.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 1. Oktober 2024.</ref>
Geografie
Die Einöde ist heute Haus Nr. 1 der Rummelsberger Straße, die parallel zur Bundesstraße 14 verläuft und 150 Meter südwestlich bzw. 300 Meter nordöstlich in diese mündet. Unmittelbar westlich des Anwesens befindet sich Heimweg (= Rummelsberger Str. 11), unmittelbar nördlich der Rabenhof, dahinter die Flur Urlas mit einem Schießplatz der US Army.<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 21. Juli 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Wie auch Heimweg und Rabenhof wurde Windmühle von Karl Heinrich Ritter von Lang gegründet. Der Ort wurde 1809 erstmals schriftlich erwähnt.<ref>M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd. 2, S. 866.</ref> Benannt wurde er nach einer ehemaligen Windmühle, die ca. einen Kilometer westlich am Drechselsgarten stand, deren Betrieb aber wegen Ineffizienz eingestellt wurde. 1823 kaufte der Wirt Georg Michael Stadelmann das Wirtschaftsgut Zur Windmühle.<ref name="Fechter"/>
Windmühle gehörte der 1811 gegründeten Ruralgemeinde Hennenbach an.<ref>Staatsarchiv Nürnberg, Regierung von Mittelfranken, Kammer des Inneren, Abgabe 1952, 3850: Formation der Municapial- und Ruralgemeinden im Landgericht Ansbach 1808–17. Zitiert nach M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd. 2, S. 961.</ref> Am 1. Juli 1972 wurde sie im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Ansbach eingemeindet.<ref>M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd. 2, S. 994.</ref><ref>Ansbach > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 17. März 2025.</ref>
Einwohnerentwicklung
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Religion
Die Einwohner evangelisch-lutherischer Konfession sind nach St. Johannis (Ansbach) gepfarrt. Die Einwohner römisch-katholischer Konfession waren zunächst nach St. Ludwig (Ansbach) gepfarrt,<ref name="OV 1961"/> seit 1970 ist die Pfarrei Christ König (Ansbach) zuständig.
Literatur
- Elisabeth Fechter: Die Ortsnamen des Landkreises Ansbach. Inaugural-Dissertation. Erlangen 1955, DNB 480570132, OCLC 872378821, S. 203.
- Manfred Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 35). Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 2009, ISBN 978-3-7696-6856-8.
Weblinks
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Windmühle im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
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