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Taupadel (Bürgel)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Taupadel
Gemeinde Bürgel
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(82)&title=Taupadel 50° 57′ N, 11° 42′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(82) 50° 56′ 38″ N, 11° 42′ 28″ O
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Höhe: 217 m
Fläche: 2,5 km²<ref name="Gindex">Gemarkung Taupadel, Gemeinde Bürgel. In: GEOindex. Abgerufen im Dezember 2025.</ref>
Einwohner: ca. 82 (2011)<ref name="Gindex" />
Bevölkerungsdichte: 33 Einwohner/km²
Eingemeindung: 9. April 1994
Postleitzahl: 07616
Vorwahl: 036692
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Taupadel ist ein Ortsteil der Stadt Bürgel im Saale-Holzland-Kreis in Thüringen. Der Taupadel Hetzdorf hat eine Ortsteilverfassung nach der Thüringer Kommunalordnung und damit einen Ortsteilrat und Ortsteilbürgermeister.<ref name="HS">Hauptsatzung. (PDF; 4,15 MB) § 4. In: Webauftritt. Stadt Kölleda, abgerufen im Dezember 2025.</ref>

Geografie

Das von Slaven gegründete Rundlingsdorf liegt versteckt in einer kleinen Talmulde nördlich der Bundesstraße 7 mit Abzweig der Ortsverbindungsstraße in Rodigast. Gen Westen und Osten sind die Anhöhen in der Nähe des Ortes bewaldet.

Geschichte

Am 29. April 1347 wurde das Dorf erstmals urkundlich genannt.<ref>Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. 5., verbesserte und wesentlich erweiterte Auflage. Rockstuhl, Bad Langensalza 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 281.</ref> 1486 war das Kloster Bürgel Eigentümer des Ortes und der Gemarkung.<ref>Rudolf Wolfram, Hans-Jochen Drafehn: Die Klosterkirche in Thalbürgel. Evangelische Verlagsanstalt, Berlin 1980, S. 15.</ref> Nach dessen Auflösung im Zuge der Reformation kam Taupadel im Jahr 1526 zum ernestinischen Amt Bürgel.<ref>Johann Ernst Fabri: Geographie für alle Stände. Theil 1, Band 4: Welcher die Fortsetzung und den Beschluß vom Obersächsischen Kreise enthält. Schwickert, Leipzig 1793, S. 43 f.</ref> Dieses gehörte aufgrund mehrerer Teilungen zu verschiedenen Ernestinischen Herzogtümern. Ab 1815 war der Ort Teil des Großherzogtums Sachsen-Weimar-Eisenach,<ref>Staats-Handbuch des Großherzogthums Sachsen-Weimar-Eisenach. 1827, ZDB-ID 514527-2, @1@2Vorlage:Toter Link/zs.thulb.uni-jena.deS. 121 f. (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Januar 2023. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref> welches ihn 1850 dem Verwaltungsbezirk Weimar II (Verwaltungsbezirk Apolda) angliederte.<ref>II. Verwaltungsbezirk (Apolda). Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 12. August 2022; abgerufen am 28. Februar 2026.</ref> 1920 kam Taupadel zum Land Thüringen.

Datei:Dorfkirche Taupadel.JPG
Dorfkirche in Taupadel

Die zentral gelegene Dorfkirche stammt aus dem 17. Jahrhundert.

2009 wohnten 79 wahlberechtigte Bürger im Ort. Im ehemaligen Pfarrhaus befindet sich jetzt eine Keramikwerkstatt.

Persönlichkeiten

  • Gerhard Schmitt (* 1909 in Taupadel; † 2000 in Berlin), evangelischer Theologe, Generalsuperintendent von Ost-Berlin

Siehe auch

Weblinks

Commons: Taupadel – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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