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Hetzdorf (Bürgel)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Hetzdorf
Gemeinde Bürgel
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city&title=Hetzdorf 50° 56′ N, 11° 47′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 50° 56′ 13″ N, 11° 47′ 22″ O
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Höhe: 287 m
Fläche: 2,54 km²<ref name="Gindex">Gemarkung Hetzdorf, Gemeinde Bürgel. In: GEOindex. Abgerufen im Dezember 2025.</ref>
Eingemeindung: 9. April 1994
Postleitzahl: 07616
Vorwahl: 036692
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Datei:Hetzdorf, Dorfmitte mod.jpg
Dorfmitte in Hetzdorf

Hetzdorf ist ein Ortsteil von Bürgel im Saale-Holzland-Kreis in Thüringen. Der Ortsteil Hetzdorf hat eine Ortsteilverfassung nach der Thüringer Kommunalordnung und damit einen Ortsteilrat und Ortsteilbürgermeister.<ref name="HS">Hauptsatzung. (PDF; 4,15 MB) § 4. In: Webauftritt. Stadt Kölleda, abgerufen im Dezember 2025.</ref>

Geografie

Hetzdorf liegt südlich nach einem kleinen Seitental bei Silberthal auf einer kleinen Hochebene und westlich von Bürgel in der unmittelbaren Nähe des Quellgebietes der Gleise. Die Gemarkung des Weilers ist kupiert und teilweise mit Wald bestanden. Die Bundesstraße 7 von Jena nach Eisenberg führt nördlich vorbei. Nördlich liegt Droschka.

Geschichte

1378 wurde der Ortsteil urkundlich erstmals genannt.<ref>Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. 5., verbesserte und wesentlich erweiterte Auflage. Rockstuhl, Bad Langensalza 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 121.</ref> Es ist davon auszugehen, dass die Nutzbarmachung des Geländes um Hetzdorf auf Arbeiten der Mönche und slawischen Siedlern zurückzuführen ist. Später gehörte Hetzdorf mit zu der Pfarrei St. Georgenberg in Bürgel. Die Verbindung zu Bürgel bestand auch auf diesem Gebiet.<ref>Rudolf Wolfram, Hans-Jochen Drafehn: Die Klosterkirche in Thalbürgel. Evangelische Verlagsanstalt, Berlin 1980, S. 9.</ref>

Der Großteil von Hetzdorf gehörte zum wettinischen Kreisamt Eisenberg.<ref name="Fabri 227">Johann Ernst Fabri: Geographie für alle Stände. Theil 1, Band 4: Welcher die Fortsetzung und den Beschluß vom Obersächsischen Kreise enthält. Schwickert, Leipzig 1793, S. 227.</ref> 2 Häuser des Orts mit den zugehörigen Feldgütern gehörten als Vorwerk zum Besitz des Klosters Bürgel<ref>Staats-Handbuch des Großherzogthums Sachsen-Weimar-Eisenach. 1827, ZDB-ID 514527-2, Staats-Handbuch des Großherzogthums Sachsen-Weimar-Eisenach, 1827. Abgerufen am 7. Dezember 2023.</ref> und kamen nach dessen Auflösung im Zuge der Reformation im Jahr 1526 zum ernestinischen Amt Bürgel.<ref>Johann Ernst Fabri: Geographie für alle Stände. Theil 1, Band 4: Welcher die Fortsetzung und den Beschluß vom Obersächsischen Kreise enthält. Schwickert, Leipzig 1793, S. 43 f.</ref> Die Ämter Eisenberg und Bürgel und mit ihnen die beiden Anteile von Hetzdorf standen aufgrund mehrerer Teilungen im Lauf ihres Bestehens unter der Hoheit verschiedener Ernestinischer Herzogtümer.

Ab 1815 stand der weimarische Anteil von Hetzdorf, d. h. das Rittergut,<ref name="Fabri 227" /> unter der Hoheit des Großherzogtums Sachsen-Weimar-Eisenach (Amt Bürgel mit Tautenburg).<ref>Geographische Übersicht der Sachsen-Ernestinischen, Schwarzburgischen, Reussischen und der anliegenden Lande. Perthes, Gotha 1826, S. 53.</ref> Der altenburgische Hauptteil des Orts kam 1826 mit dem Südteil des Kreisamts Eisenberg und der Stadt Eisenberg vom Herzogtum Sachsen-Gotha-Altenburg zum Herzogtum Sachsen-Altenburg.<ref>Geographische Übersicht der Sachsen-Ernestinischen, Schwarzburgischen, Reussischen und der anliegenden Lande. Perthes, Gotha 1826, S. 86.</ref><ref>Das Landratsamt Roda im Gemeindeverzeichnis 1900. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 5. Dezember 2024; abgerufen am 23. Oktober 2025.</ref> Ab 1920 gehörte Hetzdorf vollständig zum Freistaat Thüringen.

Weblinks

Commons: Hetzdorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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