Ilmsdorf (Bürgel)
Ilmsdorf Gemeinde Bürgel
| ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city&title=Ilmsdorf 50° 55′ N, 11° 46′ O
{{#coordinates:50,923297|11,762715|primary
|
dim=10000 | globe= | name=Ilmsdorf | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
}} |
| Höhe: | 260 m ü. NN | |||||
| Eingemeindet nach: | Beulbar-Ilmsdorf | |||||
| Postleitzahl: | 07616 | |||||
| Vorwahl: | 036692 | |||||
| Das Bild bitte nur als Dateipfad angeben! | ||||||
Ilmsdorf ist ein Ortsteil der Stadt Bürgel im Saale-Holzland-Kreis in Thüringen. Die Ortsteile Beulbar, Ilmsdorf und Gerega haben eine gemeinsame Ortsteilverfassung nach der Thüringer Kommunalordnung und damit einen Ortsteilrat und Ortsteilbürgermeister.<ref name="HS">Hauptsatzung. (PDF; 4,15 MB) § 4. In: Webauftritt. Stadt Kölleda, abgerufen im Dezember 2025.</ref> Die Gemarkung Beulbar/Ilmsdorf umfasst diese beiden Ortsteile mit 146 Einwohnern (Stand ca. 2011) und einer Fläche von 2,57 km².<ref name="Gindex">Gemarkung Beulbar/Ilmsdorf, Stadt Bürgel. In: GEOindex. Abgerufen im Dezember 2025.</ref>
Geographie
Ilmsdorf liegt wie Beulbar und Gerega an der alten Handelsstraße zur Gleisefurt-Quere. Damals waren diese Weiler gefragte Stationen an der Route. Jetzt leben sie von der Abgeschiedenheit und der schönen Natur und nutzen die neuen Verkehrsbedingungen.
Geschichte
Ilmsdorf wurde am 7. September 1358 urkundlich erstmals genannt.<ref>Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. 5., verbesserte und wesentlich erweiterte Auflage. Rockstuhl, Bad Langensalza 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 132.</ref> Der Weiler gehörte mit zu den genannten Dörfern der Missionspfarrei St. Georgensberg. Das Kloster und die Handelsstraße bedingten, dass diese Orte Wirtschaftspunkte und Stationen für Hilfe und Unterstützung der reisenden Menschen und für Tiere waren.<ref>Rudolf Wolfram, Hans-Jochen Drafehn: Die Klosterkirche in Thalbürgel. Evangelische Verlagsanstalt, Berlin 1980, S. 9.</ref>
Der adlige Ort gehörte zum Besitz des Klosters Bürgel und kam nach dessen Auflösung im Zuge der Reformation im Jahr 1526 zum ernestinischen Amt Bürgel.<ref>Johann Ernst Fabri: Geographie für alle Stände. Theil 1, Band 4: Welcher die Fortsetzung und den Beschluß vom Obersächsischen Kreise enthält. Schwickert, Leipzig 1793, S. 43 f.</ref> Dieses gehörte aufgrund mehrerer Teilungen zu verschiedenen Ernestinischen Herzogtümern. Ab 1815 war der Ort Teil des Großherzogtums Sachsen-Weimar-Eisenach,<ref>Staats-Handbuch des Großherzogthums Sachsen-Weimar-Eisenach. 1827, ZDB-ID 514527-2, Staats-Handbuch des Großherzogthums Sachsen-Weimar-Eisenach, 1827. Abgerufen am 7. Dezember 2023.</ref> welches ihn 1850 dem Verwaltungsbezirk Weimar II (Verwaltungsbezirk Apolda) angliederte.<ref>II. Verwaltungsbezirk (Apolda). Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 12. August 2022; abgerufen am 28. Februar 2026.</ref> 1920 kam Ilmsdorf zum Land Thüringen.
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
Beulbar | Bürgel | Droschka | Gerega | Gniebsdorf | Göritzberg | Hetzdorf | Hohendorf | Ilmsdorf | Lucka | Nischwitz | Rodigast | Silberthal | Taupadel | Thalbürgel