Höllmühle (Ansbach)
Höllmühle Kreisfreie Stadt Ansbach
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(5)&title=H%C3%B6llm%C3%BChle 49° 17′ N, 10° 28′ O
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| Höhe: | 448 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 5 (25. Mai 1987)<ref name="OV 1987"/> | |||||
| Postleitzahl: | 91522 | |||||
| Vorwahl: | 09823 | |||||
Höllmühle (fränkisch: „Hellmill“<ref>E. Fechter: Die Ortsnamen des Landkreises Ansbach, S. 100. Dort folgendermaßen transkribiert: „helmíl“.</ref>, auch Obermühle genannt) ist ein Gemeindeteil der kreisfreien Stadt Ansbach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Höllmühle liegt in der Gemarkung Elpersdorf bei Ansbach.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 1. Oktober 2024.</ref>
Geografie
Die Einöde liegt am Höllmühlbach. Im Südosten grenzt das Waldgebiet Im Forst an, 0,75 km nordwestlich erhebt sich der Rotenberg (463 m ü. NHN), 0,5 km südwestlich der Kronberg. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Oberdombach (0,6 km nordöstlich) bzw. zur Staatsstraße 2249 bei Neunstetten (1,2 km südwestlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 21. Juli 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Der Ort wurde 1572 als „Hellmul“ erstmals urkundlich erwähnt mit der Bedeutung Zur Mühle in der Talschlucht.<ref>E. Fechter: Die Ortsnamen des Landkreises Ansbach, S. 100.</ref>
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gehörte die Höllmühle zur Realgemeinde Oberdombach. Die Mühle hatte das Kastenamt Herrieden des Hochstifts Eichstätt als Grundherrn. Unter der preußischen Verwaltung (1792–1806) des Fürstentums Ansbach erhielt die Höllmühle die Hausnummer 21 des Ortes Oberdombach.<ref name="J895">M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd. 2, S. 895.</ref><ref>Johann Bernhard Fischer: Hösen- oder Hölemühle. In: Statistische und topographische Beschreibung des Burggraftums Nürnberg, unterhalb des Gebürgs, oder des Fürstentums Brandenburg-Anspach. Zweyter Theil. Enthaltend den ökonomischen, statistischen und sittlichen Zustand dieser Lande nach den funfzehen Oberämtern. Benedict Friedrich Haueisen, Ansbach 1790, OCLC 159872968, S. 20 (Digitalisat).</ref> Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Ansbach.<ref name="J985">M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd. 2, S. 985 f.</ref>
Im Geographischen statistisch-topographischen Lexikon von Franken (1800) wird der Ort folgendermaßen beschrieben:Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.
„Höllmühle, Eichstättische zum Ober- und Vogtamte Wahrberg Aurach gehörige Einödemühle zwischen Neunstetten, wohin sie gepfarrt ist, und Oberdombach an einem Bache, der aus einem Weiher entspringt und sich bald darauf mit der Altmühl vereiniget, gelegen. Die Mühle wird zu Oberdombach gerechnet, muß den unwilligen Dienst nach Wahrberg verrichten und die Endten- dann Gänseställe säubern lassen.“<ref>J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Band 2, Sp. 703.</ref>
Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Höllmühle dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Elpersdorf und der 1811 gegründeten Ruralgemeinde Elpersdorf zugeordnet.<ref>Staatsarchiv Nürnberg, Regierung von Mittelfranken, Kammer des Inneren, Abgabe 1952, 3850: Formation der Municapial- und Ruralgemeinden im Landgericht Ansbach 1808–17. Zitiert nach M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd. 2, S. 961.</ref> Diese wurde im Zuge der Gebietsreform in Bayern am 1. Juli 1972 nach Ansbach eingemeindet.<ref name="J985"/><ref>Ansbach > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 17. März 2025.</ref>
Ehemaliges Baudenkmal
- Wassermühle am Käferbach, im Kern aus dem 18. Jahrhundert<ref>G. P. Fehring: Stadt und Landkreis Ansbach, S. 114. Denkmalschutz mittlerweile aufgehoben, Objekt evtl. abgerissen.</ref>
Einwohnerentwicklung
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Religion
Der Ort ist römisch-katholisch geprägt und bis heute nach St. Vitus (Neunstetten) gepfarrt.<ref name="J895"/><ref>Pfarrverband Herrieden-Aurach. In: bistum-eichstaett.de. Abgerufen am 20. März 2023.</ref> Die Einwohner evangelisch-lutherischer Konfession sind nach St. Laurentius (Elpersdorf bei Ansbach) gepfarrt.<ref name="OV 1961"/>
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Höllmühle. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 2: El–H. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1800, DNB 790364298, OCLC 833753081, Sp. 703 (Digitalisat).
- Elisabeth Fechter: Die Ortsnamen des Landkreises Ansbach. Inaugural-Dissertation. Erlangen 1955, DNB 480570132, OCLC 872378821, S. 43.
- Günter P. Fehring: Stadt und Landkreis Ansbach (= Bayerische Kunstdenkmale. Band 2). Deutscher Kunstverlag, München 1958, DNB 451224701, S. 114.
- Manfred Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 35). Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 2009, ISBN 978-3-7696-6856-8.
Weblinks
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Höllmühle in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Höllmühle im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
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