Taupadel (Bürgel)
Taupadel Gemeinde Bürgel
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(82)&title=Taupadel 50° 57′ N, 11° 42′ O
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| Höhe: | 217 m | |||||
| Fläche: | 2,5 km²<ref name="Gindex">Gemarkung Taupadel, Gemeinde Bürgel. In: GEOindex. Abgerufen im Dezember 2025.</ref> | |||||
| Einwohner: | ca. 82 (2011)<ref name="Gindex" /> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 33 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 9. April 1994 | |||||
| Postleitzahl: | 07616 | |||||
| Vorwahl: | 036692 | |||||
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Taupadel ist ein Ortsteil der Stadt Bürgel im Saale-Holzland-Kreis in Thüringen. Der Taupadel Hetzdorf hat eine Ortsteilverfassung nach der Thüringer Kommunalordnung und damit einen Ortsteilrat und Ortsteilbürgermeister.<ref name="HS">Hauptsatzung. (PDF; 4,15 MB) § 4. In: Webauftritt. Stadt Kölleda, abgerufen im Dezember 2025.</ref>
Geografie
Das von Slaven gegründete Rundlingsdorf liegt versteckt in einer kleinen Talmulde nördlich der Bundesstraße 7 mit Abzweig der Ortsverbindungsstraße in Rodigast. Gen Westen und Osten sind die Anhöhen in der Nähe des Ortes bewaldet.
Geschichte
Am 29. April 1347 wurde das Dorf erstmals urkundlich genannt.<ref>Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. 5., verbesserte und wesentlich erweiterte Auflage. Rockstuhl, Bad Langensalza 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 281.</ref> 1486 war das Kloster Bürgel Eigentümer des Ortes und der Gemarkung.<ref>Rudolf Wolfram, Hans-Jochen Drafehn: Die Klosterkirche in Thalbürgel. Evangelische Verlagsanstalt, Berlin 1980, S. 15.</ref> Nach dessen Auflösung im Zuge der Reformation kam Taupadel im Jahr 1526 zum ernestinischen Amt Bürgel.<ref>Johann Ernst Fabri: Geographie für alle Stände. Theil 1, Band 4: Welcher die Fortsetzung und den Beschluß vom Obersächsischen Kreise enthält. Schwickert, Leipzig 1793, S. 43 f.</ref> Dieses gehörte aufgrund mehrerer Teilungen zu verschiedenen Ernestinischen Herzogtümern. Ab 1815 war der Ort Teil des Großherzogtums Sachsen-Weimar-Eisenach,<ref>Staats-Handbuch des Großherzogthums Sachsen-Weimar-Eisenach. 1827, ZDB-ID 514527-2, S. 121 f. (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Januar 2023. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref> welches ihn 1850 dem Verwaltungsbezirk Weimar II (Verwaltungsbezirk Apolda) angliederte.<ref>II. Verwaltungsbezirk (Apolda). Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 12. August 2022; abgerufen am 28. Februar 2026.</ref> 1920 kam Taupadel zum Land Thüringen.
Die zentral gelegene Dorfkirche stammt aus dem 17. Jahrhundert.
2009 wohnten 79 wahlberechtigte Bürger im Ort. Im ehemaligen Pfarrhaus befindet sich jetzt eine Keramikwerkstatt.
Persönlichkeiten
- Gerhard Schmitt (* 1909 in Taupadel; † 2000 in Berlin), evangelischer Theologe, Generalsuperintendent von Ost-Berlin
Siehe auch
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
Beulbar | Bürgel | Droschka | Gerega | Gniebsdorf | Göritzberg | Hetzdorf | Hohendorf | Ilmsdorf | Lucka | Nischwitz | Rodigast | Silberthal | Taupadel | Thalbürgel